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Vater vs. Erzeuger

Sind Sie (werdender) Vater und haben Fragen zur Erziehung, zum Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, zu Ihrer Vaterrolle? Geht es um den Kontakt zum Jugendamt, zum Familiengericht, zu Gutachtern und Sachverständigen? Dieses Forum soll Ihnen Hilfe geben zu allen Fragen rund ums Vater-Sein. Bitte diskutieren Sie Fragen zum Sorgerecht und zum Unterhalt im Sorgerechtsforum.

Dieses Thema im Forum "Väter-Forum - Väterberatung + Väterhilfe" wurde erstellt von Vadermaske, 7 Dezember 2017 um 05:43 Uhr.

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  1. Vadermaske

    Vadermaske Neues Mitglied

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    Hallo,

    Ich möchte ein Thema einfach mal von der Seele schreiben und eventuell den ein oder anderen Tipp dazu hören. Ich weiß nicht mehr weiter und das belastet mich wirklich sehr. Im Folgenden werde ich Namen verwenden um das komplizierte Thema anschaulicher zu halten, diese werden jedoch nicht die echten Namen sein.

    Vor einigen Monaten habe ich (22) über eine Singlebörse Irina (27) kennengelernt. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, der Altersunterschied war abgesehen von einigen Scherzen für uns beide kein echtes Thema. Es sollte erstmal nur ein Kaffee sein, den wir zusammen trinken. Beschnuppern. Doch die Anziehung und Sympathie hat uns die nächsten 36 Stunden zusammengehalten. Wir erzählten uns bereits sehr viel persönliches, was uns geprägt hat, vorwiegend negative oder hervorstechende Ereignisse in unseren Leben. So erfuhr ich auch, dass Irina zwar getrennt, aber noch immer verheiratet war mit Marcel (26).

    Innerhalb der besagten 36 Stunden die wir miteinander verbrachten, kam es eben auch zum Sex. Wir sprachen darüber wie es weitergehen solle und stellten beide fest, dass wir zu einer Beziehung aufgrund der jüngeren Ereignisse nicht in der Lage waren und es demnach nicht besser wäre die Bekanntschaft ad acta zu legen und es bei dem zu belassen was war.

    Schlussendlich wollten wir beide aber auch dies nicht. Es ergab sich also eine Quasi-Beziehung. Wir trafen uns nicht bloß für Sex, sondern auch für einfach Gesellschaft des anderen genießen, Zärtlichkeiten. Ich lernte einige ihrer Freunde kennen und wir hatten den einen oder anderen schönen Abend in der Gruppe verbracht.

    Es entstand jedoch zusehends die Situation, dass Irina, möglicherweise durch ihre psychische Erkrankung, sehr besitzergreifend wurde, obwohl sie in Worten eine echte Beziehung mit Namen weiterhin ablehnte. Auch hat sie mich häufig niedergemacht, für Dinge, die sie allein aufgrund von negativen Erlebnissen in ihrem Leben, von mir nicht ertragen konnte. Dinge für die ich Verständnis habe und die ich im folgenden so gut es ging mied - Doch ihre Art mich darüber aufzuklären war in solchen Augenblicken, wo ich versehentlich etwas in ihr wachrief, sehr aggressiv.

    Auch weil ich bereits in Vergangenheit einige Erfahrungen mit Frauen hatte, die an Depressionen, Borderline und derlei gelitten haben, trieb mich dies, und die steigende Besitzergreifende Art ihrerseits, immer mehr fort. Meine Gefühle für sie waren längst über einfaches gern haben hinaus, ich hätte es aber noch nicht Liebe genannt. Dennoch sah ich mich immer weniger imstande, diese psychische Nähe zu wollen. Ich war auch recht widersprüchlich ihr gegenüber in dieser Zeit, weil sie mir einerseits eben doch viel bedeutete und es auch viele sehr schöne Stunden mit ihr gab - Ich aber immer stärker in Abwehrhaltung ging, wenn sie mehr psychische Nähe einforderte. Immer in Einklang damit, dass sie, wenn ich sie fragte, ebenfalls keine feste Beziehung wollte. Mehrere Male gab es überdramatische Szenen in denen wir kurz vorm Kontaktabbruch standen, meist ausgelöst durch Streit, die dann doch gerade noch gut gingen.

    Doch es kam zum Eklat. Irina erklärte die Sache zwischen uns nach einem Streit für beendet und brachte mir noch Bücher vorbei, die ich ihr ausgeliehen hatte. Ihre Körpersprache allerdings zeigte schon, dass sie nicht wirklich wieder zu gehen bereit war. Sie gestand mir, sich vollends verliebt zu haben, und dass es deswegen enden müsse. Ich selbst wusste nicht wohin mit mir. Ich wollte sie, ich wollte die schönen Momente mit ihr, aber ich wollte den Stress und Ärger der mittlerweile fast alltäglich war nicht mehr. Auch ihre psychische Erkrankung spielte eine Rolle. Ein ums andere Mal hatte sie mir vorgeworfen am Rande eines Nervenzusammenbruchs zu stehen, wegen mir. Ich dachte mir, dass ich, ob schuldig oder nicht, ihr offenbar nicht wirklich gut tue. Es eskalierte wieder und ich wollte sie rauswerfen, doch sie wehrte sich auch körperlich dagegen meine Wohnung zu verlassen. Auf die deutliche Bitte und schließlich Forderung sie solle gehen, reagierte sie nur mit Blickkontakt und einem vulgär geäußertem Wunsch nach Sex. Ich selbst brach schließlich in Tränen aus, als ich ihr zu verstehen gab, dass ich sie nicht mehr in meinem Leben wolle, weil ich nicht zusehen wollte, wie sie an mir zugrunde geht. Doch es kam nicht zur Trennung, da ich es in ihrer Anwesenheit nicht endgültig schaffte. Ich war schwach, weil sie mir zuviel bedeutete.

    Dann ging ich für die Berufsschule 2 Monate in eine andere Stadt. Dort wurde man internatsartig untergebracht und schon im vorigen Jahr war es eine sehr intensive, angenehme Zeit mit den anderen Azubis gewesen, woher ich auch viele Freunde gewonnen hatte. Ich hatte Irina zwar vorgewarnt, dass unser Kontakt dadurch sehr eingeschränkt würde... Doch jetzt wurde sie immer lästiger und fordernder, besitzergreifender. Bis ich ihr über die Distanz schließlich sagte, dass ich erstmal keinen Kontakt mehr wünsche, mich nicht mehr melden werde und auch nicht zu Besuch käme über die 2 Monate. Ich sah dies nicht als absoluten Abbruch, ich wollte, wie ich es auch kommuniziert habe, einfach die Zeit dort ohne Einschnitte von außen genießen, und danach schauen, ob das wirklich noch gewollt oder funktionierend war, zwischen Irina und mir.

    Zwei Wochen ca. war Funkstille. Dann rief sie mich an und sagte mir, sie sei schwanger. Und da sie mit sonst keinem was gehabt hatte, wäre ich der Vater. Und sie wolle aufgrund einer (eigentlichen) Unfruchtbarkeit das Kind in jedem Fall bekommen.

    Das war ein Schock für mich. Meine erste Reaktion war ihr Unterstützung zusichern, sie auf keinen Fall zu irgendwas drängen zu wollen und dass was immer sie entscheiden würde, ich hinter ihr stehen würde. Und dass ich mich nicht einfach vom Acker machen werde. Als ich anfing zu realisieren, in welcher schlechten Situation wir uns befanden (Sie psychisch krank, ich in Ausbildung und einiges mehr) zählte ich ihr alle Gründe auf, die dagegen sprächen das Kind zu bekommen. Ich war in Panik. Sie wollte daraufhin den Kontakt abbrechen und äußerte den Wunsch, dass ich mich da raushalten solle und mein Leben weiterleben. Ganz allgemein war die Situation für sie, dass wir getrennt waren und sie mich lediglich informiert hatte.

    Nachdem ich mich einigermaßen gefasst hatte, distanzierte ich mich von der Abtreibungsidee und sicherte ihr erneut Unterstützung zu, die sie mit den Worten "Wie stellst du dir das vor?" stets ablehnte. Es kam sehr oft zum Streit, in welchen sie mir jegliche Beteiligung oder Kontakt zum Kind später zu verbieten androhte. Allgemein war die Kommunikation von ihrer Seite sehr von Wut auf mich geprägt und nur sehr selten nicht aggressiv. Sie sprach wissend oft verletzende Dinge aus, erst Recht nachdem ich ihr erklärt hatte, dass keine Trennung für immer gewollt habe, sondern erstmal die 2 Monate abwarten wollte. Und dass ich bereit wäre eine Beziehung zu versuchen, erst Recht, da mit dem Kind nun etwas neues, verbindendes da war. Es waren bis hierher immer nur Telefongespräche gewesen. Ich bat um ein Treffen, damit wir das besprechen. Dem stand sie lange ablehnend gegenüber, ließ sich aber dann doch drauf ein.

    Das Wiedersehen war seltsam. Es fühlte sich plötzlich wieder natürlich an, wir lächelten, umarmten uns und es war kurz, als sei nichts gewesen. Doch dann erzählte sie mir, dass sie nachdem ich den Kontakt eingestellt hatte, wieder zu ihrem Mann Marcel zurückgezogen sei. Dieser mache sich jetzt ernsthafte Hoffnungen, dass die beiden wieder zueinander finden. Auch über die Schwangerschaft wisse er bescheid, wolle das Kind aber als seines akzeptieren. Sie hielt mir die rechtliche Lage vor. Als biologischer Vater habe ich ohne ihr Wohlwollen keine Chance auf Kontakt zum Kind, da ihr Ehemann automatisch als Vater gelte. Dies kann ich nicht einmal anfechten, solange der Ehemann dies nicht selbst tut. Selbst das mittlerweile hinzugefügte Umgangsrecht für biologische Väter ist mit der Hürde des "Kindswohls" verbunden - Was in der Realität heißt, dass wenn die Irina und Marcel nicht einverstanden sind, durch diese Konflikte das Kindeswohl durch Umgang mit dem leiblichen Vater gefährdet sei und damit nicht durchzusetzen.

    Wenn die Frau verheiratet ist, hat der biologische Vater folglich keinerlei Rechte oder Chancen auf sein Kind. Abgesehen davon, dass Irina sich überlegen und froh über ihre Machtposition gezeigt hat, zeigte sie auch deutlich, dass sie immernoch Interesse und Gefühle für mich hat. Mit der Anmerkung, dass sie sich noch nicht entschieden habe, was letztlich mit meiner Rolle für das Kind sei, erpresste sie mich sogar mit zu ihrer mittlerweile gekündigten, aber noch vorhandenen Wohnung zu kommen. Wir kamen uns wieder nahe und hatten auch Sex. Abgesehen davon verhielt sie sich aber weiterhin widerlich, indem sie mir immer wieder sagte, ich sei zu jung um ein guter Vater zu sein, ich habe mich so scheiße verhalten was die Trennung angehe, ich könne froh sein, wenn ich das Kind ab und zu sehen dürfe...

    Ich machte mir Hoffnungen, dass es zwischen uns wieder gut wird, weil ich dachte, dass meine Chancen dann besser stünden. Dass Irina mit mir das Kind großziehen würde. Ich ertrug ihre Ausfälle, kam ihren wünschen nach, entschuldigte mich tausende Male für dieses oder jenes... Und es wurde tatsächlich besser. Kurzzeitig. Auch wenn wir uns nun wieder einige Male getroffen hatten und sie ein großes Verlangen nach Sex hatte und das ihrer Aussage nach ausschließlich mit mir, da sie aufgrund von Gründen, die auch die Ehe erst hatten scheitern lassen, zu Marcel keine körperliche Beziehung mehr aufbauen könne - Dennoch sagte sie mir, sie habe sich für Marcel entschieden, da er älter und beständiger sei als ich und sie ihn als Vater für das Kind wolle. Aufgrund der Tatsache, dass ich den fast aussichtslosen Rechtsweg trotzdem nicht scheuen würde, würde sie mir aber ein Umgangsrecht gegen Unterhaltszahlungen gewähren.

    Aufgrund meiner eigenen Geschichte mit meinem Vater, ist es mir ein elementares Bedürfnis meinem Kind ein Vater zu sein, da zu sein, Vater zu sein. Mein eigener war es nie. Deshalb war es und ist es schrecklich für mich zu wissen, dass ich kaum eine echte Vater-Kind Bindung aufbauen werde können und ein anderer Kerl der auf dem Papier der Vater ist, weil er zufällig noch verheiratet ist, Papa genannt werden wird... Aber ich habe mich damit abgefunden, so sehr es auch trotzdem schmerzt.

    Ich habe lange drum gebeten Marcel kennenzulernen, damit ich einerseits weiß, bei was für einem Menschen mein Kind aufwachsen wird und andererseits um die Beziehung zwischen ihm und mir irgendwie Schritt für Schritt zu normalisieren, da wir, wenn ich Umgang bekomme, zwangsläufig in Kontakt stehen werden und ich dort Spannungen vermeiden will. Er selbst hatte kein Bedürfnis dazu, Irina fand es auch unnötig, trotzdem gaben beide dann nach und wir trafen uns. Ich wollte zwar ein Vier-Augen-Gespräch, aber Irina kam mit, weil sie ihrer Angabe nach "mir nicht traute." Vermutlich gab es einige Dinge in Bezug auf mich, die sie ihm verschwiegen hatte - Aber keine Ahnung was.

    Das Treffen war seltsam, aber Marcel scheint ein netter und umgänglicher Mensch zu sein, dessen einziger Fehler ist, Irina hörig zu sein und alles was sie möchte zu tun. Im Laufe des Treffens suchte Irina (unverfänglichen) Körperkontakt zu uns beiden, was ich befremdlich fand. Ich erklärte Marcel wie ich die Situation sah und was mir wichtig ist. Er drückte sein Verständnis aus, gab aber nichts aus seiner eigenen Gedankenwelt preis. Irina meinte dazu nur, er rede halt nicht so viel.

    Nachdem der Umzug zu Marcel zurück komplett war, gab es auch keinen Rückzugsort mehr, an dem Irina und ich uns näherkommen könnten. Ohnehin hatte ich ihr längst deutlich gemacht, dass ich nicht als Sexspielzeug herhalten mag, wenn sie doch für das Wesentliche einen anderen bevorzugt. Erst Recht, wenn es doch eine Beziehung sei, die sie da führe. In Streits betont sie, dass sie "quasi" wieder zusammen seien, aber ansonsten relativiert sie es als "Es ist kompliziert", damit ich ihren Wünschen nachkomme. Einmal hat sie mich sogar zum Sex nötigen wollen, mit der Aussage, dass sie mir den Kontakt zu Kind verbieten könne. Als ich ihr klar sagte, was sie da gerade tat, knickte sie aber ein.

    Ich durfte sie zweimal zum Ultraschall begleiten, wo ich auch ihre Mutter kennenlernte. Diese Vorsorgetermine nutzt Irina allerdings als Bestrafung - Wenn ich mal nicht so funktioniere, wie sie möchte, dann verbietet sie mir mitzukommen, trotz Absprache. Denn trotz ihrer Wahl von Marcel als Vater für mein Kind, kam sie mit ihren psychischen Problemen die sich aus der Schwangerschaft ergeben, sowie schlechter Laune immer zu mir. Dies auch oft in der Form, dass sie mich beleidigt, absichtlich verletzt, mir droht oder sonstwie mich psychisch terrorisiert. Im Hinblick auf das Kind versuche ich es meistens über mich ergehen zu lassen. Manchmal schaffe ich das nicht, und diskutiere mit ihr. Sofort bin ich dann umso mehr das Arschloch das keine Rücksicht auf sie nimmt, bin verantwortungslos und Schuld an allem. Längst geklärte oder vergangene Themen greift sie immer wieder auf um sie mir erneut vorzuwerfen. Aber immernoch giert sie wenn wir uns sehen nach Zärtlichkeiten.

    Heute sagte ich ihr, dass ich vorhabe auch Marcel eine Kleinigkeit zu Weihnachten zu schenken, da ich es für eine nette Geste halte, dem rechtlichen Vater meines Kindes dadurch Anerkennung seiner Position (auch wenn es mir nicht gefällt) zu zeigen. Das eskalierte leider auch völlig. Das Kind sei nicht meins, sondern seines, ich würde erst spät eine Bindung zu dem Kind aufbauen können, Abstammung sei wertlos, Marcel sei der wichtige Vater, ich nur der Erzeuger... Damit kommt sie sehr oft, daher der Titel. Ich sei nur der Erzeuger und das bedeute garnichts. Als wenn das Papier wo Marcel als Ehemann eingetragen ist bedeutsamer sei. Das Kind ist schließlich noch nicht einmal geboren, weshalb man auch noch nicht von gelebter Vaterrolle sprechen kann. Außerdem sei es lächerlich, dass ich mich "einschmeicheln" wolle und ich solle weder ihm, noch ihr etwas schenken. Ich habe ihr deutlich gesagt, was ich von diesem Denken halte, und dass ich zwar als biologischer Vater kaum bis keine Rechte habe, es aber nichts daran ändert, dass meine Gefühle für das Kind nun einmal so sind, dass nur ich der echte Vater bin und Marcel allenfalls ein Ersatz, weil sie mich nicht akzeptiert als Vater. Ist ja nicht so, dass ich nicht in der Lage oder nicht willens wäre mich um das Kind zu kümmern, sie verhindert es nur. Und dann ihre Worte: Es ist nicht DEIN Kind, es ist SEINS.

    Der letzte Streit davor endete damit, dass sie mich 5 Tage lang ignorierte, obwohl ich um des Friedens willen eingelenkt hatte. Meldete sich erst wieder, weil ihre Nerven mit ihr durchgingen und ihre Mutter nicht erreichbar war. Diesmal das Ende vom Lied: Mitte Dezember ist ein Ultraschalltermin wo vorraussichtlich das Geschlecht erkannt wird. Da sollte ich eigentlich mitkommen, darf ich aber jetzt nicht mehr, weil ich mich so "rücksichtslos" verhalten habe und "ihr nicht gut tue". Meine Gefühle für diese Frau schlagen immer mehr in Hass um. Wenn das Kind in ihr nicht wäre, wäre ich spätestens jetzt über alle Berge. Stattdessen muss ich mich am Ende noch entschuldigen, damit ich ihre miesen Launen weiter ertragen kann um Kontakt zum Kind zu bekommen.

    Ich bin mit den Nerven am Ende. Habe sogar schon mehrfach, weil ich so zerrüttet innerlich von dem Bedürfnis mein Kind zu haben und der Abhängigkeit von dieser sich so widerwärtig verhaltenden Frau und ihrem Psychoterrorbin, über Selbstmord nachgedacht. Es ist mir emotional nicht möglich diese Lage zu ändern und rechtlich leider ebenso wenig. Aber ich will für mein Kind da sein und sei es nur einmal alle 14 Tage. Ich sage mir, dass es ja irgendwann älter ist und selbst mündig ist und selbst entscheiden kann...

    Hat jemand einen Rat, Tipp, oder Rückhalt für mich? Danke...

    Liebe Grüße
     


  2. ChiaraHerbst

    ChiaraHerbst Mitglied

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    Wenn du noch keinen Rechtsschutz hast, schließe sofort einen ab! Da das Geschlecht erst Mitte/Ende Dezember erkannt wird, hast du noch etwas Zeit. Sobald der Rechtsschutz läuft, hast du Anspruch die Beraten zu lassen. Nimm dir einen Anwalt und erkundige dich. Wenn du der leibliche Vater bist, hast du von Gesetzeswegen auch ein Recht dein Kind zu sehen. Wobei ich es für gewagt finde, solch eine Frau das Kind aufziehen zu lassen. Wenn sie derart leicht aus der Fassung gerät, heißt das nichts Gutes.
    Du kannst natürlich auch vorab zum Jugendamt gehen und dich beraten lassen. Notfalls plädierst du auf einen Vaterschaftstest beim Jugendamt. Nicht, dass es doch nicht dein Kind ist und du dich umsonst fertig machst.
     


  3. Janimaus

    Janimaus Mitglied

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    Hallo ,
    Du tust mir sehr leid. Eine wirklich miese Situation. Rechtlich ist es wohl so, wie sie sagt. Emotional kann ich verstehen, dass Du Dich als Vater fühlst. Ich kann Dir nur sagen: schieb die Gedanken an Selbsttötung weg. In 10 Jahren hast Du die ganze Situation vergessen/verarbeitet und die Welt sieht anders aus, vielleicht dann mit einer netten Frau an Deiner Seite und gemeinsamen Kindern. Wenn Du emotional Unterstützung brauchst, scheue Dich nicht, zu einer Psychotherapeutin zu gehen oder, falls kurzfristig keine Termine zu bekommen sind, zu einer Heilpraktikerin für Psychotherapie. Die sind für solche Fälle auch sehr gut. Du kannst auch zu ProFamilia gehen, auch dort bekommst Du Unterstützung. Alles Gute Dir!
     
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