Traurig -  Mein Exmann will vermutlich meinen Sohn entführen...

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redneb

Guest
und dann MEINE Rechte.Denn die habe ich lange zeit NICHT

Was eindeutig DEIN Problem und DEIN Versagen ist. Da kann das Kind nix für. Das klingt FÜR MICH (!!!!) nach "ich habe mich in der Ehe ganz und gar aufgegeben und drücke ihm (=dem Mann) mit dem Mittel "Kind" eins dafür rein.

Ich war übrigens auch mal beim Scheidungsanwalt. Bei einem wirklich guten. Der mit klipp und klar erklärt hat: Es geht hier umd Sie und Ihre Frau. Die Kinder sind Punkt zwei. Das kommt später. Und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Wenn DEIN Anwalt meint, aus Äußerungen von Dreijährigen was anderes schließen zu müssen - sein Problem. Unprofessionell

Gruß,
redneb
 

Loredana

Mami von Kevin und Leon
Sorry,aber das geht nun meines Erachtens nach zu weit.Ich brauche mich vor euch hier nicht zu rechtfertigen und werde es auch nicht tun.Denn nur weil ich um mein recht kämpfe bin ich nun wieder die ach so böse...Klar,ihr habt immer Mitleid mit den ach so armen Vätern.Aber sobald sich mal etwas ändert für die Zukunft und die gesundheit auch des Kindes heißt es immer die,die wegzieht ist ja soo böse...
Sorry,das ist meine Meinung,weil ich wiedermal so hingestellt werde.Kennt ihr die Hintergründe?...nein,ihr kennt die Hintergründe nicht.Und genausowenig werde ich hier über mich richten lassen.
Das soll keine Flucht sein,falls mir das unterstellt wird.Ich möchte nur nicht weiter darüber streiten.Denn ich weiß das wird sich früher oder später darauf hinauslaufen.
 
M

Meggy

Guest
Nun, ich glaube, Lore hat nen Anwalt gefunden, der so redet, wie sie es gerne hätte. Die fand sie hier nicht, darum ging sie zum Anwalt.
Denn wie sagte sie so nett in ihrem ersten Posting?
original von loredanaWas kann ich dagegen tun?Außer zu meinem Anwalt gehen.Ich mag nicht mehr vor Gericht Heul
Sorry, Lore, dass du hier nicht viel findest, die nach deinem Mund reden. Wir sind ein Forum hier und die meisten haben schon gelernt, dass Kriege ums Kind dem Kind SCHADEN, niemals nutzen. Und dafür muss ich als Eltern manches mal zurück stehen. Sonst hätte ichs nicht bekommen dürfen.

Zumal ich in erster Linie das Kind sehe und dann MEINE Rechte.Denn die habe ich lange zeit NICHT wahrgenommen sondern hab meinem Ex nachm Maul gelabert,weil ich dachte das isses beste für den Lütten...
Und da vermischt du wieder die beiden Ebenen..

Denn nur weil ich um mein recht kämpfe
Und da gehts wieder nur um dich, nicht um dein Kind...

Und nun habe ich auch fertig, mich regt das echt auf und geht mir für das Kind echt aufs Gemüt... :traene
 
P

papalagi

Guest
:(da hast du Recht Meggy... ich spüre förmlich die Zerrissenheit dieses Kindes.
Jedes Kind möchte es BEIDEN Elternteilen recht machen und wenn man das ausnützt....das tut weh.


Oh man Loredana, überleg doch mal was du da schreibst.
Wenn ich mir jetzt vorstelle ich wäre Vater und die Mutter meiner Kinder würde so reden...hätte ich auch riesen Verlustängste und wenn ich dann auch noch sähe, dass diese Mutter jedes Recht bekommt ich aber keines... da würde ich auch auf die wildesten Gedanken kommen.


:(
 

Jenny

Kennt mich noch wer? ;-)
Original von Loredana
und nun verzeihe mir,wenn ich mich hierzu nicht weiter äußere...

Warum äußerst du dich nicht weiter? Weil du HIER kein Recht bekommst, jedenfalls nicht zu 100% wie bei DEINEM Rechtsanwalt?

Sorry, aber ich kann Meggy nur zustimmen, hier lese ich immer nur DU und DEINE RECHTE aber nicht das Wohl des Kindes. Man könnte Weihnachten sehr wohl aufteilen und wenn man das in einer angemessenen Tonlage dem Kindesvater sagen würde, bin ich der festen überzeugung dass sich da eine Lösung finden würde. Aus der Aggressivität wie du aber über den Vater sprichst, gehe ich davon aus, dass dies nicht in einem sehr normalen Ton geschehen ist, weil du ganz einfach einen persönlichen Groll auf ihn hegst, dieser Groll rührt aus der Paarebene und wie schon einige vor mir gesagt haben, hat DIESER GROLL auf der ELTERNEBENE nichts zu suchen.

Und wenn nicht, kenne ich sehr viele Paare die von Jahr zu Jahr immer Weihnachten und Sylvester abwechseln, ist auch eine Lösung.
 

Liliki

Mensch
Aus www.jurathek.de

Eltern bleiben Eltern und das ein Leben lang.

Genauso wenig wie das Kind sich seine Eltern aussuchen konnte, genauso wenig wird es im Regelfall die Eltern gebeten haben sich zu trennen.
Mit der Trennung der Eltern stürzt ohnehin eine Kinderwelt ein und diese schmerzliche Erfahrung für das Kind gilt es soweit wie möglich abzufedern.
Ein Kind liebt naturgemäß beide Elternteile.


Auch nach der Trennung der Eltern muss das Kind beide Elternteile weiter lieben dürfen; es gilt ihm das Gefühl zu geben, dass dies völlig richtig ist.
Dazu ist es notwendig, dass das Kind liebevoll über den anderen Elternteil sprechen darf, sich auf Telefonate und Treffen mit ihm freuen darf und es sehen kann, dass der andere Elternteil aktiv in seine Entwicklung einbezogen wird. Wann immer es möglich ist, sollten Eltern alle Entscheidungen die das Kind betreffen – unabhängig von der Einteilung des Gesetzgebers – gemeinsam besprechen.

Hierzu bieten sich reine Elterngespräche an. Bei den Elterngesprächen ist das getrennte Paar nicht anwesend, anwesend sind nur die Eltern des Kindes. Es geht dann auch nur um die Belange des Kindes, die ausschließlich mit dem Kind zu tun haben. Auch der Kindesunterhalt ist hier tabu.
Sollten diese Gespräche den Eltern nicht persönlich möglich sein, ist ein Telefonat allenfalls besser als ein erzwungenes persönliches Gespräch, das womöglich noch im Beisein des Kindes stattfindet. Das Kind würde die eisige Kälte auch bei hochmotivierten schauspielerischen Leistungen der Eltern spüren.


Das schlimmste für ein Kind sind Eltern, die den jeweils anderen Elternteil hassen und schlecht über ihn reden. Damit geben sie dem Kind das Gefühl, dass ein Teil von ihm selbst auch schlecht ist, denn das Kind ist ein Teil seiner Eltern. Es identifiziert sich mit Vater und Mutter, denn es trägt das Erbgut beider Elternteile in sich. Wer seinen ehemaligen Partner hasst, der hasst auch einen Teil seines Kindes.
 
M

Meggy

Guest
Original von Liliki


Das schlimmste für ein Kind sind Eltern, die den jeweils anderen Elternteil hassen und schlecht über ihn reden. Damit geben sie dem Kind das Gefühl, dass ein Teil von ihm selbst auch schlecht ist, denn das Kind ist ein Teil seiner Eltern. Es identifiziert sich mit Vater und Mutter, denn es trägt das Erbgut beider Elternteile in sich. Wer seinen ehemaligen Partner hasst, der hasst auch einen Teil seines Kindes.

Danke Lili :anbet
Dass war das, was ich umständlich umschrieb mit der unterschwelligen Beeinflussung. Denn nicht nur schlecht darüber reden, schon alleine der Groll und das schlecht Denken beeinflussen das Kind.

Ich habe das selber erlebt, meine Kleine wollte nicht mehr zum Vater, mich hats insgeheim gefreut. :verleg Bin ja auch nur ein Mensch....
Aus diesem Kreislauf des nicht gehen wollen habe ICH sie wieder herausgeholt, nicht ihr Vater! Ich habe sie nämlich täglich und ihr Vater tut ihr nichts, daher schadet ihr der Umgang nicht! Im Gegenteil...
Habe mir darüber Gedanken gemacht, mit den Kindern gesprochen und vermittel ihnen immer wieder, dass das, was zwischen meinem Ex und mir war, NICHTS mit ihnen zu tun hat. Ich tituliere in solchen Gesprächen auch mit Vornamen in Bezug auf mich und Mama und Papa in Bezug auf die Kinder.
Ich sage ihnen mittlerweile sogar, dass ich mich freue, wenn sie gerne zu Papa gehen, sich dort wohlfühlen und ich meine das auch so!

Aber höflich miteinander Reden ist nun wirklich das allermindeste, was man als erwachsener Mensch machen kann. Und es ist KEINE Entschuldigung zu sagen, der macht auch nicht, warum soll ich dann immer....
 

Liliki

Mensch
Hallo Meggy,

Ich zitiere diesen eher drögen juristischen Kommentar nicht zum ersten Mal, gerade weil er so relativ "emotionslos" (und damit auch nicht anklagend oder verurteilend sondern "matter of fact" wiedergibt, dass man nur so Trennung für Kinder möglichst konstruktiv und "atraumatisch" (so weit das eben geht) hinbekommen kann ...


Leider sieht die Realität allzu oft anders aus - mich macht das auch sehr traurig!


LG Lili




Hallo Loredana,

Du bist noch recht jung und für viele Entwicklungen braucht mensch eine Weile länger ... trotzdem wünsche ich Dir von Herzen, dass Du möglichst bald mehr Frieden IN Dir hast und Deinem kleinen Sohn ehrlich vermitteln kannst, dass sein Vater bei allen möglichen Fehlern als Partner ein "guter Mensch" ist!


Veilleicht ist er nicht wirklich ein "guter Mensch", weil er andere beherrscht, demütigt, ausspielt oder ihnen gegenüber oft böswillig und aggressiv ist und Du knackst noch sehr an diesen Verletzungen aus 3-4 Jahren Beziehung.

Selbst dann sollte ihm ein "Grundrespekt" als Vater dieses kleinen Menschen zustehen, den Du Deinem Sohn vermitteln solltest.

Das kann manchmal sehr schwierig sein, aber für unsere Kinder müssen wir auch schon mal "Unmögliches" hinbekommen ...


:sonne Lili
 
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