dyslalie mit Wahrnehmungsstörungen

In diesem Forum geht es um Kinder mit Sprachdefiziten wie z.B. Dyslalie und Dysgrammatismus. Wir laden Sie ein, sich mit anderen Eltern über die speziellen Sprachschwierigkeiten und Sprachprobleme Ihrer Kinder auszutauschen.

Dieses Thema im Forum "Sprachstörungen bei Kindern" wurde erstellt von gestrestemama, 23 Oktober 2007.

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  1. gestrestemama

    gestrestemama Neues Mitglied

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    Hallo
    Ich habe einen fast siebenjährigen Sohn. Er hat eine Dyslalie mit Wahrnehmungsstörunegen und Dysgrammatismus.wenn wir Glück haben und er den Test bei einer Kinderpsychologin besteht, könnte er nächstes Jahr in eine Sprachheilschule gehen.Er war schon zu einer 6 wöchigen Rehakur und muß demnächst zu einen Schlafentzugs EEG.
    Würde mich ganz gerne mit Eltern austauschen, wo das kind das selbe hat.
    da mir so allmählich das ganze doc gerenne auf den wecker geht und keiner sorichtig sagen kann woran es liegen könnte oder was wir noch machen könnten um endlich mal einen richtigen erfolg zu sehn.
    liebe grüße jeanette
     


  2. MoniM

    MoniM Neues Mitglied

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    Hallo Jeanette
    Also mein Jüngster hat auch eine Wahrnehmungsstörung und schwere Sprachprobleme GEHABT, mir selbst fiel das mit der Wahrnehmungsstörung irgendwie erst gar nicht so auf, erst als er auf einen integrativen KiGa kam, bekam sein Verhalten einen Namen - Wahrnehmungsstörung. Da er dazu auch noch schlagartig anfing schwer zu stottern bekam ich es auch bald mit der Panik zu tun.
    Wir haben eine gewisse Zeit Logopädie und Ergotherapie gemacht, heute ist er fast 13 Jahre alt, seine Aussprache ist absolut in Ordnung und die Wahrnehmungsstörung fällt einem Aussenstehenden nimmer auf.

    Also in erster Linie, hab Geduld mit Deinem Kind ansonsten kann ich nur Logopädie / Ergo- / Bewegungstherapie empfehlen, allerdings weiß ich auch nicht inwieweit Dein Sohn Probleme mit der Wahrnehmungsstörung hat bzw. wie schwer sie ist.

    Ich bin auch von Doc zu Therapeuten und wieder zurück gerannt, unmittelbar greifbar waren keine Erfolge, die stellten sich eben erst nach langer Zeit und mit viel Geduld langsam aber stetig ein und das letztlich auch erst, als er austherapiert war.
    Viel Erfolg und Geduld wünscht

    Moni
     


  3. gestrestemama

    gestrestemama Neues Mitglied

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    Hallo
    Vielen lieben Dank für deine antwort. das macht mir etwas mut das es deinem sohn besser geht. pascal´s wahrnehmungstörungen sind schon etwas ausgeprägt, er ist laut und auch sehr derb im spielen mit anderen kindern und auch mit erwachsene.er hat schon logo und ergo und seit einiger zeit auch psychomotorik.
    vieleicht brauch ich auch mal eine teraphie, um mit den ganzen noch besser umgehen zu können.
    da aber noch zwei andere kids da sind ,wird es immer koplizierter alles unter einem hut zu bekommen.
    wie lange hat es denn gedauert bis du einen richtigen erfolg verspürt hast?
    und was haben eure terapeuten mit deinem sohn gemacht in den terapiehstunden?
    aber man möchte nicht klagen die kids sind ja sonst gesund
    liebe grüße jeanette
     
  4. MoniM

    MoniM Neues Mitglied

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    Hallo Jeanette

    Also im Kindergarten wurde die Wahrnehmungsstörung festgestellt, da war er 5, mit 6 wurde er in die Sonderschule eingeschult und nach 2 Jahren auf die Regelschule versetzt, jetzt geht er in die 5te Klasse.
    Therapiert wurde er bis zur 3ten Klasse, also da war er so um die 10. Ich kann mich noch entsinnen daß seine Lehrerin entsetzt darüber war, daß wir nicht weiter therapiert haben, aber er hat seine 4te Klasse mit Bravour gemeistert, auch wenn es mit dem Sprechen noch so manches mal geholpert hat.
    Also wenn ich mich so zurück erinner, so richtige Fortschritte hats in der 4ten Klasse gemacht, ich denke, das hatte dann einfach mit der eigenen körperlichen Entwicklung von meinem Sohn zu tun.
    Ich hatte auch manchmal Zweifel an den ganzen Therapien weil der Erfolg so schwer sichtbar war, aber er kam eben erst viel später.
    Nu ich wünsch Dir viel Geduld, halte durch ... das wird alles besser .

    Viele Grüße Moni
     
  5. gestrestemama

    gestrestemama Neues Mitglied

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    hallo
    dies macht mir natürlich wieder hoffnung.
    am dienstag ist bei uns schulanmeldung und da meine tochter in diese schule geht kennen die uns schon.
    ich werde mit der direktorin mal reden, vieleicht schreibt sie uns eine empfehlung für die sprachschule.
    diese woche waren wir zum schlafentzugs eeg, dabei wurde zwar eine epilepsie ausgeschlossen.
    aber so ganz io war es doch nicht. jetzt soll er mal in die röhre, mal schauen was da noch so rauskommt. bin ja erstmal froh das pascal keine epilepsie hat.
    mal schauen was seine logpädin dazu sagt.
    was habt ihr daheim gegen die wahrnehmungsstörungen gemacht?
    wir versuchen schon immer ein paar reize am tag zu geben.
    bei regen in den wald oder mal salzteig (da sieht dann meine küche immer schön aus).
    eine katze haben wir auch schon, das gefällt pascal ganz gut.
    wünsche dir ein schönes wochenende und freue mich schon auf deine antwort
    grüße jeanette
     
  6. MoniM

    MoniM Neues Mitglied

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    Hallo Jeanette

    Was die Wahrnehmungsstörung betrifft haben wir halt viel mit Bewegung gemacht, Schaukeln fand er immer toll, darum haben wir eine große HÄngematte ins Kinderzimmer gebaut was er ganz ganz viel genutzt hat.
    Ansonsten haben wir halt langsam versucht ihn an Dinge heranzuführen. Wir hatten das große Problem, daß er kein Wasser ins Gesicht bekommen durfte, Haarewaschen war lange sehr schwierig, vorallem weil die Oma bei einem WÉ-Besuch meinte, sie würde ihm das schon beibringen und hat ihn unters Wasser gehalten. Danach ging er wochenlang nimmer in die Badewanne.
    Mit Salzteig und Fingerfarben haben wir auch versucht, aber er haßt es heute noch :) und ich glaube, nicht jeder muss gerne mit den Fingern matschen mögen
    ( ich mags ja auch nicht)!
    Die Angst vor dem Wasser hat er sehr langsam verloren, wir fuhren oft ins Schwimmbad, und wenn er immer nur bis zu den Knöcheln rein wollte, haben wir ihn auch nicht weiter damit genötigt. Irgendwann war die Neugier größer und heut ist er ne riesen Wasserratte.
    Letztlich haben wir halt immer gekuckt wie weit kann er bestimmte Dinge ertragen, er hat selbst entschieden ob oder wie weit er etwas zulassen möchte und ihn nie genötigt was zu tun was einfach für ihn gar nicht ging.
    Erst vor ein paar Wochen war noch eine schwierige Situation, er ist manchmal sehr lärmempfindlich, ich hatte aber Karten für das Musical in Köln und er wollte mit.
    Ihm war erst gar nicht wohl weil es auch sehr laut anfing, aber ich hab ihm gesagt, wenns gar nicht geht, dann gehen wir raus, er hat die Herausforderung angenommen und war am Ende sowas von begeistert :)

    Liebe Grüße
    Moni
     
  7. gestrestemama

    gestrestemama Neues Mitglied

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    hallo
    danke wieder für deine antwort.
    wasser auf den kopf macht er zwar mit aber mit schimpfen,seiner seits.
    er möchte auch nicht in das tiefe wasser, immer schön am rand entlang. aber soll er nur machen. pascal macht viel tonarbeiten, entweder mit deiner terapheutin oder wir gehen in die tonwerkstatt. das gefällt ihm ganz gut.
    morgen werden wir mal wieder ins schwimmbad gehen , mal schauen was er da so veranstaltet, lach.
    manchmal verliert man aber auch die geduld und hinter her ärgert man sich weil man weiß das man damit nichts erreicht.
    weil es kleine fortschritte sind die kommen, aber sie kommen.
    finanzielle hilfe für bestimmte teraphien bekommt man auch nicht.da ja die ärzte fast nichts mehr verschreiben. den standart bekommt er noch aber reiten oder schwimmen müßte ich selbst tragen.
    wobei ich denke dies würde ihn noch etwas weiter bringen und auch spass machen.
    liebe grüße jeanette
     

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