Zwillinge

Zwillinge: eineiige Zwillinge und siamesische Zwillinge


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Zwillinge

Auf etwa 85 Geburten kommt eine Geburt, bei der Zwillinge geboren werden. Eineiige Zwillinge entstehen dann, wenn eine einzelne Eizelle befruchtet wird. Eineiige Zwillinge haben grundsätzlich immer das gleiche Geschlecht, da sie vollkommen identische Erbanlagen aufweisen. Zweieiige Zwillinge gehen aus zwei befruchteten Eizellen. Ihre Erbanlagen sind unterschiedlich, sie können also sowohl gleichen als auch verschiedenen Geschlechts sein. Ein spezieller Fall sind siamesische Zwillinge. Bei siamesischen Zwillingen fand während der frühen Embryonalphase keine vollständige Trennung der Eizellen statt, weshalb sie an verschiedenen Stellen des Körpers zusammengewachsen sind. Ungefähr 70 Prozent der Zwillinge sind dizygote (zweieiig) und 30 Prozent monozygote (eineiige) Zwillinge. Eine Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaft gilt grundsätzlich als Risikoschwangerschaft. Die Gefahr einer Fehlgeburt oder einer Frühgeburt ist hier ungleich höher.

Eineiige Zwillinge

Bei eineiigen Zwillingen wird eine Eizelle befruchtet. Diese teilt sich nur wenige Stunden nach der Befruchtung und die Teile nisten sich unabhängig voneinander in die Gebärmutter ein. Die Teile der Eizelle haben jeweils eine eigene Plazenta (Mutterkuchen) und eine eigene Fruchthöhle. Wenn sich die Eizelle teilt, nachdem die Fruchthöhle in der Gebärmutter ausgebildet wurde, entwickeln sich die Zwillinge in nur einer Fruchthöhle und über nur eine Plazenta. In einem solchen Fall kann der Blutkreislauf des einen Kindes mit dem des anderen Zwillings verbunden sein. Durch diese Verbindung kann es zu Versorgungsstörungen eines Kindes und in der Folge zu dessen Tod kommen.
Eineiige Zwillinge gleichen sich auf Grund der identischen Erbanlagen nicht nur äußerlich, auch die charakterlichen Eigenschaften sind nahezu die selben.

Zweieiige Zwillinge

Bei zweieiigen Zwillingen werden zwei Eizellen befruchtet. Die Eizellen können aus beiden Eierstöcken, aber auch aus nur einem Eierstock stammen. Sie haben grundsätzlich eine eigene Fruchthöhle und eine eigene Plazenta, können das gleiche Geschlecht haben, können aber auch verschiedene Geschlechter aufweisen. Sie unterscheiden sich wie normale Geschwister, da die Erbanlagen wie bei anderen Geschwistern unterschiedlich sind.

Siamesische Zwillinge

Bei siamesischen Zwillingen fand keine komplette Trennung der Eizelle während der frühen embryonalen Phase statt. Die Kinder sind beispielsweise an der Brust, am Kreuzbein oder dem Kopf miteinander verwachsen. Der Name siamesische Zwillinge lässt sich auf die Brüder Eng und Chang Bunker aus dem früheren Siam zurückführen. Sie lebten von 1811 bis 1874 und erreichten somit ein relativ hohes Alter. Die Lebenserwartung siamesischer Zwillinge ist recht gering. Die meisten Kinder sterben kurz nach der Geburt.




 

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