Problem - Medikation Sohn

Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von Vica0392, 13 Februar 2018.

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  1. Vica0392

    Vica0392 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen.
    Ich wollte mal eure Erfahrungen zu dem Thema hören.
    Mein Sohn ist jetzt 9 Jahre alt geworden. Er war immer schon ein sehr aufgewecktes, aktives und springhaftes Kind. Er neigte zu Wutausbrüchen und wenig Frustrationstoleranz. Es bestand schon früh der Verdacht auf ADHS, aber seine Kinderärztin wollte abwarten und nicht zu früh irgendeine Diagnose stellen. Seitdem er in die Schule geht wurde der Verdacht nur noch mehr erhärtet. Er kann sich nicht konzentrieren. Hausaufgaben klappen Null und er ist schon so weit, dass er die Situationen meidet, in denen er sich konzentrieren muss (einfach nicht zu den Hausaufgaben gehen etc.). Ich merke es auch zu hause. Er weint und leidet, weil das Konzentrieren für ihn total überfordernd ist. Er geht zwei mal die Woche zum Sport nachmittags, neben Schulsport und AGs , aber nichts hilft gegen seine innere Unruhe. In der Schule wurde alles ausprobiert um ihn zu unterstützen. Er bekam einen extra Raum um sich Auszeiten zu nehmen, da er Probleme hat sich "zu spüren " bekam er bestimmte Gegenstände wie Antistressbälle. Es wurden Belohnungspläne ausgearbeitet. Alles ohne Erfolg. Letztendlich wurde uns von seinem Kinderpsychologen Medikinet empfholen. Dort ist er seit zwei Jahren in Behandlung. Da mein Sohn mir selber sagt wie sehr er leidet und merkt, dass er anders ist als andere Kinder, habe ich dem zugestimmt, damit es ihm endlich besser geht. Wir fingen mit 10 mg an und sind jetzt auf 30 mg morgens (er wiegt 32 kg). Bei 20 mg merkte man Null Veränderung, bei 30 mg ist er jedoch total ruhig gestellt, weinerlich und sensibler. Ich frage mich ob die Dosis zu hoch ist? Hatte jemand ähnliche Erfahrungen? Ich bin jetzt auf 25 runter gegangen . Wenn das Medikament so wirkt, dann möchte ich doch wieder meinen alten Sohn zurück. Denn genauso liebe ich ihn und nicht anders.
     


  2. ChiaraHerbst

    ChiaraHerbst Aktives Mitglied

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    Hole dir doch von anderen Psychologen eine Meinung ein. Vielleicht gibt es welche, die auf ADHS spezialisiert sind? Gewisse Kampfsportarten könnten deinen Sohn auch Konzentration und Ruhe beibringen. Such dir vielleicht mal eine Selbsthilfe-Gruppe auf FB. Da kennen einige vielleicht Geheimtipps oder Spezialisten, die dir helfen können. Wenn bei 20 mg kein Unterschied ist und bei 30 mg ein so großer, dann wäre ich auch skeptisch.
     


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