Schwierig - Wie erkläre ich...

Ein Raum für Fragen im Zusammenhang mit Tieren. Seien es Überlegungen zur Anschaffung von Tieren, der Umgang, vor allem, wenn Kinder da sind oder eine Schwangerschaft besteht. Tierschutz und artgerechte Haltung stehen dabei im Mittelpunkt. Tipp: Hunde

Dieses Thema im Forum "Mensch und Tier und Hund und Katz´ ;-))" wurde erstellt von usagimoon, 9 September 2009.

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  1. usagimoon

    usagimoon sadness

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    ... vor allem meiner Kleinsten ( fast 3), dass man nicht über Kätzchen springt und am Schwanz zieht? Sie auch "Aua" haben?? Ich empfinde es als sehr schwer, denn sie sieht fast alles als Spiel. Mein Großer machts zwar auch nicht 100% aber mit ihm kann ich schon reden. Ich möchte meinen Kindern nicht vor den Kopf stossen und zu oft schimpfen, ich glaub sie sind auch richtig eifersüchtig. Andererseits möchte ich auch nicht das dem Kätzchen was passiert, wenn ich mal grad nicht hinschau. Im Mom "rette" ich sie immer in den Keller, wenns zu chaotisch wird. Aber das ist ja auch kein Dauerzustand. Habe ich mich geirrt und es ist schlecht ein Kätzchen und kleine Kinder gleichzeitig in dem Alter zu haben???
    Meine große Hoffnung... Kätzchen darf bald draussen rumtigern.

    Wäre dankbar für Ratschläge.

    LG
     


  2. steffi74

    steffi74 Namhaftes Mitglied

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    Ich denke nicht das es falsch ist bei kleinen Kindern auch Tiere zu halten.

    Unsere Kids sind von klein auf mit Tieren groß geworden.Wir haben 1 Hund und 3 Katzen.Die erste Katze kam zu uns da war mein Mini auch 3 Jahre alt.

    Ich bin bei ihm immer dran geblieben und habe ihm gesagt das es kein Spielzeug ist und wenn er spielen will soll er sein Kuscheltier nehmen.

    Eigentlich ging das ganz problemlos.Ich denke wenn man Tiere hält muß man bei den Kids konsequent bleiben,auch wenn es stressig ist.Sonst tut man sich und auch dem Tier keinen Gefallen,durch ständiges ärgern können die Tieren auch agressiv reagieren und dann sind die Kids am heulen.

    Ist nicht immer einfach,aber es geht. :druecker
     


  3. mirabelle

    mirabelle Aktives Mitglied

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    Hallo usagimoon,

    :comp:
    Klasse finde ich das ihr ganz nebenbei auch noch einem Tierkind ein zuhause gebt! :druecker

    Ich schätze bei euch ist allzeit Trubel. :-D
    Klasse. :applaus
    Ich kann Steffi74 nur zustimmen.

    Ich halte ganz viel davon das Kinder mit Tieren aufwachsen. Wir dürfen ein Meerschweinchen unser kleines Familienmittglied nennen.

    Dieses ist mittlerweile fast neun. Also ne echte Oma ihresgleichen.
    Sie ist nach wie vor richtig Fit. :-D
    Meine Idee damals war ihn von ganz klein auf zu zeigen das die Welt als Ganzheit zu betrachten ist.
    Klar wurde er schon mal gebissen als er schlicht und ergreifend zu stürmisch war.
    Sein eigener Lehrneffekt sanfter zu sein.

    Kleine Kinder sind sturmisch und man kann ihnen sehr wohl sagen Behutsamer mit den Tieren umzugehen.
    Natürlich ist Schimpfe Sinnlos. Denn klar ist weder das Tier noch das kleine Kind erkennt worum es geht.
    Möglicherweise ist es Hilfreich wenn du dich mit auf den Bodensetzt und ihr gemeinsam das Tier "tröstet".

    Wenn du das Tier aus der gefahrenzone nimmst und es wegsperrst wird es das gefühl der Strafe haben. Doch warum wird das Tier bestraft? Weil es am Schwanz gezogen wurde?
    Absolut falsch!
    Das Tier kann diese Wegsperrung nur als verletzung empfinden. Es wird irgendwann so reagieren wie du es sicher nicht möchtest.
    Und was sehen deine Kinder?
    Sprich auch mit den ganz kleinen ruhig darüber das Tiere auch schmerz und trauer "traurigkeit" empfinden.

    Sie Leben sie können nur nicht so Sprechen wie wir Menschen.

    Du packst das und wirst sicher bald schon ganz viel Glück empfinden das du die sache an sich so gut Gemeistert hast!!


    :sonne
    Ich Grüße euch ganz herzlich aus Essen
     
  4. Sam Hain

    Sam Hain Incubus

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    Cooles Thema, ich finds gut dass du nicht dran denkst die Katze wegzugeben, weil dein Kind sich falsch verhält.
    Kinder und Tiere passen zusammen, keine Frage. Aber dem Kind muss klargemacht werden, dass es die Katze nicht ärgern darf und was Ärgern heißt, also am Schwanz ziehen und sowas.
    Ist übrigens der falsche Ansatz, die Katze dann wegzusperren. Damit hat dein Kind bestenfalls nix gelernt oder schlimmstenfalls, dass das eigene Verhalten ok ist, aber das der Katze nicht und die darum rausgebracht wird.

    Bin selber in ne Familie mit vielen Tieren geboren worden, meine beiden Geschwister auch. Meine Eltern haben da von Anfang an drauf geachtet, dass wir die Tiere sorgsam und vorsichtig behandeln.
    Ab und an sind wir deren Ansicht nach in nem Moment, wo die nicht schnell genug gucken konnten, zu grob geworden. Richtig passiert ist nie was, aber wir haben dann eben mal nen Kratzer oder nen Biss von den Katzen abgekriegt oder sind von den Hunden umgeworfen worden.
    Uns ist dann gesagt worden, dass das Tier sich gewehrt hat und wir falsch gehandelt haben bzw. das ist uns gezeigt worden, wenn wir noch zu klein waren.
    Lass deine Kurze nur unter Aufsicht mit der Katze zusammen sein, und auf keinen Fall die Katze bestrafen, wenn die mal zubeißt.
    Klaro blutet dann einem das Herz, wenn das Kind dann heult. Aber das muss dann auch einsehen, dass es in dem Moment im Unrecht war und das Tier da keine Schuld hat, das kann man auch beim Trösten gut rüberbringen.

    Du zeigst deiner Kurzen auch derbe eindrucksvoll, wie wichtig das Tier ist, wenn du selber liebevoll und sanft zu der Katze bist. Wenn dein Kind versucht, seine Grenzen zu testen, ist der einzig richtige Weg, dem Kind nicht die Konsequenzen zu ersparen. Also nach Checken der Lage nen Kratzer zulassen. Manche Kids kapieren auch erst, dass man den Herd nicht anpackt, wenn die die heiße Herdplatte angefasst haben und die sich nicht grade verbrennen, aber doch merken, dass das unangenehm heiß ist.

    Mit fast 3 ist dein Kind alt und verständig genug, dass das kapiert, dass Tiere kein Spielzeug sind.
    Beziehst du sie in die Pflege der Katze mit ein? Erzählst du ihr Geschichten von ihr, von den Eltern, der Zeit wo die Katze noch klein war? Das hilft vielen Kids, Tiere mehr als Lebewesen zu sehen und nicht als Spielzeug.
     
  5. mirabelle

    mirabelle Aktives Mitglied

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    Hallo Sam Hain,

    sehr gut. Ja das ist eine sehr schöne Art zu beschreiben das Kinder und Tiere zusammen gehören.

    Ich finde deine Antwort sehr schön.

    ;DNehm kurz den Hut ab den ich nie trage.

    Ich grüße aus Essen
     
  6. Natascha

    Natascha ...lebt...

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    Ich finde es wichtig das Kinder zusammen mit Tieren aufwachsen.

    Wir haben unseren Kater seit die Kleine 1 Jahr alt ist....und wir haben Hasen seit etwa 3 Jahren.

    Anstelle zu schimpfen was deine Kleine beim Kätzche falsch macht würde ich bestärken was sie richtig macht.

    Sie loben wenn sie sie streichelt, ihr "wichtige" Aufgaben wie Füttern oder Bürsten übertragen und ihr zeigen wie toll man mit einem Kätzchen spielen kann, wie kuschelig es sein kann usw.....
     

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