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42 schwanger mit einem behinderten Kind, bitte dringend um Rat

Ist Ihr Baby schon da? Sind Sie schwanger oder planen Sie ein Baby? Hier können Sie sich mit anderen Müttern über 40 (und allen jüngeren ;-))austauschen. Alles zum Thema Spätschwangerschaft im Forum Schwangerschaft. Stichworte: Periode, Bauch, Zyklus, Schwangerschaftswoche (SSW).

Dieses Thema im Forum "Spätschwangerschaft - mit über 40 noch schwanger?" wurde erstellt von hanuta, 9 August 2015.

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  1. hanuta

    hanuta Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich bin bereits Mutter von drei Kindern und aktuell mit dem vierten Kind schwanger. Das kind wird nur leider nicht gesund auf die Welt kommen. Es leidet unter einer spina bifida (offener Rücken).

    Mein mann und ich sind absolut ratlos und wissen momentan überhaupt nicht ein noch aus.
     


  2. rosarote00

    rosarote00 Mitglied

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    Hallo

    Ja kann ich mir vorstellen. wenn ich ehrlich bin, weiß ich leider die Ausmaße nicht, die da für euch und auf euer Baby fürs Leben zukommen. Ich kann dir nur sagen, ich habe eine behinderte Cousine, danach kamen noch drei weitere gesunde Kinder. Ich habe immer mitbekommen wiiiieee sehr die Behinderung das Leben der ganzen Familie beeinflusst hat und es immer noch tun wird, auch wenn meine Tante gestorben ist. Sorry einen Rat kann ich euch da nicht geben

    Ich wünsche euch alles Gute.
     


  3. Lactoy7

    Lactoy7 Mitglied

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    Aus Erfahrung in meinem Umfeld weiß ich leider, dass ein behindertes Kind immer eine enorme Belastung ist. Zu oft brauchen diese so viel Aufmerksamkeit und Pflege, dass daran die Beziehung kaputt geht, Freundschaften zerbrechen, oder man sein eigenes Leben aus der Hand gibt und sich nur noch für das behinderte Kind aufopfert, nur um es dann im Alter von vielleicht gerade mal 20 Jahren sterben zu sehen. Eine Belastung sowohl für die Mutter, als auch für den Vater. Es gibt mit gutem Grund viele, die in so einer Situation abtreiben würden. Alle mit einem behinderten Kind, die ich kenne haben jedenfalls nach ihrem behinderten Kind nie wieder ein anderes Kind gekriegt, viele haben sich sogar sterilisieren lassen, weil der Schock zu tief saß.

    Gerne würde ich dir jetzt von Erfolgsgeschichten erzählen oder davon, dass auch behinderte Menschen ein erfülltes Leben haben können. Fakt ist aber leider, dass ich die Realität anders kennengelernt habe und mir viele berichten, dass ein behindertes Kind gleichzeitig auch ihr eigenes Leben stark verändert hat - und das nicht zum Positiven. Ich selber leide an einer Behinderung. Und so, wie mein Leben bisher verlaufen ist, wäre ich meinen Eltern dankbar gewesen, wenn sie abgetrieben hätten.
     
  4. eppe

    eppe Neues Mitglied

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    Mein herzliches Beileid. Obwohl es unverantwortlich war in diesem alter schwanger zu werden… Aus Erfahrung in meinem Umfeld weiß ich leider, dass ein behindertes Kind immer eine enorme Belastung ist. Zu oft brauchen diese so viel Aufmerksamkeit und Pflege, dass daran die Beziehung kaputt geht, Freundschaften zerbrechen, oder man sein eigenes Leben aus der Hand gibt und sich nur noch für das behinderte Kind aufopfert, nur um es dann im Alter von vielleicht gerade mal 20 Jahren sterben zu sehen. Eine Belastung sowohl für die Mutter, als auch für den Vater. Es gibt mit gutem Grund viele, die in so einer Situation abtreiben würden. Alle mit einem behinderten Kind, die ich kenne haben jedenfalls nach ihrem behinderten Kind nie wieder ein anderes Kind gekriegt, viele haben sich sogar sterilisieren lassen, weil der Schock zu tief saß. Gerne würde ich dir jetzt von Erfolgsgeschichten erzählen oder davon, dass auch behinderte Menschen ein erfülltes Leben haben können. Fakt ist aber leider, dass ich die Realität anders kennengelernt habe und mir viele berichten, dass ein behindertes Kind gleichzeitig auch ihr eigenes Leben stark verändert hat - und das nicht zum Positiven.
     
  5. Nina92

    Nina92 Neues Mitglied

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    Darf ich Erfahren wie es bei dir festgestellt wurde,wie du und deine Eltern damit damals umgegangen sind? Wo Offener Rücken damlas begann, etc. Das würde mir helfen,wenn du mir bitte schreiben würdest. Meine Schwieleut sind der Meinung, wir sollten unser Kind gehen lassen, und viele andere Meinungen waren,es ist unsere Entscheidung aber sie könnten nicht damit leben. Meine Eltern und meine Schwester sind zwar der auch der Meinung, dass sie es nicht schaffen würde, sagen aber gleich, sie würden hinter uns stehen. Und das tut gut. Wir haben uns noch nicht enschieden, holen jetzt die zweite Meinung ein.. aber es würde uns helfen mal mit jemandem zu reden der alles selber auch Erfahren hat.-
     
  6. Wendetta

    Wendetta Neues Mitglied

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    Ich betreue behinderte Kinder in der Schule, und ich kann dir sagen, dass sie, egal, wie stark behindert sie sind, trotzdem Menschen sind wie alle anderen. Sie haben die gleichen Gefühle.

    Wenn dein Kind also ein Wunschkind wird und du es liebst, wird es in einem schönen, glücklichen Umfeld aufwachsen und ganz sicher ein schönes Leben haben können. Darum musst du dir keine Gedanken machen. Allerdings erfordet ein behindertes Kind einen viel höheren Aufwand, wird all deine Aufmerksamkeit brauchen und das wahrscheinlich sein Leben lang. Du musst dir vorher überlegen, ob du bereit bist. dein Leben für dein Kind so sehr zu verändern. So oder so, ich wünsche dir, alles Glück der Welt und dass du die richtige Entscheidung für dich triffst.
     
  7. merkwürdigS

    merkwürdigS Neues Mitglied

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    Ich wünsche dir und dem Kind alles alles Gute für die Zukunft ! Und dir natürlich besonders viel Kraft. Ob Behinderung oder nicht es ist und bleibt dein Kind. Kein anderer kann dir diese Entscheidung abnehmen, jedoch solltest du das im Kopf behalten. Es tut mir wirklich von Herzen leid. Ich denke keiner kann sich in deine Lage hinein versetzen außer die Menschen die Ähnliches durchgestanden haben. Vielleicht solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Sprich sofort mit deinem Mann darüber wenn er da ist. Es ist immerhin auch sein Kind. Ich möchte noch sagen, dass es nicht unmöglich ist den Alltag zu meistern. Ich kenne viele Menschen, die entweder geistig oder körperlich behindert sind und jeder einzelne von ihnen ist eine wunderbare Person. Ich möchte dir nochmal ganz viel Kraft wünschen. Du kannst mir gerne schreiben wenn du jemanden zum Reden brauchst. Alles alles Gute !
     
  8. Tirata.cp

    Tirata.cp Neues Mitglied

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    Meine beste Freundin hat auch spina bifida. Es war ein langer harter weg für sie und ihre Mutter. Sie hat ein Schlauch der vom Kopf durch den Rücken führt, sie ist 18 und hat ca.60 Op`s hinter sich. Anfangs konnte sie noch laufen, dann landete sie im Rollstuhl. Das klingt sehr negativ, aber es war es wert. Sie ist der selbstbewussteste und glücklichste Mensch den ich kenne. Wenn sie in den Raum kommt, steckt ihr lachen sofort an. Sie findet ihre Einschränkung nicht schlimm und reißt sogar Witze darüber. Ich beschütze sie und dennoch ist sie häufig diejenige die sich mutig vor mich stellt und mich verteidigt. Sie ist wundervoll und auch eine echt schöne Frau (viele beneiden sie um ihr Selbstbewusstsein und ihre tollen Haare). Dadurch dass sie bei der Ergotherapie ist verbucht sie momentan viele Erfolge. Ihre Beine kribbeln, ihre Füße zucken und vor einiger Zeit hat sie es geschafft alleine zu stehen. Es waren nur ein paar Sekunden, doch ihr Ehrgeiz und Training helfen ihr weiter zu machen und irgendwann könnte sie vielleicht sogar wieder mit Schienen laufen. Ohne sie wäre nicht nur mein Leben nicht so lebenswert und ich bin froh das es sie gibt.
     
  9. meiEngel

    meiEngel Neues Mitglied

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    Bei uns in der Familie gibt es 2 Menschen mit Behinderungen. Meine Tante sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl und hat Spasmen. Klar, sie war als Kind etwas pflegeintensiver, aber sie lebt schon lange sehr selbstständig und war somit nicht rund um die Uhr ihr leben lang auf Pflege seitens der Familie angewiesen. Meine Cousine hingegen kann nicht alleine Essen, sitzen, sprechen oder aufs Klo gehen. Die Ehe ihrer Eltern ist daran zerbrochen und meine Tante hat ihr komplettes Leben aufgegeben. Da die Behinderung von Jahr zu Jahr schlimmer wird, ist das Leben so weit eingeschränkt, dass sie nur noch vor sich hinwegetiert und meine Tante dabei zusehen muss. Ein Kind das körperlich und geistig stark eingeschränkt ist, wird dein komplettes Leben bestimmen und fast deine ganze Kraft benötigen. Ich könnte es persönlich nicht. Ich könnte nicht nur für mein Kind leben, wie es meine Tante tut. Man muss sich darüber im klaren sein, dass neben der Zeit, ein Sehr stark eingeschränktes Kind auch sehr viel mehr Geld kostet und auch wenn sowas 2. ranging sein sollte, finde ich es schon wichtig. Wenn ich ein behindertes Kind habe, möchte ich ihm trotzdem ein angenehmes Leben bereiten und dazu gehören nunmal teure umbauten und eine gute Pflege.

    Ich persönlich finde, dass es oft beschönigt wird ein behindertes Kind aufzuziehen. Denn je nach Behinderung gibt es sehr große Unterschiede und das wird meist nicht differenziert genug dargestellt.
     
  10. sgae

    sgae Neues Mitglied

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    Es war unverantwortlich, in diesem Alter schwanger zu werden… Aus Erfahrung in meinem Umfeld weiß ich leider, dass ein behindertes Kind immer eine enorme Belastung ist. Zu oft brauchen diese so viel Aufmerksamkeit und Pflege, dass daran die Beziehung kaputt geht, Freundschaften zerbrechen, oder man sein eigenes Leben aus der Hand gibt und sich nur noch für das behinderte Kind aufopfert, nur um es dann im Alter von vielleicht gerade mal 20 Jahren sterben zu sehen. Eine Belastung sowohl für die Mutter, als auch für den Vater. Es gibt mit gutem Grund viele, die in so einer Situation abtreiben würden. Alle mit einem behinderten Kind, die ich kenne haben jedenfalls nach ihrem behinderten Kind nie wieder ein anderes Kind gekriegt, viele haben sich sogar sterilisieren lassen, weil der Schock zu tief saß. Gerne würde ich dir jetzt von Erfolgsgeschichten erzählen oder davon, dass auch behinderte Menschen ein erfülltes Leben haben können. Fakt ist aber leider, dass ich die Realität anders kennengelernt habe und mir viele berichten, dass ein behindertes Kind gleichzeitig auch ihr eigenes Leben stark verändert hat - und das nicht zum Positiven.
     

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