Tochter 9 Jahre wenig Selbstvertrauen

Die Pubertät beginnt zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr und ist die entscheidendste aber auch die sensibelste Phase in der Entwicklung. Was haben Sie mit Ihrem Kind erlebt? Wo kommen Sie nicht weiter? Stichworte: Jungen, Mädchen, Ernährung, Verlauf, Jugendliche, Aufklärung und Vorpubertät.

Dieses Thema im Forum "Pubertät bei Jungen + Mädchen" wurde erstellt von maki2912, 16 Juni 2010.

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  1. maki2912

    maki2912 Neues Mitglied

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    Hallo,

    meine Tochter ist 9 (fast 10) und ich weiss nicht so richtig, was in letzter Zeit mit ihr ist und wie ich mich gegenüber ihr verhalten soll. Sie fängt oft grundlos an zu heulen bzw. ist so empfindlich... ich hab manchmal das Gefühl, sie beschäftigt sich mit irgendwas und kann es nicht richtig ausdrücken, es kommen schon ein paar Sachen auf sie zu, die sie vielleicht beschäftigen: die Oma ist im Reha (Knie-OP) und Ende Juli gehe ich für 3 Wochen in Kur (Depressionen, Panikattacken :-( ). Aber ich habe ihr erklärt, das die Oma die OP gebraucht hat und für mich die Kur auch wichtig ist. ich versuche so, sie zu verstehen und ihr zu helfen.
    Als ich sie vor ein paar Tagen wieder gefragt habe,warum sie weint, sagte sie wieder "weiss nicht".
    Dann hat sie gesagt, das sie mehr mit mir unternehmen will...ich habe nicht gedacht, das ihr das fehlt. Ich bin nur vormittags berufstätig, damit ich nachmittags da für sie sein kann. Natürlich bin ich auch froh, wenn sie mit Freundinnen spielt, aber da schieb ich sie doch nicht ab....
    Wir waren gestern im Kletterpark, war ein voller Erfolg und das wollen wir auch weitermachen, wenigstens 1x die Woche einen Mama-Tochter-Tag , aber ich hab trotzdem Angst, das da mehr dahintersteckt.

    Weil ich mit den blöden Deprí´s, Panikattacken und Krankheitsängsten schon vorbelastet bin, hab ich Angst, das sie das gleiche vor sich hat. Sie ist leider auch ein Einzelkind wie ich und ich will auf keine Fall, das es so wird wie bei mir.
    Sie ist zwar zurückhaltend draussen aber eigentlich immer positiv gewesen, nur so seit einem halben Jahr reagiert sie so empfindlich.
    Ich hab manchmal das Gefühl, das ich garnicht mehr an sie rankomme. ich hab sie sogar schon gefragt, ob sie denn Angst vor mir hat, weil ich es mir einfach nicht erklären kann warum sie sich bei mir so verhält. Oder bilde ich mir das einfach nur ein, weil ich es von mir kenne? Kann das denn schon der Anfang der Pubertät sein?

    Ich würde mich sehr über einen Tipp freuen, wie ich mit der Situation umgehen kann oder vielleicht sehe ich es auch zu eng, weil ich die Parallelen zu mir befürchte?
     


  2. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    Gerade heute habe ich gehört, das Mädchen immer früher in die Pupertät kommen und das Hormondurcheinander in der Pupertät führt zu Gefühlsausbrüchen die sie nicht erklären können. Natürlich können die anderen Punkt auch eine Rolle spielen die dann noch dazu kommen.

    Gut war, dass du ihr erklärt hast das die OP und auch deine Reha sehr wichtig sind.
    Sie wird sicherlich noch öfters ohne ersichtlichen Grund traurig sein. Nimm sie dann in den Arm das hilft oft mehr als 100 Worte.
    Sei für sie da wenn sie reden will und das mit den Mutter-Tochter tag finde ich auch eine sehr gute idee.
     


  3. maki2912

    maki2912 Neues Mitglied

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    Hallo Ilona,
    danke für Deine Antwort. Ich hab meine Tochter in den letzten Tagen beobachtet...und ich glaub mittlerweile, das ich aufgrund meiner Vorgeschichte zuviel in ihr Verhalten rein interpretiert habe. :rolleyes:

    Liebe Grüße...Marion
     
  4. f.j.neffe

    f.j.neffe Aktives Mitglied

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    Zuspruch

    Zuerst einmal lege ich Dir ans Herz, Dich Deiner selbst abnzunehmen. Mütter sind starke SENDER. Jeder Mensch strahlt aus, was er denkt und was ihn beschäftigt, tief in andere hinein. Mit Worten kann man gar nicht so tief wirken wie mit ausgestrahlten Gedanken.
    Deine so feinen, sensiblen Seelen- und Geisteskräfte brauchen, ebenso wie der Körper, regelmäßig was zu essen. Wir haben aber in der Regel nie gelernt, unsere seelischen und geistigen Talente zu stärken und zu pflegen. Als bewährte Schnellanleitung erst einmal für Dich weise ich Dich auf Coués Autosuggestion hin, die Du für ein paar Euro in jeder Buchhandlung bekommst.
    Wenn es Dir dann etwas besser geht, dann kannst Du Dich zu Deinem Kind ans Bett setzen und direkt mit den unbewussten Kräften sprechen, die sich da überfordert fühlen, kannst sie achten und anerkennen, ihnen ihre Güte bestätigen und sie aufrichten, ihnen ihre gute Entwicklung ausmalen und ihre Bedeutung dafür würdigen, kannst ihnen auch einen klaren Auftrag dafür geben und sie Deiner Solidarität versichern. Jeden Abend ein paar Minuten, die auch Dir guttun. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
    Franz Josef Neffe
     
  5. Tanja

    Tanja Namhaftes Mitglied

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    Hat sie das denn jetzt erst oder ist sie von jeher eher ein zurückhaltender Typ gewesen?

    Was macht sie in ihrer Freizeit, welchen Sport macht sie?
    Wie ist sie in der Schule und seit wann weint sie mehr?

    Wenn Deine Tochter schon immer so war, dann würde ich zuerst mal zusehen, dass sie Dinge tut, die ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstbewusstsein steigern.

    Wenn es jetzt erst so ist, dass sie viel weint, würde ich das zu allererst mit dem Kinderarzt besprechen. Der kann sicher entscheiden, wie Ihr weiter verfahren solltet, denn er kennt Deine Tochter ja bestimmt schon länger.

    Ich habe auch eine Tochter, die früher viel geweint hat und vom Selbstbewusstsein eher weniger hatte. Sie hat mehrere Brain-Gym Kurse gemacht (weil sie auch in Mathe nicht so klarkam), die eine Kinesiologin angeboten hatte.
    Später hatte sie auch 2 mal Einzelsitzungen bei der Kinesiologin. Das hat immer prima geholfen, gerade weil sie auch Angst vor verschiedenen Situationen hatte.

    Generell finde ich es NICHT normal, dass ein Kind andauernd weint. Die Ursache könnte natürlich sein, dass Oma eine OP hat und sie weiß, dass Du bald für ein paar Wochen weg sein wirst. Vielleicht macht sie sich Gedanken darüber, fühlt sich alleine oder hat Angst davor, alleine zu sein.
    Ich weiß nicht, inwieweit Du in der Lage bist, solche Themen anzusprechen. ich würde das alles aber nicht unter dem "Pubertätsaspekt" abhaken.
     
  6. Hanna1

    Hanna1 Neues Mitglied

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    Hallo hallo,
    ich finde das wichtigste ist es die Kinder, in diesem Falle deinen Tochter zu loben. Ich würde so vorgehen das ich mich und meinen Ehemann als Charakter analysiere um dann Rückschlüsse auf das Kind ziehen zu können.
    Wenig Selbstvertrauen kann natürlich viele Faktoren haben wie z.B. Hänseleien in der Schule oder auf dem Spielplatz. Meine Tochter probiert oft Kosmetik aus, damit meine ich meine gute und teure!! Letztens wollte Sie wissen wie ihr Papa den Krawattenknoten bindet und promt war sie im Internet auf der Seite http://www.Krawattenmode24.de gelandet. Naja, verneinen kann ich das dann nur zu einem bestimmten Maße, denn sie ist wie deine Tochter nicht so selbstbewusst.

    VG
     

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