Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... |
starlight1970

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Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von starlight1970 (18.07.2011 13:49) |
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Hallo alle zusammen,
vor einigen Monaten hatte ich schon mal eine Frage an Euch in bezug auf meine Tochter. Jetzt habe ich hier bereits gesucht, aber keine neueren oder ältere Beiträge gefunden: Es geht darum, wie man sich verhalten sollte, wenn die 17jährige Tochter einen Freund hat, der doppelt so alt ist wie sie. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ehrlich gesagt, neige ich dazu, das Ganze nicht überzubewerten. Einfach, weil ich denke, das diese "Beziehung" nicht für immer Bestand hat, sich die Interessen sehr unterschiedlich entwickeln werden.Meine Tochter macht wie immer auf große Liebe, verhütet (wenigstens) gewissenhaft und hat mit dem Mann dieses Mal einen scheinbar ohne Baustelle erwischt. Die Vorgänger waren entweder arbeitslos, hoch verschuldet und/ Oder gewalttätig. Aber da die anderen immer schnell "Familienanschluß" bei uns hatten, bin ich nach zweimal daneben dieses Mal skeptisch. Angebracht oder nicht??? Was meint Ihr?
bis bald,
starlight1970
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18.07.2011 13:49 |
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cordu

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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von cordu (18.07.2011 14:35) |
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Hallo starlight,
ich würde, wie du auch, das Ganze nicht überbewerten.
Fakt ist doch das deine Tochter in einem Alter ist in dem man die Eltern nicht fragt ob der Partner genehm ist.
Wenn du den Eindruck hast das sie glücklich ist, ist doch alles im grünen Bereich. Sollte die Beziehung wirklich länger halten relativiert sich das mit dem Alter auch noch. Wenn sie mal 20 ist und er dann 37, hört sichs doch schon besser an.
Meinen Eltern wars bestimmt noch unangenehmer. Ich war erst 14 als ich meinen ersten Freund (mein jetztiger Mann) hatte. Er war damals zwar nur 5 Jahre älter aber für ne 14-jährige ist ein Freund mit 19 schon recht alt.
Meine Schwägerin hat auch einen Mann der 15 Jahre älter ist. Sie sind schon zusammen seit sie ca. 20 ist. Haben einen 17-jährigen Sohn und kommen super klar.
Lass sie die junge Liebe genießen. Uns wenns nicht klappt dann lags vermutlich nicht nur am Alter.
LG
Cordu
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18.07.2011 14:35 |
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Pfannenwenderin

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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von Pfannenwenderin (18.07.2011 16:31) |
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Hi,
ich finde das jetzt auch nicht soo dramatisch
Als ich 14 war hatte ich einen Freund der war 22. Also 7 1/2 Jahre älter. Meine Eltern waren alles andere als begeistert.
Naja, letztlich hat das dann sogar relativ lange funktioniert (3 1/2 Jahre) und meine halbe Familie hat uns schon vor dem Traualtar gesehen
Gleichaltrige oder sogar jüngere Jungs wären für mich niemals in Betracht gekommen. Bis zu meinem jetzigen Freund (wir waren beide 18 als wir uns kennenlernten) hatte ich nie einen Freund unter 20, die waren alle immer viiiiiiel zu unreif
Und mein bisher ältester Lebensabschnittsgefährte war 38, ich 18
LG
die Pfannenwenderin
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18.07.2011 16:31 |
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starlight1970

User


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Themenstarter
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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von starlight1970 (16.08.2011 17:38) |
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Danke für Eure Antworten!!!!!!!!!!!
Ich habe die Situation richtig eingeschätzt und sie nicht überbewertet, denn diese "Beziehung", wenn man sie so nennen kann, ist zu meiner großen Erleichterung schon wieder vorbei. Dieser Typ hat meine Tochter immer abgeholt und wieder zurückgebracht. Er ist dann mit ihr zu sich nach Hause gefahren und da blieben sie dann auch. Nie haben sie etwas unternommen, immer zu Hause bei ihm. Meine Tochter hat gemacht, was sie für richtig hielt, unsere Kritik störte sie überhaupt nicht. Dann, vor zwei Wochen, hat sie einen Eintrag von ihm auf Facebook gesehen mit Bild. Dort sah man ihn knutschen mit der Freundin meiner Tochter, laut Datum war das zur gleichen Zeit, mit der er eigentlich mit meiner Tochter zusammen war. Daraufhin beendete meine Tochter dieses Kapitel.
Was mich allerdings sehr stört und das findet meine Tochter total spießig: Dass sie immer schnell "Ersatz" findet und dann gleich wieder auf große Liebe macht, und obendrein auch sofort dort übernachten will. Platt gesagt, sie springt von einer Kiste in die nächste. Wir können ihr nicht klarmachen, was das für Risiken birgt, selbst wenn sie verhütet und nicht schwanger wird. Von diversen Krankheiten haben wir sie informiert und auch, das sich in der Provinz schnell herumspricht, wenn sie ständig andere Typen hat. Sie will nichts davon hören und sagt, auf unsere Kommentare könne sie verzichten und alles sei ihre Sache! Aha.
Ich bin traurig, das sie das so sieht, weiß aber nicht, wie man sie erreichen könnte. Was könnte man da machen?
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16.08.2011 17:38 |
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Lisa67

User

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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von Lisa67 (22.08.2011 14:22) |
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Wow starlight1970,
das ist wirklich eine tolle Idee und ich denke, dass das auf jeden Fall auch ein Trend ist den du da lostrittst! Werde mich dort mit sicherheit nochmal genauer umschauen und auch einmal ausprobieren und weiterempfehlen
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22.08.2011 14:22 |
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Gerhard S.
fast-Alles-Versteher

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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von Gerhard S. (22.08.2011 20:52) |
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Soweit ich informiert bin, können Eltern ihren minderjährigen Töchtern immernoch das Poppen verbieten. (Zumindest im Haus der Eltern?) Ob sich das Verbot bei einer 17-Jährigen durchsetzen lässt, halte ich für fraglich.
nicht-
!
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22.08.2011 20:52 |
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hitnak
Ultra-User Level II


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Beiträge: 2.120
Familienstand: verheiratet
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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von hitnak (22.08.2011 22:16) |
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Es gibt kein Gesetz, dass sie dazu verpflichtet, oder berechtigt, und Gerichtsurteile dazu gibt es auch nicht.
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22.08.2011 22:16 |
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starlight1970

User


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Themenstarter
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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von starlight1970 (23.08.2011 18:03) |
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@ LIsa 67,
Danke für Deine hilfreiche Antwort!!! Ich denke, es ist klar erkennbar, wir wir zum Thema "Freundewechsel" stehen. Und tatsächlich geschieht der Sex wahrscheinlich nicht hier bei uns. Und wenn ich es ihr verbiete, kann ich es dann verhindern?
Für deine offensichtliche Ironie hab ich kein Verständnis!
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23.08.2011 18:03 |
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kikra

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Mein ebay: 
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Re: Wenn die Tochter einen doppelt so alten Freund hat... von kikra (23.08.2011 21:23) |
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@starlight:
Lass dich nicht ärgern. Ironie gehört zu einem solchen Forum eben auch oft dazu. Am besten übergehst du solche Beiträge einfach, dann verlieren die Poster auch die Lust.
Zum ursprünglichen Thema kann ich nur sagen, dass es bei einem bestimmten charakterlichen Strickmuster des Kindes eben Phasen gibt, in denen es für die Eltern kaum zu erreichen ist. Da kannst du noch so sehr Recht haben, deine Tochter will ihre eigenen Erfahrungen machen, sieht sich als Erwachsene mit entsprechender Entscheidungsfreiheit. Und letztlich ist sie das ja auch.. fast. .
Wichtig ist halt, dass man als Eltern da ist, wenn es wirklich mal richtig daneben geht, un das sollte sie wissen.
Mit Anfang 20 war ich mit einem Mann zusammen, der sagenhafte 25 Jahre älter war als ich. Ich fand das nicht nur cool, dieser Mann hat mich richtig zu händeln gewusst. Die "Jüngelchen" in meinem Alter waren da ganz anders unterwegs, das fand ich uninteressant und fad. Als meine (stockkonservativen) Eltern davon Wind bekamen, war bei uns die Hölle los. Gebetsmühlen wären gegenüber den Tiraden meiner Mutter verblasst. Das ständige Auf-mich-Einreden hat aber nur dazu geführt, dass ich völlig dicht und mein eigenes Ding gemacht habe. Und so hat es dann doch länger gedauert, bis ich mich endgültig von ihm trennte. Wir waren fast 4 Jahre zusammen. Heute behaupte ich, dass es früher zu Ende gewesen wäre, wenn meine Eltern nicht so dagegen angeredet hätten. Da meldete sich nämlich das "Jetzt erst recht!"in mir.
Heute bin ich 46, mein "Ex" hat die 70 überschritten, ist mittlerweile durch MS ein Pflegefall. Natürlich kann das auch Jüngeren passieren, aber i. d. R. eben eher nicht.
Was also damals noch kickig war, wäre für mich jetzt vermutlich eine persönliche Katastrophe. Ich in den besten Jahren
und mein Partner ein Opa. Aus jetziger Sicht sind 70jährige für mich übrigens völlig unattraktiv. Vielleicht liegt es daran, dass ich mein Partner damals nicht jünger, sondern ich irgendwie älter geworden bin. Das hatte schon auch etwas Abschreckendes... zumindest als ich dann etwas älter war.
Als wir damals zusammekamen schlug der Altersunterschied nicht so ins Gewicht. Die Sorge, dass deine Tochter bei dem älteren Mann kleben bleibt, hat sich ja ohnehin zerschlagen wie du sagst Aber genauso (relativ) entspannt, wie du das gehändelt hast, solltest du m. E. mit der neuen Situation umgehen.
Meine Eltern hätten mir früher auch niemals Ratschläge geben können. Dazu war unser Verhältnis nicht gut genug, ich selber war mit mir viel zu sehr selber beschäftigt und ich wollte auch meine eigenen Erfahrungen machen.
Natürlich ist es nicht ungefährlich, in der Gegend herumzupimpern. Aber vielleicht braucht sie das für ihr Ego. Das größte Problem meiner Eltern war übrigens immer, was die Nachbarn wohl sagen könnten. Auch das ging mir wo vorbei.
Und weißt du was? Bei all dem unsoliden Leben, das ich in den Augen der anderen geführt habe, war ich doch immer sehr selbstverantwortungsvoll unterwegs. Ich habe sehr gut auf mich aufgepasst und war weit weniger spinnert, als meine Eltern dachten. Ich fand das nur auch ein Stückweit witzig, da ich sie - in meinen Augen spießig hoch zehn - so ein wenig provozieren konnte mit ihrer hausbackenen Art.
Ich würde also vermutlich eure Tochter ihr Ding machen lassen, ihr dennoch signalisieren, dass ihr euch sorgt, dass sie sich ihr Leben nicht durch was auch immer versauen soll und ihr sagen, dass ihr immer für sie da sein werdet.
Ich denke, dieses Gefühl braucht eine Heranwachsende weit mehr als den erhobenen Zeigefinger.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das schwierig ist. Man hat eine Wunschvorstellung, wie sich das eigene Kind idealerweise entwickeln. Nur leider läuft es nicht immer so, und auch das muss man akzeptieren. Meine Kleine ist erst 7 und ihre Pubertät liegt noch vor uns. Man sorgt sich um das Wohl seiner Kinder und doch muss man sie ziehen und die eigenen Erfahrungen machen lassen.
Wenn es bei uns mal ganz schrecklich haken würde, würde ich mich wohl hinsetzen und ihr einen Brief schreiben, den sie dann ganz in Ruhe lesen könnte. Und ich würde hoffen, dass ein wenig davon auf diese Weise hängen bleibt. Ein Brief hat den Vorteil, dass man ganz in Ruhe sortieren kann, was man loswerden möchte und dann sehr sorgfältig die richtigen Worte wählen kann. In der direkten Auseinandersetzung sagt man ja doch schnell Dinge, die man eigentlich so nicht meint oder man hat plätzlich einen Tonfall, den man doch gar nicht wollte.
Ich würde ihr auch schreiben, dass ich von ihr gar keine Antwort erwarte. Ihr nur mal erklären möchte, wie ich fühle und welche Ängste um sie mich treiben. Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit für euch?!
In einem Brief lässt sich vieles sagen, so zum Beispiel auch, wie sehr du sie liebst. Dieses Signal hätte ich mir damals von meinen Eltern gewünscht, so hätten sie mich vermutlich knacken können. Durch das Gezetere haben sie mir immer nur das Gefühl vermittelt, dass ich alles falsch mache - und das wollte ich irgendwann eben nicht mehr hören.
Liebe Grüße
kikra
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23.08.2011 21:23 |
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