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Schwangerschaftsdiabetes?

Nahezu jede werdende Mutter hat Ängste während der Schwangerschaft und vor der Geburt? Geht alles gut, stehe ich das durch? Haben Sie Schwindel oder Übelkeit? Diskutieren Sie hier im Forum Schwangerschaft mit anderen werdenden Müttern über die Entwicklung Ihrer Schwangerschaft. Stichworte: Schmerzen, Ausfluss, Blutungen, Übelkeit, Frühgeburt, Fehlgeburt.

Dieses Thema im Forum "Komplikationen, Frühgeburt und Fehlgeburt" wurde erstellt von MichaelP, 3 August 2014.

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  1. MichaelP

    MichaelP Neues Mitglied

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    Hi Zusammen,


    gibt es hier unter euch jemand der Schwangerschaftsdiabetes hat?


    Ich arbeite gerade an meiner Doktorarbeit und habe hierfür ein System entwickelt, welches Patientinnen während des Krankheitsverlaufes unterstützt, mit Tipps und Infos versorgt und ihnen hilft besser mit der Krankheit umzugehen.



    Derzeit suche ich Patientinnen, die das System nutzen und mir Feedback geben. Falls jemand von euch Interesse hat würde ich mich freuen wenn er mich direkt anschreibt.


    Unter **************** findet ihr auch weitere Informationen/Kontaktmöglichkeiten.


    Lieben Gruss

    Michael
     


  2. Lactoy7

    Lactoy7 Mitglied

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    Ich hatte einen Schwangerschaftsdiabetes. Ich habe nur auf die Ernährung achten müssen. Mit einem Messgerät hab ich meine dokumentiert. Der Nüchternwert sollte unter 90 und der 1 Stundeneert unter 140 liegen. Am Anfang fiel es mir sehr schwer mich daran zu halten. Ich wusste nicht welche Lebensmittel ich essen kann und manchmal war richtig verzweifelt, wenn der Wert nicht gestimmt hat. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, was mein Blutzuckerspiegel ansteigen lässt und wie er niedrig bleibt. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Sicherheit und es fiel mir nicht mehr schwer. Meine Werte waren immer gut

    Das konnte ich halten bis zum Ende meiner Schwangerschaft. Dem Baby ging es von Anfang bis Ende sehr gut. Laut meiner Frauenärztin war er aber einfach ein großes Kind das hat nichts mit dem Diabetes zu tun gehabt, da er von Anfang an immer groß war. Ich hatte eine normale Geburt und mein Baby war kleiner und leichter als sie Schätzungen der Ärzte. Wenn du dich einigermaßen an die Vorgaben hältst und dich dabei wohl fühlst ist alles in Ordnung und du brauchst dir keine Gedanken um dein Baby zu machen. Wenn du noch Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung
     


  3. Dianaii

    Dianaii Neues Mitglied

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    Natürlich, typischen Symptome eines Diabetes mellitus wie starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit und Schwäche sind häufig nur sehr mild ausgeprägt und werden im Zusammenhang mit der Schwangerschaft anders gedeutet.Nach aktuellem Wissensstand ist in erster Linie die Freisetzung verschiedener Hormone während der Schwangerschaft für den Gestationsdiabetes verantwortlich ist. Zusätzlich steigern bestimmte Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit, an einem Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken.Frauen, die bereits vor oder während der Schwangerschaft an Übergewicht leiden, haben ein höheres Risiko, einen Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln.Alter und genetische Faktoren,auch wenn bereits ein Familienmitglied der Schwangeren an einem Diabetes erkrankt ist, besteht ein höheres Risiko für eine Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft.Das Ziel der Therapie bei Schwangerschaftsdiabetes ist eine weitgehende Normalisierung der Blutzuckerwerte.Bei den meisten betroffenen Schwangeren lassen sich die Blutzuckerwerte mit Hilfe der richtigen Ernährung erzielen.Auch antidiabetische Medikamente in Tablettenform dürfen beim Schwangerschaftsdiabetes nicht eingenommen werden.
     
  4. eppe

    eppe Neues Mitglied

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    Ich hatte es in meiner ersten ss und messe jetzt auch schon seit 2 Monaten, aber bis jetzt sind die Werte ok. Denke aber schon, dass das wieder kommt. Allerdings ist das kein Grund zur Panik! Ist ja auch kein richtiger Diabetes - deine Bauchspeicheldrüse funktioniert normal nur eben der Bedarf ist gesteigert und da hakt es bei der Produktion. Wenn Du auf Deine Ernährung achtest, kommst Du ganz gut hin. Ich konnte es z.B. über die Ernährung regeln und musste kein Insulin spritzen und wenn das Baby da ist, dann ist nach 8 Wochen alles wieder im Lot. Wirst Du bei Deinem Diabetologen eine Schulung machen? Ich habe damals eine bekommen. Nur ein paar Stunden war direkt für Schwangere. Das dürfte Dir dann auch Deine Angst nehmen. Es ist schon ein bisschen nervig - immer aufs Essen achten müssen. Aber zum einen sind es nur ein paar Monate und zum anderen ist auch fürs Kind wichtig. Ich hoffe Dein Arzt bietet Dir auch diese Schulung an, wenn nicht kannst Du mir gern nochmal schreiben und ich beantworte Dir alle Fragen so gut ich kann. Aber ich kann nur nochmal betonen - das ist nix schlimmes.
     
  5. Fabiana

    Fabiana Neues Mitglied

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    Das ist sehr interessantes Thema. Schwangerschaftsdiabetes kann sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken, da er keine direkten Beschwerden bereitet. Daher besteht die Gefahr, dass der Diabetes nicht oder zu spät therapiert wird. Aus diesem Grund wird bei Schwangeren routinemäßig im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge der Blutzucker kontrolliert. Bei erhöhtem Risiko wird der Frauenarzt einen oralen Glukosetoleranztest empfehlen, damit ein Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt und zum Schutz von Mutter und Kind behandelt werden kann. Einem Schwangerschaftsdiabetes können Sie bedingt vorbeugen, indem Sie versuchen, Übergewicht möglichst schon bei Kinderwunsch zu vermeiden. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und nehmen Sie die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft wahr.
    Sollte die Ernährungsumstellung nicht ausreichen, um den Blutzuckerspiegel zu normalisieren, benötigt die Schwangere zusätzlich eine Insulinbehandlung.
     
  6. sgae

    sgae Neues Mitglied

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    Ich hatte einen Schwangerschaftsdiabetes. Ich habe nur auf die Ernährung achten müssen. Mit einem Messgerät hab ich meine dokumentiert. Der Nüchternwert sollte unter 90 und der 1 Stundeneert unter 140 liegen. Am Anfang fiel es mir sehr schwer mich daran zu halten. Ich wusste nicht welche Lebensmittel ich essen kann und manchmal war richtig verzweifelt, wenn der Wert nicht gestimmt hat. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, was mein Blutzuckerspiegel ansteigen lässt und wie er niedrig bleibt. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Sicherheit und es fiel mir nicht mehr schwer. Meine Werte waren immer gut. Das konnte ich halten bis zum Ende meiner Schwangerschaft. Dem Baby ging es von Anfang bis Ende sehr gut. Laut meiner Frauenärztin war er aber einfach ein großes Kind das hat nichts mit dem Diabetes zu tun gehabt, da er von Anfang an immer groß war. Ich hatte eine normale Geburt und mein Baby war kleiner und leichter als sie Schätzung der Ärzte. Wenn du dich einigermaßen an die Vorgaben hältst und dich dabei wohl fühlst ist alles in Ordnung und du brauchst dir keine Gedanken um dein Baby zu machen. Wenn du noch Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung
     
  7. Faride

    Faride Neues Mitglied

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    Hallo.Ich kenne über dieses Problem. Meine Freundin hatte Schwangerschaftsdiabetes gehabt. Schwangerschaftsdiabetes ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels, der in aller Regel auf die Zeit der Schwangerschaft beschränkt bleibt. Unmittelbar nach der Entbindung verschwindet die Krankheit wieder. Ein überhöhter Blutzuckerspiegel kann sowohl für die Mutter, als auch ihr Kind negative gesundheitliche Folgen haben.Einige Schwangerschaftshormone wirken dem Hormon Insulin, welches für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist, entgegen. Um einen gesunden Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten, muss die Bauchspeicheldrüse deshalb immer mehr Insulin produzieren. Bei Frauen, die unter Schwangerschaftsdiabetes leiden, ist die Bauchspeicheldrüse zu einer solchen Mehrleistung nicht fähig.
    In vielen Fällen ist eine Ernährungsumstellung als Therapiemaßnahme ausreichend. Bei Schwangerschaftsdiabetes sollte punkto Ernährung vor allem auf die Wahl der richtigen Kohlenhydrate geachtet werden. Zu meiden sind Weißmehlprodukte und Zucker in reiner Form. Eine ballaststoffreiche Kost, die reichlich Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthält, kann das Krankheitsbild hingegen positiv beeinflussen. In manchem Fällen ist zusätzlich zur Ernährungstherapie eine begleitende Insulingabe erforderlich.
     

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