Spätabbruch

Spätabbruch - Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch


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Spätabbruch

Allgemeines

Unter einem Spätabort ist ein Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Schwangerschaftswoche zu verstehen.
Wird eine Schwangerschaft innerhalb der ersten 23 Wochen unterbrochen, sind weder Atmung noch Lebenszeichen erkenntlich, wiegt das Ungeborene unter 500 Gramm, hat keinen Herzschlag mehr und weist auch keine Nabelschnurpulsation mehr auf, nennt man dies eine Fehlgeburt.
Wird die Schwangerschaft unterbrochen und das Kind lebt, spricht man von einer Frühgeburt. Wird das Kind nach der 23. SSW tot geboren, ist dies eine so genannte Totgeburt.

Es gibt verschiedene Formen des Abort. Sie werden nach der Körpertemperatur, der Ursache und dem Zeitpunkt eingeteilt.
Bei der Körpertemperatur wird zwischen afebrilem, febrilem und septischem Abort unterschieden.
Die Ursachen können ein spontaner Abort oder ein artifizieller (künstlicher) Abort sein.

Der Zeitpunkt des Abbruchs teilt sich in Frühestabort, Frühabort und Spätabort.
Der Frühestabort wird meist als verspätete Menstruationsblutung wahrgenommen, die meisten Frauen wussten zu dem Zeitpunkt nichts von einer Schwangerschaft und bemerkten den Frühestabort aus diesem Grund gar nicht.
Ereignet sich der Abort innerhalb der ersten 12 SSW, spricht man von einem Frühabort und ist die Fehlgeburt ab der 13. SSW, ist von einem Spätabort die Rede.

Ursachen

Die Ursachen für eine Fehlgeburt werden in den seltensten Fällen wirklich klar aufgedeckt. Es werden väterliche, mütterliche und kindliche Ursachen unterschieden.
Väterliche Ursachen sind genetische Störungen oder Spermaanomalien. Zu den mütterlichen Ursachen gehören die Fehlentwicklung der Plazenta, die Fehlbildung der Gebärmutter, Zervixinsuffizienz, Verwachsungen oder Tumoren, Infektionen, Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), starke psychische Belastungen oder mechanische Traumen (Stürze).

Therapie


Abortus imminens
Die Schwangerschaft ist noch intakt (trotz Blutungen) und es wird durch Bettruhe und beruhigende Medikamente versucht, sie zu erhalten.

Abortus incipiens und Abortus incompletus
Die Fehlgeburt wird schnellstmöglich zu einem Abschluss gebracht. Zu diesem Zwecke werden die Wehentätigkeit unterstützende Medikamente gegeben und letztendlich die Gebärmutter ausgeschabt.

Missed abortion
Bei diesem Sonderfall muss die Fehlgeburt mit Hilfe von Medikamenten unbedingt eingeleitet werden. Ist der Fötus bereits seit längerer Zeit verstorben, werden meistens Blutgerinnungsstörungen beobachtet. Aus diesem Grund ist die Untersuchung der Blutgerinnung der erste Schritt. Auch in diesem Fall wird die Gebärmutter ausgeschabt.

 

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