taufen oder nicht??? |
defroschn
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Re: taufen oder nicht??? von defroschn (20.01.2010 20:11) |
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Ich möchte mal meine Erfahrung/meine Pläne beisteuern:
Ich bin getauft (katholisch) & gefirmt, war lange Jahre Ministrant, bin auf Zeltlager mit der "katholischen jungen Gemeinde" gefahren, d.h. habe alles mitgenommen, was es so in der Richtung gibt. Als Kind hat mir das auch gut gefallen, und ich war der Meinung, im Glauben gefestigt zu sein.
Allerdings hat sich mit dem Erwachsenwerden mein Verhältnis zur Kirche mehr und mehr abgekühlt, und mittlerweile habe ich so große Probleme mit meinem Glauben, dass ich mich entschlossen habe, aus der Kirche auszutreten.
Nun zu meinen/unseren Plänen für Kinder und Religion:
Ich bin wie andere User hier auch der Meinung, dass meine Kinder selbst entscheiden sollen, ob und ggfls welcher Religion sie sich annähern wollen. Daher werde ich mein Kind nicht taufen lassen. Ansonsten müsste ich meinen Kindern etwas vormachen, und ich habe nicht vor, sie anzulügen.
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20.01.2010 20:11 |
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Maju

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Re: taufen oder nicht??? von Maju (14.02.2010 11:48) |
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Ein Argument für die Kindstaufe
In der Taufe geht es hauptsächlich darum, Gottes Kind zu werden und gleichzeitig in eine religiöse Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Diese Entscheidung möchten viele meiner Vorredner nicht mehr treffen, das Kind soll später selber entscheiden, ob es das überhaupt möchte. Man begründet, es hätte sich dann ganz frei entschieden.
Ich glaube, dass es durchaus einen Sinn macht, das Kind religiös zu erziehen und zu taufen, denn dann entwickelt es sich zu einem Menschen, der grundsätzlich religiös ist und der sich dann auch später nach einer passenden Gemeinschaft umschauen wird, wenn er es dann noch möchte. Man sagt ja auch nicht: „Ich nehme mein Kind noch nicht in die Familie auf, es soll sich später selber entscheiden, in welche Familie es gehören möchte.“ Nein, man erzieht sein Kind erstmal zu einem Menschen, der grundsätzlich familiär ist.
So wird im Kind also ein Nährboden geschaffen, eine Grundlage auf der es sich dann wirklich frei entscheiden kann. Und dann wird darauf ein Samenkorn gelegt, nämlich Gottes Liebe. Diese kann dann gemächlich wachsen. Man wird vielleicht dabei ein Ge-wohn-heits-Christ, man wohnt im Glauben, fühlt sich darin wohl und aufgehoben. Wer darauf vertraut, dass sein Kind später mal aus heiterem Himmel ein gläubiger Mensch wird, der hat wahrlich Gottvertrauen! Bei mir ist das so gewesen, alltäglich ist das aber nicht und es fühlt sich leider auch ungewohnt an.
Es ist ein wenig wie beim Anlegen eines Sparbuchs für das Neugeborene. Es braucht das ganze Geld zwar noch nicht, aber man legt es schonmal an für später. Hätte man das Sparbuch nicht, könnte man auch nichts ansparen.
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14.02.2010 11:48 |
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Sam Hain
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Re: taufen oder nicht??? von Sam Hain (15.02.2010 19:45) |
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Bücher zu diesem Thema
| Zitat: |
Original von Maju
Ein Argument für die Kindstaufe
In der Taufe geht es hauptsächlich darum, Gottes Kind zu werden und gleichzeitig in eine religiöse Gemeinschaft aufgenommen zu werden. |
Wenn ich mir den Aufriss anguck, den vor allem viele Großeltern um die Taufe machen, gehts da doch viel mehr drum, das Kind cool anzuziehen, ne fette Feier zu veranstalten und sich als Gastgeber für die Sippe aufzuspielen. Davon mal ab sollen die Nachbarn ja auch nix zu meckern haben und die Familie nicht behaupten können, dass das Kind dem Teufel in die Arme getrieben wird. Dann gehts noch da drum, dass man später nen besseren Job kriegt und das Kind dann schön kirchlich heiraten kann.
Wie wird denn heute ne religiöse Gemeinschaft gelebt? Von großem Zusammenhalt grade in den Städten hör und seh ich nix.
| Zitat: |
Original von Maju
Ich glaube, dass es durchaus einen Sinn macht, das Kind religiös zu erziehen und zu taufen, denn dann entwickelt es sich zu einem Menschen, der grundsätzlich religiös ist und der sich dann auch später nach einer passenden Gemeinschaft umschauen wird, wenn er es dann noch möchte. |
Nach welcher Religion? Und was hat man von nem religiösen Menschen, wenn der abgrundtief schlecht, sadistisch und und und ist? Du hast bestimmt auch schon mal was von religiösem Wahn gehört.
Warum muss man überhaupt religiös sein? Glaubst du, wenn man religiös ist, ist man gleichzeitig n guter Mensch? Wenn ja, empfehl ich dir ne intensive Lektüre über die Inquisition.
Man muss nicht religiös sein, an Gott oder sonstwas angeblich Höheres glauben oder beten. Warum soll das notwendig sein? Da geb ich nen Kack drauf.
Es reicht absolut, wenn n Kind lernt, andere und sich selbst zu respektieren, hilfsbereit zu sein und keinem zu schaden. Das hat nix mit Religion zu tun, sondern mit Respekt und Sorge für andere, grade für Schwächere.
Bin nicht religiös, aber ich tu mehr für Schwächere als so manche Christen, die einmal im Jahr zu Weihnachten was spenden und in die Kirche rennen.
Ne Gemeinschaft sucht man sich selbst, und auch die, in der man aufwächst, muss einem später nicht mehr gefallen. Seh ich an meiner Lady, die ist katholischer als der Papst aufgewachsen.
Seit ihren Teeniejahren geht ihr das alles derbe auf den Sack. Das passte für sie nicht zusammen, dieses beschissene Predigen gegen Sex, das Verurteilen von Schwulen und und und, und dann gleichzeitig mitkriegen, wie die Kirche die Kinderficker unter den Priestern schützt.
Offiziell ist sie immer noch katholisch, aber sie geht schon lange nicht mehr in die Kirche und denkt da auch nicht dran, unsere Kurze taufen zu lassen. Das würd sowieso bloß über meine Leiche gehen.
| Zitat: |
| Original von MajuMan sagt ja auch nicht: „Ich nehme mein Kind noch nicht in die Familie auf, es soll sich später selber entscheiden, in welche Familie es gehören möchte.“ Nein, man erzieht sein Kind erstmal zu einem Menschen, der grundsätzlich familiär ist. |
Was hat ne Familie, in die mein reingeboren wird, damit zu tun, wie die Wahl der Religion aussieht? Die kann man wechseln wie Unterhosen, die Familie nicht. Willst du mir jetzt sagen, dass ich n beschissener Vater bin, weil meine Tochter nicht getauft wird und auch nicht religiös erzogen wird?
Davon mal ab gibts genug Eltern, die ihre Kids killen oder aussetzen und die nicht mal in ihrer Familie haben wollen.
| Zitat: |
| Original von MajuSo wird im Kind also ein Nährboden geschaffen, eine Grundlage auf der es sich dann wirklich frei entscheiden kann. Und dann wird darauf ein Samenkorn gelegt, nämlich Gottes Liebe. |
Unser Kind kriegt den besten Nährboden, den man sich vorstellen kann: Liebende Eltern, coole Großeltern, Tanten und Onkel, die verrückt nach ihr sind und ne riesige Familie weltweit, die sich überschlägt für sie, davon mal ab noch zwei Uromas, die jeden Tag anrufen oder sonstwie wissen wollen, wies meiner Kurzen geht.
Die einzige, die sich nen Kack um sie kümmert, ist meine Schwiegermutter, und das aus religiösen Gründen.
Sie ist katholisch, ich bin jüdischer Herkunft und seh davon mal ab auch noch in ihren Augen beschissen aus. So einen will sie nicht als Schwiegersohn und als Vater ihrer Enkelkindes, das sie einmal gesehen hat in nicht ganz acht Wochen.
Was ist Gottes Liebe? Wie sieht die aus? Für Gott gibts keinen Beweis, und darum werd ich meine Tochter auch nicht so erziehen, dass sie sich nach jemandem richtet, dens vielleicht nicht mal gibt.
Wenn sie sich mal denkt "die katholische Kriche ist cool, ich will dabei sein", dann kann sies machen. Aber ich dräng ihr nix auf.
Sie wird viel von Religionen hören, vom Christentum, vor allem vom Judentum, weil eben fast meine ganze Familie jüdisch ist, aber sie wird auch was über andere Religionen erfahren, auch die Naturreligionen.
Wie wirkt das auf n Kind wenn das hört, Gott wollte, dass ihm n Kind geopfert wird, als Beweis der Hingabe? In so nem Glauben erzieh ich mein Kind nicht und ich will da nix von hören, dass ich zu blöde bin, ne Metapher zu kapieren.
Ich erzieh mein Kind nicht in ner Religion, die der Meinung ist, Sex ist bloß ok, wenn man verheiratet ist, n Kind will und heterosexuell.
Sie wird im Gegenteil, wenn sie reif genug ist, von mir hören, dass sie mit ihrem Körper machen kann, was sie will, solange sie keinem schadet und sich und andere schützt.
Sie wird von mir hören, dass es mir kackegal ist, ob sie nen Mann oder ne Frau liebt oder beides, was man nicht grade in ner Kirche zu hören kriegt.
Ich bin da übrigens der beste beweis für: Bin nicht religiös erzogen worden und trotzdem kein eiskaltes Schwein geworden, das sich nen Kack um andere kümmert und sich seine Gemeinschaft selber gesucht hat.
| Zitat: |
| Original von MajuMan wird vielleicht dabei ein Ge-wohn-heits-Christ, man wohnt im Glauben, fühlt sich darin wohl und aufgehoben. Wer darauf vertraut, dass sein Kind später mal aus heiterem Himmel ein gläubiger Mensch wird, der hat wahrlich Gottvertrauen! |
Wie wohl und aufgehoben fühlen sich denn die, die unter der Kirche gelitten haben und immer noch leiden? Woher kommen die Austritte? Wer gerne Christ ist, zahlt auch gerne die Kirchensteuer, um dem Verein noch mehr die Taschen vollzustopfen und für Kids zu zahlen, die von Priestern und so gezeugt werden und die nicht zu denen stehen dürfen.
Ich würd mich freuen wie bekloppt, wenn mein Kind später keinem Verein beitritt oder wenigstens noch den eigenen Kopf zum Denken benutzt.
| Zitat: |
| Original von MajuEs ist ein wenig wie beim Anlegen eines Sparbuchs für das Neugeborene. Es braucht das ganze Geld zwar noch nicht, aber man legt es schonmal an für später. Hätte man das Sparbuch nicht, könnte man auch nichts ansparen. |
Saublödes Beispiel, sorry. Kohle tut dem Kind nix, sagt dem nicht wies zu denken hat und was es zu verurteilen hat. Kohle erzählt nem Kind nicht, dass das schon als Sünder zur Welt gekommen ist.
Davon mal ab: Zu glauben, jedes Kind kriegt bei der Geburt n Sparbuch, ist total überholt. Und so wies grade in Deutschland aussieht, könnten derbe viele Kinder jeden Cent gebrauchen, den die kriegen können, davon mal ab will ich Normalverdiener sehen, die für ihre Kids reichtümer ansparen können.
Aber für eins ist das Beispiel perfekt: Das zeigt, wie eng Religion und Kohle zusammenhängen.
Was man nicht kennt, vermisst man übrigens auch nicht.
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15.02.2010 19:45 |
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hitnak
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Re: taufen oder nicht??? von hitnak (15.02.2010 21:37) |
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Hallo,
ja, es gibt sie: Die Christen, die Juden, die Muslime, die an Chag, Ied oder Feiertag in die Synagoge, die Kirche, die Moschee rennen, weil das jeder so macht, und sich sonst benehmen, als hätte es niemals jemanden gegeben, der die Verfassung der westlichen Geisteshaltung zunächst in Stein gemeißelt und dann umgeben von einer Geschichte aus Parabeln und Metaphern und vermutlich auch ein paar sensationalisierten echten Geschichten auf Papier gebannt hat, auf dass die einen sie vergessen mögen. Und die anderen ihr in extremster Übertreibung folgen: Ja, es gibt sich auch, die Christen, die Muslime, die Juden, die nach höheren Weihen streben, in dem sie in jedem Wort, dass, die zehn Gebote umgibt, ein Gebot sehen, dem es zu folgen gilt, und die deshalb furchtbarste Schandtaten begehen, weil sie das Drumherum über den eigentlichen Kern stellen. Ja, es gibt auch jene, die sich hinter dem Dienst an diesem Werk verstecken, um ihren eigenen Nutzen zu ziehen - die Medien sind voll davon.
Aber es gibt auch die, die gerade in der heutigen Zeit, die uns beweist, dass das was wir uns erarbeitet haben, nicht für die Ewigkeit ist, nach Antworten suchen, aber auch nach Spiritualität, die sie vor der Leere ihres Lebens rettet. So ist das immer in Zeiten der Krise; der Mensch ist schwach. Und deshalb wurden einst Religionen geschaffen.
Ist es deshalb gerechtfertigt, Religionen, und alle diejenigen, die ihnen folgen, anzugreifen, zu verhöhnen und dabei sich selbst zu erhöhen? Seine eigene Meinung über die der anderen zu stellen? Vielleicht. Aber diese Rechtfertigung schlägt fehl, wenn schon an den eigenen Ausführungen erkennbar wird, dass man selbst nicht das Bild erfüllt, dass man von sich in diesem Moment zu zeichnen versucht. Da ist dann zum Beispiel die Erklärung, man werde sein Kind zu Respekt, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit erziehen, bevor man zu einer Kakophonie aus Beleidigungen gegen all' jene anhebt, die immer noch nicht gesehen haben, wie schlimm diese Läden alle sind, kurz noch suggeriert, man würde einem nun bestimmt nachsagen, man sei ein schlechter Vater, um dann mit der eidesstattlichen Versicherung zu enden, dass man das eigene Kind diesen Leuten fern halten werde. Es ist das Recht eines Vaters.
Aber von Respekt, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft fehlen alle Spuren, und das ist so, weil Respekt, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft hier zu einer Einbahnstraße werden: Respekt für die, die so sind wie man selbst. Freundlichkeit, so wie man selbst sich Freundlichkeit vorstellt. Hilfsbereitschaft für jene, die die Explosion der mit Expletiva angereicherten Verbalbombe überlebt haben.
Reflektion? Verständnis? Kein Thema. Die Reizthemen der drei Weltreligionen werden zu argumentativen Bausteinen verkrüppelt, die außer ihrer Erwähnung keinen Unterbau haben, und dennoch für den Bau einer Rechtfertigungsrakete für die eigene Weltsicht benutzt werden. Ihr Ziel: Alle zu zerstören, die nicht so sind wie man selbst. Deshalb wurden einst die zehn Gebote und ihr Drumherum geschrieben: Um denen Nachhilfe zu geben, die es nicht verstehen.
Leider kann man sie auch missverstehen. Deshalb, weil das passiert ist, diskutieren Eltern darüber, wie viel Religion sie ihrem Kind mit auf den Lebensweg geben sollen und wollen. Es ist keine leichte Entscheidung, die gerade deshalb diskutiert werden sollte. Es wird wohl keinen in einer solchen Diskussion geben, der nicht akzeptieren kann, dass Menschen entscheiden, ihren Kindern überhaupt keine Religion mit auf den Weg zu geben. Aber es würde mich wundern, wenn es jemanden gäbe, der Respektlosigkeit und Unfreundlichkeit akzeptabel findet.
Viele Grüße.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hitnak: 15.02.2010 21:40.
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15.02.2010 21:37 |
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Sanny

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Re: taufen oder nicht??? von Sanny (15.02.2010 23:57) |
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danke, hitnak erstmal für diesen beitrag, ich fand ihn sehr ansprechend!!!!
ich möchte mal meine geschichte erzählen, als "betroffene" wenn ihr so magt.
meine elter konnten sich damals nicht entscheiden, welcher religion ich angehören sollte u. somit wurde entschieden, wenn ich 8/9 jahre alt bin solle ich selber entscheiden...
mit der entscheidung u. dem sinn der sache war ich natürlich überfordert....
ich entschied mich dann quasi mit 12 geh ich zum konfirmandenunterricht (kommunionsunterricht hätt ja eher stattgefunden)
ich war 12, ungetauft u hatte keinerlei ahnung...machte 2 jahre diesen "unterricht" mit um dann mit 14!!! in voller blüte meines lebens vor versammelter!! mannsachft bei der konfirmation vorher noch GETAUFT zu werden, denn das war ich ja bisher nicht....
mein fazit : meine kids sind beide ev. getauft u sollten die sich umentscheiden bin ich bestimmt nicht böse!!!! aber niemals hätte ich ihnen diese schmach angetan mit 14 vor der ganzen gemeinde (in der pubertät) getauft zu werden...ne niemals...steinigt mich aber diese erfahrung hat mich um einiges belehrt...was draus wird, liegt an meinen kids...die werden das schon für sich selber (irgendwann) entscheiden.
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15.02.2010 23:57 |
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Dani und Markus

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Re: taufen oder nicht??? von Dani und Markus (21.02.2010 11:58) |
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ich weiss auch noch nicht ob unser baby getauft wird.
ich bin selber nicht getauft und mein freund ist katholisch bei unserem baby sind wir und wie gesagt noch nicht einig! wir haben ja auch noch ein bisschen zeit bis wir uns eindgültig entscheiden müssen!
lg Dani
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21.02.2010 11:58 |
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lilly7022

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Re: taufen oder nicht??? von lilly7022 (24.02.2010 21:53) |
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@ Sanny: Jetzt muß ich mal blöd fragen, ob man die Taufe denn nicht auch vor der Konfirmation machen kann? Also 4 Wochen vorher oder so? Oder geht das nicht? Sei mir nicht böse, aber ich habe davon absolut keine Ahnung. Planloser Heide sozusagen
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24.02.2010 21:53 |
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Sanny

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Re: taufen oder nicht??? von Sanny (24.02.2010 22:00) |
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meistens wird es in "einem Abwasch" gemacht, da die Pastoren ja ihre Termine haben u. die Kirche entsprechend "vorbereitet" werden muss....
Ich wollte schon vorher, als ich mit 12 den Konfirmandenunterricht anfing zu besuchen.....getauft wurde ich dann letztendlich am Tage meiner Konfirmation
Mein Sohn wird nächstes Jahr konfirmiert...getauft ist er glücklicherweise ja schon...er selber sagt, dass es so richtig war !
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24.02.2010 22:00 |
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Re: taufen oder nicht??? von Filou06 (24.02.2010 22:07) |
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@ Lilly - man kann auch früher getauft werden. Ich wurde im April 99 getauft, da war ich 14 (wir haben das mit der Silbernen Hochzeit meiner Eltern zusammen gelegt), im Mai war dann die Konfirmation. Ich war die einzige, die damals getauft wurde, kommt also wahrscheinlich auf den Pfarrer drauf an, ob der Lust hat oder nicht.
Ein Freund von mir wurde bei der Vorkonfirmation getauft, selbst das war Schmach genug für ihn.
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24.02.2010 22:07 |
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lilly7022

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Re: taufen oder nicht??? von lilly7022 (24.02.2010 22:21) |
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Ehrlich? Ist das so schlimm? Was ist denn daran peinlich? Daß man erst dann getauft wird oder die Zeremonie an sich? Ich nehme an, daß der Pfarrer den 14jährigen dan nicht mehr übers Becken hält oder der Täufling im langen weißen "Nachthemd" erscheinen muß?!
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24.02.2010 22:21 |
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