anhänglich!

Hier können sich alle (Muttis, Vatis und jedermann) mal so richtig auslassen, wenn Ihnen etwas widerfährt, was ihnen den letzten Nerv raubt - die Kinder, die Männer, ihr Leben oder einfach was alltägliches...

Dieses Thema im Forum "Alltags-Sorgen-Forum" wurde erstellt von candysmile, 3 August 2012.

Image has been removed.
URL has been removed.
Email address has been removed.
Media has been removed.
  1. candysmile

    candysmile Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3 August 2012
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    1
    ICQ:
    0
    Hallöchen.

    Ich habe 3 kids. Aber bei meiner 6jähr. Tochter ist mir in letzter zeit aufgefallen, dass sie sehr anhänglich, nicht schon ZU anhänglich geworden ist. Sonnst ist sie für ihr alter schon recht selbstständig. Sie will vorallem bei ihrem papa sein, auf seinem schoss sitzen, morgens bei ihm mit im bett schlafen, ... Kann das daran liegen, dass ihr vater nicht immer zu Hause ist? Ich meine, sie hat mich und ihre 2 geschwister, ok, der kleine ist erst 10 monate, aber ist das normal?
    Und sie kommt dieses jahr in die schule, kann das auch damit zusammenhängen? Aber das problem ist ja, sie will nur zu ihrem papa und der ist nur ganz selten den ganzen tag da. Und wenn er da ist, schmeißt sie sich regelrecht an ihn ran. Und er muss ja auch zeit für seine anderen Zwei haben, da kann er nicht nur mit der Großen 'rummachen'. Sie lässt sich auch ungern von mir etwas sagen.
    Manchmal ist es echt schwierig, wenn mein Mann nicht da ist. . .
    Könnt ihr mir Tipps geben oder habt ihr Erfahrung damit?
    Danke schon mal für die antworten.

    LG candysmile
     


  2. Maju

    Maju Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    20 Oktober 2009
    Beiträge:
    1.766
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Meine Älteste "saugt" scheinbar auch unsere ganze elterliche Aufmerksamkeit auf. Da bleibt kaum noch etwas übrig für die anderen. Früher dachte ich noch, das würde sich wieder regeln nach einiger Zeit. Aber jetzt habe ich es akzeptiert, auch nachdem mir andere Mütter bestätigt hatten, dass die Erstgeborenen eben so sind. Etwas eifersüchtig. Die kleineren Geschwister haben das seltsamerweise aber noch nie bemerkt, sie kennen es nicht anders.

    Für deine Tochter ist es gerade sehr spannend. Sie weiß nicht, was auf sie zukommen wird. Vertrautes ist vorbei. Das ist ein Zustand den selbst Erwachsene total fertig machen kann. Wird noch bis zur Einschulung schwierig bleiben, da darf sie dann auch anhänglicher sein und ihr dürft ihr Sicherheit vermitteln.

    Die Ältesten machen naturgemäß alles zuerst durch und müssen ihre Erfahrungen selber machen. Die Jüngeren laufen dann einfach hinterher und wissen schon, dass man das alles unbeschadet überleben wird. Ich nehme an, das ist der Grund, warum die Großen so viel Sicherheit bei den Eltern suchen, besonders wenn der Alltag mal wieder vor einer großen Umstellung steht.
     


  3. Achim Dohr

    Achim Dohr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10 August 2012
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    ICQ:
    0
    Hallo Candysmile,

    ich verstehe Dein Problem gut. Ich gehe einmal davon aus, dass Dein 2. Kind jünger als Deine 6-jährige ist. Aus der Sicht der Tochter wurde dann die Aufmerksamkeit der Mutter im Laufe der Zeit immer weiter reduziert. Zuerst alleine (100%), dann kommt das Geschwisterchen (50%) und nun noch das Baby. Das Baby benötigt natürlich viel von Deiner Aufmerksamkeit und das ist auch richtig so. Somit hat die Älteste das Gefühl, dass sie weniger Aufmerksamkeit bekommt. Dies bedeutet weniger Halt und Sicherheit, besonders in ihrem Alter. Insofern holt sie sich die fehlende Aufmerksamkeit über den Vater. Das ist eigentlich eine gute Lösung. Wenn Du das ändern möchtest, dann kann ich Dir aus meiner Erfahrung einen Tipp geben: Nimmt Dir zwei oder dreimal pro Tag zwischendurch 5-10 Minuten Zeit (z.B. wenn die Jüngste schläft). Führe in dieser Zeit ein aktives und intensives Gespräch mit Deiner Tochter, indem Du ihr Fragen zu Dingen stellst, die sie gerade beschäftigen. Frage sie nach ihrer Meinung, sodass sie sich wichtig fühlt und das Interesse von Dir spürt. Sei mit Deiner vollen Aufmerksamkeit bei ihr (nicht dabei etwas andres machen oder denken). Lass Sie ausreden und bestätige sie für ihre Ansichten und Antworten. Erkläre ihr auch ruhig die Zusammenhänge mit den Geschwistern in aller Ruhe und gehe auf ihre Probleme ein. Frage sie anschließend, ob sie eine Idee hat, wie die Situation verbessert werden kann. Mit 6 Jahren ist Dein Kind normalerweise reif genug, solche Fragen zu verstehen. Sie wird wahrscheinlich sagen, dass sie keine Idee hat. Wichtig ist aber, dass sie merkt, dass Du sie verstehst und wichtig nimmst. Zwinge ihr aber die Gespräche auch nicht auf. Beachte auch, dass es nicht wichtig ist, wie lange Du mit Deiner Tochter sprichst, sondern wie intensiv die Kommunikation ist. 5 Minuten intensive Kommunikation können wirkungsvoller sein als 2 Stunden Kommunikation, während man andere Dinge tut.

    Viele Grüße

    Achim Dohr
     
  4. happymamiberlino

    happymamiberlino Mitglied

    Registriert seit:
    3 Februar 2017
    Beiträge:
    35
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    8
    Danke uns hat der Tipp geholfen! :)
     

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden