Hilfe! - Ab 18 kein Medikinet mehr!

Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von Alindi, 8 April 2011.

Image has been removed.
URL has been removed.
Email address has been removed.
Media has been removed.
  1. Alindi

    Alindi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8 April 2011
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    ICQ:
    0
    Heute kam ohne Vorwarnung die Aussage von Arzt und AOK: Medikinet bekommt mein 18jähriger Sohn nicht mehr auf Kasse. Weil er jetzt 18 ist! Obwohl er noch Schüler ist und seit Jahren es verschrieben bekommen hat. Einzige Möglichkeit: auf Privatrezept = 60 Euro für 50 Tabletten = 25 Tage! selberzahlen! Weiss jemand Rat (andere Krankenkasse, die das anders handhabt?), oder Beschwerde, wo?
     


  2. hitnak

    hitnak Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    26 Juli 2008
    Beiträge:
    2.118
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    Hallo,

    es ist so, dass es nichts gibt, was Du tun kannst - alle gesetzlichen Krankenkassen sind an die gleichen Vorgaben gebunden, die 2009 einmal mehr in Bezug auf Methylphenidat vom Bundessozialgericht bestätigt worden sind. Methylphenidat sei für die Behandlung von Erwachsenen nicht zugelassen, so das Bundessozialgericht. Es ist in Deutschland zwar möglich Menschen mit nicht für sie zugelassenen Medikamenten auf Kosten der Krankenkassen zu behandeln, aber dafür muss ein deutlicher Nutzen für den Patienten zu erwarten sein. Bei Methylphenidat wird dieser Nutzen verneint: Es sei Sache der Ärzte, ihre Patienten nicht nur medikamentös zu behandeln, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie eine Therapie erhalten, die es ihnen ermöglicht, langfristig ihr Leben ohne Medikament zu führen. Ein Nutzen entstehe nicht dadurch, dass ein Arzt bei einem Patienten allein auf die medikamentöse Behandlung setzt, und sich dann bei Erreichen des Erwachsenenalters darauf beruft, dass das Patient dieses Medikament weiterhin benötigt, weil er nie gelernt hat, ein Leben ohne Medikament zu führen.
     


  3. cordu

    cordu Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    14 Dezember 2003
    Beiträge:
    4.762
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    Hallo Alindi,

    es ist so das dein Arzt das Methylphenidat zwar noch verschreiben kann aber leider nur auf Privatrezept.

    Ich würde dir raten noch einmal bei der Krankenkasse vorzusprechen.

    Die Krankenkasse kann in einer Einzelfallentscheidung dann die Kosten übernehmen, oder eben nicht.

    LG :bye: Cordu
     
  4. Lydia_

    Lydia_ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24 August 2011
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    ICQ:
    0
    Hallo Alindi,

    iuch kann bestätigen, dass die Krankenkasse in einer Einzelfallentscheidung (!) manchmal die Kosten übernehmen kann. Viel Erfolg!
     

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden