brauche Rat - Morbus Basedow und Schwangerschaft

Nahezu jede werdende Mutter hat Ängste während der Schwangerschaft und vor der Geburt? Geht alles gut, stehe ich das durch? Haben Sie Schwindel oder Übelkeit? Diskutieren Sie hier im Forum Schwangerschaft mit anderen werdenden Müttern über die Entwicklung Ihrer Schwangerschaft. Stichworte: Schmerzen, Ausfluss, Blutungen, Übelkeit, Frühgeburt, Fehlgeburt.

Dieses Thema im Forum "Komplikationen, Frühgeburt und Fehlgeburt" wurde erstellt von kapo1978, 28 August 2012.

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  1. kapo1978

    kapo1978 Neues Mitglied

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    Hallo..

    ich habe vor zwei Wochen erfahren, dass ich Morbus Basedow habe. Ein paar Tage später wurde dann meine Schwangerschaft festgestellt. Mir wurde nun Propycil 200 mg täglich verschrieben. Natürlich ist meine Angst groß, dass sich beim Baby Fehlbildungen etc. wg. meiner ÜF sowie der Medikamente zeigen.

    Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen und hat eine Schwangerschaft gut überstanden. Ist das Kind gesund geboren.

    Ich bin sehr verzweifelt und würde mich über Antworten sehr freuen.

    Viele Grüße
    Kaja
     


  2. H0lla

    H0lla Neues Mitglied

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    Ich habe seit ca. 3 Jahren M. Basedow und bin jetzt aktuell in der 34. SSW. :) Meine SD wurde bei mir im letzten Jahr operativ entfernt! Das Problem am Basedow ist aber, hast du ihn einmal - ist die Wahrscheinlichkeit ihn für immer zu haben sehr groß! Ob mit oder ohne Schilddrüse! (Ich dachte auch, das SD Ding raus und Ruhe ist. Aber dem ist nicht so!) Schwanger kann man auch damit ohne Probleme werden. Such dir einen guten Endokrinologen und lass dich dort beraten. Vielleicht klappt es auch dass du eine Zeitlang Medikamente nimmst und nach dem aussetzen alles wieder in Ordnung ist! (Frag mal nach Seelen, das wird zwar von den k.k. Nicht gezahlt, hilft aber in vielen Fällen!) Wenn das so klappt hast du sonst ja keinerlei Einschränkungen mehr, wie z.B. Jodverzicht. Ohne SD ist nicht immer alles nur toll und die Medikamente dafür darfst du den Rest deines Lebens nehmen! Ich für meinen Teil muss im Moment alle 4 Wochen zum Endo und werde dann nach Bedarf eingestellt. Das klappt ganz gut bisher und uns geht es bis die ganz normalen Schwangerschaftsbeschwerden gut :)
     


  3. doberwoman

    doberwoman Neues Mitglied

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    Ich hatte vorher auch nie Morbus Basedow. Mich hat man 20 Jahre auf Schilddrüsenunterfunktion behandelt und mich im Glauben lassen, ich müsste sehr viel Jod zu mir nehmen. Das war wohl der Grund der vielen Fehlversuche. Da meine Werte seit letzten Oktober passen, nehme ich lediglich Selen, femibion und Duphaston. Sonst nichts. Es soll sogar ab und zu mal einen Fisch essen und Jod zu mir nehmen. Bei einem Beschäftigungsverbot gibt es kein Wenn und Aber. Dieses stellt Dir ja nicht dein Arbeitgeber aus sondern der Amtsarzt. In deinem Sinne und zum Wohl des Kindes solltest du also überlegen was das Wichtigste für dich ist. Wenn du das Kind gefährdest wäre das schlecht. Dein Arbeitgeber dankt dir das so oder so nicht. Bei mir auf der Arbeit ist es nicht stressig. Aber sollte es so sein, bleibe ich sofort zu Hause. Dafür ist mir die Gesundheit unseres Kindes zu wichtig. Nein von Missbildungen hat er nichts erzählt. Nur damals, als meine Werte noch nicht richtig gepasst haben, sagte er mir, dass ich im Falle einer Schwangerschaft ein anderes Medikament als Thiamazol nehmen müsste. Weil Thiamazol die Leber des Ungeborenen schädigen könnte. Den Namen des anderen Medikamentes habe ich mir leider nicht gemerkt. Ich habe letzten Oktober das Thiamazol abgesetzt, weil die Werte wieder in Ordnung waren und wir alle drei Monate einen Kontrolltermin vereinbarten. Nach diesen drei Monaten bin ich eben schwanger geworden. Jetzt muss ich alle drei Monate zu Blutkontrollen um zu schauen ob die Werte noch passen ohne Medikamente. Wie gesagt nehme ich lediglich noch Selen für die Schilddrüse.
     
  4. kpooa

    kpooa Neues Mitglied

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    Ich habe auch Morbus Basedow und einen kleinen gesunden Sohn von fast 2 Jahren. Habe in der SS Propycil genommen und es ist alles prima verlaufen...Habe dann nach der SS erstmal richtig 1 Jahr lang therapiert mit propycil. Dann Ausslassversuch gestartet und jetzt siehe da, steuere ich Richtung Unterfunktion…momentan noch alles um Graubereich, aber muss in vier Wochen, nochmal zur Kontrolle. Da wir doch gerne noch ein zweites Kind hätten... bei dieser Krankheit ist es ein auf und ab. Wenn es nach meinem Internisten gegangen wäre, hätte ich heute schon eine Operation hinter mit, meine Endokrinologin hat immer gesagt... erstmal positiv denken und man hat eine 50:50 Chance das man rezidiv wird und siehe da...dass ist schon fast zwei Jahre her. Übrigens bin ich mit meinem ersten Kind im 2.ÜZ schwanger geworden, wusste bis dato gar nichts von meiner Krankheit und meine Antikörperwerte waren super hoch und mein TSH Wert nicht mehr messbar. Also den Auslassversuch in drei Monaten halte ich für zu früh. Und es sollten unbedingt alle erforderlichen Werte bestimmt werden ft3 ft4, tsh etc.

    Ich würde an deiner Stelle zu einem Endokrinologen gehen, die kennen sich damit am besten aus und ich denke du bist gerade da, was Schwangerschaft an geht, in den besten Händen. Ich wünsche dir alles Gute
     
  5. osis

    osis Neues Mitglied

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    Mir geht es genau wie dir! Beim Versuch ein zweites Kind zu bekommen, wurde bei mir MB festgestellt. Es war ein Schock für mich zu hören, dass ich mir meinem Kinderwunsch erstmal von der Backe putzen musste! Meine Ärzte wollten nämlich nicht, dass ich mich direkt operieren lasse. Jetzt ist ein halbes Jahr um, in dem ich Thiamazol genommen habe, und ich nehme im Moment sogar wieder 15 mg am Tag, weil ich wieder in einer ÜF war. Ich würde mich gerne operieren lassen, aber die Entscheidung ist gar nicht so einfach. Die Einstellerei nach einer OP kann auch kompliziert sein und dann kann ich ja immer noch nicht schwanger werden. Unter Medikamenten ss werden hört man auch öfter, aber da weiß ich auch nicht genügend drüber. Halte ich die eineinhalb Jahre durch, kann mir auch keiner sagen, ob ich nicht sofort wieder eine ÜF bekomme und dann eh operiert werden muss. Geht eine SS gut, kann ich aber direkt danach einen Rückfall kriegen und der ist mit einem Kleinkind und einem Baby bestimmt nicht witzig. Ich hoffe ich habe dich nicht völlig durcheinander gemacht, aber diese ganzen Dinge müssen wir uns überlegen und die Ärzte verstehen einen noch nicht mal! Ich bin 10 Jahre jünger als du, dh. ich hätte ja wirklich noch Zeit, aber ich will diese Zeit gar nicht haben!
     
  6. Jun0

    Jun0 Neues Mitglied

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    Wenn es nach meinem Internisten gegangen wäre, hätte ich heute schon eine Operation hinter mit, meine Endokrinologin hat immer gesagt, erstmal positiv denken und man hat eine 50:50 Chance das man rezidiv wird und siehe da... dass ist schon fast zwei Jahre her. Übrigens bin ich mit meinem ersten Kind im 2.ÜZ schwanger geworden, wusste bis dato gar nichts von meiner Krankheit und meine Antikörperwerte waren super hoch und mein TSH Wert nicht mehr messbar. Also den Auslassversuch in drei Monaten halte ich für zu früh....und es sollten unbedingt alle erforderlichen Werte bestimmt werden. Ich würde an deiner Stelle zu einem Endokrinologen gehen, die kennen sich damit am besten aus und ich denke du bist gerade da, was Schwangerschaft an geht, in den besten Händen...
     
  7. dom1nika

    dom1nika Neues Mitglied

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    Ich hatte vorher auch nie Morbus Basedow. Mich hat man 20 Jahre auf Schilddrüsenunterfunktion behandelt und mich im Glauben lassen, ich müsste sehr viel Jod zu mir nehmen. Das war wohl der Grund der vielen Fehlversuche. Da meine Werte seit letzten Oktober passen, nehme ich lediglich Selen, femibion und Duphaston. Sonst nichts. Es soll sogar ab und zu mal einen Fisch essen und Jod zu mir nehmen. Bei einem Beschäftigungsverbot gibt es kein Wenn und Aber. Dieses stellt Dir ja nicht dein Arbeitgeber aus sondern der Amtsarzt. In deinem Sinne und zum Wohl des Kindes solltest du also überlegen was das Wichtigste für dich ist. Wenn du das Kind gefährdest wäre das schlecht. Dein Arbeitgeber dankt dir das so oder so nicht. Bei mir auf der Arbeit ist es nicht stressig. Aber sollte es so sein, bleibe ich sofort zu Hause. Dafür ist mir die Gesundheit unseres Kindes zu wichtig. Nein von Missbildungen hat er nichts erzählt. Nur damals, als meine Werte noch nicht richtig gepasst haben, sagte er mir, dass ich im Falle einer Schwangerschaft ein anderes Medikament als Thiamazol nehmen müsste. Weil Thiamazol die Leber des Ungeborenen schädigen könnte. Den Namen des anderen Medikamentes habe ich mir leider nicht gemerkt. Ich habe letzten Oktober das Thiamazol abgesetzt, weil die Werte wieder in Ordnung waren und wir alle drei Monate einen Kontrolltermin vereinbarten. Nach diesen drei Monaten bin ich eben schwanger geworden. Jetzt muss ich alle drei Monate zu Blutkontrollen um zu schauen ob die Werte noch passen ohne Medikamente. Wie gesagt nehme ich lediglich noch Selen für die Schilddrüse.
     
  8. Starpizza

    Starpizza Mitglied

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    Ich habe auch Morbus Basedow und einen kleinen gesunden Sohn von fast 2 Jahren. Habe in der SS Propycil genommen und es ist alles prima verlaufen...Habe dann nach der SS erstmal richtig 1 Jahr lang therapiert mit propycil. Dann Ausslassversuch gestartet und jetzt siehe da, steuere ich Richtung Unterfunktion... momentan noch alles um Graubereich, aber muss in vier Wochen, nochmal zur Kontrolle. Da wir doch gerne noch ein zweites Kind hätten...Bei dieser Krankheit ist es ein auf und ab. Wenn es nach meinem Internisten gegangen wäre, hätte ich heute schon eine Operation hinter mit, meine Endokrinologin hat immer gesagt. Erstmal positiv denken und man hat eine 50:50 Chance das man rezidiv wird und siehe da...dass ist schon fast zwei Jahre her. Übrigens bin ich mit meinem ersten Kind im 2.ÜZ schwanger geworden, wusste bis dato gar nichts von meiner Krankheit und meine Antikörperwerte waren super hoch und mein TSH Wert nicht mehr messbar. Also den Auslassversuch in drei Monaten halte ich für zu früh und es sollten unbedingt alle erforderlichen Werte bestimmt werden ft3 ft4, TSH etc. Ich würde an deiner Stelle zu einem Endokrinologen gehen, die kennen sich damit am besten aus und ich denke du bist gerade da, was Schwangerschaft angeht, in den besten Händen...
     
  9. Starpizza

    Starpizza Mitglied

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  10. Lektraa

    Lektraa Neues Mitglied

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  11. ngeline

    ngeline Neues Mitglied

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  12. pepssi

    pepssi Neues Mitglied

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  13. Soya

    Soya Neues Mitglied

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    Kann dich gut verstehen. Ich bin jetzt 35 Jahre und habe eine Tochter, sie ist 12 Jahre alt. Damals war es kein Problem schwanger zu werden. Leider kam dann die Scheidung und über das Thema Kinder habe ich nicht mehr so nachgedacht. Seit 10 Jahren bin ich jetzt mit meinem neuen Mann zusammen und in den letzten 5 Jahren habe ich den Wunsch nach einem 2. Baby. Seit der Zeit verhüten wir auch nicht mehr, haben aber immer ein bisschen aufgepasst. Dann habe ich die Diagnose Morbus Basedow bekommen vor ca 3 Jahren, mit unheimlich hohen Antikörpern. Mittlerweile sind alle Werte bis auf die Antikörper einigermaßen ok. Seit nun 2 Jahren legen wir es sehr darauf an schwanger zu werden aber nichts. Ich war auch schon in einer KIWU und hatte meinen Eisprung auslösen lassen-nichts. Nun ist mein Partner dran mal sein Sperma untersuchen zu lassen, vielleicht, liegt es an ihm. Jeden Monat das Warten, geht sehr an den Nerven, vor allem wenn die Mens dann mal einen Tag später kommt, als üblich. Also du bist nicht allein…Liebe Grüße
     
  14. fewe

    fewe Neues Mitglied

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    Meine Schwester ist trotz Morbus Basedow schwanger geworden. Allerdings musste sie vom Arzt aus 1 Jahr warten mit schwanger werden, bis alles untersucht war und alle Werte wieder normal. Du darfst nicht vergessen, dass das keine normale Schilddrüsenüberfunktion ist, sondern autoimmuner Krankheit. Das heißt, dass dein Immunsystem deine Schilddrüse angreift und diese zerstört. In deinem Fall ist nicht nur eine TSH und fT3 + fT4 Bestimmung wichtig, sondern auch deine Antikörper. Das muss alles im Normbereich sein, weil die Antikörper über den Mutterkuchen ins Kind übergehen können. Deshalb lass dich lieber komplett durchchecken und einstellen. Auch mit Basedow ist das Kinderbekommen kein Problem, du musst dich nur besser darauf vorbereiten. Viel Glück
     
  15. Muar

    Muar Neues Mitglied

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    Hashimoto soll mit den Hormontabletten gut eigestellt ist, weil das kann nicht wenig auf Leben einwirken. Ich kenne das, weil meine Mutter diese Diagnose hat und ich selbst habe Morbus Basedow. Es wurde vor ca. 3 Jahren diagnostiziert. Morbus Basedow beruht auch auf Autoantikörpern, so wie Hashimoto. Statt Unterfunktion hat man allerdings eine Überfunktion.

    In der Anfangszeit habe ich mir viele Gedanken gemacht. In Forums bin ich auf fruchtbare Geschichten und gestoßen. Das alles hat mich sehr verunsichert! Kinderwunsch war da noch kein Thema, ich war erst 23. Trotzdem dachte ich aufgrund der vielen Threads, dass Kinderkriegen später keine Selbstverständlichkeit werden wird. Ich habe inzwischen aber mit vielen Ärzten und Spezialisten geredet. Alle haben gesagt dass man nicht pauschal sagen kann, dass schwanger werden mit SD Problemen besonders schwierig ist. Natürlich, wenn die Werte sehr schlecht sind, konzentriert sich der Körper auf andere Dinge als darauf eine Schwangerschaft zu halten oder entstehen zu lassen. Lasse dich nicht von anderen Menschen oder Sachen verunsichern. Viele Dinge lassen sich nicht einfach über einen Kamm scheren. Ich wünsche dir gute Besserung! Wurde der Hashimoto richtig diagnostiziert? Eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung gehört immer in die Hände eines Spezialisten. Wie gesagt, lass dich nicht entmutigen. Schau dass du richtig eingestellt wirst. Ich drücke dir die Daumen
     

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