Eineiige Zwillinge

Eineiige Zwillinge und Beziehung zwischen eineiigen Zwillingen


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Eltern-Forum

Eineiige Zwillinge

Eineiige Zwillinge entstammen einer befruchteten Eizelle, besitzen gleiches Erbgut und gleiche Erbanlagen. Zur Entstehung eineiiger Zwillinge kommt es dann, wenn sich die befruchtete Eizelle ganz früh in ihrer Entwicklung in zwei Teile trennt, die jeder für sich allein selbstständig entwicklungsfähig sind. Da sich beide Embryonen aus nur einer befruchteten Eizelle entwickeln, haben sie identische Erbanlagen, das gleiche Geschlecht und gleichen sich im Aussehen. Je nach dem Zeitpunkt der Teilung der Eizelle wachsen die Embryonen im gleichen Fruchtsack auf und teilen sich entweder eine Plazenta oder besitzen jeder einen eigenen Mutterkuchen. Teilt sich die Zelle nur wenige Stunden nach der Befruchtung, besitzen die Embryos ihre eigene Fruchthöhle und ihren eigenen Mutterkuchen. Kommt es erst später zur Trennung, dann verbindet die Embryos eine gemeinsame Plazenta.

 

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In der Schwangerschaft mit meinen Eineiigen Zwillingen musste ich mich sehr viel schonen.Sich ausruhen ist für mich ungewöhnlich und war wirklich nicht immer leicht. Aber ich hielt mich an die Anweisungen der Ärzte,war auch lange Zeit immer wieder im Krankenhaus zur Beobachtung, bekam Wehenhemende Mittel und ruhte mich brav (mal mit Tränen-mal mit Zuversicht aus), schließlich sollte es beiden Kindern gut gehen.Ich hatte das Glück, dass ich in meinem Doppelzimmer eine liebe Bettnachbarin hatte. An dieser Stelle Herzliche Grüsse an Sandra. Wie es der Zufall wollte waren unsere Männer schon zuvor befreundet, wir kannten uns aber noch nicht. Naja, wir hatten viel Zeit um uns kennen zu lernen. Ohne Sandra wäre die Zeit im Krankenhaus wahrscheinlich schwerer gewesen. Wir tranken gemeinsam Tee, bequatschten unsere Hoffnungen,Ängste und Sorgen und bauten uns gegenseitig wieder auf. Am 08.09.2006 brachte ich in der 38. SSW meine süssen Mädels zur Welt. Rabea Franziska und Marie Sophie. Endlich konnte ich sie im Arm halten. Marie ist die Erstgeborene, Rabea kam 10 Minuten später. Wir hatten ein riesen Team bei der Entbindung:4 Hebammen,eine Hebammenschülerin, den Stationsarzt, Kinderarzt und Oberarzt der Kinderstation. Eigentlich war mir dies etwas zu viel trubel, besonders die Neugier der Schülerin interessierte mich in den Wehen überhaupt nicht.Dies bekam sie auch zu spüren, als sie nach mehrmaliger Aufforderung meinen Oberschenkel nicht zerquetschen zu sollen nicht aufhörte.("Das sind bloß Schmerzen der Wehen", sagte sie dauernd...) Jetzt kann ich drüber schmunzeln, damals zog ich sie mit einer Hand an ihrem Zopf von meinem Bein runter. Man hat die komisch geguckt...(Und ich,ich hatte später sogar einen blauen Fleck von ihrem quetschen) Naja,dann ging es weiter.Als meine Mädchen auf der Welt waren, wurden sie herzlich begrüsst. Eine der Hebammen gab Marie gleich ewas zu trinken aus der Flasche, dies fand ich unmöglich. Ich wollte stillen. Als Tipp: Sprecht eure Wünsche vorher mit den Hebammen ab, in dem Moment ! wo ihr das zweite Kind zur Welt bringt bekommt ihr zwar mit, was um euch rum passiert, doch ihr habt keine Chance euch darum zu kümmern. Als Rabea so weit war, durfte ich sie gleich anlegen. Es war toll!!! Marie wurde dann auch nochmal angelegt und sie trank Gott sei dank auch aus der Brust. Ich habe mal gelesen, dass das Trinken aus der Flasche leichter geht, wie von der Brust und das Flaschenkinder schlechter aus der Brust trinken. Aber es ist ja nochmal gut gegangen. Im Krankenhaus musste ich die beiden immer zum Trinken wecken, sie waren oft müde und brauchten mehrere Anläufe. Tipp: Achtet darauf, dass ihr genug Ruhe habt. Besuche und wenn sie noch so lieb gemeint sind, nach eurem Befinden einplanen. Wer darauf keine Rücksicht nehmen möchte, sollte besser ganz zu Hause bleiben und sich "nur" Bilder der Kinder anschauen. Ich hatte damals auch erst Angst jemanden vor den Kopf zu stoßen, wenn nicht auf meine Wünsche Rücksicht genommen wurde. Nie wieder!!! In jeder freien Minute an jedem Tag im Krankenhaus kam meine Schwiegermama und nahm mir eins von den kleinen aus dem Arm. Auf Bitten sie mir wenigstens zum Stillen zu geben reagierte sie fast überhaupt nicht.(Ehrlich, es dauerte meist zwischen 30 Minuten und einer Stunde, das heißt erst wenn die Kinder wieder schliefen und auch weiter schlafen wollten, gab sie sie zurück. Wie ich es damals schaffte, weiß ich heute nicht mehr, aber ich blieb ihr gegenüber einigermassen ruhig, wiederholte meine Wünsche und die Bedürfnisse der Kinder,(ungehörter Weise veränderte sie ihr Verhalten NICHT) Darauf hin heulte mich bei meinem Mann aus, der hatte aber wiederum viel Verständnis für seine Mutter, schließlich sind es "ihre" ersten Enkelkinder. Nochmal würde ich dies bei allem Respekt meiner Schwiegermutter gegenüber nicht tolerieren. Mal ganz ehrlich, wer hat den die ganze Arbeit gehabt und die Kinder auf die Welt gebracht. Definitiv nicht die Schwiegeroma! (bei aller Liebe, aber auch Schwiegermütter müssen Rücksicht nehmen!!!)Meine Mädels und ich blieben dran und irgendwann platzte der Knoten, (von den Hebammen bakm ich den Tipp Stillhütchen zu nutzen- DAs war erst komisch, half aber) Bei der Nutzung von Stillhütchen ist es wichtig, dass man seine Brustwarzen nach dem Stillen besonders pflegt, die können je nach Milchfluss etwas aufgeweicht werden und man muss aufpassen, dass man sich keine Pilzinfektion zuzieht. Zu Hause wurde es dann viel einfacher. Tür bleibt beim Stillen zu, bzw. nur geladene Gäste haben Zutritt. Also die, von denen ihr euch nicht gestört fühlt. Nur Mut, es ist gar nicht so schwer, wie viele vermuten. Ich habe das so gemacht: In (meinem Bett) alles vorbereitet/zurechtgelegt. Stillbanane,Spucktücher,Stillhütchen und etwas zu Trinken für mich. Dann meine zwei Mädels dazu und ich habe mich mitten rein gesetzt. Die Stillbanane habe ich mir auf den Schoß gelegt, so das die offenen Enden zu meinem Rücken zeigten. Dann habe ich ein Kind links und die Andere rechts angelegt, so das ihre Köpfe zueinander zeigten. Natürlich muss man zwischendurch die Seiten tauschen, ..., In der Zeit, wo beide gleichzeitig beschäftigt sind kann man wunderbar entspannen und sein Glück geniessen. Wichtig ist, dass man auch als Mutter ans Trinken denkt. Auch während des Stillens kann man getrost Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn man stillt, so zerrt dies auch an den eigenen Kräften, also an die Stärkung denken. Gute Getränke in der Stillzeit zur Milchförderung sind: >Kümmel-Fenchel-Anis-Tee,>Malzbier (Malbier geht baer auch etwas auf die Hüften)Vermeiden solltet ihr Pfefferminztee´s, die wirken sich negativ auf die Milchproduktion aus. Mit etwas Übung bekommt ihr soviel Routine, dass es euch dann egal ist, wer wann dabei zuguckt. Selbst im Restaurant, wo fremde gucken können, kann es euch egal sein, was die denken. Denn euren Kindern eine gute Mahlzeit zu geben steht über allem. Vorteile der Muttermilch: >nie zu heiß,>immer fertig zubereitet,>immer Griffbereit,>Gesund und noch vieles mehr... Stillen, so denke ich, gibt Müttern und Kindern eine besondere Bindung zueinander und vorallem ein ganz warmes Gefühl ums Herz. Ich möchte diese schöne Zeit nicht missen und werde sie nie vergessen. Also, nur Mut, ihr könnt es auch!!!

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