Nach einer Eileiterschwangerschaft - wie geht es weiter?

Nahezu jede werdende Mutter hat Ängste während der Schwangerschaft und vor der Geburt? Geht alles gut, stehe ich das durch? Haben Sie Schwindel oder Übelkeit? Diskutieren Sie hier im Forum Schwangerschaft mit anderen werdenden Müttern über die Entwicklung Ihrer Schwangerschaft. Stichworte: Schmerzen, Ausfluss, Blutungen, Übelkeit, Frühgeburt, Fehlgeburt.

Dieses Thema im Forum "Komplikationen, Frühgeburt und Fehlgeburt" wurde erstellt von Leia, 27 Januar 2004.

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  1. ngeline

    ngeline Neues Mitglied

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    Ich musste leider auch eine ELSS durchmachen, vorigen Freitag wurde ich operiert, die Wunden sind noch frisch, in der 9. Woche wurde es entdeckt, aber ab 5/6. Woche war klar dass es keine intakte SS ist. Da ich Abbruchblutung hatte, dachte man das war es, aber die Blutwerte HCG stiegen höher. Nun denn, ich habe immer noch ein Kinderwunsch und die Angst dass es schief läuft ist auch groß. Bei mir war es so, dass der Eierstock und die Öffnung des Eileiters Fibrientrichter verklebt waren, da das Gewebe sich dort falsch eingenistet hatte. Also nicht im Eileiter selbst, diese Gewebe wurde wegoperiert. Ich hoffe es ist alles in Ordnung. Der Arzt meinte, sie hätten es rausgedrückt und der Eileiter hätte keinen Schnitt bekommen. Warum das geschehen ist weiß ich nicht. Aber zeitmäßig hat da eine Fehlentwicklung stattgefunden, anstatt das sich die befruchtete Eizelle auf Wanderschaft durch den Eileiter hindurch geht ist es stehen geblieben. Ich habe zwei normale SS hinter mir ohne Hilfsmedis. Keine Ahnung, ob die Hormonspritzen Einfluss darauf haben, Befruchtung und Einnistung habe ich jeweils Predalon gespritzt oder meine SD Unterfunktion. Ich hoffe ich erlebe diese schmerzhafte Erfahrung nie wieder und werde eine schöne Schwangerschaft bald erleben. Schön dass es klappen kann, das macht einen Hoffnung.
     
  2. pepssi

    pepssi Neues Mitglied

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    Ich habe nun seit einer Woche die operative Entfernung einer Eileiterschwangerschaft mit Erhalt des Eileiters hinter mir. Aber ich habe so viele offene Fragen und ich ärgere mich selber manchmal über mich. Vielleicht gibt es jemand hier, der sowas auch hinter sich hat und mir ein wenig erzählen kann, wie alles weiter ging. Ich wünsche mir sehr einen kleinen Fratz ebenso mein Partner, der schon eine Abtreibung in sehr jungen Jahren hinter sich bringen musste, was ihm noch immer zu schaffen macht. Aber mein Doc sagte, dass gerade bei einer ersten Schwangerschaft, die mit einer Eileiterschwangerschaft endete das Risiko sehr hoch ist, das nochmal zu erleben.

    Ich hatte mir noch nie vorher über die Pille Gedanken gemacht, aber ich will so schnell das nimmer erleben...andererseits hab ich nicht unbedingt vor, jetzt noch mit der Pille anzufangen. Man versucht immer wieder, sich den Kopf irgendwie frei zu machen, nur gelingt das leider sehr bedingt. Wann bekommt man wieder seine normale Regelblutung... Wäre es gefährlich, wenn man sofort wieder schwanger würde...

    Ist immer Mist: Wenn ich beim Arzt bin fallen mir die meisten Fragen erst mal gar nicht ein. Es zwickt und zwackt...und andauernd macht man sich Gedanken, ob wenigstens nach der OP alles gut gegangen ist. Erst denke ich, ich kann eh keine Kinder bekommen und dann endet das mit sowas! Muss wohl ein besonderer Mensch sein, denn immerhin liegt das Risiko einer ELSS nur bei so 2%.
     
  3. Soya

    Soya Neues Mitglied

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    Das tut mir Leid, was du erleben musst. Ich habe das auch. Für mich war das keine Überraschung. Ich hatte schon länger das Gefühl etwas stimmt nicht. Beim FA fing dann auch eine leichte Blutung an. Im Ultraschall konnte man nichts sehen und aufgrund der Blutung deutete der FA auf einen Abort. Ein paar Tage später nochmal zur HCG Kontrolle rein. Damals hatte er aber den aktuellen Wert noch nicht.

    Am nächsten Tag wurde die Blutung noch stärker und ich bekam rechts im Unterbauch Schmerzen. Schon damals hatte ich Bedenken wegen einer ELSS. Den Rest des Tages habe ich mich mit Tabletten und Wärmflasche durchgeführt. Nachts wurde ich von den Schmerzen wach. In konnte nicht mehr liegen oder sitzen. Die Schmerzen zogen bis ins Bein und in den Rücken. Mir war klar, die Schmerzen, nichts auf dem US zu sehen, HCG war 1400, das muss eine ELSS sein. Also mit meinem Mann direkt ins KH. Erst am nächsten Tag konnten die Ärzte dann beim zweiten US eine Verdickung am Eileiter sehen. Flüssigkeit im Bauchraum hatte ich keine. Gegen Mittag wurde ich dann operiert. Durch mein Bauchgefühl und die einsetzende Blutung hatte ich diese Schwangerschaft schon abgehakt aber selbst da war die Enttäuschung groß genug, dass ich eine Woche lang am Boden war. Immer wenn ich Kinder und Schwangere sah, und davon sieht man genau dann jede Menge, stiegen mir die Tränen in die Augen. Ich hoffe sehr, dass wir das nicht nochmal durchmachen müssen sondern auch so ein Glück haben.
     
  4. fewe

    fewe Neues Mitglied

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    Ich kann dich so gut verstehen. Ich habe vor 4 Monaten eine ELSS gehabt. Am schlimmsten fand ich die Ungewissheit, bis endlich feststand, dass es eine ELSS ist. Zuerst dachte meine FÄ, es ist eine FG, weil ich Blutungen hatte. Gebärmutter war leer aber das HCG stieg und stieg. Ich dachte jedes mal, vielleicht sieht man es heute beim US? Dann wurde die OP gemacht. Der Krümel war im rechten EL. Es wurde organerhaltend operiert. Wir haben in diesem 1. Zyklus danach nicht verhütet, weil wir schnell wieder schwanger werden wollen. Aber 1-2 Tage vor meiner Mens habe ich starke Angst gehabt. Ich habe trotz Periode mal einen SST gemacht weil ich fast verrückt war. Ich hätte so gerne noch ein Kind aber andererseits habe ich total Angst, dass es wieder im EL stecken bleibt. Also ich bin verwirrt und weiß nicht was ich machen soll. Der Verlust ist da, egal in welcher SSW. Für uns ist es unser Baby. Wir haben sein Leben schon geplant... Problematisch ist es auch, dass es der lrechte Eileiter ist, der entfernt wurde. Rund 80% meiner Eisprünge kommen von rechts und es gab schon die Überlegung ob mein linker richtig arbeitet. Darauf müssen wir nun hoffen.
     
  5. Muar

    Muar Neues Mitglied

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    Ich hatte auch eine Eileiterschwangerschaft die mit einer Not OP endete. Mein Eileiter konnte Gott sei Dank erhalten bleiben, obwohl er geplatzt war. Mir hat man geraten dass ich mindestens3 Zyklen abwarten soll und wir es dann erneut versuchen sollen. Wenn sich nach einem halben bis einem Jahr keine SS einstellen sollte, sollte ich die Durchgängigkeit meinen Eileitern mit OP nochmals prüfen lassen. Ich habe vor zwei Wochen kurz nach dem Krankenhausaufenthalt dem HCG-Werte prüfen lassen. Er war während der EUG in der 8. Woche gesunken und war bei der Blutuntersuchung noch nicht ganz abgesunken. Gestern war ich wieder zur Kontrolle, und er wäre leicht angestiegen. Es könnte gut möglich sein, das ich wieder schwanger bin. Wäre dann Anfang 4. Woche. Ich muss mich also erst noch gedulden. Ich wollte es eigentlich dieses Jahr nicht mehr versuchen. Wir haben den ersten Schock auch noch nicht ganz verkraftet, trauern und weinen auch noch. Angst vor einer zweiten ELSS habe ich auch, verdränge aber diese.

    Die Chance auch nach einer Eileiterschwangerschaft erneut schwanger zu werden ist gut. Und wenn es nicht so ist das ich schwanger bin, dann habe ich immer noch große Hoffnung, da es auch mit einem klappen kann. Ich bin Arzthelferin und habe schon viel von anderen gehört, bei denen es auch wieder geklappt hat nach einer ELSS oder dem Entfernen eines EL. Also Kopf hoch, das wird schon! Liebe Grüße
     
  6. germiona

    germiona Neues Mitglied

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    Hallo. Ich hatte dieses Jahres eine ELSS in der 8.SSW. Ich weiß wie sehr man danach am Boden zerstört ist. Sobald der Schock sich legt, will man nichts mehr außer direkt wieder zu werden. Wir haben einen Zyklus nach der OP ausgesetzt und ich bin direkt im 2. ÜZ wieder geworden. Bisher ist alles gut. Aber leider war die Freude bei mir über den positiven SST nicht da. Viel zu sehr beherrschte mich die Angst, dass erneut etwas nicht stimmt. Als dann der ersehnte FA Termin in der 7. SSW endlich war konnte ich durchatmen - alles sitzt da, wo es soll. Leider kann ich mich nach wie vor noch nicht richtig freuen. Meine FA sagt, dass die Freude kommt wenn die Angstwoche 12. SSW vorbei ist. Ich hoffe es so sehr.... Es ist schade und ich fühle mich auch schlecht deswegen. So unbeschwert ist man nach so einer Erfahrung nicht mehr. Bitte gib dir die Zeit, die du brauchst es zu verarbeiten. Plane das Jahr ohne. Dann klappt es. So war es bei mir. Fühl dich gedrückt
     
  7. Nersula

    Nersula Neues Mitglied

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    Ich hatte 3 Fehlgeburten und davon 2mal Eileiterschwangerschaft. Mein linker Eileiter wurde entfernt da die zu spät entdeckt wurde und bei mir war eine Not OP. Beim ersten Mal bin ich auch notfallmäßig ins Krankenhaus gekommen, da ich erst ungefähr 6.Woche zum Arzt bin, weil ja jeder sagt, dass es vorher eh nix bringt und ich überhaupt nicht an eine ES gedacht habe. Beim 2. Mal bin ich dann gleich eine Woche nach Ausbleiben der Regel hin. Ich habe nun auch Angst, dass mir das beim zweiten Eileiter auch passieren könnte und natürlich will ich nicht wieder deswegen ins Krankenhaus. Aber ich denke, wenn man vorsichtshalber frühzeitig zum Arzt und bei Schmerzen sofort ins Krankenhaus geht, dann überlebt man schon. Und ich hoffe auch einfach drauf, dass der zweite Eileiter seinen Dienst tut, nachdem die Ärzte sagten, er sähe gut aus. Also ich verstehe deine Angst und Bammel. Aber das Risiko, dass das wieder passiert ist wirklich sehr niedrig ist. Wünsche dir alles Gute und dass du bald ein gesundes Kind in den Armen hältst!
     
  8. fruitjuice

    fruitjuice Neues Mitglied

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    Ich hatte vor genau 4 Monaten eine Not OP wegen Eieiterschwangerschaft, bei der der linke Eileiter entfernt war. Mein HCG war fast 5000. Und man hat im Ultraschall den Embryo super sehen können, umso trauriger war ich. Ausgeschabt wurde ich nicht. Leider sind durchs abmelken, ein paar restliche Zellen da geblieben, die dann wieder zu wachsen begonnen haben und mein HCG und die Schmerzen kam wieder.

    Ich bin einen Tag vor der MTX wieder ins Krankenhaus und durfte nach Hause und musste aber innerhalb von 24 Stunden diese spritze bekommen. 10 Tage nach der Spritze hatte ich dann noch einen sehr schmerzhaften Abort... Ich musste im KH 3 Tage bleiben, da ich freie Flüssigkeit im Bauch hatte. Fast ein Monat danach musste ich 2x mal die Woche zum Blut abgeben zum HCG bestimmen. Nach der MTX spritze ging der HCG dann gut runter und blieb unten. Mein HCG Wert war keiner nur noch nach 4 Wochen. Mein Zyklus kam etwa bei HCG 100 wieder in Gang und bei HCG 60 hatte ich nachweislich durch Blut und US einen Eisprung. Dann 10 Tage später meine Periode. Am ZT 5 hatte ich einen positiven Ovutest und mein Frauenarzt bestätigte es. Nun bin ich im 2. Zyklus nach der ELSS und lege es drauf an, sofern mein Mann wieder da ist. Ich war laut US und rechnerisch in der 5. SSW, als die OP war. Der HCG war passend und das Embryo offenbar top versorgt. Der Eileiter war kurz vorm Reißen und Blut hatte ich schon im Bauch. Ich war den Monat krankgeschrieben. Es hat eine Weile gedauert. Ich bin nicht drüber hinweg, werde es nie sein. Aber ich habe gelernt es zu akzeptieren.

    Meine Freundin ist zeitgleich schwanger. Sie ist mir nur 4 Tage voraus und die Schwester meines Mannes ist mir 3 Tage hinterher. Beide werden Ende August ihr Kind bekommen und ich werde wahrscheinlich weinen und an meins denken dann. Wird dein HCG hoffentlich kontrolliert, vor allem beim ausmelken ist das sehr wichtig.
     
  9. arman1

    arman1 Neues Mitglied

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    Ich hatte eine Not OP wegen Eileiterschwangerschaft, die Wunden sind noch frisch. Es wurde in der 8.SSW entdeckt, aber schon ab 5. SSW war klar, dass es keine intakte SS ist. Da ich Abbruchblutung hatte, dachte man das war es, aber die Blutwerte HCG stiegen weiter höher. Nun habe ich noch ein Kinderwunsch und die Angst dass es schief läuft ist auch groß. Bei mir war es so, dass der Eierstock und die Öffnung des Eileiters Fibrientrichter verklebt waren, da das Gewebe sich dort falsch eingenistet hatte. Also nicht im Eileiter selbst, diese Gewebe wurde wegoperiert. Ich hoffe, es ist alles in Ordnung. Der Arzt meinte, sie hätten es rausgedrückt und der Eileiter hätte keinen Schnitt bekommen. Warum das geschehen ist weiß ich nicht. Aber zeitmäßig hat da eine Fehlentwicklung stattgefunden, anstatt das sich die befruchtete Eizelle auf Wanderschaft durch den Eileiter hindurch geht ist es stehen geblieben. Ich habe zwei normale SS hinter mir ohne Hilfsmedis. Keine Ahnung, ob die Hormonspritzen Einfluss darauf haben, Befruchtung und Einnistung habe ich jeweils Predalon gespritzt oder meine SD Unterfunktion. Ich hoffe ich erlebe diese schmerzhafte Erfahrung nie wieder und werde eine NORMALE Schwangerschaft bald erleben.
     
  10. phi phi

    phi phi Neues Mitglied

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    Ich hatte vor 4 Jahren eine Eileiterschwangerschaft. Bei mir gab es auch sehr viel Blut im Bauch, bin erst nach 12 Stunden operiert worden, also das volle Programm. Als ich nach 14 Monaten vergeblichen Versuchens ss zu werden zum KIWU Arzt gegangen bin, hat er mir vorgeschlagen so schnell wie möglich eine Bauchspiegelung zu machen, da er vermutet hat, dass die Operation von damals tatsächlich Schäden hinterlassen hat. Bei der BS hat sich rausgestellt, dass ich zwar Verwachsungen hatte, aber mein Eileiter völlig durchgängig ist. Bei der BS wurden die Verwachsungen entfernt und als ich heute zur Kontrolle war, meinte der Arzt jetzt stünde nix mehr im Weg. Ich bin echt froh die BS gemacht zu haben, es gab endlich Gewissheit. Jetzt kann ich viel entspannter an die Sache rangehen. Ich weiß nicht wie lange ihr dabei seid, wie alt du bist, wie stark eurer Wunsch ein Baby zu haben ist...Aber ich würde 1 Jahr so probieren und wenn es nicht klappt und alles andere ok ist (SG, Hormone, du hast regelmäßig ES) dann würde ich auf jeden Fall BS machen lassen. Ich hoffe ich habe dich nicht allzu sehr verunsichert, es kann natürlich sein, dass bei dir alles OK ist, und du keine Schäden von der OP hast. Ich wünsche dir viel Glück
     
  11. batgirl

    batgirl Neues Mitglied

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    Hallo, erst mal tut mir sehr leid, dass du das auch durchmachen musstest. Ich hatte im Sommer auch eine ELSS mit OP bei der mein linker Eileiter ausgemolken wurde. Die Ärzte sagten mir, dass ich mindestens 3 Monate warten soll, da sich der Eileiter erst von der OP erholen muss. Sonst droht direkt die nächste ELSS. Die Wahrscheinlichkeit nach den drei Monaten einer erneuten ELSS liegt bei ca. 15%, wenn man schon mal eine hatte. Die OP hab ich super wegsteckt, allerdings haben sie beim ausmelken nicht alle Zellen erwischt. Deshalb musste ich vier Wochen nach der OP noch Chemotherapeutikum gegen die übrig gebliebenen Zellen nehmen. Daher ist es so extrem wichtig, dass der HCG Wert kontrolliert wird, bis er unter 1 gefallen ist. Wir haben drei Monate gewartet und dann wieder los gelegt. Im 3.üz war ich wieder schwanger, leider ein früher Abgang mit erneuten Verdacht auf ELSS. Ich wurde erneut operiert, was sich als normale Zyste entpuppte. Die SS ging dann auch von alleine ab. Falls du noch Fragen hast, schreib einfach.
     
  12. olivero

    olivero Neues Mitglied

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    Ich hatte nach der Geburt unseres Sohnes 2 Eileiterschwangerschaften erlebt und immer eine riesen Angst nicht mehr schwanger werden zu können, unfruchtbar zu sein, bzw den Weg über eine KIWU Klinik nun gehen zu müssen (was mir immer Trost gegeben hatte, denn falls es natürlich nicht mehr klappen sollte, über IVF würde es jedenfalls doch noch gehen). Wir hatten für unseren Sohn 3 Jahre gebraucht und ich hatte die riesen Angst nun mit nur noch 1 EL mindestens 10 Jahre zu brauchen bis zur nächsten Schwangerschaft.

    Nachdem der Eileiter mal draußen war, war ich fruchtbar. Ich hatte 6 Wochen nach der OP wieder positiv getestet und wir bekamen unsere Tochter. Ich wurde nun schon dreimal nach ihrer Geburt immer wieder sofort schwanger, alle in der Gebärmutter...unglaublich! Leider endeten alle drei Schwangerschaften in Fehlgeburten, aber das hat ja mit der Eileiterschwangerschaft nichts zu tun.

    Du siehst, gib die Hoffnung nicht auf...manchmal ist es sogar von Vorteil, wenn ein EL entfernt wurde! Schaffe dir selbst kleine Inseln und glaube einfach fest daran, dass beim nächsten Mal alles gut werden wird (so halte ich jedenfalls den Kopf noch oben). Ich wünsche dir ganz viel Glück und alles Gute
     
  13. Nina92

    Nina92 Mitglied

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    Ich hatte vor einem Jahr eine ELSS nach vermeintlicher erneuter FG (Blutungen bei 5+6) erst bei 8+3 - Blut im Bauchraum - Not-OP - EL konnte aber erhalten werden. Wir haben es in der Hoffnung, dass dann alles gut geht nach 3 Monaten wieder versucht - wieder FG (damit dann 2 FGen und eine ELSS in 6M)...und extreme Angst vor erneuter ELSS... zum Glück nicht bestätigt.

    Danach brauchte ich nun über 6M Pause...seelisch. Es ist einfach sehr belastend...nach wie vor. Diese Angst lässt einen wahrscheinlich nie wieder los. Und es kann niemand sagen ob es wieder auftritt. Aber der Arzt wird Dich anfangs stärker kontrollieren um es früher zu entdecken wenn es denn so sein sollte - und soweit ich weiß kann man eine ELSS im Frühstadium auch mit Tabletten beheben. Und mittlerweile kann ich sagen, dass irgendwann der KiWu die Angst wieder besiegt

    Wir sind nun wieder dabei...auch wenn die Angst ständiger Begleiter ist...am Ende zählt nur dieses kleine Wunder
     
  14. Spl1t

    Spl1t Neues Mitglied

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    Ich habe ähnliche Erfahrung gemacht. Vor 2 Jahren war ich schwanger. In der 5.SSW Schmierblutungen, beim FA keine Fruchthöhle erkennbar. Er sagte, alles deute auf eine FG hin. Ich bekam Blutungen, HCG stieg aber weiter. In der 7.SSW ELSS im Eileiter entdeckt, Überweisung ins KH. Dort erneute Kontrolle, es wurde aber nichts gefunden und vermutet, die ELSS sei natürlich angegangen.

    1 Woche später bekam ich Schmerzen, der FA sah die ELSS sofort. Somit erneute Überweisung ins Krankenhaus. Mittlerweile war ich in der 9. SSW. Der Eileiter war geplatzt, das Embryo mit dem Darm verwachsen und musste entfernt werden. Ich stehe noch ganz am Anfang und es gab auch erst 3 potentielle Zyklen, in denen ich hätte SS werden könnte. Trotzdem steigt die Angst. Seit der OP spüre ich meinen Eisprung extrem und mache mir auch darüber Gedanken. Sonst bin ich nicht so ein Kontrolltyp, aber seit der ELSS mache ich Ovu's und grüble über alles. Eigentlich möchte ich alles so natürlich wie möglich, bin aber echt gehemmt.

    Ich kann dich gut verstehen, dass du noch keine zusätzliche Hilfe annehmen möchtest, mir würde es genauso gehen. Ich bin 33, du wahrscheinlich ähnlich alt. Da denke ich, wir haben noch n bisschen Luft. Obwohl mein Lebensplan anders aussah. Vielleicht ist das ein Prozess der Akzeptanz und wenn sich das gedanklich gesetzt hat, ist auch unser Körper bereit? Keine Ahnung, ich hätte auch gerne einen Rat...Alles Liebe!
     
  15. wastop

    wastop Neues Mitglied

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    Es tut mir sehr leid für dich! Meine ELSS war vor 6 Jahren, aber ich erinnere mich das sehr gut… vor 2 Jahren hatte ich eine FG und bin jetzt nach rund 1 Jahr etwas intensiveren Übens (wir hatten uns vom ES- Zeitpunkt trotzdem nie unsere GV), auch wieder schwanger! Und ich habe wohlgemerkt auch nur noch einen Eileiter. Ich konnte durch die Temperatur- Messung zwar immer einen ES feststellen, nur wusste ich leider nie genau auf welcher Seite. Es gibt übrigens auch Fälle, bei denen Frauen mit beispielsweise mit nur einem rechtem Eileiter und einem linken Eierstock schwanger wurden - die Natur ist manchmal eben sehr erfinderisch. Voraussetzung dazu ist natürlich, dass der verbleibende Eileiter frei und funktionsfähig ist! Aber das könnt ihr vom FA untersuchen lassen...Mein Arzt ist z.B. der Meinung, dass Frauen mit nur einem Eileiter genauso grosse Chancen haben, schwanger zu werden, wie Frauen mit beiden Eileitern - ich wollte das auch nicht glauben, muss ihm jetzt allerdings zustimmen. Also, bitte nicht gleich den Kopf in den Sand stecken! Viel Erfolg
     
  16. Arlett

    Arlett Neues Mitglied

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    Hallo. Ich hatte vor 4 Jahren meine ELSS. Der EL musste per NotOp entfernt werden, da er geplatzt war und ich schon kollabiert bin. Mein FA meinte, wir sollten 3 Monate warten, nur leider klappt es jetzt nicht mehr. Ich hab morgen einen Termin in der KiWu Klinik zur Abklärung, ob der andere EL verklebt ist und ob man ihn noch durchgängig machen kann. Mal schauen, was da raus kommt. Möchte dir keine Angst machen, nur bei mir verlief es nicht so toll, aber die Psychologin im KH meinte, man sollte nochmal schwanger werden, da häufig das Gefühl da ist, dass etwas fehlt.

    Viel Glück und LG
     
  17. doberwoman

    doberwoman Mitglied

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    Hallo. Ich hatte im Januar eine ELSS in der rechnerisch 12.ssw. Die Story bis zur Diagnose und das miese Verhalten meiner FA erspar ich dir lieber. Ich weiß wie sehr man danach am Boden zerstört ist. Sobald der Schock sich legt will man nichts mehr außer direkt wieder schwanger zu werden. Wir haben einen Zyklus nach der OP ausgesetzt und ich bin direkt im 2. ÜZ wieder schwanger geworden und mittlerweile in der 12. SSW. Bisher ist alles gut. Aber leider war die Freude bei mir über den positiven SST nicht da. Viel zu sehr beherrschte mich die Angst, dass erneut etwas nicht stimmt. Als dann der ersehnte FA Termin in der 7. SSW endlich war konnte ich durchatmen - alles sitzt da wo es soll. Leider kann ich mich nach wie vor noch nicht richtig freuen #schmoll. Meine FA sagt, dass die Freude kommt wenn die Angstwoche 12. SSW vorbei ist. Ich hoffe es so sehr.... Es ist schade und ich fühle mich auch schlecht deswegen. So unbeschwert ist man nach so einer Erfahrung nicht mehr. Bitte gib dir die Zeit, die du brauchst es zu verarbeiten. Plane das Jahr ohne Schwangerwerden. Dann klappt es. So war es bei mir. Fühl dich gedrückt
     
  18. panther

    panther Neues Mitglied

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    Das tut mir für dein Erlebnis schrecklich leid, ich kann dich gut verstehen weil ich dasselbe erleben habe. Ich kann aber nicht sagen, dass ich überrascht war, weil ab Anfang meiner Schwangerschaft spürte ich, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte sogar beim Arzttermin eine Blutung gehabt und bei der Ultraschall sah der Arzt nichts und deutete auf einen Abort. 2 Tage später wieder zur HCG Kontrolle rein. Damals hatte er aber den aktuellen Wert noch nicht. Nächsten Tag waren die Blutungen noch stärker und ich bekam den höllischen Schmerz in die linke Seite im Unterbauch. Und hatte schon während diesen Schmerzen den Verdacht auf eine ELSS. Den Rest des Tages habe ich mich mit Tabletten und Wärmflasche durchgeführt. Aber in der Nacht war der Schmerz so stark dass ich direkt in KH musste. Damals hatte ich schon keine Zweifel, dass das eine ELSS ist: auf dem US nix zusehen, HCG Wert 1300, einseitige Schmeryen. Erst am nächsten Tag konnten die Ärzte dann beim zweiten US eine Verdickung am Eileiter sehen. Ich hatte aber keine Flüssigkeit im Bauchraum. Also an denselben Tag wurde ich operiert. Also sowie gesagt, hatte ich schon am Anfang an das Gefühl, dass die SS nicht ok ist und deshalb war ich nicht so sehr enttäuscht. Natürlich bin ich traurig, besonders wenn ich Schwangere sehe, und wir wünschen uns so sehr ein Baby. Wir sollen ausserdem mind.3 Monaten warten, um alles abheilen kann. Wünsche uns beiden viel Glück und dass die nächste Schwangerschaft uns ein Wunder bringt!
     
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    Erst mal tut es mir Leid, dass dir das passiert ist! Versuche das mit jemandem zu besprechen, zu erzählen wie es dir damit gerade geht. Ich hatte auch im Winter dieses Jahres eine Eileiterschwangerschaft. Aber die seelische Wunde ist noch frisch. Am schlimmsten fand ich die Ungewissheit bis endlich feststand, dass es eine ELSS ist. Der Arzt sagte mir zuerst, das ist eine Fehlgeburt, weil ich Blutungen bekam und er meinte damals es ist wichtig jetzt eine HCG Wert zu kontrollieren, wofür ich ihm sehr dankbar bin! Das HCG stieg weiter und meine Gebärmutter war leer. Ich war grosser Hoffnung dass der Krümel vielleicht zu klein ist und man sieht es später… Aber es passierte nichts und mir wurde dann die OP gemacht. Unser Kleines saß im linken EL. Der operierende Arzt hat meinen Eileiter erhalten. Ich hoffe, das war die richtige Entscheidung... Wir mussten einige Monate Pause einlegen obwohl wir schneller wieder versuchen wollen. Aber 1-2 Tage vor meiner Mens überkam mich wieder diese schreckliche Angst. Ich habe trotz Periode mal einen SST gemacht, einfach aus Angst, früher war das immer aus grosser Hoffnung. Und momentan zweifle ich mich sehr und weiss nicht ob ich bereit bin wieder schwanger zu werden. Ich hätte so gerne noch ein Baby, aber andererseits habe ich totale Angst, dass es wieder eine ELSS wird… Ich habe natürlich über meinen Sorgen mit dem FA gesprochen aber er meinte zu mir ich muss keine Traurigkeit machen und wieder ruhig versuchen, weil die Gefahr, dass es wieder passiert extrem niedrig ist.
     

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