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Der erste Beitrag des Themas Richtiges abstillen von picassa84 lautete:

Hallo alle zusammen, ich danke schon mal im voraus für das lesen. Ich versuche mich kurz zu fassen, aber alles genau zu erklären um auch hilfreiche und gute tipps von euch erhalten zu können.

Unser sohn wird am Mittwoch 8Monate alt. So nach und nach möchte ich eigentlich versuchen ihn abzustillen.
Zeitweise haben wir es mit Folgemilch in fast allen Preiskategorien versucht. Keine chance, er schreit, dreht den Kopf weg und versucht die Flasche wegzuhauen.
Folgemilch - keine chance. Willer nicht, auch nicht wenn ich es statt mit wasser mit Saft den er sehr mag mische. Mit nichts nimmt er diese Milch an, das höchste der Gefühle waren 20ml.

Jetzt sind wir zumindest soweit, das er ab morgens um 7Uhr keine Mumi mehr bekommt, sondern Milchbrei, egal ob angerührt oder selbst gekochten. Den isst er sehr gerne und verputzt ihn auch gleich. Mittags selbstverständlich sein Fleisch - Gemüse - Brei.

So jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Problem:

NACHTS.

Da ich seit er vier Monate alt ist wieder arbeite, ist unser sohn es gewohnt tagsüber auch mal über die Flasche gefüttert zu werden. Ab 22Uhr bin ich ja schon längst wieder daheim und da wird er von mir gestillt. Seit anfang an.(Früher ging meine Arbeitszeit bis 20:30 jetzt bis 21:30)

Wir haben vor ein paar Wochen schon damit angefangen zu üben das er auch ab dieser Uhrzeit mal eine Flasche nimmt.
wir haben es mit folgenden Sachen versucht:

- Folgemilch mit Tee oder Saft
- Schmelzflockenflasche
- Milchbreiflässchen
- Gute - Nacht - Flässchen
- und sogar MUMI

keine chance. Nichts rein garnicht will er über die flasche trinken. Aber wieso? Nicht einmal die Mumi und er merkt das es das ist, denn ich drücke bisschen auf den Sauger drauf das ein kleine rstrahl schon gleich kommt und er merkt das es MUMI ist.

Wie gesagt im Moment stille ich nur noch Nachts und das würde ich gerne langsam abstellen. Ab Montag habe ich 3wochen Urlaub, in dieser Zeit hätte ich es gerne geschafft.
Es ist nicht das ich es meinem Kind nicht mehr gönne das er weiter gestillt wird, sondern das ich gerne langsam meinen Körper mein Eigen nennen würde.

Wir haben es sogar versucht, das der Papa die Flasche gibt, nicht das er denkt die Mama will ihm keine Zuwenudng mehr schenken im Moment des fütterns.

Ich bräuchte wirklich dringend Rat. Es wäre toll, wenn iche s lnagsam schaffen könnte, der andere Vorteil an der ganzen Sache wäre auch(ganz ehrlich) er würde wahrscheinlich auch mal länger schlafen und ich dadurch natürlich auch.

Denn dadurch das ich nur noch Nachts stille produziert meien Burst natürlich auch weniger Milch und er kommt dann öfters. Und es dauert etwas länger bis die Milch dann fließt. Und das strengt schon etwas an auf Dauer.

NOCHMAL VIELEN DANK FÜRS LESEN


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Katharina20 Katharina20 ist weiblich
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Re: Richtiges abstillen von Katharina20 (06.02.2011 23:20)

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picassa,

nicht das Kind hat das Probleme, sondern du selbst.

Tu du mir einen Gefallen und lies alle Links durch, die ich dir gegeben habe.

5-10Minuten schreien lassen bedeutet auch ferbern.
Lies es auch die Erfahrungsberichte anderer Mütter von ferbern homepage.
Es ist völlig NORMAL, dass das Kind in diesem Alter noch nicht durchschläft und wenn du ihn schreien lässt, lernt er dann kennen, dass er dir nicht mehr vertrauen kann, dass du nicht immer da bist. ER leidet dann an Urvertrauensverlust.

Du sollst bitte jetzt einsehen und mit diesem Thema befassen, als ständig zu denken,
mit dem Kind stimmt was nicht.

Es widerspricht sogar der Natur, wenn das Baby so früh durchschläft. Das Baby hat schon von Geburt an die Instinkt, immer ganz nah an der Bezugsperson bzw. Mutter sein zu müssen.
Dieses Sicherheitsgefühl braucht dein Sohn noch, was du ihn ja nicht geben willst, indem du ihn nachts allein schlafen lässt oder schreien lässt.
Es stresst deinem Baby.

Schreien und allein lassen bedeutet Stress für ihr Baby

Um Babys an die täglichen Schlafenszeiten zu gewöhnen, wird heute noch oft empfohlen, das Kind ins Bett zu legen und das Schreien systematisch zu ignorieren. Es wird suggeriert, dass ständiges in den Arm nehmen das Baby "verwöhnt" und somit "verzieht". Es ist nicht zu leugnen, dass die Methode funktioniert. Ein Kind, was keine Reaktion auf sein Rufen erfährt, wird irgendwann aufhören zu schreien. Die Frage ist wie gefährlich das Anwenden dieser Technik ist? Dieser Artikel beschäftigt sich mit Forschungen, die zeigen wie der Stress durch langes Schreien und Alleingelassen-Werden das sich entwickelnde Gehirn des Kindes beeinflusst.

Warum schreien Babys?
Das einzige Kommunikationsmittel zwischen Babys und Eltern ist es, ihnen durch schreien zu signalisieren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ihr Gehirn ist noch nicht ausreichend entwickelt, um klar denken zu können und Pläne zu schmieden. Das Ammenmärchen, dass Babys schreien, um ihr Eltern damit zu manipulieren und zu kontrollieren, ist somit hinfällig.

Die Unfertigkeit des Gehirns beruht auf der Entwicklung, die wir im Lauf der Jahre vollzogen haben. Vor ca. 4 Millionen Jahren konnte der Mensch sich das erste Mal auf zwei Beinen bewegen. Durch diesen Fortschritt und die gewonnene Freiheit der Hände war er in der Lage komplexere Aufgaben zu erfüllen. Dadurch wuchs im Lauf der Zeit die Intelligenz und somit auch das Gehirn.

Durch den aufrechten Gang verengte sich das Becken der Mutter. Ein größeres Gehirn bedeutet auch ein größerer Kopf, der nun nicht mehr durch das Becken passte. Die Natur löste diese Problematik durch einen Geburtszeitpunkt, an dem der Kopf des Kindes noch durch das verengte Becken passt. Die frühere Geburt des Kindes hatte zur Folge, dass das Gehirn noch nicht in vollem Umfang entwickelt ist. Das menschliche Junge kommt von allen Säugern am wenigsten entwickelt auf die Welt.

Das Warnsystem für mögliche Gefahren funktioniert von Geburt an, weil dieses das überleben des Kindes sichert. Ein Baby reagiert sehr empfindlich auf äußere Einflüsse. Laute Geräusche könnten für ein Kind ein möglicher Angreifer sein. Es kann nicht unterscheiden, ob es sich um den Staubsauger oder ein angreifendes Tier handelt. Es hat nur die Möglichkeit um Hilfe zu rufen und das wird durch schreien vermittelt. Anders können Babys ihre Furcht nicht zum Ausdruck bringen. Das ist ihre Art mit uns zu kommunizieren.

Schreien bedeutet Stress - Stress schädigt das Gehirn ihres Kindes
Babys reagieren sensibel auf unsere Umwelt, dieser Zustand nimmt mit dem Älterwerden des Kindes ab. Es kommen allerdings neue Ängste hinzu, wie z.B. die Trennungsangst. Auch ältere Babys und Kleinkinder sind also noch sehr empfindlich und es ist schädlich sie in ihrer Trauer alleine zu lassen.

All diese empfundenen Emotionen bedeuten für das Gehirn ihres Kindes eine Welle von Stresshormonen. Beruhigen sie ihr Kind nicht durch trösten, schwirren diese Hormone lange Zeit im Gehirn ihres Kindes umher, wirken toxisch und schädigen es irreparabel.

Dazu muss man klar stellen, dass sich die Informationen auf lang anhaltendes, ungetröstetes Schreien bezieht. Schreien, das sich erst legt, wenn das Kind entweder erschöpft eingeschlafen ist oder es hoffnungslos erkennt, dass keine Hilfe zu erwarten ist.

Wenn ein Baby allein gelassen wird:

wird sein Gehirn von einer Welle toxischer Stresshormone überrollt,
werden keine Opioide in seinem Gehirn frei gesetzt,
können die Stressreaktionssysteme des Gehirns und des Körpers auf Überempfindlichkeit programmiert werden,
werden Schmerzschaltkreise im Gehirn aktiviert, die denen durch körperliche Schmerzen ähnlich sind.
Es gibt weltweit eine Fülle von Studien, die belegen wie frühkindlicher Stress dauerhaft negative Veränderungen im Gehirn eines Kindes hervorruft. Ein überempfindliches Stressreaktionssystem kann bedeuten, dass das Weltbild und die Erfahrungen überwiegend grundlos von einem Gefühl der Bedrohung und Anspannung gefärbt sind.

Was genau geschieht im Körper ihres Kindes?
Wenn ein Kind schreit, wird das Stresshormon Kortisol in den Nebennieren ausgeschüttet. Lässt man ein Kind einfach schreien, bleibt der Kortisolspiegel hoch, nur durch Trost kann dieser wieder gesenkt werden. Der Spiegel kann eine toxische Höhe erreichen. Das kann dazu führen, dass Schlüsselstrukturen und -systeme im sich entwickelnden Gehirn des Kindes zerstört werden. Kortisol ist ein langsam wirkender biochemischer Stoff, der in hoher Konzentration über Stunden im Gehirn verbleiben kann, bei klinisch depressiven Menschen sogar über Tage und Wochen. Trösten sie ihr Kind, wird der beruhigende Botenstoff Oxytocin im Gehirn frei gesetzt. Dieser lässt den Stresshormonspiegel wieder sinken.

Welche Folgeschäden können auftreten?
Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen frühkindlichem Stress und der rapide ansteigenden Anzahl an Menschen besteht, die bereits als Heranwachsende unter Angststörungen und Depressionen leiden.

Ein überempfindliches Stressreaktionssystem ähnelt einer fehlerhaften Alarmanlage im Kopf, die bei der kleinsten Kleinigkeit reagiert. Situationen, die für gesunde Menschen unbedenklich sind, werden von welchen mit einem überempfindlichen Stressreaktionssystem oft als bedrohlich oder Angst einflößend interpretiert.

Diese Stressprogrammierung in der frühen Kindheit kann einen Menschen im späteren Leben anfällig machen für:

Depressionen
Angststörungen
Stressbedingte körperliche Erkrankungen
Panikattacken
Trennungsangst
Angst vor dem Alleinsein
Alkoholmissbrauch
Nikotinabhängigkeit
06.02.2011 23:20 Katharina20 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!

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Re: Richtiges abstillen von Katharina20 (06.02.2011 23:38)

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Babys schlafen nicht nach Plan

Dass Babys erst langsam einen Tag-Nacht-Rhythmus entwickeln, ist hinlänglich bekannt. Aber dass der Schlaf als solcher sich deutlich von dem eines Erwachsenen unterscheidet, wissen nur wenige.

Schlafphasen
Der Schlaf wird generell in zwei Phasen unterteilt: In den aktiven und den ruhigen Schlaf, bestehend aus vier Stufen. Da sich in der aktiven Phase die Augen hin- und herbewegen, wird diese Phase auch REM-Phase (Rapid-Eye-Movement) genannt. In der ruhigen Phase sind auch die Augen bewegungslos, so dass diese Phase auch Non-REM-Phase genannt wird. Welche Mutter kennt nicht das Erlebnis, wenn sie ihr Kind in einer REM-Phase versucht, ihr Kind abzulegen, nachdem es an der Brust eingeschlafen ist. Keine Chance. Je kleiner das Kind ist, umso höher ist der Anteil an REM-Schlaf.


Quelle: SEARS, W. 1996: Schlafen und Wachen. Ein Elternbuch für Kindernächte.


Die Grafik zeigt, dass der Anteil an REM-Phasen bei Neugeborenen 50% des Gesamtschlafes umfasst. Bei Zweijährigen sind es noch 25%. Die Verteilung dieser Phasen ist von verschiedenen Faktoren abhängig und verändert sich auch immer wieder einmal. Den Rest der Schlafzeit verwenden Babys zu 35-45% auf Non-REM-Schlaf und zu 10-15% auf die Übergangsphasen. Bei Erwachsenen hingegen wird der Anteil an Übergangsphasen immer geringer. Auch die einzelnen Stufen der Non-REM-Phase sind bei Babys nur schwach ausgeprägt, so dass ein Großteil des Schlafs aus Übergangs- und unbestimmbarem Schlaf besteht. Vor diesem Hintergrund leuchtet es ein, warum Babys so oft erwachen, wenn man versucht, sie abzulegen.

Schlafzyklen
Als Schlafzyklus wird die Zeit bezeichnet, die für einen Durchgang REM- und Non-REM-Schlaf gebraucht wird. Ein durchschnittlicher Erwachsener durchläuft im Schnitt vier solcher Zyklen à 90 Minuten pro Nacht. Ein Baby hingegen hat deutlich kürzere Schlafzyklen und häufigere REM-Phasen: In etwa doppelt so viele wie ein Erwachsener, demzufolge auch deutlich mehr Übergangsphasen. Es gibt also bei einem Baby deutlich mehr kritische Momente, in denen es aufwachen könnte.

Babys schlafen anders ein
Oft berichten Mütter, dass ihre Babys erst nach 20 oder 30 Minuten ruhiger werden. Vielen fällt das negativ auf, weil ein Erwachsener recht schnell aus dem Wachzustand in den ruhigen Schlaf gleiten kann. Ein Baby muss diese Fähigkeit erst entwickeln. Sie durchlaufen zunächst eine REM-Phase, die etwa 20 Minuten dauert, gefolgt von einem Übergangsschlaf und schließlich die Non-REM-Phase. Mit zunehmendem Alter erlangen die Babys mehr und mehr die Fähigkeit, direkt vom Wachzustand in den ruhigen Schlaf zu gleiten. Das Alter, in dem diese Entwicklung abgeschlossen sein wird, ist genauso individuell verschieden wie bei allen anderen Entwicklungsschritten auch. Und ebenso wie bei allen anderen Entwicklungsschritten auch, ist es nicht notwendig, diesen zu beschleunigen. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Tag und Nacht-Rhythmus
Wir Erwachsenen haben für gewöhnlich kein Problem damit, dass nachts Schlafenszeit und tags Wachzeit ist. Babys haben jedoch die ganze Schwangerschaft mehr oder weniger in Dunkelheit verbracht und haben keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht erlebt. Wann und wie ein Baby seine Wachphasen am Tag und die Schlafphasen in der Nacht ausweitet, ist ebenfalls eine ganz individuelle Entwicklung, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.

Schlafen „lernen“
Wie wir oben gelesen haben, ordnet das Baby sein Schlafmuster im Laufe des ersten Lebensjahres. Es erwirbt so etwas wie Schlafreife: die Schlafstunden werden insgesamt weniger, die Menge der REM-Phasen wird geringer, der ruhige Schlaf wird mehr und die Schlafzyklen verlängern sich. Das bedeutet auch, dass die kritischen Momente, in denen das Baby durch Reize aufwachen könnte, weniger werden. Die meisten Kinder schlafen dann auch durch, d.h. von Mitternacht bis 5 Uhr morgens. Natürlich kann dies nur ein Richtwert sein, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Es soll hier vor allem verdeutlicht werden, dass im ersten Jahr eine Entwicklung stattfindet. Auch bei den älteren Kindern ist der Schlaf immer wieder veränderbar. Es sind dann nur andere Einflüsse: Angst, Albträume, Zähne, Infekte oder Impfungen führen immer wieder dazu, dass Kinder ihre Schlafgewohnheiten verwerfen. Da hilft es nur, flexibel zu sein und sich als Eltern an die Gegebenheiten anzupassen.

Vorteile
Sears schreibt in seinem Buch, dass der REM-Schlaf und die Gehirnentwicklung signifikant voneinander abhängen. Demnach ist der REM-Schlaf als Autostimulierung des sich entwickelnden Gehirns zu betrachten, indem er visuelle Bilder produziert, die die Entwicklung fördern sollen. Die verschiedenen Schlafmuster bestätigen dies. Mit zunehmendem Alter wird der Anteil an REM-Schlaf kleiner und kleiner, da das Gehirn zunehmen Reize von außen erhält und die Reize von innen während der REM-Phase nicht mehr braucht. Als weiterer Vorteil dieses Schlafmusters ist die Bedürfnisbefriedigung zu sehen. Je kleiner das Baby, umso geringer sind seine Möglichkeiten, seine Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Würde es im gleichen Muster schlafen wie ein Erwachsener, würde es vielleicht verschlafen, dass das Bäuchlein leer ist und es dringend mal wieder stillen müsste. Oder es würde nicht bemerken, dass ihm zu kalt oder zu warm ist. Oder sogar, dass seine Nase verstopft ist und es nicht richtig atmen kann.

Warum erzählen wir Ihnen all dies?


Weil wir vermitteln wollen, dass wir als Eltern nur wenig bis gar keinen Einfluss darauf haben, wann unser Kind besser oder durchschläft. Natürlich können wir eine angenehme Umgebung schaffen, es liebevoll betreuen und begleiten. Aber es muss nicht mit sechs Monaten zwölf Std. am Stück schlafen, vielleicht macht es das mit zehn Monaten oder erst mit drei Jahren. Und weil wir aufzeigen wollen, dass die Fähigkeit, durchzuschlafen, z.B. nicht davon abhängt, wie viel Brei ihr Kind am Abend verspeist hat. Es wird das Durchschlafen von ganz allein entwickeln. Und dass das seine Zeit dauert, ist von der Natur so gewollt und eingerichtet. Dem Kind einen Behandlungsplan aufzuzwingen, halten wir für einen massiven Eingriff in ganz normal entwickelte und vollkommen normale Schlafmuster. Und auch in die Ernährung. Antrainiertes Durchschlafen greift auch in das individuelle Essverhalten des Kindes ein. Die Natur hat Babys so programmiert, dass sie mehrmals täglich kleinere Mengen Muttermilch trinken, und nicht nach Plan bestimmte Mengen verspeisen. Wird ein Kind nun darauf dressiert, nachts mehr zu schlafen als es vom Entwicklungsstand her kann, greifen wir auch in das Essverhalten massiv ein. Daraus resultiert dann u.U. auch ein Problem mit der Milchmenge, die nicht mehr in dem Maße abgefragt wird, wie es das Kind bräuchte. Die Milchproduktion geht zurück. Sie sehen, die Dinge greifen unmittelbar ineinander. Gerade der Schlaf ist eine grundlegende Sache, die nicht unnötig beeinflusst werden sollte. Natürlich gehen wir hier von einem zeitgerecht entwickelten Kind ohne besondere Auffälligkeiten aus.
06.02.2011 23:38 Katharina20 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Richtiges abstillen von Katharina20 (06.02.2011 23:39)

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nun, picassa,
diese info hoffe ich ist dir hilfreich
06.02.2011 23:39 Katharina20 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Richtiges abstillen von picassa84 (07.02.2011 07:12)

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Katharina, ganz ehrlich zu deinen Berichten antworte ich nicht mehr.

@anna

ich glaube du hast recht. Es liegt vielleicht wirklich daran das wir einfach übermüdet waren und einfach alles so bisschen aus den Augen verloren haben.
Also haben wir uns gestern also eigentlich vorgestern Nacht Gedanken darüber gemacht wie wir das ändern können, damit alles wieder harmonisch und ohne großen stress abläuft.

Wir haben uns dann für ein Schlafprotokoll entschieden. einfach damit wir auch sehen auf schwarz und weiß was man vielleicht am tag garnicht mehr so wahrnimmt aufgrund der Müdigkeit etc.

Du glaubst es kaum. Er ist am Tag 2Mal ohne schreien eingeschlafen. Ich merkte nach dem spielen das er müde wurde, bin mit ihm herum gelaufen, habe mit ihm geschmust und seine neue Leidenschaft ist seitdem rücken streicheln. Dabei ist er auf meiner Brust eingeschlafen, zweimal. Ich natürlich auch. am Nachmittag drohte alles wieder zu kippen, aber wir haben mit ihm dann lauter faxen gemacht, und getobt. Das fand er richtig klasse.

Und schon war die Stimmung wieder Top.

am abend führten wir dann unser Schlafensritual aus, wunderbar er war so müde. Wir lagen zu dritt in unserem Bett und sangen noch ein wenig. Er schlief im Arm meines Mannes ein. dann lag er später halb quer auf meinem Bauch und dann öegten wir ihn ins Bett.
Später so um halb elf meldete er sich für die flasche. Super alles leer getrunken, er rülpste zufrieden und schlief wieder in seinem Bettchen ein. So kurz nach zwei weinte er kurz ich streichelte ihm de rücken und er schlief weiter bis um halb vier. Da wurde er wach.
Wir dachten uns aber dieses Mal, das wir ihn nicht so lange beruhigen werden bis er wieder schläft, sondern habe ihn ein kleines Flässchenvorbereitet, was er auch bis zur Hälfte getrunken hat. Er schlief weiter bis halb sieben war dann aber wach.

Ich glaube unser Problem war mitunter auch, das wir dachten gut, jetzt klappts auch ohne Essen in derNacht. Das war ein Fehler. Jetzt machen wir langsam immer etwas weniger rein um ihn dadurch langsam das essen in der Nacht abzugewöhnen.
07.02.2011 07:12 picassa84 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Richtiges abstillen von picassa84 (07.02.2011 07:14)

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Ich bin heute Morgen aufgewacht und war dann völligst entspannt. Klar ist halb sieben super früh.
Aber das die Nacht dafür ohne großes Schreien und allem abgelaufen ist, war schon ein super Gefühl. Und sein Lachen am Morgen einfach toll.
07.02.2011 07:14 picassa84 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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