Problem - Vater möchte mehr umgangsrecht mit seinen kinder.

Sind Sie (werdender) Vater und haben Fragen zur Erziehung, zum Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, zu Ihrer Vaterrolle? Geht es um den Kontakt zum Jugendamt, zum Familiengericht, zu Gutachtern und Sachverständigen? Dieses Forum soll Ihnen Hilfe geben zu allen Fragen rund ums Vater-Sein. Bitte diskutieren Sie Fragen zum Sorgerecht und zum Unterhalt im Sorgerechtsforum.

Dieses Thema im Forum "Väter-Forum - Väterberatung + Väterhilfe" wurde erstellt von Jasile, 12 März 2018.

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  1. Jasile

    Jasile Neues Mitglied

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    Hallo,ich habe mich hier angeledet,in der hoffnung,das mir bzw meinem partner weitergeholfen wird.

    Mein partner ist seit ca 4 jahren von seiner exfrau getrennt.die beiden haben 2 gemeinsame kinder (6 und 11 jahre).

    Die kinder leben bei der mutter und sind jedes 2. Wochenende und einmal unter der woche bei meinem partner.anfangs hatte er eine kleine wohnung und deswegen waren die zeiten auch ok.jetzt hat er sich eine größere whg genommen,damit die kinder auch ein eigenes zimmer haben.die whg ist im gleichen ort wo auch seine kinder wohnen.anfangs hat seine tochter (11 jahre ) immer gesagt,wenn er wieder in den gleichen ort zieht,sie dann auch öfter zu ihm kommen kann und sie es sehr schön fände.ich muss noch kurz dazu sagen,das die exfrau und er kein gutes verhältnis haben.sie ist immer noch sauer ,enttäuscht und verbittert,das er sie verlassen hat.mittlerweile hat sie einen neuen partner,aber die situation wird trotzdem nicht besser.
    Sie macht durchgehend probleme,wenn es um die kinder geht.er hatte den wunsch geäussert,das er noch einen zusätzlichen tag bekommt,den lehnt sie strickt ab.letztes weihnachten hat sie sogar geplant,vom 22.12 bis zum 01.01. Zu ihren eltern an die ostsee zu fahre,sodass die kinder nicht mal an weihnachten ihren papa sehen.er hatte sie gebeten,erst am 2.feiertag zu fahren,das er seine kinder wenigstens ein tag hat,sie hat es abgelehnt.als den kindern bewusst wurde,das sie ihren papa dann ja gar nicht sehen,haben sie gesagt,das sie ihn aber sehen möchten.darauf hat die mutter gesagt,das sie ja beim papa bleiben können,sie aber trotzdem fährt.also wollten die kinder natürlich nicht mehr zum papa.sie fängt an den kindern zu sagen,das der papa schuld ist,das sie nicht mehr zusammen sind und er die familie verlassen hat.jetzt möchte die tochter plötzlich auch nicht mehr öfter zu ihm und begründet es damit,das mama ja dann traurig ist.der sohn allerdings möchte öfter zu seinem papa und hat deswegen schon sehr oft geweint.mein oartner hat dann das wechselmodell vorgeschlagen,was sie aber absolut ablehnt und zumindest die tochter noch mehr bearbeitet.
    Die beiden hatten schon einen termin beim jugendamt,aber das einzige was gesagt wurde,ds sie einmal pro woche telefonieren sollen um das verhältnis zu bessern,was natürlich nichts bringt.mein partner hat sie mehrmal um ein persönliches gespräch gebeten,aber auch das lehnt sie ab.
    Er weiss sich einfach nicht mehr weiter zu helfen.das jugendamt ist auch nur für den elternteil zuständig,bei dem die kinder leben.die haben ihm gesagt,das er sich einen anwalt nehmen soll um sich beraten zu lassen,was allerdings nicht gerade billig ist.

    Meine frage an euch,hat einer vllt auch mal eine ähnliche situation gehabt und brauchbare tipps für eine lösung oder kennt jemand von euch spezielle beratungsstellen,an die wir uns wenden könnten.
    Ich würde mich über jede antwort freuen.

    Lg
     


  2. ChiaraHerbst

    ChiaraHerbst Aktives Mitglied

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    Ich weiß nicht, wieso immer die Kinder leiden müssen, wenn die Eltern sich trennen. Das ist doch nicht normal. Das Wohl des Kindes sollte immer an vorderster Stelle liegen.
    In Österreich ist es so, dass es 1x im Monat einen Tag bei Gericht oder dem Bezirksamt gibt, wo sich Menschen kostenlos beraten lassen können. Wenn ihr in Deutschland lebt, solltet ihr euch erkundigen, ob das auch so ist.
    Das Problem hier, das Jugendamt wird euch wohl nicht helfen. Was absolut daneben ist. Es wird wohl oder Übel auf ein Treffen bei Gericht heraus laufen. Nur, wenn die Mutter ihre Tochter beeinflussen kann und sie mit Lügen aufstachelt, wird es euch wohl wenig helfen. Dennoch solltet ihr dran bleiben. Außerdem solltet ihr noch mal alleine mit dem Jugendamt sprechen. Denn normalerweise hat der Vater oder die Mutter das Recht auf einen gemeinsamen Urlaub im Jahr mit den Kindern, ohne Ex-Partner.

    Wisst ihr, ob die Ex vielleicht Bekannte oder Freunde beim Jugendamt hat? Ich kenne einen Fall, da hat der Vater Beziehungen zu Personen im Jugendamt und deswegen null Konsequenzen zu fürchten.
     


  3. handmann

    handmann Neues Mitglied

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    Hallo FS,

    als Vater bin ich in einer ähnlichen Situation wie Dein Partner. Die Kinder sind 5 und 9 Jahre und sind an drei von vier Wochenenden von Freitag Nachmittag bis Montag Morgen bei mir. Wegen der Unterhaltszahlungen bleibt mir kaum Geld zum Leben und eine Einzimmer-Wohnung ist das maximal Mögliche. Sinnvolle Kommunikation mit der Mutter findet nicht statt. Wenn, dann geht es um Geldforderungen, Zankereien um Feiertage oder Drohungen mit gerichtlichen Auseinandersetzungen.
    Gestern hatte meine Tochter Geburtstag. Es war sehr schmerzlich für mich, sie nicht sehen zu dürfen, weil es ja nicht “mein“ Tag sei.
    Für die Kinder ist die Situation eine extreme Belastung. Ich versuche ihnen zusammen mit meiner Frau so gut beizustehen wie möglich und hoffe, dass sie das heil überstehen.
    Beim Jugendamt sagte man mir, ich solle doch froh sein, dass ich die Kinder sehen “dürfe“. Wir sollten doch eine Meditation machen. Doch genau das verhindert sie seit Jahren.
    Ich beisse die Zähne zusammen und versuche immer wieder Geduld zu haben. Bleibe so ruhig wie ich kann. Ein Therapeut hilft mir dabei mit dem klar zu kommen, was ich nicht ändern kann, und lässt mich den Ärger von der Seele reden. Meine Frau gibt mir viel Ruhe, Kraft und Verständnis.
    Daher mein Rat, unterstütze Deinen Partner, und versucht den Konflikt nicht anzufeuern. Das hat bei mir geholfen und den Kindern Entlastung verschafft.
    Wir leben in Berlin. Hier war es der Väterzentrum e.V., bei dem ich viel guten Rat bekommen habe.
     

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