wer von euch hat schon mal gott erlebt? |
sanne unregistriert
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von sanne (27.06.2004 19:37) |
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Ich persönlich kann mit der Beschreibung "erlebter Glaube" auch nicht so viel anfangen, weil ich es ebenfalls eher so sehe:
entweder ich glaube etwas oder ich weiß es.
Insofern wäre das Erleben des Geglaubten für mich eine Erkenntnis.
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27.06.2004 19:37 |
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Lara04

Mega-User Level II
  

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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von Lara04 (28.06.2004 09:29) |
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@ Sadhana
Danke für Deine so zutreffende Erklärung in bezug auf "erlebter Glaube"......Ich kann mich deinen Ausführungen nur anschliessen.......es ist wirklich total schwer für dieses hochsensible Thema die richtigen Worte zu finden......Dir ist es gelungen.......nochmals DANKE
LG
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28.06.2004 09:29 |
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Poldine unregistriert
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von Poldine (30.06.2004 08:37) |
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Bücher zu diesem Thema
hallo ihr,
ich bin leider nicht so gut im philiosopieren, deswegen fällt es mir eher schwer, einen glauben auszudrücken.
Ob der eine glaubt oder nicht, was man als glauben interpretiert, oder nicht, muss wohl am ende jeder für sich selbst entscheiden.
für mich ist entscheidend, dass jehova mir zeigt, was er gut und was er nicht so und nicht so gut an mir und meiner familie findet, wo wir an uns arbeiten müssen (z.b. das man sich nicht so schnell provozieren lässt)
wie oben schon einmal beschrieben ist glaube wie hoffnung, und die stirbt ja bekanntlich als letztes. ich muss nicht immer alles schwarz auf weiss geschrieben bekommen, nur damit ich wissend bin, aurelius augustinus sprach: Im glauben liegt erkenntniss, glaube und du weisst.
nach dieser weisheit kann ich sehr gut leben, denn es ist sowieso immer nur der kleine göttliche funken in uns, den jedes baby mit bekommt auf die welt, entweder der kleine funken erlischt - man glaubt nicht, oder eben andersrum.
ich find den bibelvers "näher dich gott- so wird er sich dir nähern" am treffendsten, denn je mehr ich glaube, umso mehr werd ich gott spüren.
deswegen KANN ICH meinen glauben auch nicht definieren, und das ist gut so!
in diesem sinne
eure poldine
in diesem sinne
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30.06.2004 08:37 |
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Dora unregistriert
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von Dora (09.11.2006 10:36) |
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Wie was erleben, was es nicht gibt?
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09.11.2006 10:36 |
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kamial
**verwirrt**
 

Dabei seit: 07.03.2006
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Beiträge: 6.517
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von kamial (09.11.2006 10:43) |
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Nur um dich darauf hinzuweisen Poldine, falls du Zeugin Jehovas bist, dann würd ich nicht solche Smilies benutzen
Weil mein Ex war ein Zeuge und ich denke das es bei euch nicht erlaubt ist...
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09.11.2006 10:43 |
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papaschlumpf
Super-User
   
Dabei seit: 15.07.2003
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Beiträge: 90
Familienstand: keine Angabe
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von papaschlumpf (09.11.2006 12:23) |
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ein tolles Thema:
Wir hatten in der Nähe einen besonderen Gottesdienst mit dem Thema:"Warum lässt Gott das zu?". Traf teilweise die hier auftretenden Fragen. Ich fand es sehr gut, was da gesagt wurde und versuche es ein wenig zusammenzukriegen:
1. Gott hat lt. Bibel Adam und Eva verboten, vom Baum der Erkenntnis zu essen, damit sie nicht erkennen, was gut und was böse sei. Das haben wir nicht ernst genommen und kennen nun den Unterschied zwischen gut und böse.
2. wenn irgendwo auf der Welt was schief läuft, kann man das nicht Gott in die Schuhe schieben. Das sind wir Menschen, die durch Egozentrik und Raffgier andere nicht leben lassen und die Welt schlechter machen. Da wäre das Gebot:Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! der richtige Ansatz.
3. wenn wir an den allmächtigen Gott glauben, können wir uns gleichermaßen nicht anmaßen, über ihn zu richten. Eher fragen, warum - wofür - lässt Du das zu? Und kommen dann (siehe z.B. verlorener Sohn) dazu, zu erkennen, dass man vielleicht auch erst mal in der Scheiße sitzen muss, um zu verstehen, wie Gott uns liebt und dass wir uns mit unserem Verhalten kaputt machen.
Was ich dann noch anmerken muss, ist, dass keiner sich Gott gefügig machen kann durch irgendwelche Leistungen. Ich kann mich nicht verhalten, dass Gott mich dafür belohnt. Wir sind alles Sünder, dafür starb Jesus Christus am Kreuz. Sonst wäre mit dem Tod alles aus. Wer aber Gott als liebenden Vater erlebt, möchte doch auch gefallen (nicht aus Kalkül, sondern aus Liebe) - oder habt ihr Eurem Schatz jede Blume und jedes Geschenk geschenkt, damit sie/er Euch lieber hat oder weil es Euch ein Anliegen war?
Sicher nicht erschöpfende Antwort auf alle Fragen und auch nur meine Sicht.
Gott erlebe ich in meinen Kindern - auch nachts, wenn ich schlafen will. Habt ihr mal Eure Kinder bewusst angeschaut? Und werdet nicht dankbar dabei?
Grüße,
papaschlumpf
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09.11.2006 12:23 |
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optimisto
User Level II
 
Dabei seit: 09.11.2006
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Beiträge: 34
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innen drin von optimisto (09.11.2006 21:43) |
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hy
ich finde gott ist immer und über all - und vor allem : in einem selbst.
daher fühlen wir usn ja heutzutage oft so fern , weil wir wie mit dicken kopfhörern durch eine laute welt laufen.
ich denke, gottes stimme hört man am betsen , wenn man zur ruhe kommt
( man könnte auch meditation sagen oder inniges sich-nach-innen-wenden)
und ich denke, es ist selten ein "knalliges erlebnis" , sonern ein weg der kleinen schritte . so hatte ich shcon öfter in meditationen einfach das gefühl, ihm nahe zu sein bzw. zu spüren, dass die liebe gottes uns umfängt , in uns wirkt .
ich hoffe ich habs einigermassen verständlich ausgedrückt
liebe grüsse
opti
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09.11.2006 21:43 |
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Corona

Gesundheit, Wohlbefinden und Erfolg

Dabei seit: 17.08.2003
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Beiträge: 848
Herkunft: Schleswig-Holstein Interessen: Bauchtanz, Lesen, Malen, Kräuter Beruf: Gesundheitsberaterin Kinder: bald 12 und 13 1/2 Jahre Sonstiges: Schule für Gesundheit in Büdelsdorf und Mühbrook
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Re: wer von euch hat schon mal gott erlebt? von Corona (13.11.2006 11:05) |
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Ist es Gott?
Vor 12 1/2 Jahren war ich nach dem Kaiserschnitt sehr krank.
Durch die Sarkoidose geschwächt, zusätzlich eine Lungenentzündung und dann noch der Kaiserschnitt. Drei Tage lang wußten die Ärzte nicht ob ich es schaffe.
In dieser Zeit schüttelte mich eine Krankenschwester mehrfach heftig an den Schultern und schrie mich an, ich solle endlich die Augen öffnen oder mit ihr sprechen. Dabei sah ich sie doch deutlich vor mir und hörte sie sprechen.
Aber ich sah und hörte auch andere Dinge in diesen langen Stunden.
Ich hörte eine einschmeichelnde Stimme, die mir riet aufzugeben. Eine Stimme die lockte: "Du wirst nie wieder leiden müssen."
Und ich sah meine Kinder. Nicht weit von mir entfernt, aber doch unerreichbar waren meine Töchter irgendwo im Nichts und wollten zu mir.
Lange habe ich geschwankt und wußte nicht ob ich zu ihnen sollte oder lieber bei meinem Mann bleiben sollte. Schließlich habe ich mich dann entschlossen, bei meinem Mann zu bleiben. Ich habe mich von meinen Töchtern verabschiedet und ihnen versichert, sie würden in meinem Herzen bleiben.
Dann kehrte ich endgültig zurück.
Neun Tage nach dem Kaiserschnitt war ich wieder soweit fit, dass ich (auf eigenen Wunsch) die Klinik verlassen konnte, um mich um die Beerdigung meiner Töchter zu kümmern.
Meine Lungenentzündung war schnell überwunden und ich habe ein neues Leben begonnen.
Bin ich Gott oder etwas Göttlichem begegnet?
Man kann es nennen wie man will...
Ich glaube nicht an Gott im christlichem Sinne, aber ich glaube daran dass es etwas gibt das man nicht erklären kann und auch nicht sollte.
Das Leben ist zu schön, um sich mit trüben Gedanken zu beschäftigen oder ständig zu zweifeln.
Ich glaube einfach.
Ich glaube an "ES" oder an "ETWAS" oder auch an meine eigenen Kräfte.
Was immer "ES" ist, "ES" macht mich stark.
C
rona
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Corona: 13.11.2006 11:08.
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13.11.2006 11:05 |
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