Frage - Wirkdauer von Medikinet Retard

Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von Shanny, 27 Juli 2005.

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  1. Shanny

    Shanny Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    Meine Frage wäre an Euch...

    Wie lange hält die Wirkung von Medikinet Retard ?
    Wie lange wirkt das bei euren Kindern ?
    Wie viel bekommen Sie ?

    Mein Sohn Timo 6 Jahre sollte nun da er Eingeschult wird von Equasym 10 mg ( 2 mal tägl. ) auf Medikinet Retard 20 mg ( 1 mal tägl. ) umgestellt werden.
    Reicht eine Dosierung da aus oder muss man dann noch nachdosieren?
    Ich habe gelesen das Medikinet Retard etwa etwa 8 Std. wirkt. Wenn Timo dieses neue medikament morgens 7.00 bekommt hält sie bei Wirkdauer von ca. 8 Std. bis ca.15 Uhr. Um 16 Uhr ist Schulschluss und Timo wird dann mit dem Schulbus nachhause gebracht.Habe bedenken das er im Schulbus in den Zeitraum total ausflippt.
    Bei Equasym hatte er dieses erst Zuhause.


    Über Eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
     


  2. Gini

    Gini Mitglied

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    Huuhuuuu :bye:

    Also mein Sohn Florian hat vor fast ganz genau 60 Tagen angefangen, das Medikinet retard 20 mg zu nehmen, einfach aus dem Grund das er ja jetzt in die Schule kommt. Auch er ist bis 16 uhr unterwegs. Da ich das ganz ja nun schon ein paar tage teste.. kann ich von meiner seite her sagen.. SUPER GUT ! Er bekommt die eine Kapsel morgens um 7 Uhr nach dem Frühstück und ist eigentlich den rest des Tages gut drauf. Er schwächelt ein wenig ab etwa 16:30 Uhr dann braucht er eine kleine Auszeit ( Fernsehen, spielen etc.) und den rest des Abends ist er eigentlich auch sehr ausgeglichen.

    Ich finde das sehr positiv, zumal er eben nur noch morgens dran denken muss die kapsel zu nehmen und nicht nachmittags nochmal.

    Auch die Nebenwirkungen sind erträglich, er ist nicht viel den ganzen Tag über. Haut aber abends dafür ordentlich rein.

    Wir sind jedenfalls sehr zufrieden

    Lieben Gruß
    Marion
     


  3. Simone

    Simone Kampfhase

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    Bei uns hält es bis ca. 15 Uhr an.

    Unter der Woche bekommt er 40 mg und am WE 30 mg. Wird aber evtl. wieder angehoben.
     
  4. Carmen

    Carmen Namhaftes Mitglied

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    Oh guter Thread... :-D

    Michael (7,5 Jahre) soll nach den Sommerferien nämlich auch auf 20 mg Medikinet Retard eingestellt werden...
    Momentan nimmt er vom normalen Medikinet 10 mg morgens und 5 mg nach dem Mittagessen, aber er hat auch oft den Rebound-Effekt, also diese Stimmungsschwankungen... vor allem gegen Nachmittag, wenn die halbe Tablette nicht mehr wirkt, wird er oft sehr aggressiv...

    Jetzt wird er wie gesagt auf 20 mg erhöht und eben auf das Retard-Präperat umgestellt... Ich bin an Euren Erfahrungen auch sehr interessiert, damit ich mich so ungefähr ein Bild machen kann, wie es bei Euch so läuft...
    Bei uns ist es schon deshalb interessant, weil er ja immer auf der Tagesgruppe zu Mittag ißt und die ihm dann die halbe Tablette mittags geben (und vor allem drandenken) müssen... das würde dann ja auch entfallen... Also ich bin echt gespannt... ;-)
     
  5. Meggy

    Meggy Guest

    Ich drücke euch dafür alle Daumen! :druecker

    Ich habe mit Retard Präparaten leider keine, bzw. schlechte Erfahrungen. Das lag aber alleine am Stoffwechsel meines Sohnes... Daher sind wir ja nun bei Strattera angekommen.
    Aber jedes Kind, welches es schafft, mit einer Tablette täglich auszukommen, hat eine unheimliche Lebensvereinfachung!

    Ich denke an euch! :maldrueck

    Meggy :bye:
     
  6. Habifu

    Habifu Aktives Mitglied

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    unsere Tochter (11j, jetzt 6. Klasse) nimmt seit geraumer zeit die Retard version von medikinet.

    die erste Zeit hat sie nachmittags ihre hausaufgaben nicht ganz zuverlässig gemacht, daher bekam sie anschließend gegen 14h nochmal eine Dosis Tab.

    sie bekommt morgens 50mg.

    da sie schon um 6h aufsteht, ist die wirkung ca um 14 h vorbei.

    festgestellt haben wir das sie wieder besser ist. da wir meist gegen 13 bis 13.30h essen, fällt es natürlich genau in die zeit wo sie keine oder nur wenig wirkung hat.

    unser sohn 9j, jetzt 4. Klasse) bekommt noch die Tab version.

    alle beide schlagen was das essen angeht abend nochmal voll zu. gott sei dank ohne das es auf die figur geht
     
  7. isabellvare

    isabellvare Guest

    Mein Sohn 7j. nimmt seit Sommer auch 20mg Medik.Retard. In den Ferien hab ich den Unterschied gut erkennen können, nur in der Schule wirkt das Zeug nicht. Er ist auch bis 16 Uhr unterwegs. Die Lehrerin ist morgens schon genervt von ihm und die Betreuung fragte mich - ob ich ihm überhaupt was gebe.

    Hat das einer auch mal erlebt, das man das Gefühl hat - es funktioniert - und in der Schule wieder nicht, da da die Ablenkung zu gross ist?
    Die Betreuung meint, wenn er um 12 Uhr kommt, würde das nicht mehr wirken, so unruhig wie er ist.
     
  8. Meggy

    Meggy Guest

    Dies Medikamente helfen den Kindern, aufmerksamer zu sein. Nicht, ihr Verhalten zu ändern. Dazu bedarf es einer Verhaltensänderung der Erwachsenen. Ich habe dir dazu in deiner Anfrage etwas geschrieben.
    Eine Person, die schon genervt auf ein ADS Kind zugeht, wird niemals bei solch einem Kind ein positives Verhalten erreichen.
    Da bedarf es also eines speziellen Trainings. Und je eher ihr damit anfangt, desto besser wird es.
    Auch solltet ihr schauen, ob sonst noch eine Problematik vorliegt. Ist er besonders schlau? Hat er eine Schwäche? Hat er dadurch vielleicht zusätzlich nicht die Möglichkeit, in der Schule gut mitarbeiten zu können?
     
  9. Carmen

    Carmen Namhaftes Mitglied

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    Michael nimmt jetzt seit 2-3 Wochen das Retard-Präperat und verträgt es sehr gut.
    Allerdings ist sein Apetitt mittags wieder sehr gezügelt (wie zur Anfangszeit vom Standard-Medikinet auch)... ich hoffe das legt sich bald wieder, aber noch ist es nicht bedenklich, weil er morgens gut frühstückt und abends dann ißt wie ein Scheunendrescher :-D)

    Einen Unterschied der Wirkungsart (mehr oder weniger) merke ich nicht, ist genau wie mit dem alten Präperat, allerdings hat er jetzt eben den Rebound-Effekt nicht mehr, sprich er ist längerfristig konzentrationsfähig und hat nicht mehr diese agressiven "Aussetzer um die Mittagszeit ;-)

    Also ich bin erstmal positiv überrascht und wart mal ab, wie es sich entwickelt... ;-)
     
  10. anie

    anie *rauchfrei*

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    Bei uns wirkt es nichtmal 4 Stunden. Gian ist fast 9 Jahre alt, bekommt auch Medikinet Retard 20mg und um 10 MUSS er in der Schule nochmal eine normale Medikinet nehmen, weil es anders nicht geht. Ich hatte auch sooo sehr gehofft das wir mit einer Gabe auskommen. Fehlgeschlagen und der KiA hat keine Lust ihn in der mg Höher zu setzen.
     
  11. isabellvare

    isabellvare Guest

    Ja das gleiche Problem hab ich auch. Obwohl er nur eine Einzeldosis bekommt.

    Wahrscheinlich hilft das nur bedingt. Er ist leicht ablenkbar, wenn er sich langweilt wird er zum Klassenclown und stört.
    Da denke ich mir oft auch, wieso geb ich ihm überhaupt Tabletten, wenn die letztendlich gar nicht helfen...konzentrieren kann er sich 20 Minuten, das kann er auch ohne Tabletten.
    Das einzige was mir pers. auffällt ist, er zappelt rum und ist unruhig, nimmt er die Tabletten, ist er in meinen Augen ruhiger - aber die Lehrer sind überfordert mit ihm. Also, Tabletten helfen nur bedingt, wann muss Wahrscheinlich noch anders therapieren. Obwohl wir das schon versucht haben, bisher ohne grossen Erfolg. :shake
     
  12. anie

    anie *rauchfrei*

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    Zusätzlich sollte immer eine Therapie laufen(ergo, Spieltherapie, Heilpädagogik)
     
  13. Dienchen2010

    Dienchen2010 Neues Mitglied

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    Hallo,
    mein Sohn nimmt z.Z Medi 20mg früh und 10 mg Mittags. Sicher hat es ihm geholfen in der Schule besser zu werden und ich war auch sehr glücklich darüber. Inzwischen nimmt er die Kapseln über 2 Jahre. Die Ärztliche Versorgung is unter aller Sau!!! Es wird nur gefragt ob alles ok ist aber sonst nix weiter. Nun bemerke ich aber das er sein Wesen total verändert. Er zieht sich zurück redet kaum noch hat keine Interessen mehr und auf einmal vor allen Situationen Angst.

    Nun frag ich EUCH.... ist es das Wert??? Eure Kinder sind wie sie sind. Das ist eben so dies Tabletten verändern den Menschen so wie die Gesellschaft ihn haben will, aber will es der Mensch auch? ich habe das Scheiß Zeug abgesetzt!!! Mein Sohn wird keine Tabletten mehr nehmen wo in den Nebenwirkungen steht das Selbstmordgedanken auftreten können!!!!!! BEI KINDERN!!!! Das is doch krank. Lest euch mal den Packungszettel mit Verstand durch... es kann jedem von euren Kindern passieren das sie auf einmal anfangen laute Worte auszurufen (Torett) Wahnsinn is das. Herzleiden usw... lasst euch nix einreden alle Kinder sind wundervoll auf Ihre eigene Art, aber deswegen noch lange nicht anders oder dumm.

    P.S mein Sohn ist jetzt 11 Jahre geht in die Mittelschule und ist besser denn je !!!

    Ich hab Dich lieb mein Sohn :kisses
     
  14. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    Dienchen schön wenn es bei dir ohne Medis klappt aber leider geht das nicht bei allen. Klar wäre eine Welt schön in der jeder seinen Platz finden kann nur leider ist das nun mal nicht so.

    Soll ich also mein Kind nun ohne Medikamente leben lassen und es wird traurig und depressiv weil es merkt, dass es anders ist und von der Merheit der Gesellschaft so nicht akzeptiert wird? Oder soll ich ihn Medikamente geben die eventuell Nebenwirkungen ahben (im Übrigen haben alle Medikamente eventuell nebenwirkungen selbst Aspirin) und er ist ein glückliches Kind auch weil er endlich in der Schule mit kommt?

    So war es z.B. bei meinem Großen. Er war traurig und hatte depressive Verstimmungen weil er eben nicht so angenommen wurde wie er war. Seit dem er Medikamente bekommt ist er vröhlicher, hat endlich freunde, und kommt in der Schule besser klar. Nebenwirkungen hat er kaum nur ein 2tägiges Jucken der haut bei der ersteinstellung und kurzzeitig rauhe juckende Stellen am Bauch bei der Umstellung auf ein Langzeitmedikament.

    Wenn bei deinem kind nebenwirkungen anfgetreten sind war es vielleicht das falsche medikament.
    Wenn die Versorgung vom Arzt nicht die richtige war, hätte man den Arzt wechseln können.
    Wenn es bei deinem Kind nicht so stark ausgeprägt ist dass er keine Medikamente braucht ist das toll aber bedenke, dass jedes ADHS Kind anders ist und der eine hat es stärker der andere weniger Stark.

    Also bitte verurteile nicht diejenigen wo es für alle beteiligten einfach leichter ist damit umzugehen und die Kinder es damit leichter haben durchs Leben zu gehen.
    Im übrigen gibt es sicherlich kein Elternteil welches die Tabletten leichtfertig gibt OHNE sich über die Risiken und Nebenwirkungen im klaren zu sein. Zumal diese aufklärung auch der Arzt vornimmt, zumindest war das bei mir so und eigentlich allen die ich mittlerweile kennengelernt habe die ein ADHS Kind haben oder selber betroffen sind.

    Ich denke gerade da es sich um Kinder handelt gehen alle damit vorsichtig um es fällt sicherlich auch niemandem leicht seinem kind Tabletten zu geben.

    Generell sollte man bei Medikamenten immer so handeln so wenig wie möglich aber so viel wie nötig.
     
  15. didio58

    didio58 Neues Mitglied

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    Liebe eltern, nachgewiesener Maßen ist ADHS keine Hirnstörung sondern ein Symbiosetraume. Die Mütter, unbewusst, übertragen Traumata auf die Kinder. Da die normale symbiose zwischen Baby und Mutter nicht funktioniert, eben wegen dieser traumata, macht das Kind bald keine Versuche mehr sich an die Mutter zu binden, weil es zu schmerzvoll ist. S. J. Bowlby mit seiner Symbioseforschung. Die Kinder sind dann unsicher gebunden und zeigen Auffälligkeiten. D.h. das Kind ist "nur" ein Symptomträger evtl. für die ganze familie. Die Angst um seine Mutter wird in "Zappeligkeit" ausgedrückt. Diese Traumaübertragungen können über 4 - 5 Generationen gehen. Schöne Grüße Didi , Coach, Traumatherapeut
     
  16. didio58

    didio58 Neues Mitglied

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    Woher kommt ADHS

    Sorry, für die Tippfehler, irgendwie spasst mein PC. Noch einen Nachtrag. Da es sich beim "Zappeln" um eine seelische bzw. unbewusste Struktur handelt sind Verhaltenstherapie oder Spiel- und Gesprächstherapien nicht sinnvoll. Eigentlich muss man mit den Eltern tiefenpsychologisch arbeiten, weil dann die "Sender" (Eltern) gesunde Signale an den Empfänger (Kind) senden. Welche Auswirkungen die Medikamente haben ist auch noch nicht geprüft worden. Daher finde ich Medikamente bei Kindern höchst fragwürdig. hauptsache das Symptom ist erkannt - so kommt es mir vor. Kinder sind "nur" die seismographen der Familie. Auffällige Kinder kommen aus auffälligen Elternhäusern!!

    LG
    Didi
     
  17. Sanny

    Sanny *extrem* (GL N8Bar)

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    :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg
    mehr fällt mir zu den letzten beiden Beiträgen grad nicht ein , sry.....
     
  18. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    Nicht dein Ernst didio oder??

    Dann erklär mir mal bitte warum mein eines Kind ADHS hat und das andere nicht wenn ich der Grund sein soll die übrigens mit ziemlicher Sicherheit ADS hat ohne Hyperaktivität.

    Wobei es ist ja im grunde keine Hirnstörung sondern eine Störung der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.

    Zu ca. 18% ja denn meist hat ein Elternteil selber ADHS oder ADS.

    Der rest von wegen Traumata ist Humbug und dienst sicher nur dazu dass dido neue mit seinem/ihrem netten Vermerk Coach, Traumatherapeut mehr Kunden bekommt die denken man kann damit ADHS heilen.
    Wobei mittlerweile ja bekannt ist, das ADHS und ADS nicht heilbar sind.
     
  19. cordu

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    Ja, ja und die Seelen der Kinder leben auch schon ehe sie überhaupt gezeugt wurden.
    Nach der Zeugung kommt dann so eine Seele und wandert in das neu gezeugte Kind. Nachdem es die werdenden Eltern auf Herz und Nieren geprüft hat und für gut befunden.

    Diese These haben wir zu hören bekommen als wir mit unserem Sohn eine Beratungsstelle aufsuchten.

    Sanny ich schließ mich mal an
    :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg :lhg

    LG :bye: Cordu
     
  20. Dr. Dolittle

    Dr. Dolittle Moderator Mitarbeiter

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    Es ist so, daß Bindungstraumata u.ä. tatsächlich ADHS-ähnliche Symptome verursachen können. Der Rückschluß, alle ADHSler hätten ein Bindungstraum, ist der Fehler in dieser Denkweise. Es handelt sich also um einen systematischen Fehler in der logischen Betrachtung.
     
  21. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

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    Dr. Dolittle na ja aber sind ADHS ähnliche Symptome auch wirklch ADHS? Bzw. wirklen da ja dann die gängigen methoden zur hilfe gar nicht. Daher würde ich es als eine eigne Art betrachten die nichts mit dem AHS von dem ja hier gesprochen wird zu tun hat.

    Also mal am am Beispiel meines Großen: bei ihm wurde nach vielen tests ADHS diagnostiziert. Medikinet hilft ihn sich auf das wesentliche zu Konzentrieren. Wenn es aber nur ADHS ähnliche Symptome wären würde Medikinet ja eher aufputschend also das genaue gegenteil von dem wie es bei ADHSlern wirkt.

    Nun bekommt er ja wegen seiner gedankenloser Taten (Denn er will ja nicht mit Absicht den unterricht stören oder uns ärgern, sondern denkt einfach nicht über die Konsequenzen nach) eine Verhaltenstherapie die im übrigen auch ein kleines Elterntraining für uns beinhaltet. Demnach würde das laut didio zu 100% keine Wirkung zeigen. Was ich aber stark bezweifele, denn dadurch, dass wir schon einige tips bekommen haben wie wir anders Reagieren können, können wir unseren Sohn beeinflussen inne zu halten und darüber nachzudenken was das was er tut oder vor hat zu tun für Reaktonen hervorrufen könnte.
    Aber da haben wir schon einige kleine verbesserungen bewirken können also demnach ist auch die Aussage das bei ADHSlern Verhaltenstherapie nichts bringt zumindest für mich und meine Erfahrung wiederlegt.
     

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