Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt |
tanjau unregistriert
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Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von tanjau (09.01.2006 10:21) |
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"Es gibt mehr als genug Nahrung auf der Welt, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Warum müssen also immer noch 840 Millionen Menschen hungern?1
Dafür ist teilweise unsere auf Fleisch basierende Ernährung verantwortlich. Denn Land, Wasser und andere Ressourcen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln für den Menschen eingesetzt werden könnten, werden stattdessen für den Anbau von Futtermitteln für sog. "Nutz"-tiere verschwendet. Nach dem jüngsten Bericht der Compassion in World Farming, wird "Getreide, das dazu genutzt werden könnte, die Hungernden zu ernähren, stattdessen dazu verwendet, Tiere für Nahrung zu mästen. Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren."
quelle und weiteres hier:
http://www.goveggie.de/welthunger.php
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09.01.2006 10:21 |
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Ilona

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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von Ilona (09.01.2006 11:08) |
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Den selben threat hast du auch bei Klamm.de eröffnet nicht war??
Ich esse gerne Fleich dun werde es auch weiterhin tun, wer Vegetarierer ist soll es gerne sein aber ich kann es mir für mich nciht vorstellen.
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09.01.2006 11:08 |
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Birgit

EF-Team

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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von Birgit (09.01.2006 12:52) |
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Kann mich Andschana nur anschliessen.....
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09.01.2006 12:52 |
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papalagi unregistriert
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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von papalagi (09.01.2006 13:12) |
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jepp.... kann mih Andschana auch anschließen.
Halbvegetarische Grüße Bea
(Wir haben seit 1.1.2006 das Fleisch auf unserer Speisekarte drastisch reduziert.
Das war unser guter Vorsatz für das neue Jahr)
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09.01.2006 13:12 |
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eva.m.p

Pause
 

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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von eva.m.p (09.01.2006 13:13) |
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ist für mich genauso ein Argument wie als meine Elternfrüher sagten "Du lässt hier was von deinem Essen über und in Afrka hungern die Kinder" sollen sie es eben einpacken und nach Afrika schicken...
ich bin oft wieder verwundert über die Intoleranz und Verständnislosigkeit mancher Vegetarier - ähnlich wie bei manchen militanten Nichtrauchern... und sie bewirken dabei genau das Gegenteil, wie Andschana schon schrieb - abblocken und auf Stur schalten.
Es wäre schön, eine Diskussion auf vernünftiger und sachlicher Ebene zu führen, als mit bloßer Propaganda um sich zu werfen.
eine Sache hat meistens zwei Siten: der Umgang mit Fleisch ist oft einfach ungemäß und verschwenderisch und bringt so sicher sowohl Tieren als auch Menschen leid. Daher macht es für mich sinn, an den Umgang mit dieser Resource zu appellieren. Und wenn in allen Teilen der Welt gut damit umgegangen würde, dann gäbe es sicherlich manche Probleme auch nicht.
Aber einfach stammtischmäßig zu schreien: Die Kinder in Afrika hungern, weil wir ein Brötchen mit Salami essen...
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09.01.2006 13:13 |
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eva.m.p

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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von eva.m.p (09.01.2006 13:15) |
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übrigens noch zum Thema Getreide: wie ist es dann zu erklären, dass jährlich Tonnen von Getreide vernichtet (!) werden - wo doch angeblich das Getreide durch die Viehhaltung so verknappt ist?! sollte man mal durchdenken. Es gibt "zu viel" Getreide hier in der 1.Welt... Nicht die Tiere sind das Problem, sondern die falsche Vrteilung...
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09.01.2006 13:15 |
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tuvalu unregistriert
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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von tuvalu (09.01.2006 15:21) |
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| Zitat: |
Original von eva.m.p
ich bin oft wieder verwundert über die Intoleranz und Verständnislosigkeit mancher Vegetarier - ähnlich wie bei manchen militanten Nichtrauchern... |
Intoleranz ist eine menschliche Eigenschaft, die nicht vornehmlich bei Vegetariern oder Nichtrauchern zu finden ist, ich würde nichtmal von einer Häufung sprechen. Alles andere halte ich für eine Legende. Es gibt immer Beispiele aus der Praxis die aber eben auch nur Beispiele sind. Beweisen lässt sich damit nichts. (edit: Was nicht heissen soll, dass du das so gemeint hast, Eva)
Es gibt vegan lebende Menschen, die selbst Vegetarier (z.B. Ovo-Lacto) anfeinden und als Mörder bezeichnen. Genauso gibt es jedoch Fleischesser, die aus reiner Provokation einem Vegetarier Fleisch untermengen und das für einen grossartigen Spass halten, die aber sicher auch nicht gerade angetan wären, in ihrem Brötchen einen Finger aus der Anatomie zu finden. Es gibt auch Menschen, die sich durch die blosse Anwesenheit von Vegetariern provoziert und in Rechtfertigungszwang befinden. Intoleranz und Verständnislosigkeit gibt es überall.
Tanjaus Beitrag und der Link sind natürlich provokativ und überspitzt und führt genau zu den Problemen die Andschana angesprochen hat. Aber so ganz einfach kann man das Argument nicht entkräften. Sicher Hungern in Afrika die Leute nicht weil hier eine Scheibe Salamie verspeist wird, aber der Grundzusammenhang zwischen Ressourcenverschwendung und Massentierhaltung ist vorhanden. Das hat vor allem etwas mit dem extremen Fleischkonsum des 20. und 21. Jahrhunderts zu tun, der entgegen aller Propaganda (die gibt es nämlich AUCH aus Teilen der Fleischindustrie) nichts mit der Ernährung des Menschen in den vergangenen zu tun hat. Das zeigt sich doch überdeutlich an den gesundheitlichen Problemen unserer Zeit, z.B. an den Übergewichtigkeitsquoten in den USA und Europa. Moralische Probleme bei der Massentierhaltung oder Schlachtung sind aber genauso vorhanden. Auch das Argument, dass es dennoch eine Überproduktion durch aberwitzig subventionierte Landwirtschaft gibt, ändert nicht an dem Grundzusammenhang.
Es ist natürlich unzulässig Stammtischartig zu verallgemeinern, ansonsten müsste man ja auch alle Konsumenten von Coca-Cola für die entstandenen Umweltschäden und sozialen Grausamkeiten durch den Konzern verantwortlich machen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von tuvalu: 09.01.2006 15:46.
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09.01.2006 15:21 |
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Micha
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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von Micha (09.01.2006 23:06) |
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Der Mensch ist das Problem, nicht das Getreide.
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09.01.2006 23:06 |
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anouschka
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Re: Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt von anouschka (10.01.2006 00:35) |
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tuvalu
wieder mal: schöner Beitrag ...
Wahrheiten müssen meiner Meinung nach immer wieder gesagt werden, auch wenn sie unangenehm sind. Sonst ändert sich doch nie was. Es gibt eh noch genügend Leute, die überhaupt kein Bewusstsein dafür haben, die die Zusammenhänge zwischen ihrem Konsumverhalten und der restlichen Welt nie verstehen werden. Und es sollte schließlich keiner sagen können "Das hab ich aber nicht gewusst!"
müde Grüße
anouschka
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10.01.2006 00:35 |
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