Unerwünschte Kinder haben mehr Angst |
Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von Hextina (04.01.2009 14:34) |
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Bereits in der Schwangerschaft werden viele Krankheiten und Persönlichkeitszüge von Kindern programmiert. Traumatische Erlebnisse im Uterus können noch Enkel und Urenkel beeinflussen - die Fähigkeit zu lieben kann über Generationen weitervererbt werden.
Ziemlich rot und zerknittert begann das Leben des kleinen Arne, als er nach einem langen Tag voller Geburtswehen schließlich doch von der Hand eines Chirurgen ans Tageslicht befördert wurde. Die Kontraktionen der Gebärmutter hatten seinen Lebensraum bedrohlich eingeengt, Stresshormone seinen kleinen Körper überschwemmt, die Hebamme hatte ihm und seiner Mutter sogar mit heißen Kräuterpäckchen eingeheizt. Doch irgendwie steckte er fest, der Kopf wollte einfach nicht in Richtung Ausgang rutschen, und dann musste es eben sein: ein Schnitt, ein Griff, grelles Licht, ein Schrei – und Sauerstoff drang in seine Lungen.
Doch auch, wenn Arne von nun an selbst atmen und essen muss und schon bald auf eigenen Füßen stehen wird, war seine Geburt kein Anfang, sondern nur ein Übergang. Längst ist er im Bauch durch Bewegungen und Gefühle seiner Mutter, durch Geräusche, Stress und verschiedene Umweltreize geprägt worden. Wann das Leben wirklich beginnt, das war lange Zeit Gegenstand von Spekulationen, überlagert von ethischen und politischen Debatten wie der Abtreibungsfrage. Jetzt zeigen neueste Forschungsansätze, dass gerade in der Zeit vor der Geburt Weichen für das ganze Leben gestellt werden.
Manche der Thesen klingen unglaublich: Kann es wirklich sein, dass die Essgewohnheiten des Großvaters bei seinem Enkelkind zu einem Herzinfarkt führen? Produzieren dicke Schwangere mehr essgestörte Kinder als andere Frauen? Führt Stress im Uterus zu Homosexualität? Fest steht bisher nur, dass die Verbindung von innen und außen, von körperlichen Anlagen und Umwelteinflüssen viel enger ist als bisher angenommen. "Keine Erfahrung wird je vergessen", so der Heidelberger Psychoanalytiker Ludwig Janus, ehemaliger Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin. Ärzte und Psychologen, Hebammen und Geburtshelfer versuchen hier in interdisziplinärer Zusammenarbeit, das Geheimnis des Lebens vor der Geburt zu entschlüsseln.
Dass vorgeburtliche Einflüsse im späteren Leben krank machen können, lässt sich in einigen Fällen schon ganz plausibel erklären: Andreas Plagemann, Endokrinologe am Institut für Experimentelle Geburtsmedizin an der Berliner Charité, versucht mithilfe von klinischen Studien, Tierversuchen und Experimenten nachzuweisen, dass dicke Schwangere ihrem Kind eine Neigung zu Diabetes vererben. Mit den Genen selbst hat das jedoch nichts zu tun: Vielmehr führe ihr Stoffwechsel dazu, dass der Hormon- und Botenstoffhaushalt des Fötus bereits vor seiner Geburt auf Übergewicht und Krankheit programmiert wird.
weiter geht es --> hier <--
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von flussrose: 16.04.2009 07:22.
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04.01.2009 14:34 |
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Ilona

Gruppenleiter
  

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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von Ilona (04.01.2009 14:42) |
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Klingt interesannt. Aber ob vieles wirklich so ist zeigt sich sicherlich erst so richtig in einigen Jahren.
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04.01.2009 14:42 |
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kamial
**verwirrt**
 

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04.01.2009 15:24 |
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user5fm unregistriert
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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von user5fm (04.01.2009 15:54) |
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Das mit der Homosexualität ist ja echt ein brüller
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Dann werden alle meine Kinder Homosexuell, dann bekomm ich einen Schwiegersohn und vier Schwiegertöchter, dann bleiben wir Frauen wenigstens in der Überzahl.
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04.01.2009 15:54 |
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UserC unregistriert
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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von UserC (04.01.2009 18:01) |
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ich wundere mich gerade, warum meine tochter gertenschlank und glücklich ist und einen festen freund hat. seit zwei jahren.....
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04.01.2009 18:01 |
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kukulux
Ultra-User Level II


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04.01.2009 19:02 |
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susann unregistriert
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04.01.2009 19:08 |
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UserE unregistriert
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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von UserE (04.01.2009 19:26) |
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Die These, dass Kinder den psychischen Streß der Mutter mitbekommen und geprägt werden fürs Leben, find ich nicht daneben. Mit SIcherheit prägt uns das, wie die Mutter zur SChwangerschaft steht und ob sie emotionalem Streß ausgesetzt war in der SS.
Aber ob Homosexualität so erklärt werden kann, find ich sehr märchenwürdig
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04.01.2009 19:26 |
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User4 unregistriert
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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von User4 (04.01.2009 23:24) |
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Ich schließe mich Manu mal an...
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04.01.2009 23:24 |
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Liliki

Mensch
 

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Re: Unerwünschte Kinder haben mehr Angst von Liliki (04.01.2009 23:47) |
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Hallo,
Ich könnt mir schon vorstellen, dass viele der o.g. Zusammenhänge stimmen, ABER: wem nützt solche Forschung wirklich? Was ändern wir durch diese Erkenntnisse?
Primär mal erlebe ich solche Artikel als eine weitere Form von Mütter- Bashing oder Dicken- Bashing und davon können wir alle scheinbar momentan nie genug bekommen ...
Zunächst mal sind wir Menschen alle so wie wir nun mal angekommen sind, geprägt wurden und bis zum Moment x gelebt haben. Vielleicht nutzen wir unsere Resourcen zum Verändern oder vielleicht nicht.
Ja, vielleicht hab ich meinen Kindern grauenhafte Dinge vererbt oder "angetan" durch meinen Lebensstil (ich hab in keiner SS den ganzen Tag lächelnd gelegen und Bach per Spieluhr auf dem Bäuchlein abgenudelt ...) - ABER: ist das Wunder leben zu können nicht sogar wertvoller als die Schwierigkeiten, mit denen wir alle durch Genetik, Prägung und Lebensumstände zu tun haben?
Wen das Thema interessiert? "Der Tag an dem die Erde stillstand" läuft gerade im Kino und passt ganz gut dazu ... wir Menschen werden vermutlich erst lernen, uns zu verändern, wenn die Uhr ganz kurz vor knapp ist
Bis dahin werden sicher noch viele dieser wichtigen Forschungsergebnisse uns den Tag verderben, unsere Laune vermiesen und unsere Ausschüttung an Stresshormonen erhöhen, was wiederum dick und depressiv macht (oder wir können uns glänzend fühlen, weil wir nun gerade ein bestimmtes Schema nicht bedient haben ...) - also eher ein Teufelskreis und "echte Hilfe" scheint mir aus der Forschung nicht in Sicht ... muss sich also jeder seinen eigenen Weg zum Licht suchen
Ich halt's da mehr mit Exupéry's "man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"
Liebe Grüße, Lili
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04.01.2009 23:47 |
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