Atemnotsyndrom bei Neugeborenen

Atemnotsyndrom bei Neugeborenen und Frühgeburten


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Atemnotsyndrom bei Neugeborenen

Beim Atemnotsyndrom bei Neugeborenen handelt es sich um eine Funktionsstörung der Lungen bei Neugeborenen. In der Regel tritt ein Atemnotsyndrom direkt nach der Geburt oder wenige Stunden später beim neugeborenen Baby ein und äußert sich in zunehmender Atemnot und einer bläulichen Verfärbung der Haut (Zyanose). Dieses Krankheitsbild ist typisch bei Frühgeburten, bei denen die Lungenreifung noch nicht abgeschlossen ist oder bei Babys im Mutterbauch, bei denen Fruchtwasser in die Atemwege gelangt ist. Bei einer zu erwartenden Frühgeburt kann das Atemnotsyndrom präventiv beeinflusst werden. Bei neugeborenen Babys, die unter einem leichten Atemnotsyndrom leiden, kann eine CPAP-Beatmung stabilisierend wirken.

Verwandte Begriffe: Atemnotsyndrom bei Neugeborenen, Husten, nächtliche Atemnot

 

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Unsere zweite Tochter Christina Anna wurde am 25.10.2009 per Kaiserschnitt in der 38. Schwangerschaftswoche geboren. Bereits kurz nach der U1 (Apgar 9/10/10) fiel auf, dass sie beim Ausatmen stöhnte. Ich bekam sie auf Station zu mir, das Stöhnen wurde eher schlimmer und ich merkte, dass sie zwar sehr müde von der Geburt war, aber vor Anstrengung beim Atmen nicht einschlafen konnte. Ich vesuchte, ihr mit Lagerungswechseln zu helfen - keine Veränderung. Der externe Kinderarzt wurde noch einmal in die Klinik gebeten und stellte fest, dass die Sauerstoffsättigung nicht ausreichend war und die Atemfrequenz viel zu hoch, außerdem beim Atmen starke Einziehungen im Thoraxbereich stattfanden. Wir trafen gemeinsam die Entscheidung, Christina umgehend in die nächste Kinderklinik zu verlegen. Am nächsten Tag wurde ich nachverlegt und konnte sie erstmals wieder sehen. Sie hatte in einem Nasenloch den dicken C-PAP-Schlauch (eine Atemhilfe), im anderen eine Magensonde, dazu Nadeln in Hand und Kopf sowie diverse Messmanschetten und Klebeelektroden am Körper. Es ging ihr unverändert. Der zuständige Oberarzt erklärte uns, dass es eines von 1.000 reifen Babies gab, die diese - eigentlich frühchentypischen - Probleme haben. Der Surfactant (ein wichtiger Stoff für die Reifung der Lunge) wurde bei Christina einfach nicht gebildet, einen Grund dafür kennt man nicht. Er ging von einer Besserung aus, konnte aber nicht sagen, ob der momentane Zustand einen oder 30 Tage dauern würde. Um uns "aufzumuntern" wurde uns in Aussicht gestellt, dass wir die Klinik bis spätestens Weihnachten mit einem gesunden Kind verlassen würden... Schon an Tag 3 gab die Maus Gas: Erst zog sie so lange am C-PAP, bis er hätte neu gelegt werden müssen. Es wurde beschlossen, es ohne zu probieren und siehe da: Die Werte waren ok. Aber jetzt zeigten sich wiederkehrende bradykarde Phasen (also zu langsamer Herzschlag). Am Tag 5 zog sie sich die Magensonde und schaffte ab da auch, ihre Mahlzeiten per Flasche zu nehmen. An Tag 6 legten wir da!
s erste
Mal an und fütterten erst danach die abgepumpte Milch. Christina ist heute (Tag 7) noch etwas schwach und wiegt nur knapp 2.700 Gramm, aber die Bradykardien sind wieder verschwunden und wir dürfen morgen (Tag 8) in die normale Kinderklinik umziehen und an Tag 12 nach Hause.

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