Traurig - Haben Sohn in die Psychiatrie gebracht

Die Pubertät beginnt zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr und ist die entscheidendste aber auch die sensibelste Phase in der Entwicklung. Was haben Sie mit Ihrem Kind erlebt? Wo kommen Sie nicht weiter? Stichworte: Jungen, Mädchen, Ernährung, Verlauf, Jugendliche, Aufklärung und Vorpubertät.

Dieses Thema im Forum "Pubertät bei Jungen + Mädchen" wurde erstellt von Kevmarnik, 1 Juni 2009.

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Jugendlicher geht nicht mehr auf Toilette

  1. mein Kind hatte auch so eine Phase

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  2. kann gar nicht sein

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  3. habe ich auch mal gemacht

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  4. einfach lassen, Drogen wären schlimmer

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  5. einfach ignorieren

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  1. Kevmarnik

    Kevmarnik Mitglied

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    Wir haben 3 Kinder, meinen Ältesten (wird jetzt 15 Jahre) haben wir vor gut 2 Wochen stationär in die Psychiatrie gebracht.
    Hintergrund war seine Einnässproblematik, die immer wieder geschwankt hat, aber erst letztes Jahr begonnen hat.
    Habe dazu auch gepostet, *****************************************
    Nachdem es dann eine Weile recht gut ging, hat er wieder tags wie nachts mit dem Einnässen begonnen. Auffällig, dass es nur passiert wenn kein Fremder dabei ist.
    Er meint immer, dass es ihm Spass macht und wenn er nass ist, stört ihn das auch nicht.
    Seit er in der Psychiatrie ist, entgleitet er uns völlig. Er sieht es nicht als Hilfe, sondern das wir ihn loswerden wollen.
    In der Klinik gibt es auch andere Kinder, die mit Inkontinenz Probleme haben, warum auch immer und jetzt versteckt er sich nicht mal mehr sondern geht eigentlich überhaupt nicht mehr auf Toilette.
    Uns hat er noch gesagt, wir haben ihn doch hergeschickt, weil er uns egal wäre - das stimmt aber absolut nicht!
    Dann meinte er, dann könne er doch auch in die Hose machen.
    Sein Psychologe sagte, dass es für ihn eine Ersatzbefriedigung ist, für etwas, was ihn wohl belastet. Aber alle Gesprche mit ihm brachten nie ein Ergebnis obwohl wir mit ihm reden und auch ein offenes Ohr für ihn haben.
    Als wir uns heute von ihm verabschiedet haben da sagte er, so lange er hier sein muss geht er nicht auf Toilette.

    Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, er ist sonst ein sehr lieber und beliebter Junge.
    Kennt jemand so ein Problem, dass ein Pubertierender nicht mehr auf Toilette geht?
     


  2. ayala

    ayala Mitglied

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    Hallo
    Wir haben zum Glück nicht das Problem, aber ich wünsche dir viel Kraft.
    Ich denke es war nicht einfach deinen Sohn in die Psychiatrie zu bringen, aber ich hoffe, es kann ihm dort geholfen werden. Ich glaube, es gehört viel Kraft und Liebe zu dem Kind, sich einzugestehen, ich schaffe es nicht alleine das Problem zu bewältigen und hole mir Hilfe.
    Ich wünsche dir, dass es bald positive Erfolge gibt und die Ursache gefunden wird und dass dein Sohn einsieht, dass du ihm nur helfen willst.
     


  3. Tanja

    Tanja Namhaftes Mitglied

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    Der Psychologe muss Euch doch helfen können, wie ihr damit umgehen sollt.
    Schließlich ist Dein Sohn doch in der Psychatrie und die müssen Euch helfen. Oder nicht?
     
  4. Hextina

    Hextina KrisenmanagerIn ;-) Mitarbeiter

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    Was heißt das genau?

    Gut, das ist seine Schutzbehauptung jetzt. Vermutlich werdet ihr diesen (Schutz) Vorwurf jetzt erstmal aushalten müssen, so schwer das ist.
    Vermutlich versucht euer Sohn sich seine gewohnte Umgebung und Verhaltensweisen mit allem was er hat zurückzuerobern und er 'weiß' (unbewußt= wo er dich am meisten trifft.

    Natürlich nicht!

    Protest, gegen euch und gegen alles. Fein, wenn die Wut verraucht ist kann der Therapeut weiterarbeiten.

    Das ist vermutlich der erste Therapieprozess. Das wird ein harter Weg, es wird nicht innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen einfach weg sein.

    Wäre auch mein erster Gedanke gewesen.

    Vermutlich ist das etwas was ihm noch gar nicht bewußt ist und ziemlich sicher ist es etwas das er nicht mit euch besprechen kann. Das hat nicht mit euch zutun und bitte nehmt das nicht als Abwertung, aber es gibt Dinge die Kinder, und gerade pubertäre, nicht mit ihren Eltern besprechen können. Und je mehr die Eltern drängen um so weniger, so sehr ich das drängen auch verstehen kann.

    So schwer es klingt aber mein Rat wäre diese Antwort: 'Gut. Es ist dein Leben und deine Verantwortung. Du hast es in der Hand wielange du hier bleiben möchtest und wie du mit dem Thema umgehen möchtest.'

    LG,

    Tina
     
  5. Lara1231

    Lara1231 Lara

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    schwierig, hört sich vieleicht nach Aufmerksamkeit an.... wenn auch negativ...
    oder auch ein stückweit , das er einem gewissen Druck nicht mehr stand hält????
    Schule ? im Freundeskreis?? Familie??? Keine Ahnung...
     
  6. Lara1231

    Lara1231 Lara

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    noch was.
    Der Sohn einer Freundin, ging mit meiner Tochter in die Schule, hatte eine zeit lange teils in der Schule in die Hosen gekackt....
    Einmal sogar im Bad..... keiner wuste warum....
    Nach einem Jahr haben sich die Eltern getrennt.....
    Er hat denn innterlichen Druck nicht mehr stand halten können....
    STreitereien der Eltern,..... Eifersüchteleien.....
    Es hat ihn innerlich "zerdrückt"
    Und seid dem das vorbei ist....ist es ihm nie wieder passiert...
    Ist ja auch total peinlich.... einmal ist es ihm im Bus passiert... :uebel
     
  7. Kevmarnik

    Kevmarnik Mitglied

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    Mein Kevin

    Morgen darf ich Kevin für 2 Stunden in der Klinik besuchen! Bin schon total nervös, denn es geht ihm nicht gut, aber ich bin so froh ihn zu sehen!
     
  8. ayala

    ayala Mitglied

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    Hallo,
    ich wünsche euch beiden, dass es ein schöner, entspannter Besuch wird. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch sehr nervös ist und die erste viertel Stunde sehr seltsam ist. Vielleicht sagst du es ihm, das du nervös bist und dich freust ihn zu sehen. Ich denke es ist für ihn wichtig, das es merkt, dass du dich auf ihn freust. Sei einfach du selbst. Ich würde ihm überlassen, was er mir dir in der Zeit machen will und darauf reagieren.
    Ich wünsche dir, dass es schöne Stunden werden
    Liebe Grüße
    Ulrike
     
  9. Lawendel

    Lawendel Aktives Mitglied

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    Könnte vielleicht irgend etwas zu Hause sein was ihm belastet? Wenn auch unbewusst? Denn Einnässen ist immer ein Hilferuf, solange Organisch alles in Ordnung ist.
    Wenn er einnässt macht keinen Aufstand und Vorwürfe, da sagt ihr einfach, ach schon wieder eingepullert, na dann musst deine nassen Sachen selber waschen. So das er merkt das er auch durch einpullern nicht im Mittelpunkt steht, denn er such dadurch alle Aufmerksamkeit, er hat ja auch noch 2 jüngere Brüder.
    Also fazit: keinen Aufstand machen.
     
  10. Kevmarnik

    Kevmarnik Mitglied

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    :bye:Vielen Dank für den lieben Zuspruch!!! Ich kann es echt gebrauchen!
     
  11. Gartenliese

    Gartenliese Aktives Mitglied

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    Hallo Kevmarnik

    Also wenn das Einnässen keine Organischen Ursachen hat,
    dann denke ich auch, das er mehr Aufmerksamkeit ,
    Selbstbestätigung , Zuspruch sucht.

    Und sollte es aus Angst vor irgendetwas sein ( Lehrer, Mitschüler), dann sollte
    er wissen, das ihr immer zu ihm haltet.
    Denn Angst haben ist eine Schutzfunktion des Körpers und ganz normal.
    Deswegen braucht sich keiner schämen.

    Wie läuft es denn im moment bei euch?
    Habt ihr eine Veränderung festgestellt?

    Ich wünsche dir, das du keine schlaflosen Nächte mehr hast
    und die Bauchschmerzen für immer verschwinden. :troest

    Gartenliese
     
  12. Kevmarnik

    Kevmarnik Mitglied

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    Danke der Nachfrage, momentan läuft es recht gutund Kevin ist sehr ausgeglichen und fröhlich.
     

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