Earthlings |
Katharina20

*junge Mami..*


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Herkunft: Bayern Interessen: Reiten, Lesen, unterwegs mit meiner Familie, meine katzen Beruf: Familienmanagerin ^^ Kinder: zwei Söhne, 3,5 J. u. 1,5 J. Familienstand: verheiratet
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Re: Earthlings von Katharina20 (24.02.2011 17:48) |
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Ich habe gefunden:
Es gibt Text zum Film. Also können dann alle es lesen, ohne gucken zu müssen.
Hier:
EINLEITUNG
TEIL 1: HAUSTIERE
- Tierhandlungen und Welpen-Fabriken
- Streuner
- Gaskammern
TEIL 2: NAHRUNG
- Koschere Schlachtung
- Kälber
- Schweine
- Geflügel
- Legebatterien
- Meeresfrüchte
- Walfang
- Delphine
TEIL 3: KLEIDUNG
- Leder
- Pelz
TEIL 4: UNTERHALTUNG
- Rodeos
- Roping (Kälber einfangen)
- Wettrennen
- Ausstellungen
- Jagd
- Angeln
- Zirkusse
- Zoos
- Stierkampf
TEIL 5: WISSENSCHAFT
- Vivisektion
- Medizinische Experimente
- Militärforschung
ABSCHLUSSWORTE
Einleitung:
Die Bilder, die Sie sehen werden, stellen keine isolierten Einzelfälle dar. Sie entsprechen den Industrie-Standards in der Haustierzucht, Nahrungs- und Bekleidungsindustrie sowie Unterhaltung und Forschung. Es liegt in Ihrem Ermessen, diesen Film anzusehen und ggf. Ihren Kindern zu zeigen.
DIE DREI PHASEN DER WAHRHEIT
1. SPOTT
2. VEHEMENTER WIDERSTAND
3. AKZEPTANZ
Der Begriff „Earthling“ ist frei vonSexismus, Rassismus oder Speziesismus. Er umfasst ein jeden von uns: Warm- und Kaltblüter, Säugetiere, Wirbeltiere und Wirbellose, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische - und Menschen ebenso. Da die Menschen nicht die einzige Spezies auf diesem Planeten sind, teilen sie diese Welt mit Millio- nen anderer Lebewesen. Wir alle entfalten uns hier ge- meinsam. Dennoch ist es der Menschen-Earthling, der dazu neigt, die Erde zu dominieren und häufig andere Mitbewohner und Lebewesen als bloße Objekte zu behandeln. Das ist mit Speziesismus gemeint. Analog zu Rassismus und Sexismus bedeutet der Begriff „Speziesismus“ ein Vorurteil oder eine parteiische Haltung zugunsten der Interessen der Angehörigen der eigenen Spezies und gegen jene der Angehörigen einer anderen Spezies. Wenn ein Lebewesen leidet, kann es keine moralische Rechtfertigung geben, warum sich jemand weigern sollte, dieses Leiden zu berücksichtigen. Gleichgültig, welcher Art das Wesen ist, das Prinzip der Gleichheit erfordert, dass ein Leid und ein ähnliches Leid eines anderen Lebewesens gleich zählen.
weiter zu lesen hier;
http://www.scribd.com/doc/12605799/EARTH...r-Text-zum-Film
kann ja nicht alles kopieren
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24.02.2011 17:48 |
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Katharina20

*junge Mami..*


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Re: Earthlings von Katharina20 (24.02.2011 20:39) |
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Ilona,
Zitat von Abschlussworte:
"Ignoranz hat sich nur deswegen so lange durchgesetzt, weil die Leute die Wahrheit nicht herausfinden wollten. „Erzähl‘s mir nicht, du wirst mir das Essen noch verderben“,ist die übliche Antwort beim Versuch, jemandem zu erzählen, wie jenes Essen hergestellt wurde. Selbst Leute, die wissen, dass die traditionelle Familienfarm von großen Wirtschaftsinteressen übernommen wurde, dass ihre Kleider von geschlachteten Kühen kommen, dass ihre Unterhaltung das Leiden und den Tod von Millionen von Tieren bedeutet, und dass einige frag- würdige Experimente in Laboratorien vor sich gehen, halten sich an dem vagen Glauben fest, dass die Bedingungen nicht so schlimm sein können, sonst hätten die Regierung oder Tierschutz-Organisationen etwas dagegen unternommen.
Aber es ist nicht die Unfähigkeit,herauszufinden, was passiert,als vielmehr ein Wunsch,über die Fakten nichts wissen zu wollen, der einem schwer auf dem Gewissen lastet, der für dieses Fehlen von Bewusstsein verantwortlich ist - immerhin, die Opfer von dem, was immer es auch ist, das in all jenen schrecklichen Orten vor sich geht, sind keine Mitglieder der eigenen Gruppe.
Viele von ihnen sind in der Tat Wirbeltiere, genau wie wir.Schauen wir darauf zurück,wie wichtig die Tiere für das menschliche Überleben sind, unsere absolute Abhängigkeit von ihnen - als Gefährten, Nahrung, Kleidung, in Sport und Unterhaltung genauso wie in medizinischer und wissenschaftlicher Forschung, sehen wir ironischerweise nur die Verachtung der Menschheit gegenüber diesen nicht-menschlichen Versorgern. Ohne Zweifel muss es das sein, die Hand zu beißen, die uns ernährt. In der Tat sind wir auf ihr herumgetrampelt und haben auf sie gespuckt. Nun stehen wir den unvermeidbaren Nachwirkungen gegenüber.
Das wird in Gesundheitsberichten offenkundig - Folgen unseres übermäßigen Konsums von Tieren: Krebs, Herzerkrankungen, Osteoporose, Schlag- anfälle, Nierensteine, Anämie, Diabetes u.a
Selbst unser Essen ist nun betroffen, und das direkt an ihrer Quelle. Mit Antibiotika, die die Gewichtszunahme der Tiere beschleunigen sollen, die nicht zunehmen können unter den stressigen, überfüllten Bedingungen der Fabrik-Farmen,mit dem übermäßigen Gebrauch von Pestiziden und Insektiziden oder künstlichen Hormonen zur Erhöhung der Milchproduktion sowie Kalbgröße und Gebärhäufigkeit,mit künstlichen Farbstoffen,Herbiziden, Larviziden, synthetischen Düngern, Tranquilizern, Wachstums-und Appetitanregern,ist es kein Wunder, dass Rinderwahnsinn, Maul- und Klauenseuche,Pesteria und eine Schar anderer Abnormalitäten bei Tieren losgelassen wurden auf die menschliche Öffentlichkeit.
Die Zeit ist für jeden von uns gekommen, unsere Essgewohnheiten zu überdenken, unsere Traditionen,unseren Lebensstil und unsere Mode, und vor allem, unser Denken
Was denkt ihr jetzt darüber?
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24.02.2011 20:39 |
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Maju

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Re: Earthlings von Maju (25.02.2011 23:00) |
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Passt vielleicht nicht ganz hier her, aber ich erzähl's trotzdem:
Ich war mal für längere Zeit Rohkostler. Allein durch meine Ernährung fühlten sich meine Mitmenschen schon in ihrer Lebensweise kritisiert. Obwohl ich niemandem meine Gründe nannte oder niemanden zu einer anderen Ernährung bekehren wollte, redeten sich alle um Kopf und Kragen um sich zu rechtfertigen. Das hat ganz schön genervt.
Aber noch schlimmer waren die Leute, die mir wirklich nahe stehen und standen. Sie hatten richtig Angst um mich. Nur weil ich jetzt nicht mehr mit ihnen herzhaft aß, dachten sie gleich, ich würde mich umbringen. Ich bereitete ihnen schlimmen Kummer durch meine Andersartigkeit.
An Festen gab es so schlimmen Ärger, weil ich mich den gesellschaftlichen Zwängen, wie Kuchen essen oder einen Sekt trinken, widersetzte, dass ich meine Gesundheit letztendlich als zweitrangig betrachtete und meine Ernährung wieder anpasste an andere. Ich bewundere Menschen, denen es nichts ausmacht, was andere sagen und tun, die ihr eigenes Ding durchziehen. Ich kann das leider nicht.
Essen ist seitdem für mich nicht nur Nahrungsaufnahme mit Verstand. Es ist auch Dazugehören.
Aber bis heute sehe ich nicht so recht ein, wozu man Gemüse kochen sollte. Außerdem hat mich meine Rohkostzeit sehr sensibel gemacht für alles rund ums Essen.
Nochmal ein kleiner Einwand zu den Filmen: Wenn man von Kindesmisshandlungen und Mord ... hört, dann ist es doch auch nicht normal, dass man sich das nochmal ganz genau als Film reinzieht. Will man uns wirklich nur wachrütteln und aufklären oder hat das ganze wieder mal bildzeitungsmäßigen Unterhaltungswert?
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25.02.2011 23:00 |
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Katharina20

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Re: Earthlings von Katharina20 (27.02.2011 20:42) |
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Maju,
hm ich kenne das Gefühl.
vorallem bei der Familie meines Mannes war echt schlimm. Seine Mutter zB. war total beleidigt, als ich sagte dass ich nur Bio-Fleisch esse. Sie daraufhin: Ich kaufe doch immer gutes Fleisch. Ich habe natürlich ihr auch erklärt, dass mir Qualität bzw. Geschmack nicht darum geht, sondern Tiere.
Ich ernähre mich ausschließlich Bio. und ja mir ist egal was die anderen über mich denken.
aber ich habe eine Lösung gefunden, die für alle Beteiligten und für mich gut ist. bei mir zuhause gibt's nur Bio. und wenn ich bei Freunden bin bzw. zu einem Essen eingeladen bin, dass esse ich halt konventionell vegetarisch. Denn ich kann kaum von ihnen verlangen, dass sie für mich extra alles Bio kochen sollen. nur bei Fleisch bleibe ich hart. damit können sie ja leben.
ich denke, du kannst ruhig zuhause weiterhin Rohkost essen. Man müsste dich einfach akzeptieren wie du bist. Mein Sohn isst auch lieber rohes Gemüse als gekochte. zu Mittag isst er meist Nudeln mit zB rohen Karotten.
Einige Mütter haben schon gefragt. Meine Antwort war wie immer: Besser mit rohen Gemüse essen als nur Nudeln zu essen.
zu dem Thema:
Earthlings gibt's schon seit 2005. und ja, es war beabsichtigt, euch wach zu rütteln.
falls du noch nicht weisst, allein hier in Deutschland werden ca. 30 Millipnen Schweine, ca. 15 Millionen Rinder und ca. 100 Millionen Geflügel pro Jahr geschlachtet. Da kannst du ruhig mal ausrechen, wieviel pro Tag die Tiere geschlachtet werden.
und seit einem Jahr aktuell:
http://www.schrotundkorn.de/2010/201010m06.php
und Schlachthofzahlen zurzeit allein in einem Schlachthof in Wietze
http://www.bi-wietze.de/index.php?page=schlachthofzahlen
und man beabsichtigt, es noch zu vergrößern.
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27.02.2011 20:42 |
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