ADHAS...kann das sein???

Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von leon_2008, 6 Dezember 2013.

Image has been removed.
URL has been removed.
Email address has been removed.
Media has been removed.
  1. leon_2008

    leon_2008 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5 Dezember 2013
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Österreich
    Hallo!

    Wie so jeder beginnt, ich bin hier neu...allerdings hab ich noch nie bei eine Forum etwas gepostet, also seid gnädig mit mir, wenn ich einige Dinge vergesse mitzuteilen...bei Fragen schreibt einfach... :)

    Ich brauche hilfe. Mein Sohn ist 5 Jahre alt. Es wurde ihm diagnostiziert das er ADHS hat. Ich glaube das nicht. Wo soll ich nur anfangen???

    Ich habe eine Tochter mit fast 12 und einen Sohn mit 5. Meine Tochter besucht seit 2 Jahren das Gymnasium und da gibt es überhaupt keine Probleme.

    Zu meinem Problem bzw. zu dem Problem das uns bereitet wird!!!

    Mein Sohn ist ein sehr aktives Kind, ebenfalls stellt er seine Bedürfnisse über allen Anderen. Er findet lt. Aussage des Kindergartens, kein Kind das ihm die Stirn bietet. Nun haben wir einen Test machen lassen (bei einer Psychologin - auf anraten des Kindergartens) um eine Hochbegabung festzustellen.

    Herausgekommen ist, dass sein Wissenstand bei 6,5 Jahren liegt, aber sie glauben, da er ständig auffällt im Kindergarten, dass er ADHS hat.

    Sie sagte mir, dass ich mich "schlau" über Google mache soll und er ab der Volkschule Medikamente (Ritalin oder so) erhalten wird. Was soll das...Medikamente zur Ruhigstellung bei einem GESUNDEM KIND???

    Wir haben inzwischen eine Inklusionspädagogin im Kindergarten, die mit meinem Sohn laufend Übungen macht. Die meiner Meinung nach, keinen Sinn machen, da er ständig im Kindergarten als Aussenseiter behandelt wird, lt. Aussage des Kindergartens. Ich weiß jedoch, das ihn sehr viele Kinder schätzen und auch gerne zu uns kommen bzw. ihn einladen zu Kindergeburtstagen oder nur zum Spielen.

    Er hat sehr viele Freunde im Kindergarten und auch außerhalb...leider jedoch ist er jedem gleichaltrigem Kind überlegen. Trotzdem schätzen ihn alle. Wir haben seit 1 Jahr sehr große Schwierigkeiten im Kindergarten, da sie in immer die Schuld geben für alles was passiert. Mein Sohn merkt sich alle Dinge die rund um ihn geschehen...er kann bis fast 100 zählen mit seinen 5 Jahren und ist an allem technischem interessiert.

    Er kennt sich mit "Goldschürfanlagen" aus (aufgrund einer DMAX Sendung), weiß woher unser Leitungswasser stammt und kann uns die winzigsten Details von unserem Urlaub von vor 3 Jahren erzählen (usw. da kenn ich mich teilweise gar nicht aus). Jedoch ist er ein sehr sehr aktives Kind. Er muss sich ständig bewegen und hält es keinen Tag im Haus aus. Er hat mit 2 Jahren das Skifahren erlernt und hat auch schon letztes Jahr sein ersten Skirennen gewonnen. Mit 3 Jahren hat er Radfahren erlernt und heuer lernte er Schwimmen. Ohne einem Kurs!!!

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Sohn an ADHS leidet, da er nur Schwierigkeiten im Kindergarten hat und sonst nirgends....

    Ich brauche dringend hilfe, da uns der Kindergarten richtige Schwierigkeiten bereitet und unserem Sohn die Zukunft bezüglich Volksschulsuche erschwert.

    Ich weiß, das die ganze Familie (Vater, Schwester und ich - wohnen alle zusammen) eine sehr ausgeprägtes Temerament haben, aber wir alle haben kein ADHS!!!

    Bitte gebt mir irgendwelche Infos oder Erfahrungsberichte!!!

    Vielen Dank im Voraus im Namen meines Sohnes.

    Liebe Grüße
     


  2. f.j.neffe

    f.j.neffe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19 Januar 2008
    Beiträge:
    100
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    18
    Homepage:
    ICQ:
    0
    Wir Erwachsenen haben aber wirklich dringend nötig, von Kindern zu lernen.
    Ist man nicht selber krank, wenn einem Kinder Probleme machen und man dann gleich darauf spekuliert, dass SIE krank sein könnten?
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer meine ich, dass Kinder wie Deines uns Pädagogen nur unsere Scheuklappen aufzeigen und unsere angelernte Lebensblindheit.
    Überall wo man deinen Jungen eine wichtige Rolle spielen lässt, gehen die Probleme doch sofort zurück.
    Da man ihm keine wichtige Rolle gibt, nimmt er sie sich.
    Dabei kommt heraus, wie ohnmächtig die Berufspädagogen im Umgang mit den hier aktiven Kräften des Menschen sind.

    Diese Seelen- und GEISTESkräfte sind FEINE Kräfte.
    Mit plumpem, grobem DRUCK lassen sie sich nicht lenken.
    In der Ich-kann-Schule ist SOG das Grundprinzip; da lass ich mir einfach was einfallen, was ZIEHT.
    Ich würde als Ich-kann-Schule-Lehrer mit Deinem Sohn ein Gespräch unter Erwachsenen führen.
    Er würde sicher Verständnis für meine Kolleginnen im KIGA haben, wenn er sieht, warum sie noch nicht so weit sind wie er und warum sie deshalb auch mit seinen Kräften noch nicht richtig umgehen können.
    Wenn ich ihm eine wichtige Rolle gebe, bekomme ich ihn aus der Konfrontation heraus und er lernt, dass er nicht in der Konfrontation bleiben muss, wenn man ihn - ungeschickt - wieder hineindrängt.

    Es ist keine geschickte Pädagogik, die Kinder immer in Statistenrollen und Schablonen drängt und zwängt.
    Druck erzeugt Gegendruck: actio = reactio.
    Das ist dann nicht eine Abnormität des Kindes sondern ein Naturgesetz.
    Wenn ich das verstanden habe, nehme ich den Druck weg und lasse mir was einfallen, was ZIEHT.
    Damit lassen sich die Kräfte lenken.

    Die Mama hat den großen Vorteil, dass sie mit den entscheidenden Kräften in ihrem Kind direkt und ungestört sprechen kann, wenn das Kind schläft.
    Da kann sie die Kräfte ganz gezielt auftanken für die guten Taten, auf die sie sie hinlenkt.
    Sie kann den Kräften ihre gute Etwicklung ausmalen und schmackhaft machen und einen klaren Auftrag dafür geben.
    Im Coué Brief 9 finden sich Beispiele für diese "Schlafsuggestion".
    Guten Erfolg!

    Franz Josef Neffe
     
    JpsMama37 gefällt das.


Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden