Naturbewusstsein der Kinder stärken.---

Der Treffpunkt für Eltern, deren Kinder die Babyzeit hinter sich gelassen haben. Fragen und Antworten rund ums Heranwachsen unserer Kleinen. Stichworte: Kindergeburtstag, Kindergeld, Kindermode, Kinderlieder, Kinderzimmer, Kinderspiele, Kinderkleidung.

Dieses Thema im Forum "Kinder Kinder" wurde erstellt von optimisto, 8 Oktober 2009.

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  1. optimisto

    optimisto Mitglied

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    Hallo,
    was haltet ihr von der Idee ,das Naturbewusstsein der Kinder zu stärken, indem man ihnen ein kleines Obst- bäumchen schenkt und zusammen mit Ihnen pflanzt ( das kann auch im Kindergarten sein ) vielleicht ein Apfelbäumchen mit einem herrlichen passenden Kinderbuch dazu : “Der liebe Gott wohnt bei uns im Apfelbaum”. So einen kleinen Setzlingt bekommt man in der Baumschule oder im Gartenceneter für wenig Geld ( jetzt is übrigens planzzeit hab ich gelsen )und ich finde, wenn die Kinder dann später selbst erleben, wie der Baum wächst, ihn pflegen und dann die ersten Äpfel ernten dürfen von “ihrem Bäumchen” ( und wissen die hab ich von mami geschekt bekommen oder von tante frieda ), das ist doch ne prima Sache, oder ? So schätzen die kinder "ihren Baum" , lernen ihn zu pflegen und bekommen einen direkten Bezug zur Natur, finde ich, was meint ihr?
    Liebe Grüsse
    optimo :hihihi
     


  2. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    optimisto eine gute Idee unsere beiden Kinder ud auch meine Nichte und mein Neffe haben von meinen Schwiegereltern jeweils am 1. geb. einen baum gepflanzt bekommen bei deren Uroma auf dem grundstück.
    Alex einen Ginkobaum und Damian eine Japanische Kirschblüte.
    Obstbäume gibt es da aber auch genug. :rofl

    Ja leider waren wir allerdings seit dem die Uroma gestorben ist nicht mehr da mit den kindern.
     


  3. cordu

    cordu Namhaftes Mitglied

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    Ich finde es eine sehr schöne Idee.
    Aber nur von einem gepflanzten Obstbäumchen bekommen die Kinder sicher keinen Draht zur Natur. Da sollte schon etwas mehr kommen. Aber es ist ein guter Anfang und mit der Zeit auch ein wohlschmeckender.

    LG :bye:Cordu
     
  4. Sam Hain

    Sam Hain Incubus

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    An sich ne coole Idee, aber das mit der Umsetzung seh ich n bisschen problematischer. Dazu gehört ne Menge Fachwissen, wann man wo wie nen Baum pflanzt, welche Sorte, die Pflege gehört dazu und und und.
    Soll ja nicht so enden, dass der Baum irgendwann mal im Weg steht und dann abgesägt wird, oder?

    Davon mal ab glaub ich auch nicht, dass man nem Kind unbedingt mit nem Baum soviel beibringen kann, kommt auch drauf an wie alt das Kind ist. Der wächst derbe langsam, Bäume gibts außerdem draußen, Kinder wollen schnelle Erfolge sehen, die schnallen das noch gar nicht, wenn man denen sagt in zwei Jahren oder so kann man da die Äpfel von essen.
    Ich würd kleiner anfangen, indem ich den Kids erstmal draußen die Pflanzen erklär, wofür die da sind, ob man da was von essen kann und sowas, auch Pilze und so.
    Als erste Pflanze ist Kresse derbe gut. Das ist idiotensicher, geht schnell und kann man die auch essen, ist ähnlich wie Schnittlauch und Petersilie, kann man auch zu Hause in nen Topf setzen.

    Außerdem machts den Kids Spaß, wenn man mit Pflanzen basteln kann, grade Kastanien sind da gut für.
    Wenn ihr nen Garten oder sowas habt, buddelt da mal n paar Kartoffeln ein. Ich kenn mich da nicht soooooooo gut mit aus, aber ich glaub wenn man n paar eingräbt, wachsen da neue raus, oder? Hab da mal irgendwas gesehen. Und Kartoffeln essen die meisten Kids ja gerne.
    N paar stehen bestimmt auch drauf, Blumen wachsen zu sehen.
     
  5. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    Sam Hain
    Hihi ja wenn man kartoffeln einpflanzt vermehren die sich ähnlich wie Blumenzwiebeln.
    Es bilden sich Wurzeln kann man auch ab und an sehen wenn man kartoffeln zu lange liegen lässt. An diesen Wurzeln bilden sich dann neue Knollen.

    Was auch schön aussieht pflanzt mal eine gewöhnliche Zwiebel ein.
    Hab ich mal gemacht als eine schon stark zu keimen anfing. Die werden ziemlich groß wenn sie genug Platz haben udn haben eine wunderschöne weiße runde Blüte. Ausserdem wer einen Garten hat kann damit Wühlmäuse fern halten, die mögen nämlich keine Zwiebeln.
     
  6. Pfannenwenderin

    Pfannenwenderin Aktives Mitglied

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    Ich habe als kleines Kind von meiner Nachbarin eine Korkenzieher-Weide bekommen. Die war da grade mal nen halben meter hoch und eigentlich kaum mehr als ein Ast, der zu lange im Wasser stand und deshalb Wurzeln gebildet hatte.

    Meine Eltern haben einen großen Garten, da hab ich die dann am Rand eingepflanzt (ohne meine Eltern zu fragen, ohne irgendwelche Ahnung von richtigen Pflanzzeiten oder Pflege ;-) ).
    Natürlich haben sies bemerkt, aber war erstmal kein Problem, so ein kleines Bäumchen stört ja nicht ^^

    Aber Weiden wachsen unglaublich schnell :zwinker:

    Mein Vater kürzt den Baum jedes Jahr und jedes Jahr wieder denke ich, dass aus dem bisschen was er übrig lässt nie im Leben wieder was wachsen wird.
    Aber trotzdem ist er nach einem Jahr jedesmal wieder sehr viel größer als vor dem beschneiden :respekt

    Der Baum ist inzwischen fest mit dem Maschendrahtzaun verwachsen, man kann super drin klettern und die jungen Triebe sind jedes Jahr wieder ein Festessen für meine versammelte Nager-Schar.
    Außerdem bedient sich die halbe Umgebung an den Zweigen, die sind super zur Deko oder als Sitzstangen für Vögel.

    Meine Geschwister haben dann auch alle einen eigenen Baum verlangt :pfeif

    Meine Brüder haben Kirschbäume auf denen inzwischen mehr Kirschen wachsen als wir essen können (obwohl die Stare uns schon netterweise einen großteil der Ernte abnehmen :D ) und meine Schwester hat einen Birnenbaum, der irgendwie noch nicht so ganz verstanden hat, was von ihm erwartet wird.
    Letztes Jahr hatte er seine erste Birne und die war klein ud ungenießbar :baeh:

    Mein Kleines wird auch einen Baum kriegen.
    Nachdem wir vor 2 Jahren unseren knapp 100jährigen Apfelbaum fällen mussten (nachdem er eines natürlichen Todes gestorben war) ist jetzt nicht nur ein Platz frei sondern wir brauchen auch wieder einen zweiten Apfelbaum :sonne

    Kresse wirds auch mal aussäen dürfen, die hab ich eh meistens für die Küche da.
    Und äußert cool sind auch immer Grasköpfe (alte Feinstrumpfhose nehmen, paar Grassamen reintun, mit Sägespänen auffüllen, zuknoten, Gesicht draufmalen, gelegentlich gießen. Kriegt dann nach recht kurzer Zeit eine tolle Grasfrisur an der man dann Haare schneiden üben kann. Das war damals die einzige Möglichkeit mich davon abzuhalten mir meine Haare selbst zu schneiden :unsch)

    Generell kann man ne Menge kleine Experimentein den Alltag integrieren und so den Kindern spielerisch die Natur erklären und näher bringen. Ich glaube wenn ich nochmal 2 Minuten nachdenke fallen mir da nochmal ganz viele ein, meine Eltern waren, was das angeht, echt super :anbet

    LG
    die Pfannenwenderin
     
  7. Starshine

    Starshine Neues Mitglied

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    Das ist eine tolle Idee und das Thema sowieso sehr wichtig!
    Es hilft auch, öfter mit den Kindern spazieren zu gehen.
    Speziell jetzt im Herbst, wenn die Blätter fallen!
    Die Kinder werden begeistert sein von dem Geraschel,
    wenn sie da durchlaufen können :druecker
     
  8. optimisto

    optimisto Mitglied

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    bingo - gepflanzt !

    hallo, ihr lieben
    also der baum ( das bäumchen ) ist gepflanzt !!
    danke für eure hinweise, natürlich gehn wir viel raus das stärkt auch das naturerlebnis aber so ein eigenees bäumchen ist doch was besonderes.
    also mal sehn was draus wird ggg
    liebe grüsse
    :druecker
     
  9. Lotta99

    Lotta99 Neues Mitglied

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    Hallo,

    das Naturbewustsein bei Kindern zu stärken und zu fördern halte ich für sehr wichtig.
    Kinder, die ständig nur vor´m Fernseher oder der Playstation sitzen und anschliessend mit Mama und Papa mit dem Auto zu Mc Doof fahren und sich mit ungesundem Zeugs den Bauch vollschlagen, engeht etwas im Leben. *Obwohl das - wenn ich ehrlich bin - auch mal sein muß! ;D , aber eben nicht nur und ständig. *

    Besonders empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang die Waldkindergärten, die sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuen. Die Kinder gehen bei Wind und Wetter in den Wald und lernen mit Ihren ErzieherInnen die Tier- und Pflanzenwelt nach und nach kennen. Da unser Sohn auch in einen Waldkindergarten ging und in dieser Zeit so gut wie nie erkältet war, kann ich diese Kindergartenform allen Eltern, die auf der Kindergartensuche sind, nur wärmstens emfehlen. Besonder lustig ist mir noch das Bild vor Augen, wie die Kleinen Waldkids (zum Teil mit Zipfelkapuzenjacken von finkid ) im Winter ums Lagerfeuer standen und Stockbrot machten...

    Viele Grüße
    Lotta
     
  10. kay1973

    kay1973 Aktives Mitglied

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    Hallo!
    Ich finde es auch wichtig, das Kinder die Natur kennenlernen. Waldkindergärten finde ich an sich nicht schlecht, frage mich nur wie die Kinder den Übergang zur Schule schaffen, wo sie dann ja leider viel drinnen sitzen müssen...;-)
    Mein Sohn hat einen gemischten Kindergarten besucht, das heisst, die Kinder haben immer Matschklamotten da und gehen oft raus, bei jedem Wetter. Stockbrot machen usw ist ihm auch nicht fremd. Aber es wird auch drinnen gespielt und vorgelesen usw.

    Vor den Fernseher kommt mein Sohn nur begrenzt und unter Aufsicht, computerspiele kennt er nur von www.benjaminblümchen.de

    Gruss!
    Kay
     

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