Probleme mit Kindsmutter

Sind Sie (werdender) Vater und haben Fragen zur Erziehung, zum Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, zu Ihrer Vaterrolle? Geht es um den Kontakt zum Jugendamt, zum Familiengericht, zu Gutachtern und Sachverständigen? Dieses Forum soll Ihnen Hilfe geben zu allen Fragen rund ums Vater-Sein. Bitte diskutieren Sie Fragen zum Sorgerecht und zum Unterhalt im Sorgerechtsforum.

Dieses Thema im Forum "Väter-Forum - Väterberatung + Väterhilfe" wurde erstellt von ShyDeer, 26 Dezember 2017.

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  1. ShyDeer

    ShyDeer Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich hoffe, ich werde hier nicht gleich zerfetzt, wenn ich unserer Probleme schildere. Ich habe mich hier extra neu angemeldet, weil wir nicht mehr wissen, was wir machen soll und da mein Freund so ein bisschen auf Kriegsfuß mit dem Internet steht, übernehme ich das um Hilfe bitten.

    Ganz vom Anfang:
    Mein Freund und seine Ex haben das gemeinsame Sorgerecht für ihr gemeinsames 10 Jähriges Kind.
    Schon immer verhielt sich die Kindsmutter problematisch, nur wird es immer schwieriger.
    Essen gekocht wird nicht, es wird immer bestellt. Obst und Gemüse kommt nie auf den Tisch, wenn sie mal "kocht" dann ist es irgendwas im Becher, das nur noch Wasser braucht, um "essbar" zu werden.

    Geputzt wurde früher von ihr wohl eher nicht, wie es heute ist, kann man nicht beurteilen, denn mein Freund darf die Wohnung nicht betreten. Auch darf er ihre Festnetznummer nicht haben. Angeblich will ihr neuer Partner das nicht.

    Der gemeinsame Sohn wird ständig vor die Konsole abgeschoben, dann ist er wenigsten still. Er darf keine Freunde haben und außer zur Schule nicht alleine raus. Findet er mal einen Freund in der Schule, wird so lange Panik geschoben, bis er so verunsichert ist, dass er den Kontakt abbricht.
    Auch sonst ist er eher schüchtern, hat vor allem Angst. Höhe, alleine sein, rausgehen, Spinnen, Fahrstuhl fahren, Rolltreppe geht mittlerweile usw.
    Egal was ist, die Mutter erzieht ihm eine Angst nach der anderen an.

    Hat er Hausaufgaben, die er nicht hinbekommt, dann übernimmt sie die Aufgaben, weil er ja sonst zu lange braucht.
    Er darf keine Schuhe mit Schuhbändern haben, da braucht er ja zu lange sie anzuziehen. Er darf keinen Hausschlüssel haben, verliert er ja bloß. Er bekommt kein Taschengeld, das braucht er schließlich nicht.
    Sind ihre Aussagen, nicht unserer.

    Er ist alle 14 Tage bei uns, an den zwei Wochenenden im Monat, bekommt er dann Taschengeld von uns.
    Er ist leider völlig unselbstständig mit seinen 10 Jahren, kann nicht alleine duschen, seine Zähne nicht wirklich putzen usw. Jedes Mal wenn er da ist, steht Papa dabei und mir blutet das Herz.
    Bei ihr geht er einmal die Woche duschen, seine Unterwäsche und Socken werden ebenso oft gewechselt. Er stinkt, wenn er zu uns kommt und hat fettige Haare.

    Wenn er zu uns kommt hat er dauernd Klamotten, die ihm einfach nicht mehr passen, weil er da schon lange rausgewachsen ist, auch fehlt häufig die Hälfte.
    Ich meine, die Mutter bekommt über 500 Euro im Monat für den Jungen (ich weiß, das Kleidung teuer ist), aber sie können sich jeden Schnickschnack leisten, da müssen die wichtigen Sachen einfach drin sein.

    Um Belange die das Kind betrifft kümmert sie sich auch nicht. Ist Elternabend, dann muss entweder mein Freund die 70 km fahren um dorthin zu gehen (was er auch macht, aber er arbeitet Schicht, das klappt nicht immer), oder niemand geht hin.

    Wir haben die Probleme wer weiß wie oft angesprochen, dann kommt aber immer nur, sie würde ja alles versuchen, aber es ändert sich einfach nichts.
    Wir wissen einfach nicht mehr wirklich weiter. Klar, Jugendamt, schön und gut. Aber niemand will ihr das Kind wegnehmen, wir wollen das es besser läuft und schalten wir das Jugendamt ein, dann können wir uns auf wirklich Stress gefasst machen.

    Wir könnten wirklich Tipps gebrauchen, die man außer Jugendamt unternehmen könnte. Wenn natürlich nichts hilft, ist schon klar, dass es darauf raus laufen würden.
    Und nein, ich lasse mich da nicht von meinem Freund beeinflussen, ich habe die Dinge selbst erlebt bzw. von seinem Sohn gehört und nein raushalten will und kann ich mich da auch nicht, diese Art Tipps habe ich schon zu hören bekommen, die bringen mir nichts.
     


  2. renate37

    renate37 Aktives Mitglied

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    wie wäre es wenn ihr den kleinen öfter zu euch nehmeen würdet damit entlastet ihr die mutti und könnnt dafür sorgen das er sich besser entwickelt
     


  3. ShyDeer

    ShyDeer Neues Mitglied

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    Schwierig, in der Woche geht nicht, weil er ja auch zur Schule muss. Und am Wochenende lässt sie öfter nicht zu, denn sie sagt, sie möchte ja auch etwas von ihrem Sohn haben.

    In den Ferien ist er dann auch länger bei uns und blüht richtig auf.
     
  4. renate37

    renate37 Aktives Mitglied

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    dann vielleicht schule bei euch und wochende bei ihr
     
  5. ShyDeer

    ShyDeer Neues Mitglied

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    Das ist das was ich gern hätte, nur weiß ich nicht wie wir das umsetzen sollen, denn das will die Mutter nicht und dann wird er so lange bequatscht, bis er sich nicht mehr traut etwas anderes zu sagen.
    Er will es halt jedem Recht machen und sagt dann bei uns auch mal, dass er zu uns will, bei ihr dann aber wieder das er zu ihr will.

    Ich will es dem kind ja nicht noch schwerer machen, er fühlt sich eh glaube ich manchmal hin und hergerissen zwischen beiden Eltern.
     
  6. renate37

    renate37 Aktives Mitglied

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    ja das ist scher hat dein freud das gemeinsame Sorgerecht

    wenn er in ferien bei euch ist lass ihn einfach seine Gedanken aufschreibn was er für sich möchte
     
  7. ShyDeer

    ShyDeer Neues Mitglied

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    Ja, sie haben gemeinsames Sorgerecht. Das mit den Gedanken aufschreiben, ist gar keine so schlechte Idee.
     
  8. sophie90

    sophie90 Mitglied

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    Hat dein Freund das Problem schon mal in der Schule angesprochen? Veilleicht weiß ja sein/e Lehrer/in Rat. So wie ich das lese müsste der Junge mal dringend raus und unter Leute. Wie schauts denn mit Sport aus? Könnt ihr ihn in einem Verein anmelden? Dann hätte er unter der Woche schon mal einen Termin ausser der Schule. Und wenn es Kontakt mit der familie von seiner Ex gibt kann er vll. da mal mit jemand reden. LG
     

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