Übergangsmilch

Übergangsmilch: Transistorische Milch und Muttermilch


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Übergangsmilch

Übergangsmilch, auch transitorische-Milch, wird in den weiblichen Milchdrüsen ungefähr zwei bis vier Tage nach der Geburt des Babys gebildet.

Vor der Übergangsmilch “produzieren” die Milchdrüsen das so genannte Kolostrum. In den ersten Tagen nach der Entbindung liefert diese spezielle Muttermilch dem Säugling besonders viele Abwehrstoffe und Antikörper, sie enthält Wachstumsfaktoren und liefert infektionshemmende Stoffe. Das Kolostrum ist leicht klebrig, hat eine gelbliche Farbe, ist dickflüssiger als die normale Muttermilch und trägt entscheidend zur gesunden Entwicklung der Verdauungsorgane und des Verdauungstraktes des Babys bei.
Etwa zwischen dem zweiten und dem vierten Tag nach der Geburt des Babys bildet die Mutter die transitorische Milch, auch Übergangsmilch. Diese Muttermilch weist einen höheren Zuckergehalt und einen höheren Fettgehalt auf, ist aber ärmer an Proteinen und Immunglobulinen. In der Zeit, in der die transitorische Milch gebildet wird, verspüren die Frauen meist ein leichtes Ziehen in den Brüsten und beobachten ein Anschwellen der Brust. Dies geschieht, weil hier der “Milcheinschuss” beginnt. Um den leichten Schmerzen und dem Gefühl einer harten und zu vollen Brust entgegenzuwirken, sollte der Säugling häufiger angelegt werden.
Nach der Übergangsmilch wird die eigentliche Muttermilch gebildet. Diese unterscheidet sich in Aussehen, Konsistenz und Zusammensetzung vom Kolostrum und der Übergangsmilch. Sie wirkt wässrig und ist etwas dünnflüssiger. Die reife Muttermilch enthält alle Nährstoffe, die das Baby benötigt. Sie ändert während der einzelnen Stillmahlzeit ihre Zusammensetzung so, dass die Vormilch zu Beginn der Mahlzeit weniger Fett und mehr Zucker, Milchzucker (Laktose), Vitamine, Eiweiß und Mineralien enthält, die folgende Hintermilch hingegen fettreicher und sättigender ist.

Muttermilch ist die beste Möglichkeit ein Baby zu ernähren. sie liefert die richtige Menge Flüssigkeit, Antikörper und Nährstoffe und schaft durch das Stillen eine ganz besonders emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.


 

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