brauche Rat - Uneinigkeit mit der Mutter über Schulwahl bei ADS-ähnlicher Wahrnehmungsstörung

Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von o.s., 9 Juni 2005.

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  1. Liliki

    Liliki Mensch

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    Hallo Olaf,

    Mir tut es auf der einen Seite wirklich Leid, dass Du Dir bei Deiner ExFrau kein besseres gehör für Deine Zweifel und Gedanken verschaffen konntest - auf der anderen Seite würd ich die oben beschriebe Chance versuchen, auch andersrum zu nutzen: Du könntest Deinem Sohn die Chance geben und schauen, ob er auf dieser beschriebenen Waldorfschule nicht doch prima zurecht kommt und sich mit seinen Neigungen und Fähigkeiten gut entwickeln kann. Wenn das nicht der Fall sein sollte, würdest Du es doch sicher mitbekommen und ebenso wie es viele Kinder gibt, die von Regelschulen später auf Waldorfschulen wechseln, gibt es genügend Kinder, die den Weg anders herum gehen.

    Mich hat deine Geschichte noch mal bewegt, weil ich denke, ein Konflikt mit der Mutter der Kinder, der sogar vor Gericht endet, ist -außer in vielleicht eher seltenen extremen Fällen- nur selten im Sinne der Kinder?! Wenn man gegen den anderen Elternteil klagen muss, agiert man leider auch nicht 100%ig für die Kinder, weil sie letztlich in einen Streit wechselnder Loyalitäten einbezogen werden ... auch wenn man sich ziemlich viel Mühe gibt, die Kinder rauszuhalten.
    Das ist doch bei den feinen Antennen kaum möglich, also kann es den Kindern nur wirklich gut mit beiden Eltern gehen, wenn es den Eltern ziemlich gut miteinander geht - trotz Trennung!


    Sind denn die Konflikte, die Ihr jetzt wegen der Schulbildung Eurer Kinder miteinander habt letztlich Fortführungen der früheren Paarkonflikte (zB. Gefühl versus Intellekt) ??? Wäre es noch irgendwie hilfreich, vielleicht bei ProFa oä ein paar Sitzungen gemeinsam zu machen, um die Elternebene ein bisschen mehr zu glätten?

    Für die Einschulung Deines Sohnes auf jeden Fall so oder so alles Gute!


    Lili
     
  2. o.s.

    o.s. Neues Mitglied

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    Hallo Lili,

    auf deinen beschriebenen Vorschlag wird es wohl hinauslaufen. Das mit dem Gericht hatte ich ja nicht etwa als Alternative beschrieben, sondern kannte ich aus leidvoller eigener Erfahrung. Ich kann nur jedem dringendst davon abraten, so etwas auch nur in Erwägung zu ziehen! Das hat bei uns wirklich zu noch viel mehr Spannungen im notwendigen Miteinander geführt!

    Ich werde, nicht zuletzt auch wegen der Möglichkeit, dass die Schule ihm wirklich guttut, zustimmen. Letztlich sind es immer die Personen, sprich Lehrer, die das Schicksal unserer Kinder in der Hand halten. Das Konzept dahinter ist auch wichtig aber wohl nicht immer entscheidend.

    Meinen Frieden mit den Waldis und der Anthroposophie und mit Steiner und seinen Jüngern werde ich aber wohl niemals schließen! Zum Glück erwartet das ja auch niemand von mir. ;-)

    Ich hatte heute Abend noch ein längeres Gespräch mit dem oben schon mal erwähnten Waldorf-Vati (Kinderarzt). Dessen Frau ist im Vorstand einer Waldorfschule, beide also nicht ganz neutral getrimmt, aber er hat mit soviel Begeisterung von dieser Schule - auch im Vergleich zu "normalen" Waldorf-Schule, auf den seine und meine Tochter gehen - berichtet, dass mich ein wenig von seiner Begeisterung ermutigt hat, meine Blockade aufzugeben.

    Was ich mich allerdings noch frage ist, was ist mit den Medikamenten. Momentan erhält er Ritalin 2x täglich. Der Arzt findet das Medikament hilfreich. Waldorfschulen lehnen Ritalin allerdings grundsätzlich ab. Weiss also nicht, ob die Schule eine Aufnahme davon abhängig macht, ob wir zustimmen, das Medikament abzusetzen. Und was dann machen? Der Schule bzw. dem Waldorf-Konzept zuliebe auf eine sinnvolle medizinische Hilfe verzichten? Naja, mal sehen...

    Am Samstag werde ich mir also das 1,5-stündige Flötenspiel geduldig anhören, um dann mit der Lehrerin ein möglichst gelassenes, vorurteilsarmes Gespräch zu führen.

    Soviel dazu. Wenn Interesse besteht, kann ich ja berichten, wie es weitergeht und wie mir die Schule letztlich gefällt - unabhängig von ihrer weltanschaulich verqueren Prägung.

    Gruß
    Olaf
     
  3. redneb

    redneb Guest

    Mich würde der Bericht sehr interessieren. Nicht so sehr, was die Weltanschauung angeht, die kenne ich. Mir geht es darum, was diese Schule mit Deinem Kind macht - ich denke, darum geht es.
     
  4. Meggy

    Meggy Guest

    Upsti, da habe ich ja den Zusatz vergessen..... :schiel Und der heißt so....

    Hallo O.S.
    Wie war denn nun der Samstag, hast du etwas interessantes erfahren, was dir hilft?
    Und wie geht es weiter? Hast du noch etwas erreicht oder wartest du nun ab?

    Würde mich freuen, wenn du weiter berichtest.... :D
     
  5. Ivanhoe

    Ivanhoe Guest

    Nachdem meine werte Gattin (Regina32) ihre Erfahrungen schilderte, will ich doch auch mal meinen Senf dazu geben:

    Eine sehr gute Freundin von mir, hatte ihre Jüngste in einem Waldorfkindergarten. Diese Freundin ist selbst esoterisch und anthroposophisch engagiert (*mal vorsichtig ausdrück*). Sie dachte, sie täte ihrer Kleinen damit einen Gefallen. Nachdem es nun nach einiger Zeit zu Verhaltensauffälligkeiten gekommen war, die sich in Essstörungen, aggressives Verhalten und Zurückgezogenheit äußerten, wurde die Kleine irgendwann einmal behutsam befragt, vor allem, über die Herkunft diverser blauer Flecken an ihrem Arm.

    Heraus kam folgendes:

    Um die Gemeinschaft zu fördern, wurden die Kinder aufgefordert, mit jedem anderen zu spielen. Nur das sich natürlich in einem Kindergarten auch irgendwann Freundschaften bilden. Wenn also die Kleine mit Ihrer Freundin spielen wollte, mit ihr am gleichen Tisch essen oder was anderes zusammen machen wollte, wurde die Erzieherin schon mal grob bei der Durchsetzung ihrer pädagogischen Ideale. Die Kleine wurde vehement weggezogen und auch mal durch Isolationshaft bestraft (sie musste allein in einem Zimmer sitzen).

    Meine Freundin und ihr Mann haben, nachdem das ruchbar wurde, sofort den Betreuungsvertrag gekündigt. Indes wollte der Kindergarten die Kündigung nicht anerkennen und drohte mit rechtlichen Schritten. Man einigte sich dann doch, den langwierigen, schmutzigen Rechtsstreit zu vermeiden und akzeptierte die Kündigung. Meine Freundin sollte noch einen Maulkorberlass unterschreiben, der es ihr verbot, sich in der Öffentlichkeit negativ über die Waldorfpädagogik im Allgemeinen und dem Kindergarten im Speziellen zu äußern. Der Vertrag kündigte eine Strafe von 10.000 DM pro nachgewiesenen Einzelfall an. Meine Freundin weigerte sich - auf mein Anraten - diesen Wisch zu unterschreiben. Ich ließ sie dem Kindergarten mitteilen, dass im Falle von weiteren Versuchen, sie unter Druck zu setzen, den Rechtsweg beschreiten würde. Seit dem hat sie Ruhe.
    Der Kindergarten wurde mittlerweile geschlossen, weil sich mehr Eltern über die Art und Weise der Ausgestaltung der pädagogischen Inhalte beschwerten. Die Stadt entzog dem Kindergarten irgendwann die Zulassung.

    Dies ist sich ein extremer Einzelfall, aber er zeigt, - mit den Schilderungen von Regina – dass man die Waldorfpädagogik nicht kritiklos akzeptieren sollte. Ich würde allen abraten ihre Kinder auf eine solche Einrichtung zu schicken. Es gibt genug andere Alternativen.

    Gruß Ivanhoe
     
  6. Meggy

    Meggy Guest

    Aber wie willste was machen, wenn die Mutter das sogar gerichtlich durchsetzt?
    Hast du dazu eine spezielle Idee?
     
  7. o.s.

    o.s. Neues Mitglied

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    Hallo Ivanhoe,

    deine Schilderungen sind ja nicht so schön! Letztlich aber hat deine Freundin ja die Kurve gekriegt und ihre bedingungslose antroposophische Gläubigkeit etwas relativiert!?

    In meinen Augen muss man Steiners wirken aus seiner Zeit heraus betrachten. Da lief im Schulischen sicher mächtig viel schief und er hatte in der Zigarrenfabrik eine prima Spielwiese für seine Ideen.

    Und einige gute Dinge sind ja dabei herausgekommen:
    - Epochenunterricht
    - Neben dem Geist auch die Sinne und die Seele (=Gefühle) anzusprechen
    - Den Wert Gemeinschaft und Harmonie zu stärken
    - ääääähhhh.... ???

    Was mir völlig schleierhaft ist, sind folgende Punkte:

    Viele Eltern, die Waldorf ganz toll finden, wissen nicht....

    - dass Waldorf eben nicht gleichbedeutend mit individuell, sanft, liebevoll und antiautoritär ist
    - dass der Waldorf-Ökolook nichts mit dem landläufigen Öko zu tun hat.
    - dass Waldorflehrer in den meisten Fällen gläubige Antroposophen sind
    - dass Antroposophen an Reinkarnation, Engelshierachien, Geistes- und Astalleiber glauben und daran, dass es keine Evolution gibt, dass sich alle "Krankheiten" antroposophisch erklären lassen, dass sich Kinder ihre Eltern aussuchen, dass es Atlantis wirklich gab, dass Technik und Hedonismus etwas grundsätzlich "teuflisches" sind - im Wortsinne... usw...
    - was Eurythmie ist und was es für Grundlagen hat (antroposophische)
    - warum man erst mit 7 Jahren nach dem Zahnwechsel einschulen sollte
    - warum erst ab 14 bzw. nach der 8. Klasse wirklich richtig intellektueller Unterricht beginnen sollte und Computer vorher schädlich sind
    - warum man nicht impfen sollte
    - warum Ritalin teufelszeug ist
    - warum nur Heileuryithmie den Kindern helfen kann.


    Immer wieder erstaunlich, dass der Unterricht und Kindergarten trotzdem Spaß machen kann - macht er ja anscheinend - und dass es Kinder gibt, die mit dem Abitur abschließen.

    Naja, sehen wir es mal so: Schüler einer katholischen oder evangelischen Schule werden auch nicht alle Priester oder Nonnen....

    In deinem Fall scheint es sich um einen der öfters mal erwähnten Ausfälle von Waldorflehrern und Erziehern zu handeln, die Steiner zu wörtlich nehmen und keine wirkliche Liebe den Kindern gegenüber empfinden.
    Aber solche positiven Waldorf-Persönlichkeiten gibt es halt auch. Und die haben dann häufig auch eine besondere Passion, weil sie ihr Wirken als (antroposophische) Mission sehen. Den Begriff "Sekte" erwähne ich lieber nicht ;) sonst nehmen mich viele nicht mehr für voll. Da muss man ja sehr vorsichtig mit sein. Finden viele wohl ein "Schimpfwort", obwohl die Kirchen mit Sekten ja vor allem Abspaltungen von der Kirche bezeichnen, die deshalb schaden, weil Sie zu Abwanderungen von der Hauptkirche führen. Die Reformation war ja anfangs für die Katholiken auch eine Art von "Sekte".

    Aber jetzt schweife ich ab.

    Gruß
    Olaf

    P.S.: Ja - ich kann wirklich nur immer wieder appellieren! Schaut euch genau an, was die Grundlagen von Waldorf-Pädagogik sind. Die Antroposophie. Und seid euch immer bewusst, dass sich Waldorf nie von seinem Begründer Rudolf Steiner wird trennen lassen! Und seht Waldorf immer als Ganzheit. Nicht nur Erziehungsauftrag sondern vielmehr auch Geisteshaltung und Weltanschauung (und in meinen Augen noch mehr...)
     
  8. o.s.

    o.s. Neues Mitglied

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    Wird sie nicht mehr tun.
    So viele Personen haben mir in den letzten Wochen geraten, still zu halten und die Entscheidung nicht zu blockieren, dass ich letztlich zugestimmt habe.

    Die Gefahr, dass mein Sohn in der Regelschule dann doch "untergeht", konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Dann lieber eine sehr kritische Beobachtung des Wirkens der Waldorf-Schule in den nächsten Monaten und Jahren.

    Was ist passiert in den letzten Tagen?

    - Gespräch mit einem Vater, dess Sohn auf diese Schule geht, Exfrau ist im Vorstand einer Waldorfschule: Begeistert, viel besser als die "normale" Waldorfschule. Wäre ein Segen für seinen Sohn. (bringt ihn jeden Morgen 6 Tage die Woche mit dem Auto zur Schule, 25 Km quer durch die Stadt....)
    - Gespräch mit einer Schulpsychologin vom Berliner Jugendamt (erst mal abwarten, es gibt in Berlin keine Kleinklassen-Schulen mehr, der rot-rote Senat hat alles zugunsten des neuen Integrationskonzeptes weggestrichen, außer einigen ganz wenigen Ausnahmen...)
    - Gespräch mit der Lehrerin (ist zwar Antroposophin, macht aber keinen völlig entrückten Eindruck, das Wort "pragmatisch" fiel mehrmals.... alle Achtung!)
    - mehrere Gespräche mit dem betreuenden Facharzt meines Sohnes
    - und Gespräche mit Eltern, Familie, Freunden
    - Elternabend in der neuen Waldorfschule, aber das ist ein Thema für sich.... 0( 0( 0(

    Fazit: Mein Sohn wurde angenommen. Ich werde unterschreiben. Er ist aber weiterhin unter ärztlicher Beobachtung und Behandlung.

    Ach so, was ich nicht so gut finde:

    Waldorf versucht sich, so weit wie möglich in familiäre Angelegenheiten einzumischen. Das fängt damit an, dass definiert wird, was guten und was schlechtes Essen ist, welches Spielzeug geeignet ist, wieviele Kinder zum Kindergeburtstag kommen sollten, was zuhause mit Fernsehen und Computer ist......

    Schlimm wird es aber, wenn sie einem aufzwingen, welche bzw. ob sein Kind Medikamente bekommt oder nicht.
    Ganz konkret wurde uns durch die Blume gesagt, dass Leander nur dann "eine Chance" auf der Schule hätte, wenn wir uns gegen die Medikamente (Ritalin) aussprechen würden. Das Medikament wäre schädlich und bei der Erziehung hinderlich. Dafür gäbe es andere Hilfsmittel, z.B. Heileurythmie. Was noch, wurde mir leider nicht verraten.

    Der behandelnde Arzt war nämlich zum Schluss gekommen, dass bei ihm das Ritalin hilfreich sei.

    So.

    Und was sagt ihr dazu?
     
  9. Meggy

    Meggy Guest

    Nun, das Medikament ist sicherlich ein Hilfsmittel.

    :respekt Du beobachtest die Situation so gut :applaus, dass es doch vielleicht einen Gedankengang wert wäre, es OHNE zu VERSUCHEN...
    Ich will hier nicht für oder gegen die Auffassung der Waldorfschule sprechen, dafür kenne ich mich viel zu wenig damit aus.

    Regelschulen handhaben es gerne umgekehrt. Sie legen Eltern auffälliger Kinder nahe, sich Ritalin verschreiben zu lassen... :schiel Habe ich jedenfalls erlebt...
    Was ist nun besser? Nichts von beiden, oder? ?( ?( ?(

    Wenn Arzt, Therapeut und Eltern zu dem Entschluss kommen, dass Medis sein müssen, dann ist es okay. Wenn ich aber eine auch nur winzig kleine Chance sähe, OHNE Medi klarkommen zu können, dann würde ich sie nutzen. Sofort...
    Ihr habt euch ja nun (mehr oder minder) FÜR diese Schule entschieden und wenn die Schule also meint, dass sie es ohne Medis mit deinem Sohn packt und du und deine Frau auch dann noch mit ihm klarkommen, dann probiert es doch.
    Und wenns nicht klappt, anfangen kann man doch immer dann noch damit....
     
  10. o.s.

    o.s. Neues Mitglied

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    Hallo rosenmeg,
    Ja, darauf habe ich mich letztlich schweren Herzens auch eingelassen und habe bei einem Elterngespräch gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Ich mag nur keine Intoleranz und Idiologie. Dafür ist unsere Welt zu komplex und großartig, dass man Alles in ein gut oder schlecht oder richtig und falsch pressen kann.

    Solche Erpressungsversuche sind eine offene Kapitulationserklärung und ähnlich schlimm. Mit dem Unterschied, dass es immer einen Arzt geben muss, der die Medikamention befürworten muss. Nicht, dass ich Arzt-gläubig bin, aber ich vertraue Ärzten mehr als Esoterikern.

    Ja schon. Nur wenn das Medikament wirklich im Gehirn für gedankliche Klarheit sorgt, die das Kind sonst nicht erfahren kann, dann sollte man das in einer so lernsensiblen frühen Phase auch nutzen. Ich hätte es als Chance gesehen, unterstützend zusätzlich hilfreich sein zu können...

    Na klar, du hast Recht! Genauso werden wir es machen. Und eigentlich bin ich ein geduldiger Mensch. Und wenn es mir zu bunt wird, habe ich Mittel und Wege, uns dort "unmöglich" zu machen... ;)

    Gruß
    Olaf
     
  11. Meggy

    Meggy Guest

    Nun, SOCHE Ärzte zu finden, DASS ist LEIDER gar kein Prob... :shake Ich erlebe es immer wieder, WIE schnell Ärzte das verschreiben. Ich finde das zwar unverantwotlich, aber schwarze Schafe gibt es eben in jeder Branche.... Aber das ist wohl ein Thema für einen neuen Thread, hat ja nichts mit euch zu tun.... :-D

    Na, DAS ist doch die richtige Einstellung! Du bleibst ja am Ball und das finde ich GUT so!!!
    :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus :applaus
     
  12. o.s.

    o.s. Neues Mitglied

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    Na, soviel Applaus beschämt mich ja doch etwas. :D

    Danke für deine Anteilnahme! Sicher möchte man in einem Forum auch immer ein bisschen Bestätigung bekommen (von wegen Eitelkeit und so...) aber es ist noch hilfreicher, ab und an auch an die Sichtweise der anderen Seite zu erinnern!

    Deswegen haben mir auch eure Beiträge etwas dabei geholfen, für mich mehr Klarheit und Ruhe zu bekommen, die nächsten Schritte einfach anzugehen und zu schauen was daraus wird.

    Und wenn ich beim einen oder anderen noch etwas die Kritikfähigkeit gegenüber Waldorfs angespitzt habe, würde mich das sehr freuen!

    Gruß
    Olaf
     
  13. Extrapina

    Extrapina Neues Mitglied

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    Hallo Olaf,

    Es ist nun über zehn Jahre her, das dein Sohn in die Caroline von Heydebrandt Grundschule eingeschult wurde. Vielleicht liest du das ja tatsächlich noch und kannst von deinen Erfahrungen, Erfolgen oder Misserfolgen deines Sohnes an dieser Schule berichten, da ich und meine Tochter (mit sehr ähnlichen Problemchen) vor der selben Entscheidung stehen...

    Ich wäre Ihnen sehr, sehr dankbar, da man über die Ärzte, das Jugendamt o.ä. Doch sehr parteiische Empfehlungen und Meinungen bekommt .

    Vielen Dank und sommerliche Grüße aus Berlin, Lea
     

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