Drogen und Teenager

Die Pubertät beginnt zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr und ist die entscheidendste aber auch die sensibelste Phase in der Entwicklung. Was haben Sie mit Ihrem Kind erlebt? Wo kommen Sie nicht weiter? Stichworte: Jungen, Mädchen, Ernährung, Verlauf, Jugendliche, Aufklärung und Vorpubertät.

Dieses Thema im Forum "Pubertät bei Jungen + Mädchen" wurde erstellt von Thea., 13 Juli 2019.

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  1. Thea.

    Thea. Aktives Mitglied

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    Alle kennen die Berichte in den Medien über die Vergewaltigung in Freiburg.
    Was für ein krasses Drama! Die Täter waren extrem jung und das Opfer hatte wohl Ecstasy intus.
    im focus-online steht:
    Sein Eindruck sei gewesen, dass sie unter dem Einfluss von Ecstasy stand. Er habe das an ihren geweiteten Pupillen erkannt. Timo P. kennt sich mit Drogen aus. Er kenne auch die enthemmende Wirkung von Ecstasy, sagt er, aus eigener Erfahrung mit seiner Verlobten. Tatsächlich hatte die Frau Ecstasy geschluckt.
    Laut Anklage war die Pille hoch dosiert.

    Erinnert das Zeug nicht auch an KO-Tropfen?
    Muss man denn nun schon soooo früh mit dem eigenen Nachwuchs über solche Gefahren reden?
    Ganz offensichtlich ja.

    Unsere ältere Tochter ist erst 13. Natürlich ist sie nicht wie 16-jährige "auf Party".
    Aber mit Freundinnen abhängen oder mal mit ihren Freundinnen in die Stadt ins Shopping Center, das ist schon recht intensiv.
    Muss man nun überall Gefahren vermuten?

    Ich habe nun keine Panik. Aber ein ungutes Gefühl ist jetzt doch da.

    Redet ihr speziell über Drogen?
    Ich meine: Kokain ist doch bei weitem was anderes, als eine Ecstasy-Pille.
    So eine Pille könnte doch auch als "Bonbon" abgetan werden. Ach wie lustig, nimm mal einen Bonbon.
    Und dann?

    gruselig

    macht ihr Aufklärung über Drogen und sowas?
    muss man mit solchen Themen schon mit 10jährigen anfangen?

    verrückte Welt in der wir leben.
     


  2. Dechanina

    Dechanina Neues Mitglied

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    Hm, über Drogen, vielmehr über Abhängigkeit (man kann auch arbeits-, internet-, kaufsüchtig...etc.werden) zu reden halte ich unbedingt für sinnvoll.

    Ich finde es wichtig, den Kids eine Idee von Abhängigkeit zu vermitteln. Viele wissen gar nicht was Sucht bedeutet und meinen, sie stehen da drüber und haben alles im Griff.

    1.Nehmt den Kindern mal ne Woche ihr Handy weg, dann haben sie eine ungefähre Vorstellung.

    2. Du weißt nie was du kriegst!
    Drogen können und werden mit allem Möglichen gestreckt und gepanscht.
    Man weiß also nie was darin ist und was es macht.

    3. Kinder stark machen. Leichter gesagt, als getan, ich weiß. Aber, nahezu jeder Teenie probiert, Zigaretten, Alkohol und Drogen aus.
    Starke Kinder verbuchen das als schlechte Erfahrung, andere bleiben hängen.
    Allerdings gibt es Substanzen (Heroin, Meth...etc.), die ein so starkes Abhängigkeitspotential haben, dass sie einfach ein "NO GO" sind!!!
    Selbstbewusst eigene Entscheidungen treffen können, nicht wie ein Lemming den anderen folgen und sein eigenes Suchtpotential zu erkennen und zu kontrollieren halte ich für essentiell.

    Leider muss man heutzutage auch warnen, auf Partys, in Discotheken keine Getränke unbeaufsichtigt stehen zu lassen.

    LG
     


  3. ChiaraHerbst

    ChiaraHerbst Aktives Mitglied

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    Was Alkohol angeht: da haben wir ein gutes Beispiel im Bekanntenkreis. Der Freund meiner Schwester hat damit ein Problem und meine Kinder haben gemerkt, wie egoistisch diese Person wird, sobald er erst einmal 1 Bier getrunken hat. Sie wissen jetzt schon, wie das mit den Zigaretten stinkt und sehen sich die Bilder auf den leeren Verpackungen an, die hier überall auf der Straße rum liegen, weil die Menschen zu blöde sind, sie in einen der unzähligen Mülleimer zu werfen. Sie sind zwar noch jung, wissen aber schon, dass es unnötig ist Geld für Zigaretten, Alkohol oder andere Drogen auszugeben. Wie es sich weiter entwickelt, weiß ich nicht. Aber da wir selbst keinen Alkohol trinken, nicht rauchen oder unnötig Medikamente nehmen, hoffe ich, dass die Kinder uns das später nach machen.

    Ich glaube, man kann gar nicht früh genug anfangen, die Kinder an das Thema ran zu führen.
     

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