brauche Rat - Tochter, 4 Jahre mit Problemen bei der Wortbildung am Satzanfang

In diesem Forum geht es um Kinder mit Sprachdefiziten wie z.B. Dyslalie und Dysgrammatismus. Wir laden Sie ein, sich mit anderen Eltern über die speziellen Sprachschwierigkeiten und Sprachprobleme Ihrer Kinder auszutauschen.

Dieses Thema im Forum "Sprachstörungen bei Kindern" wurde erstellt von Besorgter Daddy, 17 Februar 2009.

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  1. Besorgter Daddy

    Besorgter Daddy Neues Mitglied

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    Hallo,

    meine Tochter (4 Jahre, 9 Monate) hat in den vergangenen Jahren mehrfach Phasen durchlaufen in denen sie entwicklungsbedingt Probleme hatte, den Satzanfang flüsssig zu bilden. Nach einigen Wochen war dies aber meistens vorbei.

    Jetzt ist sie urplötzlich wieder damit angefangen. Es fällt ihr sehr schwer das erste Wort des Satzes zu bilden. Sie muss teilweise mehrfach ansetzen und presst das Wort dann - mit veränderter Gesichtsmimik - heraus. Der Rest des Satzes und auch die Folgesätze sind dann in der Regel deutlich und fehlerfrei.

    Wir haben sie bisher nicht verbessert, sondern gewartet bis sie den Satz ausgesprochen hat und es scheint ihr selbst auch noch nicht negativ aufzufallen.

    Auch wenn sie erst in 1,5 Jahren in die Schule geht, mache ich mir immer größere Sorgen, da sie eh schon ein schüchternes Mädchen ist und mögliche Hänseleien in Kindergarten/Schule sie in ihrer Entwicklung negativ beeinträchtigen würden . Bisher hat unser Kinderarzt immer auf das Entwicklungsstottern verwiesen und auch Recht gehabt.

    Kann mir jemand sagen, wann ich in jedem Fall einen Logopäden hinzuziehen sollte? Wie lange soll ich warten, ob sich auch diesmal das Stottern von selbst legt?

    Besten Dank
     


  2. User8

    User8 Guest

    hallo,
    gleich zuerst: ich weiß nicht wie lange man von entwicklingsstottern sprechen kann, dazu melden sich bestimmt bald ein paar die sich auskennen, aber:
    Zu Logopäden gehen kann nie schaden,oder? Die kennt sich richtig aus und mehr als sich ein bisschen mit eurer Tochter "abgeben" passiert ja nicht- selbst wenn sich das stottern von alleine wieder gibt.....
    Der Logopäde kann ihr sicher auch ganz viel Selbstvertrauen mitgeben( mein Sohn war da wegen eines Lispelns das sich auch - so wie die Logopädin es gesagt hat- von alleine gegeben hat. Man kriegt da halt auch vile Tips die einem als eltern helfen....
    Nun bin ich gespannt was die anderen meinen :zwinker:
    Rebecca
     


  3. IlkaM.

    IlkaM. Guest

    Das kann gut sein, dass sie während Entwicklungsschüben Probleme mit der Sprache hat. Das wäre dann eine psychische Ursache: Sie sucht nach ihrer Mitte, nach innerer Harmonie (während dieser Entwicklungssprünge kommt die durcheinander, das ist ganz normal), und das äußert sich so. (Andere Kinder werden aggressiv, weinerlich, schlafen besonders schlecht oder besonders viel, werden anhänglich, verlieren scheinbar an Selbstständigkeit ...)

    Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema "Sprachförderung" und habe ein sehr schönes Konzept gefunden: das Sprechzeichnen (link zu amazon-Ergebnissen, ich habe das Hexen-Buch, es ist toll, braucht aber eine kleine Vorarbeit durch die Eltern, da sie die Übungen begleiten müssen - aber das ist bei diesen Übungen allgemein so :zwinker: ).

    Es fördert die Körperwahrnehmung beim Sprechen inklusive Motorik. Ganz gezielt soll dadurch z.B. auch Stottern behandelt werden.

    :bye:
     
  4. f.j.neffe

    f.j.neffe Aktives Mitglied

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    Die tatsächlich zuständigen Kräfte stärken

    Die Kräfte, die das Problem lösen sollen, sind sinnvoller weise zu stärken. Das ideale Mittel dafür ist Suggestion. Suggestion ist eine Geste von unten hinauf, ein besonders feiner geistiger Umgang mit den Talenten. Als Ich-kann-Schule-Lehrer erforsche ich diese Möglichkeiten seit ca. 35 Jahren. Alles, was wir tun, hat so ohnehin suggestive Wirkung; wenn ich darauf achte, wird vieles verständlich. Und oft habe ich beobachtet, dass gerade das, womit man angestrengt das Prtoblem lösen will, es immer noch größer macht. In Coués Autosuggestion ist dieses "Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung" erklärt: Dort findet sich auch ein probates Kapitelchen über Schlagfsuggestion. Da kannst Du direkt mit den Kräften im Unbewussten - den Talenten - sprechen und ihne Stärkung zusprechen, ihne ihre gute Entwicklung ausmalen, einen klaren Auftzragh dafür geben u.dgl.m. Nicht der bewusste Verstand, an den wir uns so oft vergeblich wenden, steuert die Lebensfunktionen sondern das Unbewusste. Die Kräfte dort brauchen unsere Stärkung, dann sind sie stark genug, die Aufgaben für uns zu lösen. Denke es Dir durch und probiere es, ich wünsche guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe
     

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