2. Eileiterschwangerschaft jetzt IVF!?

Wünschen auch Sie sich ein Kind und planen Ihren Nachwuchs? Wann ist der passende Zeitpunkt? Was wird die neue Situation verändern? Im Forum Kinderwunsch und künstliche Befruchtung können sich NICHT-SCHWANGERE über Ihren Kinderwunsch austauschen und Kontakte knüpfen. Stichworte: Kinderwunsch, Kinderwunschhilfe, Kinderwunschzentrum, unerfüllter Kinderwunsch, Hormonbehandlung, Persona, künstliche Befruchtung und Kinderwunschpraxis.

Dieses Thema im Forum "Kinderwunsch + künstliche Befruchtung" wurde erstellt von martina25, 5 Juni 2014.

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  1. martina25

    martina25 Neues Mitglied

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    Hallo ich möchte hier gerne ein neues Thema aufmachen. Seit Vorgestern bin ich vom Krankenhausbett wieder auf der eigenen Couch. Natürlich auf eigene Verantwortung. Im August 2011 hatte ich meine erste Eileiterschwangerschaft links. Der Eileiter konnte erhalten bleiben. Doch die Ärztin meinte das meine Eileiter sehr dünn sind und es sein kann, dass kein Befruchtetes Ei den Weg passieren kann.
    Man hört so oft das die erste Schwangerschaft erfolglos ist. Abgänge usw.
    Und ich war bereit für den zweiten Versuch. Der jetzt am 01.06 im rechten Eileiter geendet ist.
    Diesmal hat sich der Embryo so fest "Eingebacken" das er entfernt werden musste.
    Der Oberazt meinte: " Ihr linker Eileiter sieht auch nicht gut aus, eine Eileiterschwangerschaft wäre sehr wahrscheinlich das nächste Ereignis."
    Er empfiehlt mir eine IVF.
    Jetzt muss ich erst mal Pause machen.
    Was kommt da jetzt auf mich zu?
    (Ich bin ein Kindermagnet, jedes Kind würde sich freuen mit mir zu sein!)
     
    Josefina gefällt das.


  2. GNash

    GNash Neues Mitglied

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    Erstmals: es tut mir leid, dass du das alles durchmachen musst. Es ist ein wirklich schweres Thema und dein Kinderwunsch dürfte sehr ausgeprägt sein. Ich habe keine fixe Meinung, was IVF betrifft, kenne mich auch nicht so gut damit aus. Aber was sind denn deine Gedanken, Bedenken, Fragen?
     


  3. Josefina

    Josefina Neues Mitglied

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    Es tut mir so leid.Die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft ist für alle Frauen, die sich ein Kind wünschen, niederschmetternd. Zum einen stehen die betroffenen Frauen vor der Situation, dass sie ihr Kind höchstwahrscheinlich verlieren werden, zum anderen müssen sie sich vielleicht einer Operation unterziehen, die es möglicherweise schwieriger macht, wieder schwanger zu werden.
    Das Risiko, eine Eileiterschwangerschaft nach IVF und/oder ICSI zu bekommen, liegt je nach Ausgangssituation bei ca. 1 bis 3%. So, ist die IVF die bestmögliche Variante.
     
  4. Nina92

    Nina92 Neues Mitglied

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    Ich hatte zwar keine ELSS, aber meine beiden Eileiter sind komplett zu gewachsen, deshalb machen wir auch IVF. Ich musste 9 Wochen auf das Erstgespräch in der KiWu-klink warten, weil da die Nachfrage so groß ist. Ich kann dir also nur raten, wenn du keine zeit verlieren möchtest, kümmer dich schnell um einen Termin, du wirst wohl ne gewisse Zeit drauf warten müssen bis es endlich los geht. Du kannst die Wartezeit dann auch sinnvoll nutzen und deine Blutwerte und Schilddrüse checken lassen. Hab ich auch so gemacht.
    Viele Grüße
     
  5. meiEngel

    meiEngel Neues Mitglied

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    Es tut mir sehr leid, mit deinen Eileiterschwangerschaften. Ich kann leider (oder eigentlich viel mehr zum Glück) nicht mitreden, wenn es um ELSS geht, denn das ist mir bis dato erspart geblieben. Allerdings habe ich eine Freundin, die sich nach zwei ELSS nun auch entschieden hat eine KB machen zu lassen, weil sie so Panik hat, dass es wieder passieren könnte. Natürlich ist auch bei einer KB das Risiko einer ELSS nicht völlig ausgeschlossen, aber ich denke alleine vom Kopf her ist es schon besser wenn man weiß, es ist schon mal da wo es hingehört. Ich kann dir ein paar Infos zur KB geben, was die Kosten angeht. Eine IVF kostet zwischen 3.000 - 4.000 eur. Das hängt ein bisschen davon ab, welches Protokoll durchgeführt wird und welche Medikamente dir dein Arzt verschreibt. Die Medikamente haben bei uns den größten Teil an Geld ausgemacht.
    Wenn ihr verheiratet seid und beide gesetzlich krankenversichet seid, dann solltet ihr von der KK 3 Versuche genehmigt bekommen, bei denen die KK die Hälfte der Kosten übernimmt. D.h. ihr müsstet zwischen 1.500 - 2.000 eur pro Versuch selber bezahlen. Falls ihr grenznah wohnt, kann es sich lohnen die Medis im Ausland zu besorgen, da die Medis wie gesagt einen hohen Teil ausmachen kann man hier einiges sparen. Es muss aber mit der KK vorher abgeprochen werden wenn man die Medis im Ausland besorgt. Da du schon 2 mal in rekativ kurzer Zeit spontan schwanger geworden bist, stehen die Chancen für euch mit der KB sicherlich gut, aber das solltest du besser mit deinem Arzt besprehen, eine Garantie kann dir keiner geben...Hast du denn schon mal mit deinem FA über das Thema gesprochen?
     
  6. amkes

    amkes Neues Mitglied

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    Ich kann dir leider nicht helfen, obwohl ich auch schon mal 2 Mal eine ESS erlebt habe (2 ESS in 4 Monaten). Ich habe noch einen EL (rechts), 2 Eierstocken, die gut funktionieren und die Spermenqualitaet ist auch gut (2 Mal sofort schwanger in 1. UZ). Also meine Chancen liegen verhaltensermasse besser als deine. Tut mir leid. Ich möchte, dass ich dir helfen könnte, aber das kann ich leider nicht. Meine FAsagte mir beim letzten Termin, wenn ich nächstes Mal noch mal eine ESS erlebe, dann würde sie uns auch kunstliche Befruchtung raten. Erst mal abwarten mit Üben in 1 Monat wieder...Ich wünsche dir, trotz meiner Hilflosigkeit, alles Gute und viel Kraft.
    Ich drücke dir die Daumen. Ich hoffe auch, dass anderen hier dir besser helfen koennen.

    Liebe Grüsse
     
  7. Wendetta

    Wendetta Neues Mitglied

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    Hallo,

    Ähnliches habe ich nicht erlebt, aber uns wurde bereits im März dieses Jahres zu einer IVF geraten und ich habe mich gedrückt. Ich wollte alles versuchen um drum rum zu kommen und habe eine BS machen lassen und anschließend zwei IUIs. Dann haben wir uns doch zu ICSI entschieden und ich empfand die Behandlung als sehr anstrengend, aber natürlich lohnenswert... wir hatten unsagbares Glück, dass die erste erfolgreich war. Zu deiner Entscheidung... wie groß dein Wunsch nach einem zweiten Kind ist, kannst nur du beurteilen. Die Behandlung ist teuer und auch psychisch anstrengend. Du scheinst bereits viel durchgemacht zu haben. Vielleicht brauchst du auch etwas, um in die Zukunft zu sehen, aber nimm dir die Zeit, das Vergangene zu verarbeiten. Sonst holt es dich ein, wenn du es nicht erwartest.
     
  8. Lactoy7

    Lactoy7 Mitglied

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    Ich habe eine ähnliche Geschichte. Mit meinem großen Sohn wurde ich ganz unkompliziert schwanger, dann aber nicht mehr. Nach 2 Jahren Ursachenforschung brachte eine HSG dann verschlossene EL zum Vorschein. Mit einer recht aufwändigen OP (viele Verwachsungen) wurden sie wieder geöffnet, aber sie haben sich vermutlich rasch wieder geschlossen, ich bin weiter nicht schwanger geworden. Ich wusste, dass die ersten vier Monate nach BS am vielversprechendsten sind und habe mich, sobald die um waren, mit dem Thema IVF auseinandergesetzt. Es war aber ein Problem: Ich wollte keine IVF. Auf keinen Fall! Nie. Aber andererseits wollte ich unbedingt auch noch ein Kind. Ich habe wirklich mit dem Thema gehadert, überlegt, mich gefürchtet, gezögert. Dann dachte ich eine zeitlang auch, man muss doch mit dem glücklich sein, was man hat! Nur - so funktioniert das nicht. Man kann nur Entscheidungen treffen und sich mit deren Folgen arrangieren. Also ich habe weiter gehadert und gezögert und hatte beim Thema IVF weiter ganz furchtbar Bauchweh. Schließlich war es für mich eine Entscheidung zwischen zwei Übeln: Was ist schlimmer - IVF oder kein Kind mehr bekommen? Und dann habe ich mich doch getraut, weil ich wusste, dass es für mich viele Jahre, sehr, sehr schwer werden würde, mich damit abzufinden, kein Kind mehr zu bekommen, und dass ich es mein Leben lang mit Sicherheit sehr bedauern würde. Bei der IVF bestand allerdings die Chance, dass wir ein wunderbares Geschenk bekommen könnten. Wir haben uns also getraut und das wunderbarste Kind bekommen, dass es neben seinem Bruder gibt. Ein wunderbares Geschenk, über das ich mich täglich freue.
    Was ich sagen will: Ich verstehe deinen momentanen Schock, dein Zögern und deine Überlegungen total. Ehrlich! Ich hab oft tagelang im Kreis gedacht. Ich glaube, vielen hier ging oder geht das so, wenn sich herausstellt, dass man so viel medizinische Hilfe braucht. Lass dir Zeit. Alles Liebe!
     
  9. merkwürdigS

    merkwürdigS Neues Mitglied

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    Ich stehe vor ähnlichem Problem. Mein Mann (48 Jahre) und ich (34 Jahre) haben bereits ein gemeinsames Kind. Ich wurde damals im 2. ÜZ spontan schwanger. Seit der Geburt verhüten wir nicht. Erst wurde ich nicht schwanger. Nun der Schock: Ich wurde zwar schwanger, es war aber eine Eileiterschwangerschaft, die letzte Woche operativ entfernt werden musste. Der Operateur hat mir nach der OP erzählt, dass ich Verwachsungen zwischen Blase und Gebärmutter gehabt hätte, die er aber gelöst hat. Die Eileiter wären ihm auch relativ starr vorgekommen. Da ich noch nie eine Bauch-OP hatte, geht er davon aus, dass die Verwachsungen durch eine Infektion hervorgerufen wurden. Ob die Eileiter durchlässig sind wurde von ihm nicht überprüft. Nach der Geburt unseres 1. Kindes hatte ich tatsächlich eine Gebärmutterentzündung, die leider erst sehr spät diagnostiziert und behandelt wurde.
    Ich bin nun sehr verängstigt, wir wünschen uns aber weiterhin ein 2. Kind. Ist eine vorhergehende Eileiterschwangerschaft eine Indikation für eine IVF? Ich habe fürchterliche Angst, dass so etwas noch einmal passiert. Ich weiß, dass auch bei IVF ein Risiko für eine Eileiterschwangerschaft besteht, aber dieses dürfte doch niedriger sein, als wenn wir es nochmal auf natürlichem Wege probieren. Müsste ich vorher eine Eileiterdurchlässigkeitsprüfung durchführen lassen? Und wenn ja, wann nach einer OP am Eileiter (er wurde aufgeschnitten und die Eileiterschwangerschaft entfernt) ist alles soweit verheilt, dass man so eine Prüfung durchführen kann? Also Fragen über Fragen
     
  10. Tirata.cp

    Tirata.cp Neues Mitglied

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    Ich kann Deine Aufregung voll verstehen. Ich hatte auch schon eine EileiterSS. Mir mußten sie den Eileiter damals entfernen. Sie meinten, wenn man ihn drin läßt (bei mir war das allerdings nicht mehr möglich), sind die Chancen stark erhöht, dass man wieder eine Eileiter SS bekommt, weil der Eileiter dann durch die OP vernarbt ist. Was mir ein Rätsel ist, dass man die EileiterSS im Eileiter per Ultraschall sehen kann. Mir haben die das im KH ausführlich erklärt, warum man eine EileiterSS normalerweise per Ultraschall nicht sehen kann. Solange man in der Gebärmutter nichts sieht, sieht es schlecht aus. Mich wundert es sehr, dass Dein FA Dich (vor allem in Deiner Situation!) nicht sofort ins KH eingewiesen hat. Meiner hätte das sofort gemacht. Ein Ziehen in der Leistengegend deutet eher auf eine EileiterSS hin als auf eine normale SS. Denn bei einer normalen SS zieht es nicht einseitig, sondern im gesamten Bauchraum. Jede Eileiter SS kündigt sich übrigens anders an. Ich kenne einige Leute, die das schon hatten, bei jedem fing das anders an! Bei mir z.B. waren es einfach nur höllische Schmerzen im linken Unterbauch.
    Lass Dich nicht entmutigen! Bei mir damals im KH haben die Ärzte gleich gesagt, falls das nochmal passiert, dann soll ich mich einfach künstlich befruchten lassen. Bei Frauen, die schon mal ein gesundes Kind bekommen haben, schlägt die künstliche Befruchtung normalerweise gut an! Ich würde mich an Deiner Stelle auf jeden Fall an eine Kinderwunschklinik wenden. Frag doch dann mal Deinen FA. Wegen der Kostenübernahme kann ich Dir leider gar nichts dazu sagen. Da wurde in letzter Zeit auch wieder viel geändert. Aber Dein FA kann Dir das bestimmt sagen. Frag doch Deine Krankenkasse. Bei medizinischer Indikation, wie es bei Dir ja wohl der Fall ist, vielleicht zahlen sie da ja ein, zwei Versuche....
    Im Übrigen würde ich die Schmerzen in der Leistengegend nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich drücke Dich und wünsche Dir alles Gute!
     
  11. Nina92

    Nina92 Neues Mitglied

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    Im April hatte ich dann endlich einen positiven SS-Test in der Hand. ich konnte mein Glück kaum fassen. Recht schnell hat sich dann herausgestellt das man in meine GM nichts gesehen hat. ein Marathon mit der FÄ ging los. Zwischenzeitlich habe ich dann noch Blutungen bekommen. Ich hatte mich schon damit abgefunden das ich einen Abgang hatte. Eine Welt brach für mich zusammen. Dan kam dann der letzte Schlag ins Gesicht. Ich hatte so schlimme Schmerzen, das ich noch nicht mal mehr laufen konnte. Also ab ins KH. Dort wurden mir nur schmerzmittel verschrieben und mit gesagt, ich solle wieder kommen. Was ich auch tat und dann wurde die ELSS auf der linken Seite festgestellt. War gerade ende der 9 SSW. und hatte Glück, das mein Eileiter nicht schon geplatzt war. Wurde dann sofort notoperiert, wobei mir der Eileiter erhalten werden konnte. Die Zeit nach dem KH-Aufenthalt war psychisch echt der Horror aber das muss ich keinen erzählen, der ein Kind verliert. Wir haben dann 4 Monate gewartet und wieder geübt, dass man gesagt hat, es ginge ja noch mit dem anderen Eileiter. Ich wurde dann recht schnell wieder schwanger nur diesmal saß die ELSS rechts.

    Bin nun wirklich am verzweifeln. Man riet uns gleich zur KiWU Klinik aber ich würde es schon gern nochmal normal versuchen. Nun zu meiner Frage. Hat denn jemand selbst 2 ELSS an beiden Eileitern gehabt und ist dann trotzdem normal schwanger geworden? Eventuell auch jemand der nach einer ELSS über den operierten Eileiter ss geworden ist. Es wäre schön hier jemanden zu finden, der mir nur etwas Mut machen kann bzw. Mit dem ich mich austauschen könnte.

    Liebe Grüße
     
  12. Amandasss

    Amandasss Neues Mitglied

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    Hallo! Bei einer Eileiterschwangerschaft nistet sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter, sondern in der Schleimhaut eines der beiden Eileiter ein. Dieses Problem tritt in etwa bei 1-2 Prozent aller Schwangerschaften auf und bedeutet, dass die Schwangerschaft nicht ausgetragen werden kann. Auch die Eileiter selbst können aufgrund vorangegangener Erkrankungen wie etwa Entzündungen oder Infektionen verklebt oder verwachsen sein, wodurch sie die Eizelle nicht mehr richtig mit den Flimmerhärchen transportieren können. Auch angeborene Defekte wie Fehlbildungen der Eierstöcke oder Eileiter erhöhen das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft. In seltenen Fällen blutet die Eileiterschwangerschaft eigenständig ab, es kommt also zu einem spontanen Abort mit der meist verspätet eintretenden Mens.
    Aber Ausgang gibt es immer. Bei einer künstlichen Befruchtung ist die Wahrscheinlichkeit die Schwangerschaft.
     
  13. Amandass

    Amandass Neues Mitglied

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    Guten Abend) Eine sehr vielschichtige Frage.ja,natürlich,jetzt die Reproduktionsmedizin ist sehr progressiv. Das höchste Risiko für eine Eileiterschwangerschaft stellen beschädigte Eileiter dar. Das kann zum Beispiel durch eine frühere bakterielle Entzündung der Eileiter der Fall sein.
    Heutzutage macht die neue Technologie Wunder. Denn für viele Paare, die ungewollt kinderlos bleiben, ist es die letzte Chance, sich den großen Traum von einer Familie zu erfüllen. Ja,natürlich,manchmal IVF wird die letzte Hoffnung der Frauen hinsichtlich der Geburt eines Kindes.Das Kinderwunschpaar wird durch medizinischen Assistentinnen am Empfang des IVF-Zentrums herzlich und kompetent aufgenommen. In der Ukraine ist sehr hoch qualifiziertes Pflegepersonal. Meine Schwester wurde die Eileiter entfernt. es ist sehr beängstigend. Doch in unserer Zeit kein Eileiter ist noch kein Urteil und jede Frau sogar mit solcher Pathologie hat die Chance, eine Mutter zu werden.
     
  14. Lactoy7

    Lactoy7 Mitglied

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    Es tut mir Leid das auch du diese schlimme Erfahrung der Natur machen musstest. Ich selber hatte auch ELSS auf der rechten Seite. 2 Jahre später auf der linken Seite. Beide EL wurden aber erhalten. Leider hat es seit dem auf natürlichem Wege nicht geklappt. Nun sind wir in einer KiWuKlinik in Behandlung. Bisher leider ohne Erfolg. Dein Körper braucht Zeit, um das alles zu verarbeiten, genauso wie deine Phsyche. Mir haben sie damals sogar gesagt, die nächsten 6 Monate bitte nicht Schwanger werden. Bitte überstürtz nichts. Gib deinen Körper Zeit die er braucht. Was ich dir noch raten würde, ca. in 6 Monaten mal eine Eileiterdurchspülung machen zu lassen. Da kann man feststellen, ob deine Eileiter durchgängig sind. Ich hatte das machen lassen, und ca 6 Monate später war ich dann Schwanger. Aber wie gesagt, wieder eine ELSS. Ich wünsche dir alles alles Gute. Nicht die Geduld verlieren. Du wirst dein Wunschkind irgendwann in den Armen halten.
     
  15. eppe

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    Es tut mir Leid, das auch du diese schlimme Erfahrung der Natur machen musstest. Ich selber hatte auch meine erste ELSS auf der rechten Seite. Dann auf der linken Seite die 2 ELSS. Beide EL wurden aber erhalten. Leider hat es seit dem auf natürlichem Wege nicht geklappt. Nun sind wir seit 2014 in einer KiWuKlinik in Behandlung. Bisher leider ohne Erfolg. Dein Körper braucht Zeit um das alles zu verarbeiten genauso wie deine Phsyche. Mir haben sie damals sogar gesagt, die nächsten 6 Monate bitte nicht Schwanger werden. Bitte überstürtz nichts. Gib deinen Körper Zeit die er braucht. Was ich dir noch raten würde, ca. in 6 Monaten mal eine Eileiterdurchspülung machen zu lassen. Da kann man feststellen, ob deine Eileiter durchgängig sind. Ich hatte das 2013 machen lassen, und ca. 6 Monate später war ich dann schwanger. Aber wie gesagt, wieder eine ELSS. Ich wünsche dir Alles Gute. Nicht die Geduld verlieren. Du wirst dein Wunschkind irgendwann in den Armen halten. Ganz liebe Grüsse
     
  16. Tina888

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    Hallo.Ich kann dir leider nicht helfen, obwohl ich auch schon mal 2 Mal eine ESS erlebt habe (2 ESS in 5 Monaten).Ich habe noch einen EL (rechts), 2 Eierstocken, die gut funktionieren und die Spermenqualitaet war/ist auch gut (2 Mal sofort schwanger in 1. UEZ). Also meine Chancen liegen verhaltensermasse besser. Ich möchte, dass ich dir helfen könnte, aber das kann ich leider nicht. Meine FA sagte mir beim letzten Termin, wenn ich nächstes Mal noch mal eine ESS erlebe, dann würde sie uns auch kunstliche Befruchtung raten. Die IVF erfordert eine perfekte Zeitplanung und individuelle Abstimmung auf Ihre persönliche Situation. größer ist die Chance auf ein Baby, wenn Samen und Eizelle außerhalb des Körpers zusammengebracht werden. Die Reproduktionsmediziner sprechen dann von einer IVF. Bei dieser Methode bekommt die Frau zunächst Hormone, damit mehrere Eizellen heranreifen. Später wird, ebenfalls durch Hormone, der Eisprung ausgelöst.
    ja richtig, wenn Paare nicht auf natürlichem Weg zu einer Schwangerschaft kommen und alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bleibt diese Möglichkeit als Ausweg übrig. Leider gibt es auch auf diesem Weg keine Garantie für eine Schwangerschaft. eine 100%-ige Erfolgschance besteht also nicht. aber manchmal ist das einzige Variante!
     
  17. sgae

    sgae Neues Mitglied

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    Ehrlich gesagt, finde ich die Meinung der Ärzte im KH durchaus sinnvoll. Gerade bei Eileiterschwangerschaft können im EL durchaus auch Verwachsungen entstehen, die dazu führen können, dass der EL komplett verschlossen ist. Somit ist es dann durchaus sinnvoll mal zu schauen, ob überhaupt auf normalem Weg noch eine Möglichkeit besteht Schwangerschaft zu werden. Wenn man feststellt, dass die EL zu sind, dann kann man sich direkt über alternative Wege Gedanken machen und probiert dann nicht noch lange sinnlos rum. Sollte man dabei aber zu der Erkenntnis kommen, dass die EL frei sind, dann schützt dich das wiederum nicht vor einer weiteren Eileiterschwangerschaft. Allerdings ist es mir neu, dass man die EL einfach mal so entfernt. Ist schließlich auch eine OP mit allen Risiken. Und selbst wenn sie zu sind, muss man sie nicht zwangsläufig entfernen, wenn man eine IVF/ICSI machen möchte...Wie siehst denn ganz allgemein mit deinem Gyn aus, bist du mit ihm zufrieden? Vertraust du ihm? Wenn das nicht der Fall sein sollte, solltest du vielleicht mal über einen Wechsel oder zumindest eine zweite Meinung (evtl. auch schon aus einer KiWu) nachdenken. Fragen kostet nix. Und ich habe in der letzten Zeit den Eindruck, dass scheinbar viele niedergelassene Gynäkologen relativ spät überweisen. Zumindest bekommt man den Anschein, wenn man hier im Forum mal ein bisschen mit liest. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!
     
  18. elionna

    elionna Neues Mitglied

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    Die Eileiterschwangerschaft, fachsprachlich als Tubergravidität bezeichnet, ist einer Form der Extrauteringravidität, bei der eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter vorkommt.
    95% der Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter sind Eileiterschwangerschaften, die restlichen 5% setzen sich aus Schwangerschaften in der Bauchhöhle, in den Eierstöcken und im Gebärmutterhals zusammen. Dabei nistet sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter ein, sondern in den Schleimhäuten des Eileiters.
    Nach den ersten Anzeichen und ein möglicher positiver Schwangerschaftstest, ist das Aufsuchen eines FA absolut ratsam. Durch Ultraschall, Bluttest, Anamnese der Beschwerden und durch die Bauchspiegelung kann dein Frauenarzt nun den Ort der Einnistung herausfinden und über die weitere Behandlung entscheiden.
    Nach einer Eileiterschwangerschaft verringern sich – durch das Wiederholungsrisiko und anatomische Probleme, die oft beide Eileiter betreffen – die Chancen für eine spontane reguläre Schwangerschaft. Patientinnen mit Kinderwunsch, die innerhalb von 18 Monaten nach dem Ereignis nicht schwanger werden, raten Frauenärzte in der Regel zu einer künstlichen Befruchtung, und das ist gute Variante.
     
  19. dolchii

    dolchii Neues Mitglied

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    Die Diagnose einer ektopen Schwangerschaft ist gewöhnlicherweise eine Überraschung und oft ein seelisches Trauma. Viele Frauen beschäftigen sich schon mit der Planung ihrer Entbindung, wenn die Diagnose gestellt wird. Andere Frauen mit einer ektopen Schwangerschaft wussten bis dahin nicht, dass sie schwanger sind und werden plötzlich mit der Möglichkeit eines operativen Eingriffes oder einer medikamentösen Behandlung konfrontiert.
    Frauen mit vorangegangenen Veränderungen am Eileiter entwickeln häufiger ektope Schwangerschaften. Untersuchungen besagen, dass 50 % aller ektopen Schwangerschaften mit Veränderungen der Eileiter verbunden sind.
    Wenn der Teil des Eileiters, der die ektope Schwangerschaft enthält, nicht erhalten werden kann, wird eine sogenannte partielle Salpingektomie vorgenommen. Bei dieser Operation wird nur der Teil des Eileiters entfernt, der die ektope Schwangerschaft enthält. Möglicherweise in einem späteren Eingriff kann versucht werden, die Tube wieder herzustellen.
    Nichts desto trotz ist das Risiko für eine wiederholte ektope Schwangerschaft erhöht. Die meisten Frauen haben allerdings auch später die Möglichkeit, wieder schwanger zu werden entweder auf natürlichem Wege oder mit Hilfe der assistierten Reproduktionsmedizin (IVF).
     

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