Gestationsdiabetes

Gestationsdiabetes Schwangerschaftsdiabetes und Blutzuckerspiegel


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Gestationsdiabetes

Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) ist eine besondere Form des Diabetes, die während einer Schwangerschaft zum ersten Mal auftritt und meist nach der Geburt wieder verschwindet. Unter Gestationsdiabetes ist also ein erhöhter Blutzuckerspiegel zu verstehen, der bei der werdenden Mutter in der Schwangerschaft auftritt. Ein unerkannter Schwangerschaftsdiabetes kann, wie auch ein bereits bestehender Diabetes mellitus, der nicht eingestellt ist, zu erheblichen Auswirkungen beim ungeborenen Kind führen, wenn die Symptome unbemerkt bleiben und der Schwangerschaftsdiabetes nicht behandelt wird. Deshalb werden bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft in regelmäßigen Abständen Blutzuckerkontrollen bei der werdenden Mutter vorgenommen, die bei einem erhöhten Risiko mit einem Glukosetoleranztest gekoppelt werden.

 

Haben Sie selbst Erfahrung zum Thema Gestationsdiabetes machen können? Dann schreiben Sie uns doch einen kurzen Erfahrungsbericht hierzu, den wir an dieser Stelle veröffentlichen. Andere LeserInnen werden sich freuen, Ihren Bericht lesen zu können. Wir vergüten jeden Bericht mit mindestens 300 Wörtern mit 5,-- €.

 

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Erfahrungsbericht: Diagnose Schwangerschaftsdiabetes!? – was nun?

Bei mir wurde in der 21. SSW Zucker im Urin (Wert plus 1) festgestellt. Aufgrund dessen veranlasste meine Frauenärztin einen Glukosebelastungstest. Man kommt nüchtern in die Praxis – bekommt eine hohe Dosis Glukose in Wasser / Tee aufgelöst und es werden die Blutwerte nüchtern, nach einer Stunde und nach zwei Stunden ausgewertet. Mein Wert war bei allen Messungen zu hoch. ( nüchtern 6,3; nach 1 Stunde 10,5 und nach 2 Stunden 7,8 ) Regelwerte für Schwangere sind nüchtern 5,0 und sonst bis 6,7.

Nach der Auswertung habe ich sofort eine Überweisung zur Internistin bekommen. Dort machte man gleich eine Ernährungsschulung – was darf man wann essen.

In diesen Momenten fühlte ich mich schrecklich – überall liest man über die Gefahren und Risiken von Schwangerschaftsdiabetis und man steht völlig allein und hilflos da.

Ein Arzt meinte: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Und so war es auch… Erst habe ich eine Ernährungsumstellung versucht ( alle 3 Stunden essen und auf die entsprechenden Broteinheiten achten), dann wurde es aber von Woche zu Woche „schlimmer“ und die Werte ließen sich nicht, durch die Ernährung regulieren. Dann musste ich kleine Einheiten Insulin spritzen – erstmal nur Morgens. Am Ende der Schwangerschaft:

Zwischen 02:00 / 03:00 Uhr Blutzucker messen
Zwischen 05:00 / 06:00 Uhr Insulin spritzen
Frühstück bis spätestens 09:00 Uhr vorher Spritzen nach einer Stunde messen
Mittagessen bis 13:00 Uhr vorher Spritzen nach einer Stunde messen
Abendessen bis 20:00 Uhr vorher Spritzen nach einer Stunde messen
Zwischen 22:00 / 23:00 Uhr Messen und Insulin spritzen und ein Kleinigkeit essen

Man verhungert in dieser Zeit nicht – nur ist es sehr belastend alle 3 Stunden die „richtige“ Nahrung zu sich zu nehmen. Denn Kohlenhydrate sind Gift bei der Schwangerschaftsdiabetis.
No go´s:
- Weizenmehl
- Obst „pur“

Was man immer essen durfte:
- Fleisch
- Fett
- Gemüse (außer Kartoffen / Mais)

Am Ende wurde die Geburt 14 Tage vor dem errechneten Termin eingeleitet und unser Sohn hat sich trotz der „Diät“ und der Diabetes normal entwickelt und kam mit 3640g und 53cm quietsch fidel auf die Welt.

Er selbst und ich leiden nun nicht mehr an der Insulinschwäche und führen ein normales Leben.

Fazit: Für den Moment ist eine Welt in mir zusammengebrochen, aber im Nachhinein war es das Beste, was passieren konnte, denn ich habe nur 11kg in der Schwangerschaft zu genommen

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