Kindergarteneingewöhnung brauche ein Paar Tipps

daby

EF-Team
Teammitglied
Hallo ihr Lieben,

seit Montag machen wir die Kindergarteneingewöhnung von Bünyamin.
Er ist jetzt 3 Jahre und 1 Monat alt.
Ein großer Bursche, wird von allen für 5 Jahre gehalten.
Meganeugierig, hat sehr viel Bewegungsdrang.

Am 1.10 fängt mein Studium an, bis dahin sollte er zuverlässig in den Kiga gehen können.

Nun der erste Tag war okay für ihn, er hat gleich gesagt okay Mama bis nachher, ich hab ihn dann nach 30 Minuten wieder abgeholt.
Am 2. Tag wollte er schon nicht so recht, ist aber 2,5 STunden geblieben.
Am 3. Tag hat shcon mehrmals gesagt, dass ich nicht gehen soll.
Ich sage ihm immer ich muß studieren gehen! So wird es ja auch in Zukunft sein.
Dann blieb er auch 2,5 _STd.
2,5-3 Stunden sind auch in der Eingewöhnung geplant um ihn nicht zu überfordern, außerdem müssen wir 35 km hinfahren und wieder zurück.
Wir ziehen am 29.9. dorthin.
Es ist auf jeden Fall für uns alle viel Veränderung auf einmal.

Ja er sagte dann gestern abend schon morgen will ich da nicht hin und er hat auch geschumpfen warum ich seine Hausschuhe dort gelassen hab :whatever Ihm entgeht auch nichts :shake

Habt ihr Tipps für mich? Wie ich es ihm schmackhaft machen kann?
Er versteht eigentlich schon sehr viel, hinterfragt alles.
Warum er dahin soll, warum ich studiere. Warum wir umziehen. Warum alles schon in Kartons ist usw.

Mein kleiner Sohn ist seit 2 Wochen in der Krippe, es hat super geklappt mit der Eingewöhnung.

Ach ja, ich bin eigentlich ziemlich hmm wie soll ich sagen, kühl? ALso ich stehe nicht da und denke "oh je ich muß meinen Sohn alleine lassen.."
Ich leide da nicht, ich weiß er ist in guten Händen und hat ein Umfeld das ihm mehr gibt, wie ich ihm zuhause geben kann.

Wie war das bei euch?
Wie lange hat die Eingewöhnung gedauert?

Ehrlich gesagt macht er es eigentlich super, er hat noch nicht geweint, aber wir sind ja erst bei tag 3 :rolleyes:
 

Galaxie

Namhaftes Mitglied
Bei Tizi kam am Tag 4 sowie die Woche drauf der totale Zusammenbruch. Der hat den ganzen Kindergarten zusammengeschrien. Und ich dachte nur, oh mein Gott ich fang auch gleich zum Heulen an. Ich habs genauso gemacht wie du, immer bischen länger dort gelassen. Nach diesen Heulattacken hab ich mich ganz normal von ihm verabschiedet und einer Erzieherin auf den Arm gegeben und bin gegangen. Das hatten wir jetzt vier Tage lang so und nun ist wieder Ruhe eingekehrt. Glaub mir, das fiel mir total schwer, aber irgendwie ist wohl ein bischen Machtkampf mit dabei. Es ist halt auch viel bei euch im Umbruch, da will er natürlich auch bei dir bleiben. Ich glaub du bist auf dem richtigen Weg, mach einfach weiter so.
 

sandra

Aktives Mitglied
Hallo,

ich selbst arbeite im Kiga, und muss sagen, das der "Herzschmerz " was ganz normales ist.
Auch wenn Kinder die ersten Wochen ganz selbstbewusst und ohne Szenen kommen, ist es oft so, das sie nach 2 Wochen anfangen zu weinen, und nicht bleiben wollen.
Manche Eltern machen es so wie ihr, Kind abgeben, und gehen. Oft haben wir Eltern dabei, die noch ewig bleiben, sich nicht lösen können, oder im schlimmsten Fall mit den Kindern kommen, und wenn sie dann zum weinen anfangen, die Kinder wieder mit heimnehmen wollen! :wow :wow
Auf sowas darf man sich auf keinen Fall einlassen!
Wir wollen auch, das es den Kindern bei uns gefällt, und oft ist dieses weinen, wie du schon gesagt hast eine Art Machtkampf! Oft ist es aber einfach nur der Trennungsschmerz, und der ist ja auch gut! Kinder sollen ja nicht bei jedem bleiben, und mit jedem mitgehen ect.... Uns hilft es oft zu wissen, was die Eltern in dieser Zeit gerade machen, bzw die Mama geht einkaufen, die Mama geht zum Arzt, die Mama geht in die Schule.
Wenn die Kinder dann zum weinen anfangen, machen wir alles durch, was die Mama oder Papa grade machen könnten, und was wir noch alles machen, bis die Mama wieder kommt.
Was auch hilfreich sein kann, in der Eingewöhnungszeit vielleicht das Lieblingsbuch mitgeben, oder ein Kuscheltier.
Muss noch hinzufügen, wir haben ein Winkefenster im Kiga, was für die Kinder ganz wichtig ist. Oft steh ich da mit heulenden schreihenden Kindern da, und winke den Eltern. Kaum ist allerdings das Auto weggefahren, und das "richtige " spielzeug für das Kind gefunden, und die Tränen getrocknet, gehts den Kindern wieder gut.
Ist wirklich so!!!!!!!!!! :bye:
Wünsch euch viel Kraft, das schafft ihr schon

lg Sandra
 

Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
Teammitglied
Zu deinem eigentlich Problem kann ich leider nichts sagen. Bei Kindern in der Alterstufe und dem Problem fehlt mir fast jede Kompetenz.

Aaaaaber ;-)

Original von daby
Ich sage ihm immer ich muß studieren gehen!

Das würde ich nie sagen.
Weil er dann mit deinem Studium verbindet das er in den KiGa muss. Damit habt ihr Raum für eine 'wunderschöne' Megabaustelle für die nächsten Jahre zu Haus.

Er geht jetzt in den KiGa weil es an der Zeit ist und er das kann. Punkt.
Den Rest des vermeintlichen Machtspielchens musst du vermutlich 'einfach' aushalten, aber da können andere sicher bessere Tips geben.

LG,

Tina
 

Ilona

Moderator
Teammitglied
Bei Alex hat es 2 Wochen gedauert, bis er mehr oder weniger gerne in den Kiga gegangen ist.
Wir haben ihn gerade am Anfang ein kucheltier mitgegeben durfte er sich natürlich selbst aussuchen.
Wichtig ist auch konsequent zu sein gerade am Anfang. Er geht ni den Kiga und schluss also nicht so ach heute bleibst du mal zu Hause etc.
Abschied sollte so kurz wie möglich gehalten werden. Tschüß, ich gehe jetzt xyz (einkaufen spazieren etc.) Eine genaue zeitangebe machen wann man wiederkommt, Küsschen und gehen. Auch nciht durch das eventuelle Weinen vom Abschid ablenken lassen.
Die Erzieherinnen wissen ganz genau wie sie ein kidn am besten ablenken können und die Kidner weinen meistens nicht länger als 5 Minuten.
Wenn du dir sehr unsicher bist, knnst du ja im Kiga anrufen udn nachfragen ob er noch weint.
 

Darwin

Neues Mitglied
Hallo,

Ich denke, diese Erfahrung machen oder haben wir alle mal gemacht. Dies ist ganz normal. Die Kinder finden es erst ganz toll aber dann kommen sie ziemlich schnell dahinter, dass dies jetzt immer so ist morgens in Kindergarten gebracht zu werden und erst mittags wieder abgeholt werden. Dies dauert aber in der Regel nicht lange bis die sich eingewöhnt haben. Kann man ihnen ja auch nicht übel nehmen. Die ersten 3 Jahre waren Mama oder Papa immer den ganzen Tag für sie da und jetzt ändert sich das bekannte und vertraute auf einmal. Wichtig ist nur, dass das verabschieden nicht so lange dauert und kein großen aufsehen daraus gemacht wird (noch mal in den Arm, trösten, noch eine Minute bleiben und der gleichen), dann Regelt es sich ganz schnell von allein.

Gruss Darwin
 

cde

**verwirrt**
Tipp:

Winken am Fenster schmackhaft machen! Ihm erklären das er ein großer Mann ist und weil du in die Arbeit muss, darf er in die Vorschule. Alle Kinder gehen dorthin und würden sich auch auf ihn freuen... etc.

Also die Eingewöhnungszeit ist völlig normal und zwischendurch kommen bestimmt immer wieder Phasen wo er überhaupt nicht will, dann hilft nur ganz viel Überredungskunst und konsequenz!

Notfalls Erzieherin fragen :bye:
 
D

^Day^

Guest
Als es bei meiner kleinen auf den Kiga zuging habe ich bewusst angefangen vormittags überwiegend die Dinge zu machen die für sie schrecklich langweilig waren bzw bei denen ich nicht viel Zeit für sie hatte und sie sich überwiegend selbst beschäftigen musste.
So war der Kiga für sie dann von anfang an eine prima Alternative(ErlöÖÖöösung) von der "langeweile".
Die Eingewöhnungsphase hatten wir nach dem 2 Tag abgebrochen da sie da schon traurig war das sie nicht bis zum Schluss bleiben durfte ;-) schließlich ist das ja viieel besser als der langweilige Vormittag zuhause wo Papa ja eh kaum Zeit hat!

Zum weinen allgemein.....je mehr ein Kind merkt das es damit Eindruck machen kann umso öfter wird ein Kind dieses Mittel einsetzen denn es ist die ersten Jahre die einzige und beste Waffe eines Knirpses im Kampf darum wer den stärkeren Dickschädel hat :p

Meine kleine hatte immer wieder Phasen in denen sie es doch mal wieder versucht hat, aber im großen und ganzen weis sie das sie mich mit Tränen nicht beeindrucken kann (wenns mir auch manchmal schwer fällt konsequent zu bleiben *g).
Weinen wenn einem was weh tut oder man traurig ist is völlig ok.....aber nur weil einem was nicht passt..."nö".
Das war von anfang an so bei uns und funktioniert "überwiegend"(nicht immer) ganz gut!
Das Problem dabei sind aber meistens weniger die Kids ...sondern eher wir Eltern die sich um den Finger wickeln lassen oder durch inkosequentes Verhalten gerade zu dazu animmieren es immer wieder zu versuchen wer die Oberhand hat ;-)

Verabschiede Dich liebevoll aber bestimmt von ihm...lass Dich nicht auf Diskussionen etc ein und gehe (auch wenns noch so schwer fällt)...vertrau auf die Kindergärtnerinnen die schon wissen wie sie ihn ablenken, wie oben schon beschrieben wurde kennen die solche Fälle mehr als gut genug ;-)

Wenn Du ihn dann wieder abholst zeig ihm das Du Dich darüber freust das er wieder da ist und aber auch das Du dich darüber freust das er so tapfer im Kiga geblieben ist(wenn auch unfreiwillig *g).
(wenn der kleine Mann auch nur ein wenig Ehrgeiz hat will er mit etwas Glück beim nächsten mal beweisen das er wieder so "prima tapfer" sein kann *fg)

Viel Glück und alles gute...
^Day^
 
I

IlkaM.

Guest
Ich findes es a) blöd, dieses Trennungsweinen nur als Machtkampf abzutun und b) finde ich es absolut in Ordnung, dass Du ihm sagst, was Du vorhast, während er im Kindergarten ist. Ein aufgewecktes Kind wird das vielleicht sogar eher akzeptieren!

Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich gelesen habe, was Du schreibst und kann Dir versichern: Bei uns war es anfangs genauso! Vor allem das Schimpfen wegen der dagelassenen Hausschuhe :rolleyes:

Auch wollte Anna morgens oft nicht losgehen und abends hat sie dann schon darauf bestanden, dass sie aber am nächsten Tag auf gar keinen Fall in der Kindergarten möchte.

Für uns war es gut, dass ihr Vater sie jeden Morgen bringen kann, von dem fällt der Abschied leichter :D Die erste knappe Woche war ich morgend dabei - das ist vom Kindergarten auch so angeboten worden - danach habe ich sie an den harten Gedanken gewöhnt, dass ich jetzt verschwinde. Es hat geklappt - und ich trenne mich NICHT leicht! Inzwischen mault Anna ab und zu immernoch, findet es dann aber schön im Kindergarten und bleibt mit Freude auch zum Essen dort.

Unsere Erzieherinnen sagen immer, so um die 4 Wochen Eingewöhnung brauchen die Kinder, dann sind sie in der Regel angekommen. Ihr liegt also gut in der Zeit :troest
 

Carola

Moderatorin Schule
Teammitglied
Original von IlkaM.
Ich findes es a) blöd, dieses Trennungsweinen nur als Machtkampf abzutun und b) finde ich es absolut in Ordnung, dass Du ihm sagst, was Du vorhast, während er im Kindergarten ist. Ein aufgewecktes Kind wird das vielleicht sogar eher akzeptieren!

Sehe ich genauso!

Mich würde auch mal interessieren, warum man den Kindern keine längere Eingewöhnung mit vertrauter Person zugesteht. Ehrlich, setzt mich mit einen Raum voller fremder Menschen und ich fühle mich auch unwohl. Habe ich jemanden dabei, der mir vertraut ist, geht es mir sofort besser. Warum erwarte ich von einem 3jährigen Kind, dass es sich sofort bei fremden Personen wohlfühlt? Ich verstehe das nicht...
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Original von Hextina
Zu deinem eigentlich Problem kann ich leider nichts sagen. Bei Kindern in der Alterstufe und dem Problem fehlt mir fast jede Kompetenz.

Aaaaaber ;-)

Original von daby
Ich sage ihm immer ich muß studieren gehen!

Das würde ich nie sagen.
Weil er dann mit deinem Studium verbindet das er in den KiGa muss. Damit habt ihr Raum für eine 'wunderschöne' Megabaustelle für die nächsten Jahre zu Haus.

Er geht jetzt in den KiGa weil es an der Zeit ist und er das kann. Punkt.
Den Rest des vermeintlichen Machtspielchens musst du vermutlich 'einfach' aushalten, aber da können andere sicher bessere Tips geben.

LG,

Tina
er geht dahin, weil es für ihn gut ist, ich erkläre ihm immer, dass er dort viel lernen wird usw.
Mein Studium ist nicht die Begründung, aber wenn er mich fragt wo ich hingehe und ich sage shoppen, dann bleibt er erst recht nciht
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Heute war es schrecklich, schon bei der Hinfahrt hat er dauernd gesagt, dass er nicht hin will.
Dann war es schon ein Dilemma bis er aus dem Auto gestiegen ist.
Und dort hat er nur noch geweint.
Wollte die Jacke nciht ausziehen, keine Schuhe anziehen hat nur geklammert und geweint.
Die Erzieherin meinte noch 10 Minuten da bleiben.
In dieser ezit hat sich nichts geändert.
Dann hat sie ihn übernommen und wir sind gegangen, er hat geschrien. Mein Gott d hat geschmerzt.
Wir haben draussen gewartet und kurze Zeit später war es okay.
Heute war auch Turntag, das heißt 10 Minuten später sind sie in die Turnhalle.
Er hat sich gefreut, wir natürlich auch, als wir ihn geholt.
Die ERzieherin meint es gab keine Probleme er hat auch keine Auseinandersetzungen mit anderen Kindern gehabt.
Ich bin auf morgen gespannt, heute beim Buch Vorlesen hat er wieder was gemunkelt, ich hab es einfach überhört.
Denke es ist besser, wenn ich mit ihm nicht dauernd darüber rede.
Selbstverständlich wurde er gelobt usw. Aber ich will es nicht dauernd zum Thema machen.

Längere Eingewöhnungszeit wäre prima, aber da parallel mein kleiner Sohn eingwöhnt wird, ist alles in der Organisation sehr schwierig.
Naja es wird schon werden.
Mal sehen, wie es morgen weiter geht.
 

schnupe

Aktives Mitglied
Original von daby
Original von IlkaM.


Unsere Erzieherinnen sagen immer, so um die 4 Wochen Eingewöhnung brauchen die Kinder, dann sind sie in der Regel angekommen. Ihr liegt also gut in der Zeit :troest

heißt das 4 Wochen weinen?

Nein, wohl nicht. Aber immer mal wieder ;-)

Und phasenweise auch nach 5 Monaten, oder 2 Jahren wieder.

Sorry, aber zum nachdenken gebe:

Meine kleine hatte keinerlei Möglichkeit der Eingewöhnungsphase, wurde ihr auch nicht zugestanden, obwohl ich hartnäckig übers Jugendamt habe versucht, ihr die einzugestehen.

Sie kam am 1.3. in den KiGa (großzügigerweise 23 Tage vor ihrem 3.Geburtstag, weil mein AG nur den 1.3. als wiedereinstieg nach Elternzeit einberaumte).

Am gleichen Tag wurde sie gleich von Oma dort abgeholt, und ich holte sie um 20 Ihr bei Oma wieder ab.

Wenn sie Morgens nicht wirklich wollte.....was sollte ich tun?

Zu spät zur Arbeit? Hätte meinen Job gekostet....Sanktionen ...und trotzdem hat sie es hinbekommen, wie damals die großen Geschwister, in noch heiler Familie....

Und Kinder weinen nicht die ganzen 4 Stunden. Oftmals ist Mama schneller aus dem Sinn, als Kind für Mama ;-)

Denke, gib B. seine Zeit, aber vertrau auch den Erzieherinnen.
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Hallole,

heute hat er wieder vergebens geweint und ich bin ruck zuck gegangen.
hab wieder draußen gewartet, er war dann schnell ruhig.
Heute sind sie in den wAld gegangen.
Es hat ihm mega spaß gemacht.
Er wollte gar nicht heim. Einwenig hatte ich das Gefühl, dass er beleidigt war, aber es könnte auch sein, dass es ihm jetzt gefällt.
Schade, dass jetzt WE ist, ich denke es wäre besser wenn keine Unterbrechung wäre.
Aber wir werden es wohl schaffen müssen.
 

Ilona

Moderator
Teammitglied
Das klingt doch schon mal sehr gut, das er nachmittags nicht nach Hause wollte. :rofl Also gefällt es ihm dort auf jeden Fall. Es ist normal das er dich Morgens nicht gehen lassen möchte, das dauert seine Zeit aber pass mal auf irgendwann rennt er rein und sagt nur noch Tschüß Mami udn du stehst dann da und wartest eigentlich noch auf das Abschiedsküsschen. ;D
 
B

Beckie

Guest
Oh weia :(

Ich muss sagen, dass ich diese Eingewöhnungsphasen für richtig klasse halte. So etwas gab es in unseren beiden Kindergärten nicht. Stefanie und Simon "mussten" gleich immer die ganze gebuchte Zeit dortbleiben. Von Anfang an. Nun hatten wir und auch die Kinder keine Schwierigkeiten damit.
Gerade jetzt im September, wenn die neuen Kinder kommen, habe ich einige Male erlebt, wie es ist, wenn die Kinder heftig nach der Mama brüllen und den ganzen KiGa zusammenschreien. Das hatte ich bisher so noch nicht erlebt ... kannte ich von meinen Kids ja auch nicht. Die haben (bis heute übrigens) immer mehr gebrüllt, wenn ich sie wieder abhole und mit heim nehmen will :rofl
Aber lieber so als anders herum!

Ich würde auch einfach versuchen, Büny nicht zu viel "zuzutexten" und nicht nur über den KiGa sprechen und nicht alles und zuviel hinterfragen.
Redet er schon darüber, ob und wie es ihm gefällt?
Hat er Freunde? ... nun nach drei Tagen :unsch das wird schon kommen.

Denke, spätestens nach dem Umzug, wenn er dann auch in die gewohnte Umgebung kommt, wird es ihm leichter fallen!
Auch wenn Ihr dann ab und an mal am KiGa vorbei fahrt. :zwinker:

LG
Beckie
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Also, ich hab ihn nicht so befragt, aber beim Schlafen gehen sind die wir den Tag durchgegangen, heute war einiges, da hat er gemeint es war schön bei uni-kids....

Mal sehen wie es am Montag wird.
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Original von Beckie


Denke, spätestens nach dem Umzug, wenn er dann auch in die gewohnte Umgebung kommt, wird es ihm leichter fallen!
Auch wenn Ihr dann ab und an mal am KiGa vorbei fahrt. :zwinker:

LG
Beckie
Hoffentlich bringt das was, ich denke er spürt eben, das sich jetzt viel verändert auch ich verändere mich, die Wohnung besteht zum größten Teil aus leeren Möbeln und vollen Kartons. Es wird schon werden, aber es zährt wirklich sein Kind so leiden zu sehen.
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Original von sandra

Was auch hilfreich sein kann, in der Eingewöhnungszeit vielleicht das Lieblingsbuch mitgeben, oder ein Kuscheltier.

lg Sandra

Danke für den Tipp, Kuscheltiere sind schon alle eingepackt aber ich habe heute sein Lieblingsbuch mitgenommen, leider wollte er es nicht auspacken, das Buch durfte dort nciht bleiben.
Entweder sträubt er sich dort heimisch zu werden oder er hat Angst die Kinder nehmen es weg, wie auch immer, ich nehme es am Montag wieder mit.
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Original von kamial
Tipp:

Winken am Fenster schmackhaft machen! Ihm erklären das er ein großer Mann ist und weil du in die Arbeit muss, darf er in die Vorschule. Alle Kinder gehen dorthin und würden sich auch auf ihn freuen... etc.

Also die Eingewöhnungszeit ist völlig normal und zwischendurch kommen bestimmt immer wieder Phasen wo er überhaupt nicht will, dann hilft nur ganz viel Überredungskunst und konsequenz!

Notfalls Erzieherin fragen :bye:
Ja dsa habe ich alles schon gemacht
 

daby

EF-Team
Teammitglied
Original von ^Day^
Als es bei meiner kleinen auf den Kiga zuging habe ich bewusst angefangen vormittags überwiegend die Dinge zu machen die für sie schrecklich langweilig waren bzw bei denen ich nicht viel Zeit für sie hatte und sie sich überwiegend selbst beschäftigen musste.
So war der Kiga für sie dann von anfang an eine prima Alternative(ErlöÖÖöösung) von der "langeweile".
Die Eingewöhnungsphase hatten wir nach dem 2 Tag abgebrochen da sie da schon traurig war das sie nicht bis zum Schluss bleiben durfte ;-) schließlich ist das ja viieel besser als der langweilige Vormittag zuhause wo Papa ja eh kaum Zeit hat!

Zum weinen allgemein.....je mehr ein Kind merkt das es damit Eindruck machen kann umso öfter wird ein Kind dieses Mittel einsetzen denn es ist die ersten Jahre die einzige und beste Waffe eines Knirpses im Kampf darum wer den stärkeren Dickschädel hat :p

Meine kleine hatte immer wieder Phasen in denen sie es doch mal wieder versucht hat, aber im großen und ganzen weis sie das sie mich mit Tränen nicht beeindrucken kann (wenns mir auch manchmal schwer fällt konsequent zu bleiben *g).
Weinen wenn einem was weh tut oder man traurig ist is völlig ok.....aber nur weil einem was nicht passt..."nö".
Das war von anfang an so bei uns und funktioniert "überwiegend"(nicht immer) ganz gut!
Das Problem dabei sind aber meistens weniger die Kids ...sondern eher wir Eltern die sich um den Finger wickeln lassen oder durch inkosequentes Verhalten gerade zu dazu animmieren es immer wieder zu versuchen wer die Oberhand hat ;-)

Verabschiede Dich liebevoll aber bestimmt von ihm...lass Dich nicht auf Diskussionen etc ein und gehe (auch wenns noch so schwer fällt)...vertrau auf die Kindergärtnerinnen die schon wissen wie sie ihn ablenken, wie oben schon beschrieben wurde kennen die solche Fälle mehr als gut genug ;-)

Wenn Du ihn dann wieder abholst zeig ihm das Du Dich darüber freust das er wieder da ist und aber auch das Du dich darüber freust das er so tapfer im Kiga geblieben ist(wenn auch unfreiwillig *g).
(wenn der kleine Mann auch nur ein wenig Ehrgeiz hat will er mit etwas Glück beim nächsten mal beweisen das er wieder so "prima tapfer" sein kann *fg)

Viel Glück und alles gute...
^Day^

Wa sist denn sooo langweilig=
Bünyamin interessiert sich für alles.
Ich kenne nichts, was ihn langweilt.

Die restlichen Tipps sind gespeichert und werden tgl. ausgeführt. :engel
 
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