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Schock! - Verengtes Becken -> hoher Geradstand

Die Geburt des Kindes vergisst man niemals. Wie haben Sie Ihr Kind auf die Welt gebracht? Welche Gefühle waren es, bis das Baby endlich geboren war? Was können Sie zur Entbindungsklinik berichten? Erzählen Sie hier im Forum Geburt ihren ganz persönlichen Geburtsbericht! Stichworte: Schwangerschaft, Baby, Glückwünsche, Bilder, Gedichte.

Dieses Thema im Forum "Meine Geburtsberichte - So erlebte ich die Geburt" wurde erstellt von Mirsche, 18 Oktober 2004.

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  1. Mirsche

    Mirsche Guest

    Hallo
    bei der Geburt von Sullivan wurde nach stundenlangen Wehen eine sekundäre Sektio gemacht, weil er nicht tiefer ins Becken gekommen ist.
    Heute war ich deshalb im Krankenhaus zum Beckenröntgen, um zu schaue, ob es daran lag.
    Laut Arzt ist mein Becken in der Breite verengt. Auf meine Frage, ob das der Grund für den Geburtstillstand gewesen sei, meinte er ja wahrscheinlich und als ich wissen wollte, ob das hieße, dass eine zweite Geburt dann auch ein Kaiserschnitt würde, meinte er könnte gut sein, er wolle sich da aber nicht festlegen, das solle mein Frauenarzt entscheiden.
    Jetzt bin ich voll fertig :heul ich hab mir schon bei Sullivan so eine natürliche Geburt gewünscht und ich hab imerhin 30 Stunden daran festgehalten bevor ich aufgab ;-) aber dass ich nicht in der Lagr bin, überhaupt ein Kind auf natürlichem Weg auf die Welt zu bringen ist hart :traene
    Auch wenn es jetzt noch nicht akut ist, ich will ja erst in ein, zwei Jahren das zweite Kind mach ich mir doch jetzt schon Gedanken, was denn dann besser sei:
    Ein von vorneherein festgelegter Geburtstermin ("Wunschkaiserschnitt"- so ein verfehltes Wort! :angryfire ) oder eine Sektio während der Wehen. Ich denke halt dann ist für das Kind eher der richtige Zeitpunkt als ein von außen bestimmter Termin, oder?
    Aber erneut diese Schmerzen ertragen zu müssen mit dem sicheren Wissen: es ist eh alles umsonst, davor graut mir-.
    Was denkt ihr darüber?
    Geht es jemand ähnlich?
    Bin grad voll down :(
     


  2. Elchen

    Elchen Guest

    Hallo mira,

    ich hatte nach heftigen Wehen,Presswehen undvorherigem Blasensprung daheim enen Not Ks,wel mein Sohn einfach nicht durch mein Becken passte...Leider wurde bei mir damals nicht gleich danach geröngt..

    Als ich mit meinem zweiten Sohn schwanger wurde,sagte mir mein Arzt,daß ich diesmal sicherlich auf normalem Wege entbinden könne,da er am Becken so nichts feststellen konnte..Um ganz sicher zu gehen,wurde ich in eine Klinik überwiesen,um eine Beckenmessung durchzuführen,die absolut lachhaft war,man maß mir das Bec ken von aussen :shake

    Bis zum Schluss tastete meinFrauenarzt von innen,ob mein Sohn noch durchpassen würde,was er auch immer bejahte..In der 38 Woche bekam ich in der Praxis Wehen und der Arzt wollte ein letztes mal nachschauen,und dann erstastete er es,einen Knick von innen im Becken,der es meinem Sohn unmöglich machte,spontan zur Welt zu kommen...

    Mira,ich habe so geweint in der Praxis,aber letztendlich wollte ich sowas wie bei der ersten Geburt niemal s mehr mitmachen und auch für mein Kind kein Risiko mehr eingehen,mein zweites Kind kam auch mit Kaiserschnitt..Ihc bin wirklich immer noch traurig und werde niemals ein Kind auf normalen Wege entbinden werden!!! :heul

    Aber besser noch,als wenn dem ind unter der Gebrt irgendwas zustösst oder??So habe ich mich immer positiv bestärkt,auch wenn ich überaus traurig darüber bin :maldrueck
     
  3. Mirsche

    Mirsche Guest

    Elchen, da haben wir wohl was gemeinsam...Ich hatte bei der Geburt auch schon Presswehen ohne Ende, die PDA hatte nicht gewirkt und dann kommt so ein Arzt rein ud meint die Wehen seien umsonst, der Kleine passe so nicht durchs Becken: Kaiserschnitt. Bis ein OP frei würde würde es aber noch eine Weile dauern. Tja, da lag ich dann, hab nur noch geschrien und das schlimmste war echt das Wissen, dass alles umsonst war.

    Vielleicht haben sie dein Becken da ja nur von außen gemessen, weil das Risiko während der SS zu röntgen zu groß war? Ich musste heut auch unterschreiben, dass ich nicht schwanger bin.

    Klar ist das besser als wenn dem Kind was zustößt aber trotzdem... :heul Am schlimmsten finde ich, dass ich wohl nie ein Kind direkt nach der Geburt auf den Bauch gelegt bekomme, so ganz frisch mit Käseschmiere und allem, weil es im OP einfach zu kalt dazu ist :crying Sullivan hab ich erst am dritten(!) Tag nach der Geburt das erste mal nackig gesehen.
     
  4. Mirsche

    Mirsche Guest

    ach Elchen: Ist der zweite KS schlimmer als der erste? Ich meine, was Verheilen und so angeht?
     
  5. meusi

    meusi Guest

    bei so einem becken knick oder wirklich zu engem becken würd ich es auch nicht probieren ..aber wie soll man sich auf die ärzte verlassen
    ich meine becken von aussen vermessen :shake

    mir sagten die ärzte auch immer das baby ist zu gross..aber was die unter gross verstehen hat mir keiner gesagt...und 3 wochen eher war ich min einmal die woche war ich zu einem einleite versuch drinnen..
    und am schlus kam er dann ne ahlbe stunde vor dem et auf die welt auf natürlichen weg...
     
  6. Elchen

    Elchen Guest

    Also ich muss sagen,ich hatte fast noch mehr Angst wie beim ersten,aber die haben echt gute Arbeit geleistet.Die Narbe wurde vom ersten Kind nochmals aufgemacht und heute sieht man echt so gut wie gar nichts mehr mira....Schlimmer ist das seelische,wie Du es schon geschrieben hast..Dieses gefühl,ein Kind nicht spontan zu gebären..Für mich wars ein Schlag,aber eben nicht änderbar.....Ich habe nach dem zweiten KS aber etwas länger zum Erholen gebraucht wie beim ersten
     
  7. yoricko

    yoricko Namhaftes Mitglied

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    Also ich würde dann nicht wieder bis zum NotKS bringen. Allerdings halte ich schon wichtig, daß die zeitpunkt der geburt vom Kind bestimmt ist. Da mein sohn sich nicht gedreht hat, stand der KS bei mir leider auch fest. Ich bin mit dem 15 Minutigen Wehen ins KH gegangen. Da hatten sie genügend Zzit die OP in aller ruhe vorbereiten... und ich habe ein schönes erlebnis. ich kann dir mal mein geburtsbericht raussuchen: http://www.elternforen.de/wbb2/thread.php?threadid=11804&sid=
     
  8. Elchen

    Elchen Guest

    Ach mira,mir hatten sie die PDA nichtmal mehr gesetzt,wel sie meinten,mein Sohn sei gleich da..Nach 4 Stunden harten Kampfes bakm ich innerhalb Minuten Vollnarkose,da es meinem Sohn sehr schlecht ging..

    Beim zweiten lief es etwas ruhiger ab,zum Glück.Ich hatte zwar Wehen,aber noch nicht so stark,wurde direkt in die Klinik überwiesen,war um 18 Uhr da und um 21.30 Uhr war mein zweiter Sohn da :-D
     
  9. Mirsche

    Mirsche Guest

    :wow auch noch Vollnarkose???
    Wie furchtbar!!! Mir haben sie zum Glück nur eine Spinale gesetzt, da konnte ich den Kleinen wenigstens kurz sehen.
     
  10. Medusaa

    Medusaa Mrs. Unfreundlich/ Happy Mummy

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    Hallo Mira,

    ich hatte auch 2 Kaiserschnitte und kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Irgendwie fühlt man sich nach einem KS zwar operiert, aber nicht so, als hätte man ein Kind entbunden.

    Bei mir stand auch sehr schnell fest, das ich nur durch KS ein Kind entbinden könne.. habe Herzfehler, ein Problem mit den Augen (darf nicht pressen) und das machte einfach eine normale Entbindung zu gefährlich. Obwohl beide KS geplant waren, waren es dann doch noch Notkaiserschnitte, jeweils einen Tag früher als geplant, weil die Kinder beide Knoten in der Nabelschnur hatten und sich die Herztöne dramatisch verschlechterten.

    Der erste KS war mit Vollnarkose (hatte ich mir so gewünscht) und der 2. war mit einer Spinalanästhesie, die hatten sie mir sozusagen "aufgedrängt". War auch gut so, mein Kleiner hätte die Geburt sonst nicht überlebt. Er mußte direkt danach sowieso für 4 lange Wochen in die Kinderklinik, es war einfach schrecklich für mich.


    Tja.. mit den KS.. wie gesagt, ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Allein das Wissen das es NIE anders sein wird und kann ist schon nicht so schön.. das ist ganz klar. Aber ich habe mir dann einfach immer gesagt, es ist besser SO, als ein Risiko einzugehen. Und was nützt es , es "normal" zu versuchen und dann hängt das Kind zu lange im Geburtskanal, es passiert was und man macht sich sein leben lang Vorwürfe? Das ist das schlimmere.. und das sagte ich mir als es mir so mies ging deswegen mehrmals täglich. Ok, hilft auch bei mir nicht immer, aber die Logik einzuschalten hilft mir zumindest die meiste Zeit.
    In der übrigen Zeit vermisse ich eine normale Entbindung und den direkten Kontakt mit meinem Kind aber sehr...


    Ob ein geplanter KS besser ist als ein spontaner? Ich meine ja. Einfach deswegen, SO kannst du dich darauf vorbereiten. Du kannst alles absprechen, dir eine Narkoseart aussuchen und dich irgendwie darauf einstellen.
    Die Gefahr, bei einem NOTKS doch eine Vollnarkose zu bekommen ist eben ziemlich groß. Und wenn man das absolut nicht will, ist das sicher auch ein Punkt, an den man denken sollte.
    Vielleicht kann man ja den Termin für die Entbindung näher an den Geburtstermin ranrücken.

    Deine 2. Frage, ob der 2. KS schlimmer ist als der erste:
    Also ich hatte vor dem 2. deutlich mehr Angst als vor dem ersten. Schlimmer fand ich persönlich die Narkoseart, ich wollte eigentlich lieber eine Vollnarkose. Allerdings hätte das mein Kind halt nicht überlebt, von daher ist es natürlich gut so wie es ist.
    Ferner sieht man das Kind dann direkt.. im Normalfall zumindest (war bei mir halt anders).
    :shake

    Die Schmerzen fand ich leichter zu ertragen bei einer Spinalan., weil sie da langsam kommen und man nicht mit einem Hammergefühl an Schmerzen aufwacht.
    Ansonsten brauchte ich nicht länger um auf die Beine zu kommen, so insgesamt, aber die Schmerzen fand ich beim 2. irgendwie schlimmer als beim ersten. Aber die Ärzte meinten, das wäre Einbildung. Nun gut, wie auch immer, ist halt meine persönliche Erfahrung.

    Ansonsten versuch dir einfach zu sagen "besser sicher und gesund" als ein Risiko einzugehen.

    Aber wie gesagt, ich kann dich voll verstehen und empfinde leider ähnlich wie du.....

    :maldrueck


    Aber schau dir deinen Zwerg an, ohne den KS hättest du ihn gar nicht. Das hilft auch oft.

    Viele liebe Grüße von Medusa
     
  11. Mirsche

    Mirsche Guest

    danke Medusa :maldrueck
    die Schmerzen nach der OP fand ich gar nicht so schlimm im Gegensatz zu den Wehen davor.
    Warum fandest du die Spinale so schlimm?
     
  12. Medusaa

    Medusaa Mrs. Unfreundlich/ Happy Mummy

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    Hallo Mira,

    ich fand die Spinalanästhesie schlimm weil ich eigentlich lieber eine Vollnarkose wollte. Und zwar helfen bei mir leider kaum Schmerzmittel (fehlen Rezeptoren oder wie man das nennt), darum habe ich gedacht, ich hätte dabei auch Schmerzen. Davor hatte ich einfach Panik. Dann kam doch die Spinale, innerhalb von 20 min hatten die mich praktisch "überredet".. bekam einfach Panik.

    Dann kam bei mir ja hinzu, das sie meinen Sohn nach der Geburt und bevor ich ihn mal kurz zu sehen bekam noch reanimieren mußten.. das heißt, man liegt da 2 h, wird zugenäht und im Nachbarzimmer kämpfen sie offensichtlich um das Leben des Kleinen.. diese Gesamtsituation einfach. :shake

    Lieben Gruß von Medusa
     
  13. schnupe

    schnupe Aktives Mitglied

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    Liebe Medusa.....

    diese Erfahrung damit, das Dein Kind reanimiert werden muß etc. kann jede Gebärende treffen.....Das wäre für mich kein Grund, die Vollnarkose zu wählen.
    Ich persönlich habe auch ein zu enges Becken....bei meiner ersten SS wurde es erst nicht bemerkt......erst unter der eingeleiteten, über 24 stündigen Geburt, kam mal der Gedanke dahin...weil die kleine festsaß.
    Nur irgendwann war der Zeitpunkt zu spät, für einen Kaiserschnitt. Das Kind saß zu tief im Becken.............jedoch fest......Nun ja............ich hatte einen Horror nach der Entbindung.........Sternengucker, zu enges Becken, und mit 3680 gr und 53 cm auch nicht grad zierlich.
    Jedoch entschloss ich mich, das 2 Kind möglichst auch normal zu entbinden........jedoch mit der Option an die Ärzte, nicht zu lange mit KS zu warten......nicht das es zu spät sei...........und doch mit der Option, KS zu verhindern............doch bei mir hatte das nur einen Grund.
    Ich wollte am Heiligen Abend zu Hause sein, wegen meiner Tochter(entbunden hatte ich dann am 21.12;-))
    Es kam wieder ein Sternengucker(wohl typisch für meine Beckenform)auf die Welt, der diesmal jedoch stramme 57 cm und 4480 gr wog.

    Probleme machte das Becken mir erheblich nach der Geburt.

    Und meine dritte war nur 2900gr und 49 cm.....zwar auch Sternengucker.....aber ratz fatz da...........hinterher konnte ich auch nur an Krücken gehen, während der SS kaum noch........

    Ich denke....Du solltest es Dir mit abstand überlegen.......laß etwas Zeit vergehen..........und entscheide irgendwann später mal, ob Du KS planst oder nicht.

    Manchmal sind solche Entscheidungen auch "Bauchentscheidungen", die ja meißt richtig sind.
     
  14. Mirsche

    Mirsche Guest

    schnupe: Was für Probleme hattest du mit dem Becken nach der Geburt? Würdest du wieder normal entbinden wollen? Wie konntest du die Wehen verarbeiten mit dem Wissen, dass vielleicht alles umsonst war?
     
  15. schnupe

    schnupe Aktives Mitglied

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    Hallo Medusa........

    ja...ich würde immer wieder normal entbinden wollen.
    Also die Schmerzen im Becken während der SS und nachher, waren dahingehend, das ich eigentlich kaum noch laufen konnte.
    Nach der Entbindung brauchte ich für 5 Minuten laufen, etwa 15 Minuten. Bekam aber dann Krücken, dann ging es besser....wobei dieser Zustand auch nur etwa 1 Woche so dramatisch war. Danach ging es bergauf.
    Fühlte mich einfach wie eine uralte Frau, die nicht mehr laufen konnte.....
    Zerrte zwar an den nerven, aber es war zu ertragen.
    Nach 6 Wochen bekam ich spezielle KG........und ich habe fast Ruhe.
    Nun ja....die Frage, wie ich die Schmerzen aushielt, war wohl eher mein innerlicher Wunsch:
    Bei meinem 2. Kind lag ich am 21.12. im Kreißsaal......und ich wollte Heiligabend unbedingt zu Hause sein*smile*........dieser Wille setzte sich in der SS schon fest.....mit Kaiserschnitt wäre es nicht möglich gewesen, nach 3 Tagen nach Hause zu gehen.
    Bei meinem 3. Kind nun, wollte ich unbedingt ambulant entwickeln, da ich mich zu Hause wohler fühle......also hatte ich hier mein Ziel, sofort wieder raus zu kommen.......und zudem muß ich sagen, das die 3 Geburt im Prinzip zu den anderen 2 einfach nur "traumhaft" war.

    Wollte Dir halt nur zeigen, das es evtl. trotz engem Becken auch ohne KS geht.....und ich denke, entscheiden kannst Du erst wirklich für Dich, wenn Du wieder schwanger bist.

    Natürlich würde ich mit den Ärzten drüber sprechen.....messen lassen etc.........und wenn sie eine normale Geburt abraten, natürlich auch deren Rat befolgen.
     
  16. kane

    kane Neues Mitglied

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    Liebe Mirsche!
    Mir erging es anscheinend genauso wie dir! Dein Beitrag ist zwar schon etwas her, aber vielleicht können wir uns trotzdem austauschen! Mir würde das sehr helfen! Ich habe im Dezember 2010 leider nach tagelangen/stundenlangen Wehen schlussendlich mit KS entbinden müssen.
    Wollte das überhaupt nicht und habe mich leider auch im Vorhinein nicht damit auseinander gesetzt.
    Meine Indikation war: hoher Geradstand, pathologisches CTG, Geburtsstillstand! Es war echt ein Schock für mich. Zudem wurde unsre Maus auch noch beim KS an der Wange geschnitten usw...
    Da ich auch ein 2. Kind möchte, möchte ich alles dafür tun und mich bestens informieren um eine Spontangeburt zu erleben! Ich wünsche mir das sehr!
    Welche Erfahrung hast du gemacht? Hast du schon ein 2. Kind bekommen?
    Vielleicht kannst du dich melden und wir können uns dann genauer austauschen!?
    Ich würde mich sehr freuen!
    Danke für deinen Beitrag! Alles Liebe!
     
  17. MaMaMartini

    MaMaMartini nicht-muster-mama

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    Ich kann das nicht verstehen. Anstatt dankbar dafür zu sein, dass Ihr ein gesundes Kind haben dürft und eine Geburt unbeschadet überstanden habt, die ihr ohne OP nicht überlebt hättet (und Euer Kind auch nicht) jammert Ihr rum, dass Euch das "Geburtserlebnis" entgangen ist.

    Es geht doch nicht darum, was ihr Euch wünscht!!! Aus purem Egoismus und weil nichts so romantisiert wird wie eine "natürliche Geburt" geht man das Risiko ein, sich und das Leben bzw. die Gesundheit des Babys zu gefährden.
    Nichts gegen eine normale Geburt, wenn die Voraussetzungen stimmen. Aber wenn es eben nicht geht, dann geht es nicht! Kein Grund für Minderwertigkeitskomplexe. Nur eine "natürliche Geburt" mit esoterischem Brimborium drumrum macht noch keine gute Mutter aus.

    Ist es nicht viel wichtiger, dass die moderne Medizin in der Lage ist, Eurem Baby das Leben zu retten? "WIE" es auf die Welt gekommen ist, spielt doch hinterher überhaupt keine Rolle... früher sind die Frauen, die wie Kane so eine Risikogeburt hatten, überhaupt nicht dazu gekommen, über eine zweite Geburt nachzudenken.... weil sie bei der ersten schon elendig gestorben wären!

    Ich hatte mir für die Geburt meines Sohnes schon die Wanne ausgesucht und die Farbe des Badezusatzes, die CDs lagen bereit und die Duftöle. Lauter Heiteitei. Keiner, wirklich keiner sagt einem die Wahrheit, was wirklich abgeht. Nur die Lieblingsfarbe an der Kreissaalwand macht es nicht leichter. Eine Woche vorher: Ischias, auf Wiedersehen Wassergeburt - liegend im Bett und nicht anders war angesagt. Durch die Schludrigkeit der Krankenschwestern statt Wehenschreiber Geburt eingeleitet *huch* stoppen wir dann mal wieder, weil ist ja Freitag. Am Wochenende wird nicht geboren, wir sind ja in der Gewerkschaft! Gehnse mal wieder heim, junge Frau.... 3 Tage Wehen bis zur totalen Erschöpfung (nicht geschlafen), Einleitung fehlgeschlagen, PDA fehlgeschlagen, kurz vorm Kollaps dann: das Kind hat sich gedreht (schlaues Kerlchen) - sofortiger Notkaiserschnitt, Vollnarkose, Rennen durch die Gänge, das ganze Programm. Wen wunderts, dass ich erst mal Probleme hatte, meinen Sohn anzunehmen. Schliesslich hat er mir die Tour vermasselt, mich als Heldin mit Mutterkreuz zu fühlen.

    Bei meiner Tochter habe ich das ganze Theater vermieden, mir einen Termin zum Kaiserschnitt geben lassen. Noch während ich untenrum zusammengeflickt worden bin, konnten mein Mann und ich auf der anderen Seite des OP-Tuchs unsere Tochter begrüssen, sie wurde mir auf den Bauch gelegt wie bei einer normalen Geburt. Übrigens; 8 Tage nach dem geplanten KS bin ich wieder zum Sport.

    Verdammt nochmal, es geht doch nicht ums "ERLEBEN". Seid dankbar und glücklich, dass Ihr diese gefährliche Situation ohne Schaden überlebt habt und ein gesundes Kind haben dürft. Und dann das auch noch ein weiteres Mal riskieren zu wollen: das nenne ich das Schicksal herauszufordern!
     

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