Nichte Adoptieren oder zur Pflege

Denken Sie darüber nach, ein Kind zu adoptieren und sind sich nicht sicher? Oder haben Sie die Entscheidung bereits getroffen und benötigen jetzt Rat und Hilfe? Hier im Forum Adoption können Sie sich mit anderen Eltern austauschen. Stichworte: Adoption Kind, Adoption Ausland, Auslandsadoption, Adoptionsrecht, Pflegekind.

Dieses Thema im Forum "Adoption + Pflegeeltern - Deutschland / Ausland" wurde erstellt von thalo, 12 August 2019.

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  1. thalo

    thalo Neues Mitglied

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    Hi,

    meine Schwester hat Ihre Kinder ins Heim gegeben, das jüngste soll nun zur Adoption freigegeben werden, wärend die anderen zusammen bleiben in einem Heim. Wir möchten verhindern das die kleine für immer weg von Ihren Geschwistern, Großeltern und den Rest der Familie kommt.

    Gibt es für mich als Onkel die Möglichkeit dieses Kind zu Adoptieren oder zur Pflege aufzunehmen? Ich selbst bin 31 habe keine Kinder und bin nicht verheiratet.
     


  2. Thea.

    Thea. Aktives Mitglied

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    nein
    ledige, alleinstehende Männer bekommen keine Kinder zur Adoption oder in Pflegschaft
     


  3. Michael

    Michael Neues Mitglied

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    Sorry, wenn ich hier etwas einwenden, aber korrekt wäre ein "jain".
    Richtig ist, dass eine Addoption nicht möglich ist. Eine offizielle Pflegschaft auch nahezu unmöglich, aber es gibt Alternativen.
    Zuerst sollte die Mutter das "Kind nicht ins Addoptionsverfahren" freigeben. Das muss sie nicht.
    Zweitens müssen sich alle Fam.Mitgliedern schnellstens zusammensetzen und gemeinsam sich abstimmen!!! Du und vor allem das Kind wird es nicht alleine jetzt und in Zukunft hinbekommen.
    Drittens besteht die Möglichkeit, dass die Grosseltern z.B. die formale Verpflichtung übernehmen, dass Kind aber betreut in der Familie aufwachsen kann.
    Viertens hat das Kindeswohl absolute Prirität. Bist du dir überhaupt sicher, dass dein Wunsch dem entspricht. Passt das in deine Lebensplanung. Kannst du dem Kind gerecht werden.
    Erst dann entscheide. Nicht alleine, sondern im Familienverbund auch mit deiner Schwester.
    Für rein rechtliche Fragen möchte ich den raschen Besuch bei einem Fachanwalt empfehlen. Und denke daran, du gehst eine Verpfluchtung fürs Leben ein. Das sollte auch dem Kind zuliebe nicht impulsiv erfolgen. Nebenbei besteht auch die Möglichkeit in Abstimmung mit möglichen Addoptiveltern den Kontakt zu halten. Also gut überlegen, vor allem fachlichen Rat suchen und mit der Schwester abstimmen.
     
    Evamaria und HugoGold gefällt das.
  4. Thea.

    Thea. Aktives Mitglied

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    sorry, Einwendung:
    "Adoption" ist ein amtlicher Begriff. Ein lediger Mann, allein lebend, bekommt kein Adoptivkind.
    "Pflegschaft" ist ein amtlicher Begriff. Ein lediger Mann, allein lebend, bekommt keine Pflegschaft.

    die Jugendämter, die in die extrem dramatischen Vorgänge der letzten Monate verwickelt sind, haben
    jetzt masssive juristische Probleme!!!

    Wenn die Kinder schon im Heim sind, sind sie in staatlicher Obhut.
    Das heißt :Jede Aufenhaltsänderung musssssssss von Amts wegen geprüft werden.
    Und dann von einem (Familien-)GERICHT genehmigt werden.

    ich bin davon überzeugt, dass kein Gericht es heutzutage genehmigen wird, dass ein Kind zu einem
    ledigen und allein lebenden Mann kommt.
     
  5. Michael

    Michael Neues Mitglied

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    Wie schon gesagt, formal absolut korrekt und richtig!
    Nur, ist es auch die beste Lösung?
    Ich denke es ist stets schwierig, allein ein Kind zu erziehen. Auch Alleinerziehende sind auf ein soziales Umfeld angewiesen. Ob nun gerade der Onkel die beste Lösung ist, ich denke nicht. Und schon gar nicht alleine ohne die Familie und Schwester.
    Aber die Diskussion ist hypothetisch. Der Fall des Fragestellers ist rechtlich so weit schon fortgeschritten, dass Alternativen nur noch unter Einbezug von staatlicher Seite sinnvoll und machbar sind. Mir ging es um Alternativen. Diese werde ich aber sicherlich nicht darstellen und diese wären nur in einer funktionierenden größeren Familienstruktur machbar. Aber ganz klar, das Kindeswohl steht an erster Stelle!
     
  6. Thea.

    Thea. Aktives Mitglied

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    der einzige prakikable Vorschlag wäre:

    alle Beteiligen sollte sich einen Anwalt nehmen.
    Einen, der alle gemeinschaflich vertritt. Solche nennt man auch "Mediator".

    Mit diesem gemeinsam zum Jugendgericht (nicht zur Heimaufsicht, nicht zum Jugendamt)
    Und beim Gericht dann gemeinschaftlich den Antrag stellen auf.......

    nun, auf das, was alle Beteiligten gemeinschaftlich zum Wohle des Kindes wollen.

    anders geht es nicht.
     
  7. ChiaraHerbst

    ChiaraHerbst Aktives Mitglied

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    Da gibt es nur einen Weg - ab zum Anwalt und beraten lassen. Er kennt sich da normalerweise besser aus und kann Nachforschungen anstellen. Die richtige Antwort wirst du hier nicht bekommen können.
     

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