GUTE VORSÄTZE: SCHÖNE IDEEN FÜR ELTERN

14. Januar 2012 von Redaktion

Zum Jahreswechsel wünschen die Elternforen erst einmal allen Lesern ein Frohes Neues 2012! Mit frischem Schwung und vielen guten Vorsätzen sind die meisten von uns in das neue Jahr gestartet. Eine schöne Tradition – schließlich helfen feste Termine, die Ziele im Auge zu behalten. Der Jahreswechsel ist hier ein ganz besonders geeignetes Datum. Einige Vorsätze sind ganz persönlicher Natur, andere beziehen sich auch auf unsere Mitmenschen. Eigentlich ganz normal, schließlich denken wir als Eltern auch stets an die eigenen Kinder, die eigene Familie. Was können wir in diesem Jahr zum Positiven verändern, was würde das Zusammenleben vielleicht noch erleichtern? Wir hätten da zumindest schon mal ein paar gute Ideen und Anregungen für Sie – viel Spaß beim Lesen!
Wenn Kinder gefragt werden, was sie am Zusammenleben mit den Eltern am liebsten verändern würden, dann kommen nicht selten ganz verblüffende Antworten zu Tage. Nein, die Traumeltern müssen weder teure Geschenke machen noch immer nur lieb und nachgiebig sein – auch wenn diese Wünsche natürlich hin und wieder vorkommen. Stattdessen freuen sich Kinder jeden Alters darüber, mit ihren Eltern, gern auch mit den Großeltern und Verwandten Zeit zu verbringen. Mehr Zeit. Zeit, die im Alltag zwischen Berufsstress und Freizeitaktivitäten häufig einfach nicht vorhanden ist. Dabei können schon kleine Veränderungen eine Menge bewirken. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie sich vornehmen, dem Nachwuchs ab sofort einfach eine Stunde mehr Zeit pro Woche zu widmen? Eine Stunde klingt vielleicht nicht viel. Gerade deshalb aber ist sie als Ziel so gut geeignet, schließlich sind schon viele an allzu gut gemeinten Vorsätzen gescheitert. Eine Stunde lässt sich mit ein wenig Planung also durchaus in den Terminkalender integrieren. In dieser Stunde sollte sich alles nur um eines drehen – das gemeinsame Beisammensein. Man kann in dieser Zeit Spiele spielen oder Spaziergänge machen, miteinander reden oder einfach nur zusammen auf der Couch entspannen. Auch gemeinsames Kochen oder Basteln kann ein tolles Erlebnis sein.
Womit wir gleich beim zweiten Vorschlag für ein gelungenes Jahr 2012 angelangt sind: Wieso nicht einmal die eigenen Essgewohnheiten kritisch auf den Prüfstand stellen? Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein: Aus nur wenigen Zutaten lässt sich schnell etwas Leckeres zaubern. Das schmeckt nicht nur besser als Fertiggerichte, sondern tut zudem auch noch besonders gut. Doch auch für erfahrene Hobbyköche kann man im Kochkurs mit der ganzen Familie noch etwas dazulernen: So wird das gemeinsame Schnippeln und Ausprobieren zu einem tollen Erlebnis, das Kindern wie Eltern gleichermaßen gefällt. Passende Angebote findet man zum Beispiel bei der örtlichen Volkshochschule, wo die verschiedenen Kurse meist besonders günstig sind. Auch private Kochschulen stehen heute hoch im Kurs. Und wer direkt loslegen möchte, der sollte einfach mal einen Blick in unsere Kinderrezepte (LINK) werfen – bestimmt ist hier auch das künftige Lieblingsgericht dabei!

Weihnachtszeit, teure Zeit : Rund ums Geschenke schenken

11. Dezember 2011 von Redaktion

Ein wirklich gelungenes Geschenk muss von Herzen kommen? Dem können wir nur zustimmen. Trotzdem spielen für viele Familien zwangsläufig leider auch ganz praktische Kriterien eine wichtige Rolle bei der Geschenkesuche für die lieben Kleinen. Denn längst nicht alles, was Kinder und Enkel sich wünschen, kann finanziell auch erfüllt werden. Die Weihnachtszeit ist für viele Eltern eine äußerst teure Zeit. Weihnachtsgeld ist längst nicht mehr die Regel, und neben den Geschenken fürs Fest fallen außerdem Kosten für Verwandtenbesuche, Winterkleidung und vieles mehr an. Ganz zu schweigen von den Ausgaben, die ein schöner Weihnachtsbraten oder die obligatorischen Süßigkeiten zum Fest eben so mit sich bringen. Der Druck, die zahlreichen Sonderausgaben während der Wintermonate zu stemmen, setzt nicht nur dem Portmonee zu. Der ständige Vergleich mit anderen Familien und das omnipräsente Angebot in den Geschäften kann Menschen mit kleinerem Geldbeutel auch seelisch belasten. Ein Blick auf die Wunschzettel von Kindern oder auch Enkeln demotiviert zusätzlich: Nicht selten sind die heiß begehrten Weihnachtsgeschenke für viele Eltern und Familien schlicht unbezahlbar.
Doch was tun, wenn die Haushaltskasse nicht mehr hergibt? Wenn man hin- und hergerissen ist zwischen dem Anspruch, den Kindern durchaus den ein oder anderen Herzenswunsch zu erfüllen, und der Gewissheit, dass dies leider kaum finanzierbar ist? Zunächst einmal sollten sich Eltern, aber auch zum Beispiel Großeltern vom selbst auferlegten Druck befreien. Was nicht vorhanden ist, das kann auch nicht ausgegeben werden – und wohl kein Kind würde sich wünschen, dass seine Familie Schulden machen muss fürs Weihnachtsgeschenk. Der Kontostand sagt nichts, aber auch gar nichts über die Fähigkeit zum Elternsein aus. Im Gegenteil, oftmals kann es für Kinder sogar sehr hilfreich sein, sich auch in Verzicht üben zu müssen. Wer mit dem Vorhandenen haushalten muss, der kann sich auch später mit kleinen Mitteln behelfen. Aus pädagogischer Sicht ist es vielmehr kontraproduktiv, Kindern alle Wünsche zu erfüllen – und das selbst mit entsprechend finanziellen Möglichkeiten! Drittens braucht man sich für finanzielle Not weder zu schämen noch zu rechtfertigen. Ein selbstbewusster Umgang mit dem knappen Budget wirkt sich doppelt positiv aus: Kinder merken sehr schnell, wie zufrieden oder unglücklich ihre Eltern sind, und spiegeln diese Stimmung häufig wider. Zufriedene Kinder, zufriedene Eltern, schönes Weihnachtsfest: Ganz so einfach ist die Gleichung natürlich nicht, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt durchaus drin.
Neben diesen eher theoretischen Überlegungen kommen auch ganz praktische Fragen auf: Was schenkt man denn nun also zum Fest? Die Antwort: Das, was ihre Kinder sich von Herzen wünschen – je nach Budget aber auch mal eine ganze Ecke kleiner. Hobbys, Lieblings-Figuren, Comichelden – all diese Interessen können als Anhaltspunkt für die spätere Geschenkewahl dienen. Lassen Sie sich ruhig einmal im Fachhandel beraten: Zu fast allen beliebten Serien oder Spielen gibt’s heute auch günstige Fan-Produkte! Wer seinem Kind trotzdem den einen Herzenswunsch erfüllen möchte, der sollte Großeltern, Patentante oder Patenonkel fragen, ob man eventuell zusammenlegt. Und auch, wenn es vielleicht wie ein schlechtes Klischee klingt: Elternliebe wünschen sich alle Kinder. Nicht nur zu Weihnachten. Aber die sollte es schließlich ohnehin gratis geben…

CYBERMOBBING: WAS ELTERN TUN KÖNNEN

9. November 2011 von Redaktion

Pizzaservice per Mausklick, kostenlose Routenplanung für die Urlaubsfahrt, blitzschnelle Kommunikation via Mail und Soziale Netzwerke: Das Internet macht unseren Alltag in vielfacher Hinsicht angenehmer. Das gilt nicht allein für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Dass dabei neben aller Euphorie auch eine gesunde Portion Skepsis angebracht ist, wissen Eltern aus Erfahrung: Regeln und Maßnahmen zum Umgang mit dem Internet gehören heute zur modernen Erziehung einfach dazu.

Darüber hinaus birgt das Internet auch ganz spezifische Gefahren – oder besser: bringt diese auf eine völlig neue Ebene. Denn während Mobbing zum Beispiel in der Schule, im Sportverein oder Freundeskreis schon enorm verletzend für den Betroffenen ist, erreicht dieses Problem dank Internet eine völlig neue Ebene. In sozialen Netzwerken sind Gerüchte und Gemeinheiten binnen Sekunden an zahlreiche Freunde und Bekannte verschickt – und auch peinliche Fotos gelangen hier schnell an ein breites Publikum. Selbst eigene Lästerseiten sind heute im Internet zu finden, auf denen Kinder und Jugendliche dem Klatsch & Tratsch freien Lauf lassen dürfen. Dabei muss Cybermobbing nicht einmal zwingend aus böser Absicht geschehen; auch ein schlechter Scherz kann dank schneller Verbreitung zum Flächenbrand werden. Für die Betroffenen bricht dann nicht selten eine Welt zusammen, und Eltern stehen meist mindestens ebenso hilflos dar. Dabei sind seelische Unterstützung und konkrete Lösungsvorschläge jetzt besonders wichtig! Glücklicher Weise haben auch offizielle Stellen das Problem längst erkannt – und eigene Strategien zum Umgang mit Cybermobbing erarbeitet. Krankenkassen sehen Cybermobbing nicht zuletzt aus gesundheitlicher Sicht als ernste Gefahr, und auch die Gewerkschaften der Lehrer oder die Polizeiberatungsstelle halten umfassendes Material zum Thema bereit. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen eigenen Leitfaden zum Umgang mit Cybermobbing speziell auch für Eltern erstellt. Neben ehrlichen Gesprächen und seelischer Unterstützung werden hier auch ganz handfeste Maßnahmen genannt: So sollten die Mobbing-Attacken im Internet dokumentiert, in schweren Fällen auch zur Anzeige gebracht werden. Sind die Mobber anonym, sollte in jedem Fall auch der Seitenbetreiber kontaktiert werden. Ergänzt wird der Leitfaden durch allgemeine Tipps zum Umgang mit sensiblen Daten, die Kindern und Jugendlichen unbedingt vermitteln werden sollte – damit der Ernstfall gar nicht erst eintritt.

Weitere Informationen zum richtigen Umgang mit Cybermobbing, Tipps und Ansprechpartner finden sich hier: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/cyber-mobbing.html

VORHANG AUF FÜR NEUE KINDERFILME

17. Oktober 2011 von Redaktion

Jetzt wird’s gemütlich! Das berühmte Sommerloch ist vorbei, und die Kinosäle füllen sich wieder mit einem bunt gemischten Publikum. Und wenn draußen Sturm und Regen wüten, dann darf man sich ruhig einmal einen ganz besonderen Nachmittag mit den Kindern gönnen. In den nächsten Wochen laufen gleich zwei vielversprechende Filme an, die nicht nur den Kleinsten Spaß machen: Phantasievolle Umsetzung und witzige Szenen versprechen auch für Eltern und Großeltern Vergnügen Pur. Ob mit oder ohne Popcorn – wir zeigen, was Eltern & Kids jetzt im Kino erwartet!

Ohne 3-D geht heute fast nichts mehr im modernen Kinderkino – vielen jungen Besuchern gefällt´s. Auch unsere neuen Filmtipps setzen ganz auf die besondere Technik. Waghalsige Abenteuer und rührende Freundschaft kann man so scheinbar hautnah miterleben! Nach dem Publikumserfolg „Wickie und die starken Männer“ hat die Produktionsfirma schnell nachgeliefert: Nur zwei Jahre danach kommt dieser Tage „Wickie auf großer Fahrt“ in die Kinos. Spannende Abenteuer, starke Männer und der ungemein charmante Wickie gehören auch dieses Mal zum Erfolgsrezept. Nicht mit dabei ist übrigens Michael „Bully“ Herbig, Regisseur des ersten Wickie-Films. Trotzdem kann das packende 3-D-Abenteuer überzeugen – mit einer Geschichte, die große und kleine Besucher gleichermaßen in ihren Bann zieht. Diesmal muss sich der Junge in der Welt der Erwachsenen beweisen und seinen Vater aus den Fängen des Schrecklichen Sven befreien. Dass dieses Abenteuer damit jedoch noch lange nicht bestanden ist, erfährt er ist im Laufe des Films…

Bereits zum dritten Mal begrüßt das berühmte Mädchen Laura ihre Fans im Kinosaal. Wer die Storys rund um Lauras Stern mag, der wird „Lauras Stern und die Traummonster“ lieben. Mit ausgefeilter Technik, toller Musik, klugen Dialogen und einer spannenden Geschichte verspricht der neue Film pures Kinovergnügen – und das ganz ohne Altersbeschränkung. Dabei orientiert sich auch diese Verfilmung stark an der beliebten Bücherreihe, deren zauberhafte Stimmung sie gekonnt auf die Leinwand bringt. Die Geschichte handelt von Freundschaft, von Mut und Herausforderungen – Themen also, die alle Kinder beschäftigen. Im dritten Kinoerlebnis macht sich Laura auf, ihren jüngeren Bruder Tommy vor den bösen und mächtigen Traummonstern zu schützen. Was die Beiden auf ihrer Reise ins Land der Träume erleben und wie es ihnen schließlich gelingt, die bösen Traummonster zu besiegen, das erzählt der Film in kurzweiligen 65 Minuten.

Tropische Temperaturen mitten im Herbst: Auf ins Freizeitbad!

1. September 2011 von Redaktion

Die Sommerferien sind vorbei, und die Temperaturen klettern wieder nach unten. In wenigen Wochen wird es draußen so kalt sein, dass an Freibad und T-Shirt nicht mehr zu denken ist. Für viele Kinder beginnt aber gerade jetzt die schönste Zeit des Jahres: Die Blätter verfärben sich bunt, und überall gibt es tolle Dinge zu entdecken – Drachen steigen lassen, Kastanien und Bucheckern sammeln…mit ein wenig Phantasie lässt sich der Übergang zwischen Sommer und Herbst wunderbar gestalten. Und wer trotzdem nicht auf angenehme Temperaturen verzichten möchte, der sollte einmal einen Ausflug ins Spaß- und Freizeitbad einplanen. Hier herrscht zu jeder Jahreszeit eine angenehme Wärme, zahlreiche tropische Pflanzen und phantasievoll gestaltete Badebereiche bieten den perfekten Rahmen für einen kleinen Kurzurlaub direkt vor der Haustür. Kinder und Jugendliche wissen die vielfältigen Freizeitangebote zu schätzen – mit Strudel, Wellenbad und verschiedensten Rutschen für jedes Alter und verschiedene Schwierigkeitsstufen. Allein hier können sich viele kleine Besucher den ganzen Tag beschäftigen: Schließlich gilt es, die extralange Röhrenrutsche, die breite Abfahrtsrutsche und den Wildwasserkanal gleichermaßen zu bezwingen. Passende Bäder finden sich im gesamten Bundesgebiet – vom Tropical Islands bei Berlin (Brandenburg) über verschiedene Thermen wie das Galaxy in Süddeutschland bis hin zum H2O im Ruhrgebiet. Doch auch kleinere Freizeitbäder sind einen Besuch wert; wer keine Lust hat auf lange Anfahrten, der findet hier verschiedenste Angebote für jeden Geschmack.

Einen Überblick über zahlreiche Schwimmanlagen in Deutschland finden sich zum Beispiel hier: http://www.schwimmbadverzeichnis.de/ Verschiedenste Spaßbäder sind zum Beispiel hier aufgelistet: http://www.germanplaces.com/de/deutschland/spassbaeder.html

Schlechte Noten für die Kultusminister

2. August 2011 von Redaktion

Wer Kinder im schulpflichtigen Alter hat, für den ist diese Nachricht nichts Neues. Viele Eltern sind unzufrieden mit der Bildungspolitik der Länder. Spätestens nach dem PISA-Test ist auch dem Letzten in der Bundesrepublik bekannt, dass unser Bildungssystem mit großen Problemen zu kämpfen hat. Viele Defizite sind bekannt und werden auch von den Eltern offen kritisiert, doch die Kultusminister scheinen nicht auf diese zu hören.

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Vor der Abfahrt in den Urlaub den Wagen checken!

29. Juli 2011 von Redaktion

Wenn die lange Fahrt in den Sommerurlaub ansteht, wird dies auf viele Arten zur Belastungsprobe: Für die Kinder, die stundenlang im Auto sitzen müssen und sich nicht bewegen können und sich zudem oft langweilen; für die Eltern, die die Kinder unterhalten müssen und gleichzeitig den Wagen sicher ans Ziel bringen müssen und nicht zuletzt für das Fahrzeug, das schwer beladen Insassen und Gepäck ohne einen Defekt ans Ziel bringen muss. Deshalb sollte man sein Auto vor der Abfahrt auch ganz genau prüfen, um die Sicherheit von Kindern und Eltern gleichermaßen zu gewährleisten.

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IDEEN FÜR DIE SCHULTÜTE: DER SCHWUNGVOLLE START IN DIE 1. KLASSE

16. Juli 2011 von Redaktion

Während einige Bundesländer wie Hessen schon in wenigen Wochen wieder ihre Schultüen öffnen, haben die Sommerferien beispielsweise in NRW noch gar nicht begonnen. Doch ganz egal, ob die Einschulung in diesem Jahr ein wenig früher oder später stattfindet: Kinder empfinden diesen Tag als etwas ganz Besonderes – unabhängig davon, ob strahlendes Sommerwetter oder die ersten Anzeichen vom Herbst am Himmel zu sehen sind. Eltern können ihren Nachwuchs dabei unterstützen, diesen so wichtigen ersten Schritt ins eigene Leben zu machen. Ausreichend Zeit für persönliche Gespräche können hilfreich sein, Ängste abzubauen und positive Erwartungen an den Schulalltag auszutauschen. Viele Kinder lieben es, von ihren Eltern, Geschwistern oder gern auch Großeltern oder Paten zu hören, wie ihre ganz persönliche Erinnerung an die Einschulung war. So erfahren sie wertvolle Eindrücke und wissen, dass sie mit ihrer Aufregung nicht alleine dastehen.

Ein ebenso wichtiges Ritual, welches bei der Einschulung nicht fehlen darf, ist die Schultüte oder auch Zuckertüte. Die Schultüte ist ein liebgewonnener Brauch, welcher bis aufs 19. Jahrhundert zurückdatiert. Sie gilt einerseits als Symbol, welches den neuen Beginn eines neuen Abschnitts im Leben kennzeichnet. Hierzu werden dem Schulkind ausgewählte Geschenke mit auf den Weg gegeben. Hieraus ergibt sich die zweite wichtige Eigenschaft der Schultüte: Das Auspacken und Entdecken der verschiedenen Kleinigkeiten macht Kindern einfach riesigen Spaß! Einige wissen bereits von älteren Freunden oder Geschwistern um die Schultüte und freuen sich so noch ein wenig mehr auf den Tag der Einschulung. Schon die Auswahl der Schul- bzw. Zuckertüte macht den entscheidenden Unterschied: Ob selbstgebastelt oder gekauft, mit bunten Farben, Blumen, Autos oder bekannten Helden bedruckt – erlaubt ist, was dem Kind gefällt. Beim Befüllen der Tüte sind der Phantasie ebenso kaum Grenzen gesetzt. Empfehlenswert ist ein guter Mix aus praktischen Dingen und solchen, die Spaß machen. So finden beispielsweise schöne Arbeitsmaterialien wie ein besonderes Lineal oder auch ein kleines Lesebuch Platz in der Schultüte, ebenso gut auch kleine Spielsachen oder Süßigkeiten. Viele Eltern ergänzen den Mix durch die ein oder andere gesunde Kleinigkeit wie Nüsse oder Mandarinen. Dieser Trend ist durchaus begrüßenswert – ein wenig belohnt werden darf der Nachwuchs aber schon am Tag seiner Einschulung. Eine schöne Idee ist auch das gemeinsame Befüllen mit lieben Verwandten, welche dem Kind neben guten Wünschen auch Kleinigkeiten für den Schulalltag mit auf den Weg geben können.

GUT GESCHÜTZT IN DIE SONNE: DAS SOLLTEN ELTERN BEACHTEN

16. Juli 2011 von Redaktion

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Ganz egal, wo Sie und Ihre Kids die schönste Zeit des Jahres auch verbringen – zum Beispiel am heimischen Baggersee, im Freibad oder am Sandstrand-, der richtige Sonnenschutz für den Nachwuchs sollte immer dabei sein. Denn entgegen manchem Irrglauben strahlt die Sonne nicht nur dann, wenn wir sie auch sehen können: Insbesondere im Frühjahr und Sommer ist ein umfassender UVA- sowie UVB-Schutz für die Haut nötig. Auch die Urlaubsregion spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle; auf einen passenden Sonnenschutz sollten Eltern und Kinder in keinem Fall verzichten. Und weil insbesondere die Allerkleinsten sich eine Menge von den Größeren abschauen, sollten Eltern hier auf ihre Vorbildfunktion achten: Wer sich selbst regelmäßig und gründlich eincremt, der vermittelt auch seinem Nachwuchs die Notwendigkeit vom Sonnenschutz. Bei kleinen Kindern übernehmen Eltern oder größere Geschwister das Eincremen mit Lotion, Milch, Spray oder Creme. Welche Konsistenz, entscheiden Sie und ggf. die Kinder selbst – ein gutes Gefühl auf der Haut sorgt dafür, dass das nötige Sonnenschutzprogramm noch leichter fällt.

Viel wichtiger als die Frage nach Creme oder Spray sind jedoch ganz andere Kriterien: Der Sonnenschutz selbst. Interessierten Eltern sei hier ein Artikel von Stiftung Warentest vom Juli 2010 empfohlen, welche verschiedenste Produkte speziell für Kinder aus ganz verschiedenen Preisklassen geprüft haben. Das Ergebnis erstaunt in vielen Punkten: Oftmals liegen die günstigen Sonnencremes aus dem Discounter gleichauf mit deutlich teureren Produkten; nicht selten sogar darüber. Ein beruhigendes Fazit gibt es obendrein: Alle getesteten Sonnenschutzprodukte entsprachen dem aufgedruckten Lichtschutzfaktor. Darüber hinaus wurden weitere Kriterien wie Hautverträglichkeit und Keimfreiheit unter die Lupe genommen. Unabhängig von der gewählten Marke und Produktserie, beispielsweise mit oder ohne Zusatzstoffe, gilt: Ein Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 20 ist ein absolutes Muss bei empfindlicher, oftmals nicht vorgebräunter Kinderhaut. Nach dem Baden sorgt ein nochmaliges Eincremen für optimale Sicherheit – das Prädikat „wasserfest“ hat nur eine eingeschränkte Aussagekraft, wie Stiftung Warentest erläutert.

Neben dem passenden Sonnenschutz aus der Tube oder Flasche gibt es selbstverständlich noch ganz andere Maßnahmen, um einem Sonnenbrand vorzubeugen: Statt stundenlanger Sonnenbäder sollten Eltern mit ihren Kindern immer wieder einmal eine Pause im Schatten einlegen. Insbesondere zur Mittagszeit kann die Sonneneinstrahlung äußerst intensiv wirken. Diese Pause gilt auch nach dem Schwimmausflug: Der Lichtschutzfaktor kann den Eigenschutz der Haut vervielfachen; nach Ablauf dieser Zeit bietet jedoch auch die Sonnencreme keinen Schutz mehr. Eine zusätzliche Maßnahme zur Abmilderung der Strahlung bietet passende Kleidung. Sonnenbrand auf der Kopfhaut lässt sich durch einen passenden Sonnenhut bzw. ein Käppi speziell für Kinder vermeiden.

Mehr Information rund um die verschiedenen Sonnenschutzprodukte finden Eltern unter http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/Sonnenschutzmittel-Was-Kinder-gut-schuetzt-4108131-4111386/

DOPPELTER ABITURJAHRGANG: WAS JUGENDLICHE UND STUDIENANFÄNGER ERWARTET

17. Juni 2011 von Redaktion

Hamburg und das Saarland haben bereits vorgelegt, jetzt kommen Bayern und Niedersachsen hinzu: In diesen Bundesländern ist das neunjährige Gymnasium auf 8 Jahre verkürzt worden (G8). Ein wichtiges Ziel lautete, jungen Menschen einen deutlich schnelleren Zugang zum Studium und somit einen besseren Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. In zahlreichen Ländern ist der Abschluss Abitur nach dem 12. Schuljahr seit Langem etabliert. Doch wie bei allen Schulreformen, so gab es auch hier zahlreiche kritische Stimmen. Insbesondere der Übergang dürfte sich schwierig gestalten, da Lehrpläne komplett umgestellt und den neuen Herausforderungen angepasst werden müssen. Eine weitere Herausforderung für alle, die nach dem Abitur einen Studienplatz suchen: Im Einführungsjahr gibt es im jeweiligen Bundesland einen sogenannten Doppelten Abiturjahrgang. Das bedeutet, dass sowohl die SchülerInnen der 13. Jahrgangsstufe nach alter Ordnung als auch die der 12. Jahrgangsstufe nach dem neuen Schulsystem ihren Abschluss machen werden. Für die Hochschulen könnte dies vor Allem überfüllte Hörsäle und einen enormen Andrang insbesondere auf begehrte Studiengänge bedeuten. Einer Schätzung zu Folge rechnen die deutschen Hochschulen mit mehr als 275.000 zusätzlichen Studienplatzbewerbern bis 2015. In diesem Jahr werden mit Hessen die letzten deutschen Gymnasien auf eine 12-jährige Schullaufbahn umgestellt haben.

Zu den doppelten Abiturjahrgängen kommt derzeit auch die Bundeswehrreform: Weil die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft wurde, stehen auch hier viele Schulabgänger früher als bisher fürs Studium in den Startlöchern. Hochschulen, aber auch Studienbewerber fürchten einen regelrechten Run auf begehrte Universitäten und Fächer. Insbesondere die sogenannten zulassungsbeschränkten Studiengänge könnten hiervon noch viel stärker als bisher betroffen sein. Im Zweifel bedeutet dies mehrere Semester Wartezeit oder alternative Lösungen, falls es mit dem geplanten Wunschstudium nicht klappen sollte. Private Akademien oder ein Auslandsstudium erfreuen sich deshalb wachsender Beliebtheit. Doch auch deutsche Hochschulen werden mit zusätzlichen Finanzhilfen ausgestattet, um dem erwarteten Ansturm auf die Studienplätze gerecht zu werden. Neben zusätzlichen Kapazitäten an bestehenden Hochschulen sollen sogar zusätzliche Einrichtungen gebaut werden: In Nordrhein-Westfalen beispielsweise stehen gleich mehrere Fachhochschulen in Planung.

Internet: Weitere Informationen rund um den doppelten Abiturjahrgang finden Sie bei abi.de unter http://www.abi.de/orientieren_entscheiden/schule/doppelte-abiturjahrgaenge05073.htm

URLAUB: (K)EINE FRAGE DES GELDES?

17. Juni 2011 von Redaktion

Die letzten Schularbeiten sind geschrieben, die ersten Sonnenstrahlen kitzeln die Haut und die großen Ferien stehen vor der Tür: Jetzt beginnt die schönste Zeit des Jahres! Doch während zahlreiche Familien gemeinsam in Urlaub fahren, ein Ferienhaus in Dänemark mieten oder zusammen gen Süden fliegen, fehlt bei vielen anderen das Geld. Eine Situation, die für Eltern und Kinder gleichermaßen zur Belastung werden kann. Denn zum Wunsch, einmal Schulsorgen und Alltagsstress hinter sich zu lassen, können Schamgefühle gegenüber Mitschülern, Nachbarn oder Freunden kommen. Für Eltern stellt dies nicht selten eine doppelte Belastung dar: Sie möchten nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Kindern einen schönen Urlaub bieten – können dies aber aus finanziellen Gründen nicht bewerkstelligen. Umgekehrt könnten sich viele Familien den Urlaub leisten, haben aber keine Zeit für einen mehrwöchigen Aufenthalt.

Doch hier zunächst eine gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, aus den Sommerferien trotz Geld- oder auch Zeitnot ein unvergessliches Erlebnis werden zu lassen! Der erste und vielleicht wichtigste Schritt könnte sein, Schuld- und Schamgefühle ob mangelnder Finanzen zu vergessen. Wer stattdessen selbstbewusst mit der eigenen Situation umgeht, der vermittelt auch seinen Kindern Sicherheit – und die Einsicht, dass ein knappes Bankkonto nichts über Lebensqualität und Charakter auszusagen hat. Offenheit und Ehrlichkeit sind dabei das A und O. Kinder merken sehr schnell, wenn etwas in der Familie nicht stimmt. Sollte das Geld in diesem Jahr also besonders knapp sein, dürfen Sie das ruhig vermitteln. Wer offen über die Probleme und Sorgen spricht, aber gleichzeitig auch Lösungsvorschläge aufzeigt, der wird viel eher Verständnis ernten – und sich so manche Diskussion über Urlaubswünsche ersparen können. Gleichzeitig sollten Sie die Botschaft je nach Alter Kindgerecht verpacken und ihren Nachwuchs nicht überfordern: Machen Sie deutlich, dass die Situation vielleicht nicht unbedingt ideal, aber in jedem Fall zu bewältigen ist. Kinder verstehen sehr schnell, wenn ihre Mithilfe gefragt ist und sie zum Beispiel in ihren eigenen Bedürfnissen ein wenig sparsamer werden müssen. Und schließlich kann auch der berühmte „Urlaub auf Balkonien“ für beide Seiten richtig erholsam werden. Wenn lange Anreisen mit Bahn, Flugzeug oder Auto entfallen und noch dazu Kosten gespart werden, kann man sich in den eigenen vier Wänden das ein oder andere Extra leisten. Wie wäre es mit einem tollen Ausflug in die Natur, zu einem nahe gelegenen Zoo oder in den Freizeitpark? Auch aus einem Besuch im Schwimmbad lässt sich mit ein wenig Phantasie ein toller Urlaubstag gestalten.

Eine weitere Möglichkeit, den Kindern einen tollen Urlaub zu ermöglichen, bieten die Ferienfreizeiten von Jugendämtern, Verbänden, Jugendwerken, Kirchen oder gemeinnützigen Initiativen. Wer bereits Mitglied beispielsweise bei den Pfadfindern oder in einer kirchlichen Gemeinde ist, der bekommt meist automatisch Bescheid übers anstehende Ferienprogramm. Für alle anderen Familien und Kids ist das Jugendamt der Stadt der beste Ansprechpartner. Ob ein internationaler Jugendaustausch bei Gastfamilien, Kanufahren in Schweden oder Zelten in Österreich: Die verschiedenen Programme halten für fast jeden Urlaubswunsch das passende Angebot bereit. Für viele Kinder und Jugendliche spielt die gemeinsame Freizeit mit Freunden, aber auch mit neuen Kontakten eine wichtige Rolle – ideal für Familien, die nicht gemeinsam in Urlaub fahren können. Gut zu wissen: Einkommensschwache Familien können einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Wer diesen rechtzeitig abgibt, der hat gute Chancen auf einen Reisekostenzuschuss für die ausgeschriebenen Ferienprogramme. In einigen Fällen werden diese sogar ganz übernommen.

US-STUDIE: ÜBERGEWICHT BEI KINDERN FÖRDERN DURCH LANGE FLASCHENFÜTTERUNG

13. Mai 2011 von Redaktion

Übergewicht bei Kindern ist ein besonders heikles Thema. Denn während sich überflüssige Pfunde im Erwachsenenalter häufig schon durch einfache Verhaltensweisen beeinflussen lassen, ist eine Reduktionskost oder Sportförderung bei Kleinkindern oftmals deutlich schwieriger umzusetzen. Und wie die Erfahrung zeigt, ist insbesondere frühzeitig erworbenes Übergewicht besonders hartnäckig; der Kampf gegen die Pfunde nicht selten von wenig Erfolg gesegnet. Umso wichtiger ist es, mit einer ausgewogenen Ernährung sowie Freude an der Bewegung rechtzeitig die richtigen Weichen für das eigene Kind zu legen. Und wie in so vielen Bereichen der Pädagogik, so gilt auch hier: Strikte Verbote beispielsweise von Süßigkeiten bringen oftmals den gegenteiligen Effekt – als besonderer Genuss sollten sie deshalb durchaus einmal erlaubt sein.

Neben oben genannten Maßnahmen gibt es jedoch weitere Faktoren, welche die Grundlage für Über- oder Normalgewicht bei Kleinkindern bilden können. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtete, haben US-Wissenschaftler des Center for Obesity Research and Education in Philadelphia einen Zusammenhang zwischen langer Flaschenfütterung und der Entwicklung von Übergewicht beobachtet. Zur Studie wurden die Daten von rund 6.750 Kindern ausgewertet. Dabei wurde neben der Flaschenfütterung durch die Eltern auch das Gewicht der Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: Bei besonders langer Fütterung durch die Flasche über das zweite Lebensjahr hinaus erhöhte sich das Risiko auf späteres Übergewicht im Kleinkindalter deutlich. Zur Absicherung wurden hierbei auch Faktoren wie das individuelle Gewicht der Mutter sowie die Ernährung im Kleinkindalter berücksichtigt. Die Tendenz, dass eine lange Flaschenfütterung in fast einem Viertel aller Fälle zu Fettleibigkeit führte, blieb dabei bestehen. Eine Erklärung der Forscher hierfür: Die Flaschenfütterung, häufig am Abend vor dem Einschlafen, führt Kindern eine nicht unerhebliche Kalorienmenge zusätzlich zu. Empfehlenswert ist daher eine rechtzeitige, gleichsam sanfte Abgewöhnung zum Beispiel ab dem ersten Lebensjahr.

Internet: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=45830

ERSTE HILFE AM KIND: EIN THEMA, DAS IMMER AKTUELL BLEIBT

13. Mai 2011 von Redaktion

Kleine Wunden und Kratzer werden mit der eigenen Hausapotheke versorgt, bei Verstauchungen kann ein Arzt für schnelle Hilfe sorgen. Doch nicht immer reichen die eigenen Kenntnisse aus: Was tun, wenn ein Kind allergisch auf einen Wespenstich reagiert? Wie werden Fremdkörper aus der Luft- oder Speiseröhre entfernt, und was gilt es bei der Atemspende speziell für Säuglinge und Kleinkinder zu beachten? Auf all diese und viele weitere wichtige Fragen gibt ein spezieller Erste Hilfe am Kind – Kurs Antworten. Eltern und Großeltern, aber auch alle Erwachsenen, die beispielsweise im Beruf mit Kindern zu tun haben, lernen in diesen Kursen alles Wissenswerte rund um lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ansprechpartner für diese Kurse können sowohl Vereine wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder die Unfallhilfe der Johanniter sein, welche im Internet zum Beispiel eine Suche nach passenden Kursen in Wohnortnähe anbieten. Interessierte Eltern finden hier außerdem wertvolles Basiswissen, welches mit wenigen Klicks die wichtigsten Grundlagen zur Ersten Hilfe am Kind erläutert. Einen Kurs kann diese Online-Lektüre allerdings nicht ersetzen – schließlich ist die fachliche Anleitung ebenso wichtig wie die praktische Übung, damit die nötigen Handgriffe im Notfall auch wirklich sitzen. Darüber hinaus bieten zahlreiche private Experten ihre Unterstützung mit maßgeschneiderten Kursen, welche Eltern und Angehörigen spezielle Erste-Hilfe-Maßnahmen an Kindern, Kleinkindern und Säuglingen vermitteln.

Internet: DRK: http://www.drk.de/angebote/erste-hilfe-und-rettung/erste-hilfe-online.html
Johanniter: http://www.johanniter.de/aus-und-weiterbildung/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-am-kind/

KÖSTLICHES EIS SELBERMACHEN – EIN KINDERSPIEL DANK DIAMANT EISZAUBER

13. Mai 2011 von Redaktion

Die Sommersaison ist (fast) eröffnet, die ersten Freibäder und Baggerseen öffnen ihre Tore. Und was gehört zu steigenden Temperaturen einfach dazu? Richtig, eine Kugel Eis, natürlich in der Lieblingssorte. Nicht nur Kinder lieben den kühl-cremigen Genuss, auch Eltern und Großeltern sind zur Saison oft Stammgäste in der Eisdiele oder am Eiswagen. In Maßen und nicht als Mahlzeit genossen, ist die süße Versuchung durchaus erlaubt. Lange Diskussionen über die perfekte Sorte (Vanille, Schoko, Erdbeere oder gar ein ausgefallenes Schlumpf-Blau?) und quengelige Kids beim Anstehen an der Schlange können sich findige Eltern bald sparen: Seit einiger Zeit sind die innovativen Produkte von Diamant im Handel erhältlich. Unter dem Namen „Eiszauber“ finden Fans des cremigen Speiseeis ab sofort spezielle Rezepturen, mit welchen das Eismachen zum Kinderspiel wird. Der Clou daran: Sie brauchen weder eine teure Eismaschine noch ausgefallene Zutaten – Milch und einige Extras reichen völlig aus. Den Rest erledigt das Produkt in Pulverform, welches einfach kurz unter die gewählten Zutaten gerührt und anschließend sorgfältig verschlossen ins Eisfach gegeben wird. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt – eine tolle Idee, die nicht nur Kinder zu schätzen wissen. Denn ob schokoladiges Karamell-Eis oder ein gewagter Mango-Zitronen-Mix: Das praktische Produkt verwandelt alle Zutaten in ein individuelles Geschmackserlebnis, welches es so garantiert nirgendwo zu kaufen gibt.

Ob die Eisdiele einmal zu voll ist – oder man einfach Lust hat, zusammen mit den Kids ein eigenes Speiseeis zu zaubern: Die Produkte von „Diamant Eiszauber“ bieten hierzu alle Möglichkeiten. Neben dem klassischen Eiszauber für cremiges Milcheis sind außerdem Varianten für Fruchteis sowie, ganz neu erhältlich, Joghurt-Eis erhältlich. Auch die Webseite ist einen Besuch wert – hier finden sich zahlreiche Rezeptideen für kreativen Eisgenuss.

Internet: http://www.eiszauber.de
Preis: Im Online-Shop ab zirka 1,50 Euro erhältlich; im Supermarkt ab zirka 1,80 Euro (unverbindliche Angabe)

Sparen beim Online-Kauf von Windeln

15. April 2011 von Redaktion

Der Kauf von Windeln ist für frisch gebackene Eltern ein ganz wichtiges Thema. Schließlich geht es ohne Babywindeln einfach nicht. Jederzeit müssen Windeln in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, um das Baby wickeln zu können. Für die meisten Eltern bedeutet dies, alle ein bis zwei Wochen zum Händler gehen und ein Windelpaket kaufen zu müssen. Hierbei hält sich die Freude meist in Grenzen. Zum einen nehmen die Windelpakete eine Menge Platz weg, zum anderen sind sie nicht unbedingt günstig.

Allerdings lassen sich beide Probleme lösen, indem man beim Windelkauf bewusst auf das Onlineshopping setzt. Viele Eltern sind der Meinung, dass sich dieser Schritt nicht lohnen würde, jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Schon allein wegen der Lieferung empfiehlt es sich, Windeln im Online Baby Shop zu kaufen. Die Schlepperei wird einem erspart und zudem kann von attraktiven Preisvorteilen profitiert werden.

Interessanterweise gehen viele Eltern davon aus, Windeln über das Internet nicht günstiger beziehen zu können, weil die örtlichen Discounter bereits preiswert sind. Doch in Realität können die Discounter nur selten mit dem Internet konkurrieren. Im Baby Shop von Windeln.de werden Markenwindeln preiswert angeboten, sodass sich gegenüber dem Ladenkauf schnell eine satte Ersparnis erzielen lässt. Außerdem gibt es ein Empfehlungsprogramm für Freunde: Wer auf Empfehlung eines Freundes einkauft, erhält bei der ersten Bestellung einen Rabatt ist Höhe von 10 Euro. Kunden, die ihre Freunde bzw. neue Kunden werben, dürfen sich ebenfalls freuen. Für jede Bestellung, die von den geworbenen Freunden getätigt wird, gibt es eine kleine Gutschrift in Höhe von einem Euro. Dank der attraktiven Preise sowie der ergänzenden Gutschriften lässt sich gegenüber dem Einkauf vor Ort eine satte Ersparnis erzielen.

ANIMIERTER KINOSPASS IM DOPPELPACK

14. April 2011 von Redaktion

Noch ist April – und mit ihm die Gelegenheit, an dem ein oder anderen kühlen Tag einen gemütlichen Kinotag für die ganze Familie einzuplanen. Diesen Monat möchten wir Euch zwei Filme ans Herz legen, die beide durch liebevoll animierte Figuren mit tierischem Charakter bezaubern. In „RIO“ machen wir Bekanntschaft mit einem freundlichen Ara-Papageien, dessen Käfig sich irgendwo im amerikanischen Minnesota befindet. Sein Name ist Blu, in Anlehnung an sein durch und durch blaues Gefieder, welches er für einzigartig hält. Umso schockierender ist für ihn die Nachricht, dass es einen weiteren Papagei mit derselben Farbe geben muss – ein Weibchen, um genau zu sein. Und tatsächlich macht sich Blu auf die lange Reise in die brasilianische Metropole Rio, wo er zwischen Strand und Dschungel auf so manch schräge Gefährten trifft. Das Ziel seiner Reise hat sich Blu jedoch ein wenig anders vorgestellt: Seine angebetene Papagei-Dame möchte von ihm eigentlich gar nichts wissen. Doch nach einigen gemeinsamen Erlebnissen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus…ein tierischer Liebesfilm mit Happy-End, der Kids und Eltern gleichermaßen zum Lachen bringt! Für die deutsche Synchronfassung hat sich so manch deutscher Komiker und Schauspieler verpflichten lassen – die brüllend komischen Dialoge kommen so erst richtig zur Geltung. Und dank modernster 3-D-Technik könnt ihr die Abenteuer des ungleichen Paares in vielen Kinos hautnah miterleben.

Passend zum Osterfest kommt auch dieser Film in die Kinos: „Hop – Osterhose oder Superstar?“ ist eine witzige und ungewöhnliche Geschichte über den weltberühmten Hasen, welcher zu Ostern die bunten Eier und Süßigkeiten versteckt. Durch einen dummen Zufall wird dieser vom gutmütigen Fred angefahren und anschließend in dessen Obhut gebracht. Doch der arbeitslose Fred konnte kaum ahnen, was er sich damit eingebrockt hat: Denn der angefahrene Osterhase erweist sich als äußerst exzentrischer Gast mit ganz speziellen Vorlieben und Wünschen. Nur soviel sei an dieser Stelle verraten: Der Film trägt nicht umsonst den Untertitel „Candy, Chicks & Rock´n´Roll“…eine tolle Empfehlung für alle, die sich gern überraschen lassen – und irgendwie schon immer geahnt haben, dass der Osterhase gar nicht so brav sein kann, wie uns die vielen Zeichnungen und Geschichten weismachen wollen!

Filme: „Hop – Osterhase oder Superstar?“ , Kinostart am 31.03.2011, 95 Minuten, Keine Altersbeschränkung.
„Rio“, Kinostart am 07.04.2011, 96 Minuten, Keine Altersbeschränkung.

KLEINER TELLER MIT GROßER WIRKUNG: „FOOD FACE“ GIBT GEMÜSEMUFFELN KEINE CHANCE

14. April 2011 von Redaktion

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die enorme Wirkung zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Teller, der Ihrem Nachwuchs gesundes Gemüse so richtig schmackhaft machen kann? Zauberei? Nein, ganz bodenständiges Design: Der Teller „Food Face“ von Fred wurde speziell für die Freude am (auch gesunden!) essen konzipiert. Das aufgedruckte Gesicht kann ganz nach Lust und Laune verfeinert werden – beispielsweise mit einer Reihe kugelrunder Erbsen oder langen Bohnen, mit einem lustigen Bart auf Püree oder wallenden Spaghetti-Locken. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf: Denn mit dem lustigen „Food Face“ werden auch einfache Gerichte zum echten Festmahl für den Nachwuchs. Ganz nebenbei können Eltern so dafür sorgen, dass auch grünes Gemüse und andere bisher wenig beliebte Zutaten schon bald ganz selbstverständlich in den kindlichen Speiseplan integriert werden. Eine tolle Idee, die nicht zuletzt auch durch ihre Ausarbeitung überzeugt: Der Teller ist aus qualitativ hochwertiger Keramik gefertigt, für Mikrowelle und Spülmaschine geeignet.

Teller „Food Face“ von Fred., erhältlich zum Beispiel bei Coolinarium für zirka 12 Euro.
Internet: http://www.coolinarium.de

SCHULESCHWÄNZEN: MUTTER MUSS INS GEFÄNGNIS

14. April 2011 von Redaktion

Diskutiert werden Strafen und sogenannte Disziplinierungsmaßnahmen bei schwänzenden Schulkindern schon länger. Dabei sollen in erster Linie die Erziehungsberechtigten in die Pflicht genommen und somit angehalten werden, den Schulbesuch ihrer Kinder zu gewährleisten. Weil Bildung in Deutschland Ländersache ist, werden diese Maßnahmen mal mehr, mal weniger rigoros verfolgt. Einen spektakulären Fall berichtete in diesen Tagen Spiegel Online, das Internetportal der bekannten Zeitung. Demnach wurde eine Mutter aus Hessen zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt, weil sie ihren Sohn über mehrere Jahre einen Großteil des Schulunterrichts schwänzen ließ. Der Fall ging durch mehrere Instanzen bis hin zum Frankfurter Oberlandesgericht, wo die Richter alle vorherigen Urteile bestätigten: Der Schulentzug durch die angeklagte Mutter war demnach so hartnäckig, dass die Haftstrafe als angemessen bewertet wurde. Zuvor hatte die alleinerziehende Mutter eines minderjährigen Sohnes bereits verschiedene Disziplinarmaßnahmen erfahren. Die Verurteilung kommt nicht aus heiterem Himmel: Wie Spiegel Online berichtet, sind der Haftstrafe Geldstrafen, eine teilweise Entziehung des Sorgerechts sowie eine Freiheitsstrafe auf Bewährung vorausgegangen. Alle Maßnahmen schlugen offensichtlich fehl, denn auch danach besuchte der Sohn die Schule nur äußerst sporadisch. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen Zeitraum von 2004 bis heute, wobei der betroffene Schüler im Regelfall jetzt die neunte Klasse besuchen sollte. Ein Umstand, dem er kaum nachkommen kann: Denn laut Gutachten liege sein Wissensstand ungefähr auf dem Niveau der vierten Grundschulklasse.

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung, liebe Eltern: Was halten Sie von der Haftstrafe als letztes juristisches Mittel? Hat sie eine abschreckende Wirkung, oder geht es in diesem Fall mehr um Bestrafung als um das Kindeswohl? Und was führt dazu, dass Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder nicht so ernst nehmen – oder vielleicht sogar ganz bewusst den Unterricht auf die eigenen vier Wände verlegen?

Internet: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,756586,00.html#ref=rss

Kinderfilme und –serien online schauen bei KIKI

24. März 2011 von Redaktion

Auf dem neuen Videoportal KIKI können Eltern ihren Kindern Filme zu günstigen Preisen herunterladen und diese entweder direkt am PC oder einem internetfähigen Fernseher schauen lassen. Auch auf Reisen sind dem Filmspass keine Grenzen gesetzt. Die Filme können ohne Probleme auf dem Smartphone oder dem Notebook mitgenommen und dort geschaut werden.

Die Filme werden altersgerecht in zwei Gruppen unterteilt, von 0 oder ab 6 Jahren.

Die Preise sind ebenfalls kindgerecht: Für eine Episode einer Serie bezahlt man 99 Cent. Filme kosten zwischen 2,99 Euro und 4,99 Euro. Allerdings wird hier auch noch zwischen Download und einmaligem Ansehen unterschieden. Wer einen Film nur einmal sehen will, zahlt zwischen 99 Cent und 1,99 Euro.

Unter den Serien finden sich nicht nur Kinderklassiker wie Heidi und Wicki sondern auch immer wieder beliebte Folgen von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg. Dies garantiert ein Fersehvergnügen für die ganze Familie.

http://www.kinderkino.tv

BUCHEMPFEHLUNG: „SCHATTEN“ VON SUZY LEE

16. März 2011 von Redaktion

Welch fantastische Welt das Licht aus Spiel und Schatten birgt, das zeigt uns die Südkoeranerin Suzy Lee in ihrem neu erschienenen Kinderbuch. Nicht nur kleine Leser werden sich an eigene Schattenspiele, an große Monster und harmlose kleine Wesen erinnert fühlen, die mit nur wenigen Mitteln wie Taschenlampe und den eigenen Händen zum Leben erwachen. Das Buch „Schatten“ beschäftigt sich auf 32 Seiten genau mit diesem Phänomen – ein Buch, welches die Phantasie beflügelt. Mit gekonntem Pinselstrich und nur zwei Farben schafft die Illustratorin ein Meisterwerk kindlicher Vorstellungskraft, fast ohne Worte und ganz mit der Kraft ihrer zauberhaften Malereien.

Die Geschichte von „Schatten“ ist simpel, aber beeindruckend. Sie beginnt auf einem dunklen Dachboden, wo sich ein kleines und äußerst phantasievolles Mädchen aufmacht in die Welt der Schattenwesen. Zunächst probiert sie mit eigenen Händen, welch wundersame Kreaturen entstehen können. Dann beginnt sie, die Umgebung zu entdecken und schließlich ist sie umgeben vom Urwald, der über und über aus verschiedensten Schatten besteht. Die Reise wird jäh unterbrochen, als das kleine Mädchen zum Essen gerufen wird. Ein Klick auf den Lichtschalter, und die Schatten verschwinden – doch in ihrem Kopf ist die zauberhafte Welt noch ganz und gar präsent…Ein tolles Bilderbuch, welches kleine Zuschauer ab etwa drei bis vier Jahren mitnimmt auf eine Reise, in der die eigene Phantasie der Schlüssel zur Geschichte ist.

„Schatten“, gebundene Ausgabe von Suzy Lee, ab 18.02.2011 erhältlich

JANOSCH WIRD 80: ZEIT FÜR EINEN NEUEN KINDERFILM!

16. März 2011 von Redaktion

Am 11. März feierte ein ganz besonderer Autor und Zeichner seinen Geburtstag: Janosch, der Erfinder von Kleinem Bär und Kleinem Tiger, wurde an diesem Tag 80 Jahre alt. Der Starttermin für den neuen Film auf Basis der beliebten Janosch-Geschichten hätte also kaum passender gewählt worden sein. Viele Eltern erinnern sich vielleicht noch an die Abenteuer aus „Janosch´s Traumstunde“, welche zum Beispiel in den 80er Jahren über die Bildschirme flimmerte. 2006 schließlich kam mit „Oh, wie schön ist Panama“ der erste Film in die Kinos. Hohe Zuschauerzahlen und Begeisterung bei Jung und Alt bestätigten das Projekt, welches nun mit „Die Tigerentenbande – Der Film“ einen würdigen Nachfolger erhielt.

Regisseurin Irina Probst ist es gelungen, die beliebten Charaktere und Geschichten aus der Janoschwelt in einen lustigen Film auf die Leinwand zu bringen. Dabei lassen uns so verwegene Figuren wie Hannes Strohkopp, Laika, die Mäuse Tütü und Schischi, der Hund Bergmann, ein strenger Lehrer, ein Radtaxifahrer namens Schnuddel und selbstverständlich auch die Tigerente an ihren Abenteuern teilhaben. Die ausgefuchsten Gringos wollen Hannes Strohkopp dazu überreden, dem zwielichtigen Mäusesheriff Browning als eine Art Mutprobe ein Schnurrbarthaar zu stehlen. Doch Hannes wäre viel zu gutmütig und auch ängstlich für dieses Unterfangen. Ob er es trotzdem schafft, die fiesen Mitschüler auf seine Seite zu ziehen, und wie ihm dabei Mäuse und Hund Bergmann behilflich sind, erleben kleine und große Zuschauer in dieser kurzweiligen, unterhaltsamen und sehr humorvollen Kinogeschichte.

„Die Tigerentenbande – Der Film“; Start am 10.03.2011, FSK: 0 Jahre.
Internet: http://www.mfa-film.de/kinofilme/kino-titel/die-tigerentenbande-der-film/

HORRORNACHRICHTEN IM TV: FLIMMO BIETET ELTERN TIPPS FÜR EINEN KINDGERECHTEN UMGANG

16. März 2011 von Redaktion

Die Bilder aus den Katastrophengebieten dieser Welt haben sich in unser Gedächtnis eingebrannt. Erdbeben, Tsunami und eine bevorstehende Kernschmelze in den Atomreaktoren Japans finden sich dieser Tage in allen Nachrichtensendungen. Doch was lösen Bilder und Horrormeldungen eigentlich in kleinen Zuschauern aus, wo schon Erwachsene die Trauer und Not vor Ort schwer belastet? Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Medium Fernsehen ist unumgänglich für alle Eltern. FLIMMO, die Programmberatung für Eltern, bietet auf ihrer Website umfassende Informationen, Tipps und Empfehlungen rund um das elterliche Verhalten bei Katastrophen in TV und Nachrichten.

Zwei scheinbar widersprüchliche Aspekte sind dabei ganz besonders zu beachten: Zum Einen sind schon kleine Kinder in der Lage, Emotionen anderer Menschen mitzuerleben. Oftmals geschieht dies sogar viel unmittelbarer als bei Erwachsenen, die sich zu ihrem Gegenüber, zu Bildern und Nachrichten besser abgrenzen können. Trauer, Wut und Verzweiflung sind Gefühle, welche in diesen Tagen in ganz besonderer Form präsentiert werden. Und weil die Geschehnisse absolut real sind, können Kinder in ein regelrechtes Gefühlschaos gestürzt werden: Für sie sind die Katastrophen nicht selten so real, dass sie sich unmittelbar selbst bedroht fühlen. Gleichzeitig aber zeigt sich ein ganz anderes Phänomen kindlicher Auffassungsgabe: Während die Gefühle und Ängste absolut real sein können, wirken Fachbegriffe von Moderatoren und Experten im TV besonders abstrakt. Je nach Alter haben viele Kinder noch keine Vorstellung von Begriffen beispielsweise wie Tsunami oder Kernreaktor. Dies kann zu zusätzlicher Verunsicherung und Überforderung führen.

Was aber sollten verantwortungsbewusste Eltern tun, um ihr Kind nicht zu überfordern, im andererseits die Geschehnisse aber auch nicht zu verheimlichen? Die Redaktion von FLIMMO stellt ihren LeserInnen hierzu verschiedene Artikel, Tipps und Empfehlungen für pädagogisch sinnvolle Verhaltensweisen zur Seite. Empfehlenswert beispielsweise ist das gemeinsame Schauen von Nachrichtensendungen, welche speziell auf die Bedürfnisse von jungen Zuschauern zugeschnitten sind. Formate wie „Logo“ oder „Neuneinhalb“ berichten über wichtige Ereignisse in der ganzen Welt, verzichten aber gleichzeitig auf Schreckensbilder. Gleichzeitig sollten Katastrophen wie die in Japan jedoch keinesfalls verschwiegen werden: Kinder wissen sehr genau, wenn ihnen Wissen absichtlich verheimlicht wird. Nicht selten kann dies vorhandene Ängste noch weiter schüren. Umso wichtiger ist es, Unterstützung bei der Verarbeitung gesehener Bilder und gehörter Nachrichten anzubieten. Wie dies funktionieren kann und was Eltern besser vermeiden sollten, lesen Sie auf den Seiten des Programmratgebers.

Internet: http://www.flimmo.tv/

HEXE LILLI: NEUE ABENTEUER AB SOFORT IM KINO

21. Februar 2011 von Redaktion

Fans der kleinen und äußerst liebenswerten Hexe Lilli freuen sich schon seit Monaten drauf: Am 17.02.2011 kommt endlich der lang ersehnte Nachfolger von „Der Drache und das magische Buch“ in die Kinos. Täuschend echt werden dabei Spiel – und Trickfilmsequenzen miteinander verworben – ein echtes Meisterwerk des Münchner Animationsteams, welches schon so manchen Hollywoodstreifen aufwertete. Lilli und ihr animierter grüner Freund, der Drache Hektor, sind ein eingespieltes Team, welches seine Zuschauer hier in ganz und gar exotische Welten entführt: Das ferne Mandolan ist ihr Ziel. Hierher ereilte sie ein Hilferuf des liebenswürdigen Guliman, welcher sich nichts sehnlicher wünscht, als König des faszinierenden Landes zu werden. Doch irgendetwas scheint ihn daran hindern zu wollen – verhexte Throne und Krähen, die alles und jeden beobachten, sind nur zwei Merkwürdigkeiten, denen Lilli und ihr Freund in Mandolan begegnen. Wie es ihnen gelingt, den Zauber zu entschlüsseln und welche Abenteuer sie auf ihrer Reise erleben, das zeigt der neue Film „Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan“ in beeindruckend farbenprächtigen Bildern. Ein Leinwanderlebnis für die gesamten Familie – ganz ohne Altersbeschränkung!

Hexe Lilli – Reise nach Mandolan; FSK: 0 Jahre; 91 Minuten. Kinostart am 17.02.2011
Internet: http://www.reise-nach-mandolan.de/

VON DER LEYEN: ZU VIEL GEZAHLTES KINDERGELD MUSS RÜCKGEZAHLT WERDEN

21. Februar 2011 von Redaktion

Für großes Aufsehen sorgte in den letzten Wochen die Aussage von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Grund des Aufsehens war eine Forderung der nordrhein-westfälischen SPD-Chefin Hannelore Kraft, auf die Rückforderung zu viel ausgezahlten Kindergeldes von Hartz-IV-Familien zu verzichten. Das Problem scheint dabei hausgemacht – eine Neuregelung hatte Anfang des Jahres zu einer Kindergelderhöhung geführt (wir berichteten in unserem Januar-Blog). Was offensichtlich nicht oder erst zu spät bedacht wurde, war die korrekte Verrechnung mit dem Hartz-IV-Satz der betroffenen Familien. Die Erhöhung des Kindergeldes wurde im Januar 2011 nicht angerechnet, was jedoch korrekter Weise hätte geschehen müssen. Die Konsequenz sind Forderungen nach Rückzahlung, welche jetzt durch die jeweiligen Familien geleistet werden müssen. Dabei handelt es sich hierbei um einen Betrag von lediglich 20 Euro pro Familie – ein Betrag jedoch, welcher für Betroffene mehrere Tageseinkäufe für Lebensmittel bedeuten könnte. Dieser Umstand bewog Hannelore Kraft (SPD) zu ihrer Forderung nach einem Verzicht auf Rückzahlung zu viel gezahlter Gelder. Ursula von der Leyen aber beruft sich auf das Recht von Staat und Steuerzahler: Die nicht rechtmäßig ausgezahlten Gelder fehlen an anderer Stelle – im Gros ergeben 20 Euro pro Hartz-IV-Familie eine enorme Summe. Die Familienministerin sieht dies als wichtiges Argument für eine Rückforderung zu viel gezahlter Gelder, auch wenn der Fehler hier bei den Behörden oder bei der Bundesregierung selbst gelegen haben könnte ( über die Verantwortung wird nach wie vor gestritten). Dabei soll jedoch keine Familie finanziell benachteiligt werden – die Gelder werden abhängig von den eigenen Möglichkeiten zurück gezahlt. Insgesamt haben betroffene Familien hierzu ganze vier Jahre Zeit. Demgegenüber stellte Hannelore Kraft, dass die Einforderung zu viel bezahlter Beträge gar nicht wirtschaftlich sei: Ihrer Berechnung nach rechtfertige der bürokratische und somit auch finanzielle Aufwand das Vorhaben nicht.

PAPRIKA, PETERSILIE UND CO. : MEINE ERNTE BIETET GARTEN FÜR GROßSTÄDTER

21. Februar 2011 von Redaktion

Eigene Paprika heranzüchten, Gemüsezwiebeln gießen, Kartoffeln jäten und irgendwann die eigene Ernte einholen: Was für Großstädter oftmals nur mit eigenem Schrebergarten oder auf dem Balkon realisierbar war, das soll sich dank „Meine Ernte“ jetzt ändern. Unter diesem Namen wird Familien, Singles und anderen Großstadtbewohnern jetzt ein einzigartiges Konzept geboten – praktisch und ohne langjährige Verpflichtungen. Der Clou dabei: Meine Ernte verfügt über große Gartenflächen, welche sich meist außerhalb der Metropolen befinden – jedoch stets verkehrsgünstig erreichbar sind. Jeder Mensch mit Lust aufs Gärtnern hat nun die Möglichkeit, sich für eine Saison einzumieten und in diesem Zeitraum seine ganz eigene Gartenparzelle zu bewirtschaften. Die Parzellen umfassen Kleine Gemüsegärten für Singles und Paare ebenso wie Familiengärten, welche mit 85 Quadratmetern ausreichend Platz für drei bis vier Personen bieten. Für die Dauer einer Mietsaison, die etwa im Mai beginnt, kann dann nach Herzenslust gegärtnert werden – Gießen, Harken und Unkraut rupfen inklusive! Eine tolle Erfahrung auch für Kinder, die hier ganz nebenbei Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein erlernen können. Und ganz nebenbei ist das Werken im eigenen Garten auch ein Erlebnis für alle Sinne: Sonne oder Regen auf der Haut, den Geruch von frischem Grün in der Nase, Erde an den Händen – gekrönt durch das Einholen der eigenen Ernte. Denn natürlich sollen sich die Mühen auch lohnen, und schon mit einem Zeitaufwand von etwa ein bis zwei Stunden pro Woche können kleine und große Hobbygärtner bald ihre eigenen Zwiebeln, Möhren, Kartoffeln, Salate oder Kräuter ernten. Im Laufe der Zeit ist die Miete für den Garten somit schnell wieder eingeholt. Möglich wird das Ernten auch für Anfänger durch einen besonders komfortablen Service, welcher den Garten schon zum Saisonbeginn mit rund 20 Gemüsesorten bestückt hat. Und auch Gießkannen und weitere Gartengeräte stehen hier auf einer Gemeinschaftsfläche kostenlos zur Verfügung – Anfänger erhalten außerdem wertvolle Tipps und Tricks zum professionellen Gärtnern. Eine tolle Idee für die ganze Familie, welche mit relativ wenig Zeitaufwand ein tolles Gemeinschaftserlebnis inmitten des eigenen Grün werden kann. Die Preise von derzeit 129 bis 329 Euro werden pro Saison erhoben und beinhalten alle Leistungen inklusive Bepflanzung – und wer auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich den Garten gleich fürs nächste Jahr sichern…

Meine Ernte wird bereits in zahlreichen deutschen Großstädten angeboten: In Potsdam, Berlin, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Bochum, Düsseldorf, Leverkusen, Köln, Aachen, Bonn, Frankfurt und Wiesbaden haben bereits fertig bepflanzte Gärten zum Mieten bereit.

Internet: http://www.meine-ernte.de

Kinderwunschzentren und Kinderwunschkliniken in Deutschland

2. Februar 2011 von Redaktion

Mit unserer neuen Datenbank möchten wir Ihnen die manchmal doch schwierige Suche nach einer passenden Klinik oder Praxis ein wenig erleichtern. Sortiert nach Bundesländern, finden Sie so alle Adressen und Ansprechpartner auf einen Blick. Manchmal liegt die ideale Kinderwunschklinik direkt vor der Haustür, manchmal kann aber auch eine längere Anreise sinnvoll sein, wenn sich die perfekte Umgebung zum Wohlfühlen nicht in unmittelbarer Nähe befindet. Unsere Klinikprofile präsentieren Ihnen alle wichtigen Informationen, die Paare mit Kinderwunsch so brennend interessieren: Was bietet die Kinderwunschklinik, welche Methoden werden dort angewandt? Gibt es weitere Betreuungsangebote, beispielsweise eine psychologische Unterstützung während der Behandlung? Und welche Menschen sorgen vor und hinter den Kulissen dafür, dass die Behandlung so angenehm wie möglich wird? Philosophie und Leitmotive werden ebenso genannt wie Behandlungsmethoden, die praktizierenden Ärzte und handfeste Fakten zur Lage sowie Anfahrt. Entscheiden Sie selbst, welche Klinik bzw. Praxis Ihrem Partner und Ihnen am Besten gefällt – dank der Kontaktdaten können Sie schnell ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren, an Infoabenden teilnehmen oder sich per Telefon, Mail oder auf der eigenen Internetpräsenz ein persönliches Bild machen. http://www.elternforen.com/Kinderwunsch/

Die 3. Welt braucht Hilfe, was kann ich tun?

25. Januar 2011 von Redaktion

Wie kann ein Einzelner helfen, diese Welt gerechter zu machen?
Kommen Spenden wirklich an und bewirken sie etwas?

Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt und sie ist unbeantwortet geblieben. Um es vorab zu beantworten, ja, Ihre Spenden kommen an und Sie können helfen, indem Sie direkte einmalige Geldbeträge an Hilfsorganisationen spenden. Wer genauer wissen möchte, wohin sein Geld fließt und was damit gemacht wird, für den könnte eine Kinderpatenschaft interessant sein.

Eine Kinderpatenschaft kostet zwischen 20EUR und 35EUR im Monat, das entspricht einem Besuch mit zwei Personen bei McDonalds oder einmal Kino zu zweit. Bei den meisten Organisationen, ist es möglich, das Geschlecht und Herkunftsland des Kindes auszusuchen.

Sie erhalten dann Unterlagen mit Informationen zum Kind selbst, seinem Gesundheitszustand, der Bildung, dem familiären Hintergrund und zum Projekt selbst, in dem das Kind lebt.

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie nämlich keineswegs nur das einzelne Kind, sondern auch seine Familie und das Projekt in dem es lebt. Ziel der Organisationen ist es, zusammen mit den Dorfbewohnern, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Projektteilnehmer nach und nach selbstständig und ohne Hilfe leben können. Dies geschieht durch den Bau von Brunnen, durch Saatgut, durch das lehren von rechnen, damit die Frauen z.B. ihre Güter verkaufen können. Durch das bauen von Zäunen, um das Vieh vor Wildtieren zu schützen, durch Impfungen und ärztliche Betreuung, durch Schulen für die Kinder.

Als Pate erhalten Sie regelmäßige Reports zum Kind und dem Projekt. Sie können auch in persönlichen Briefkontakt mit dem Kind treten oder ihm Geschenke schicken oder es und seine Familie besuchen. Auch Sonderspenden die ausschließlich für das Kind und seine Familie sind, sind möglich. So können Sie es mit 100EUR extra beispielsweise ermöglichen, dass sich eine Familie eine vollständige Existenzgrundlage bildet, indem sie 5 Ziegen kaufen kann. Durch die Ziegenzucht, die Ziegenmilch und den Käse ist die Existenz einer Familie gesichert.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die Hilfsorganisation seriös arbeitet, so achten Sie einfach auf das DZI-Spendensiegel. In der Regel liegen die Verwaltungs- und Werbekosten, von seriösen Organisationen bei unter 20%.

Übrigens, können Sie auch Spenden für ein Patenkind steuerlich geltend machen.

VORSTADTKROKODILE 3 – NEUE ABENTEUER IM KINO

23. Januar 2011 von Redaktion

Und noch ein Filmhighlight hält der Januar für Kids bereit: Die Vorstadtkrokodile sind los! Die wohl frechste Kinderbande im aktuellen Kinogeschehen hält die Welt diesmal bereits mit ihrem dritten Abenteuer in Atem. Diesmal entführen sie ihr Publikum in eine ganz und gar sommerliche Stimmung – die letzten Tage vor den heiß ersehnten Schulferien. Diese werden mit dem Geburtstag von Hannes eingeläutet, welche stilgemäß auf der Kartbahn gefeiert wird. Während die Freunde Kai und Olli in Urlaub gefahren sind, legt der Rest der Bande so richtig los: Tempo machen, bis die Reifen quietschen – und ein Folgen schwerer Unfall passiert. Frank muss ins Krankenhaus gebracht werden, wo sich schon bald herausstellt, dass der Junge ohne eine Organspende nur sehr schlechte Aussichten auf Gesundung hat. Doch wo soll in der Kürze der Zeit ein passender Spender gefunden werden? Die Vorstadtkrokodile machen sich sofort auf den Weg, denn schließlich geht es um das Leben eines echten Freundes. Wo und wie einen Organspender finden und Frank zur Genesung verhelfen, das erleben Kids und ihre Familien in einem rasanten, garantiert niemals langweiligen neuen Abenteuer der beliebten Kinderbande.

Film: „Vorstadtkrokodile 3“, 83 Minuten, FSK: Ohne Altersbeschränkung.
Kinostart: 20. 01. 2011

SPEKTAKULÄRE NATURAUFNAHMEN FÜR DIE GANZE FAMILIE: „RUSSLAND – IM REICH DER TIGER, BÄREN UND VULKANE“

23. Januar 2011 von Redaktion

Ganze dreieinhalb Jahre hat es gedauert, bis die Aufnahmen für diese Naturdoku im Kasten wahren. Was auf den ersten Blick lang klingt, das ist angesichts der unglaublichen Ausdehnung der russischen Weiten, den verschiedensten Klimazonen und Naturräumen durchaus verständlich. Der bekannte Dokumentarfilmer Jörn Röver und sein Team haben sich ausreichend Zeit genommen, die Wildnis Russlands zu erkunden – und sie einem breiten Publikum näher zu bringen. Herausgekommen ist ein Film, der in rund anderthalb Stunden Spielzeit einen faszinierenden Einblick in Tundra und Tigris, in Steppen, Gebirgen und Wälder des euroasiatischen Riesenlandes bietet. Der Wechsel zwischen Panoramablicken über die schier endlose Weite der russischen Landschaft bis hin zu Tieraufnahmen aus allernächster Nähe zieht große wie kleine Besucher vom ersten Augenblick an in seinen Bann. Der Sprecher lässt der Natur allen Raum, um mit ihren eigenen Geräuschen für Aufregung zu sorgen: Das freundliche Quietschen der Baikalrobben oder der schrille Schrei des Auerhahns sind nur zwei Beispiele für ein Kinoerlebnis, welches auch durch einzigartige Tonaufnahmen zu begeistern weiß. Und auch der Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Tieren, ihre Jagd und die Aufzucht des Nachwuchs werden in „Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane“ auf die Leinwand gebracht. Ein Kinovergnügen mit Seltenheitswert und deshalb eine absolute Empfehlung für den Monat Januar!

Film: „Russland – im Reich der Tiger, Bären und Vulkane“, 94 Minuten, FSK: Ohne Altersbeschränkung.
Kinostart: 13. 01. 2011

MUTTERMILCH ODER BREI? NEUE ERKENNTNISSE SORGEN FÜR VERWIRRUNG

23. Januar 2011 von Redaktion

In zahlreichen Zeitschriften, Blogs und Internetforen war es im Januar zu lesen: Forscher des britischen University College London hatten herausgefunden, dass die bisherigen Empfehlungen in puncto Muttermilch und Stillen keineswegs so eindeutig ausfallen dürften wie bisher. Bisher hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine eindeutige Empfehlung zum Stillen ausgesprochen – aus verschiedenen Gründen: Zum Einen gilt ein mehrmonatiges Stillen des Neugeborenen mit Muttermilch noch immer als beste Maßnahme, um allergische Erkrankungen schon in diesem frühen Entwicklungsstadium zu begegnen. In Dritte-Welt-Ländern ist Muttermilch darüber hinaus wichtig, um Krankheiten und Infektionen beispielsweise durch das Anrühen von Brei mit unsauberem Wasser zu vermeiden. Während letzteres nach wie vor Gültigkeit besitzt, werden die allgemeinen Stillempfehlungen der WHO jetzt deutlich angezweifelt: Denn die eingangs erwähnten Forscher fanden heraus, dass entgegen der bisherigen Empfehlung die Zufütterung mit Brei durchaus Sinn macht. Die Studie legt nahe, dass ein früher Kontakt mit möglichen Allergenen wie Getreide keine Allergien auslöst, sondern diese oftmals sogar verhindern hilft. Der Grund: Das Immunsystem lernt, sich mit möglichen allergenen Stoffen auseinander zu setzen – und stärkt sich schon frühzeitig gegen diese. Und auch das Risiko weiterer Erkrankungen soll durch die kombinierte Gabe von Muttermilch und Babybrei minimiert werden. Dies gilt übrigens selbstverständlich nicht für Neugeborene: Empfohlen wird eine allmähliche Zufütterung mit Brei etwa ab dem vierten Monat.




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