brauche Rat - richtige Verhalten im Wechselmodell

Nach einer Scheidung steht bei vielen das Thema Sorgerecht an erster Stelle. Die Wege der Justiz sind dabei für viele nicht nachvollziehbar. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, ebenso bei Unterhaltszahlungen oder Umgangsrecht, sollten Sie sie hier im Forum Sorgerecht und Unterhalt stellen. Die in diesem Forum veröffentlichten Beiträge stellen keine kostenfreie Rechtsberatung dar, geben lediglich die Meinung der Mitglieder wieder und können eine Beratung bei einem Anwalt oder einem Notar nicht ersetzen. Individuelle, personalisierte und konkrete Rechts- und Steuerberatung, sowie eine Aufforderung dazu sind in diesem Forum verboten. Stichworte: gemeinsames Sorgerecht, alleiniges Sorgerecht, Sorgerecht Vater Mutter, Unterhalt Kinder, Unterhalt Berechnung, Unterhalt Tabelle.

Dieses Thema im Forum "Sorgerecht + Unterhalt für Kinder bei Scheidung" wurde erstellt von LasseD, 20 Juni 2017.

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  1. LasseD

    LasseD Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    kurz ein paar Sätze zu meiner Situation:

    - ich habe zwei 6jährige Mädchen
    - habe mich von meiner Frau vor 3,5 Jahren getrennt, bin seit 2 Jahren geschieden
    - Kinder leben seit der Trennung im Wechselmodell im Wochenrhythmus
    - Kinder entwickeln sich trotz der Herausforderungen durch die Trennung prächtig
    - ich zahlen kein Kindesunterhalt, da wir vergleichbar verdienen
    - Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Mutter beim Familiengericht gescheitert
    - Kinder kommen dieses Jahr in die Schule
    - bin seit 3 Jahren in einer neuen Beziehung, Ex-Frau seit einem Jahr
    - finanziell grundsätzlich alle unabhängig

    Die Einschulung meiner Kinder steht im September an. Die Mutter lehnt eine gemeinsame Feier nach der Schulveranstaltung ab. Das Einschulungswochenende fällt in die Zeit, in der die Kinder geplant bei der Mutter sind. Sie gewährt mir jetzt am Nachmittag ein paar Stunden Zeit, gibt mir vor, wann ich die Kinder wieder zu Ihr bringen soll.

    Die Nacht vor der Einschulungsfeier (die Fahrt zu Schule), die Nacht vor dem ersten Schultag (die Fahrt zum ersten Schultag) ist doch eigentlich genug. Kann man da als Mutter dem Vater nicht die Nacht dazwischen zugestehen. Die Mutter selbst wird am Sonntag feiern und will die Kinder auch am Samstagabend bei sich haben.

    Das hört sich wirklich nicht nach einem Problem an, aber für mich ist es eine große Belastung und eigentlich der Tropfen auf den heißen Stein. Sie greift ständig in meine Betreuungszeit ein, besucht das Training der Kinder, holt die Kinder Mittags für ein paar Stunden aus der Kita, ruft mehrmals wöchentlich bei mir an, um die Kinder zu sprechen und ihnen zu erzählen, was alles auf sie am Wochenende wartet, wenn Sie wieder bei ihr sind.

    Ich versuche wirklich Ärger aus dem Weg zu gehen, weil ich befürchte, dass sonst das Wechselmodell irgendwann doch in Zweifel gezogen werden wird.

    Vielleicht versteife ich mich da auch auf etwas und muss selbst meine Einstellung ändern, aber momentan halte ich mich in der Zeit in der die Kinder bei der Mutter sind, komplett zurück und erwartet es auch andersherum von der Mutter. Das sieht sie aber gänzlich anders. Sie ist 100%Mutter auch wenn die Kinder bei mir sind, niemand bestreitet das, aber sie entscheidet nicht, was die Kinder bei mir Essen dürfen, im Fernsehen schauen und was sonst noch.

    Vielleicht habt Ihr ja mal Feedback für mich.

    Lieben Dank.
     


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