Wassergeburt

Wassergeburt: Entbindung im Geburtsbecken


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Wassergeburt


Die Wassergeburt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Urahnen der noch heute lebenden Naturvölker wussten bereits um die entspannende Wirkung von Wasser und betrachteten es als selbstverständlich, die Geburt in diesem Element zu vollbringen. In den Industrieländern erfreute sich diese Art der Geburt nicht wirklich allgemeiner Beliebtheit, ist aber seit einigen Jahren wieder immer mehr in Anwendung. Das warme Wasser erleichtert die Wehentätigkeit, entlastet die werdende Mutter vom Gewicht des Babybauchs und wirkt sehr entspannend. Auch für das Neugeborene soll die Wassergeburt stressfreier und sanfter sein, es gleitet aus der Fruchtblase, die ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllt ist, in warmes Wasser und erfährt die sonst eher stressige Geburt als bedeutend behutsamer.
In Deutschland nehmen etwa vier Prozent aller Gebärenden die Möglichkeit wahr, ihr Kind in einem speziellen Geburtsbecken auf die Welt zu bringen. In Russland, der Schweiz oder Großbritannien ist bereits jeder Kreißsaal mit einem solchen Geburtsbecken ausgestattet.
Für eine Wassergeburt müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, beziehungsweise darf sie unter bestimmten Umständen gar nicht durchgeführt werden. Die Geburt darf keinesfalls mit Risiken behaftet sein, es darf sich nicht um eine Mehrlingsgeburt handeln, sie darf ausschließlich unter permanenter Beobachtung eines Arztes und einer Hebamme und keinesfalls in der heimischen Badewanne stattfinden. Auch bei einer Beckenendlage des Säuglings, bei einem sehr großen Kind, bei einem verzögerten Geburtsverlauf oder bei einer Vorerkrankung der werdenden Mutter ist die Wassergeburt nicht anzuwenden. Auch wenn die Wassergeburt mit etwas weniger Schmerzen einhergeht, ist sie doch nicht schmerzfrei. Eine PDA (Periduralanästhesie) ist hier jedoch nicht möglich.
Das Geburts- oder auch Gebärbecken beinhaltet 36 bis 38° Celsius warmes Wasser und bietet der werdenden Mutter ausreichende Bewegungsfreiheit. Die Geräte zur Überwachung der Herzschlagfrequenz des Kindes und der Wehentätigkeit sind kabellose Cardiotokographen (CTG). Das Neugeborene wird unmittelbar nach der Geburt an die Wasseroberfläche geholt und der Mutter so auf den Bauch gelegt, dass das Köpfchen oberhalb der Wasseroberfläche liegt.

 

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