Schock! - Warnung vor Au pairs aus Kenia???

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Dieses Thema im Forum "Kinderbetreuung + Babysitter" wurde erstellt von Silke, 8 Januar 2007.

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  1. LuTiZi

    LuTiZi Neues Mitglied

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    Wie seid ihr mit den Geheimnissen umgegangen?
    Sie wohnten immerhin unter eurem Dacht,mit eurem Hausschlüssel mit deinen Kindern an der Hand, ihr trugt Verantwortung für sie. Generell denke ich an das Gute im Menschen, habe meist ein gutes Gespür für Charaktere aber beim aktuellen Aupair leider nicht. Wir haben Angst dass unser AuPair ein Geheimnis hat was uns in Schwierigkeiten bringt.
     
  2. Sojourner

    Sojourner Neues Mitglied

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    Hi LuTiZ,

    also eine hatte ein Kind bei ihrer Familie in Kenya zurückgelassen, was sie uns verschwiegen hatte. Sie hätte es ruhig sagen können.
    Hier in Deutschland, wenn sie z.B. einen Freund gefunden haben, dann erwarteten wir schon dass er kurz vorgestellt wird oder wir wollten ungefähr wissen, wo sie das Wochenende verbringt.
    Wir hatten noch keine , die einen Deutschen wegen Aufenthalt heiraten wollten.
    Manche haben nach der Aupairzeit ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und anschließend eine Vorbereitung auf ein Studium angefangen.

    Aber es sind nicht alle kenyanischen Aupairs so. Wenn sie viele Geheimnisse hier in Deutschland hat und nicht verlässlich ist, dann muss man wohl doch über Beendigung des Vertrags nachdenken.

    lg
    sojourner
     
  3. LuTiZi

    LuTiZi Neues Mitglied

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    Hallo jojourner,

    da sind wir ja auf einer Wellenlänge!
    So sehe ich das auch. Ich wäre auch viel entscheidungsfreudiger was die Beendigung des Vertrages betrifft wenn ich wüsste, dass ich mir wieder mal ne Woche zwecks Eingewöhnung frei nehmen könnte und vor allem wenn nicht meine Kinder wieder ein neues Aupair akzeptieren müssten.

    Wir haben derzeit eh nur die Möglichkeit abzuwarten was dieser "private" Termin mit sich bringt.
    Aber bei Geburtsurkunde klingeln mir alle Alarmsirenen und ich hoffe sie treibt es nicht zu weit...
     
  4. Sojourner

    Sojourner Neues Mitglied

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    Wir haben seit einem guten Monat wieder ein Aupair aus Kenya. Sie ist ein sehr netter und lieber Mensch. Aufgeschlossen, selbständig, interessiert, fleissig, herzlich.
    Sie ist eine große Hilfe und wir freuen uns sehr, dass sie bei uns ist.

    lg
    sojourner
     
  5. LuTiZi

    LuTiZi Neues Mitglied

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    Hallo sojourner, das ist schön dass ihr ein neues gutes AuPair gefunden habt. Wir haben die Nase voll von der kenianischen Mentalität, werden künftig kein so exotisches Kindermädchen mehr einstellen. Bei uns muss es im Alltag flott gehen, mitgedacht werden, Flexibilität und schnelles Einlernen ist angesagt. All das - haben WIR zumindest gelernt - bringen die Kenianerinnen leider nicht mit.
    Unser Kleinkind ist auf dem Laufrad zu flott für unser Aupair, der Haushalt wird summend und im Schneckentempo erledigt, unterwegs mit 2Kinden sind alltägliche Situationen im Straßenverkehr zu viel und auf die Frage ob unser Gast egal was schon kann kommt grundsätzlich die Antwort yes yes... und schon gehts schief. Eben gleich wie im Film "die weiße Massai".

    Kann irgendwer die Ukraine als Herkunftsland für AuPair empfehlen?
     
  6. Sojourner

    Sojourner Neues Mitglied

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    ... wir hatten auch schon mal so ein Aupair aus Kenya wie Du sie beschrieben hast, sie stand immer sehr spät auf, gegen 10°° Uhr morgens usw.

    Die anderen (vier) Kenyanerinnen waren bzw. sind selbständig, haben gut auf die Kinder aufgepaßt, vom Fleiß her durchschnittlich bis sehr fleißig. Und gerade unseres jetziges Aupair lernt alle Sachen sehr schnell, ist sehr ordentlich und organisiert. Da können sich noch viele Deutsche ein Beispiel dran nehmen.
    Aber es ist immer Glückssache was für ein Aupair kommt. Eine Aupairagentur bringt da auch keine Verbesserung der Chancen.

    Wir hatten auch schon mal eine Russin aus Litauen, das war so eine Mafiabraut, sie war nach zwei Monaten schwanger. Dann ein sehr nettes schüchternes Aupair aus Weissrussland. Eine andere Weissrussin war so wie du die Aupairs beschriebst. Nach vier Monaten haben wir sie wieder nach Hause geschickt.
    Eine Ukrainerin haben wir sehr ins Herz geschlossen, auch wenn sie qualmte wie ein Schlot :D
    Eine Kanadierin und zwei aus Moldawien waren auch sehr nett und fleißig.

    lg
    sojourner
     
  7. sonnia

    sonnia Neues Mitglied

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    Sie schimpfen über Aupairs aus Kenia,,,Ich habe selber als Aupair mädchen aus Kenia in einer deutsche familie gearbeitet und es war schreklich,,einfach traurig zu sehen wie die Gastmutter gegenüber Aupairs sich benemmen...Die schrein,,sind hektik,,die kinder haben voll termin kalendern, sind selber nicht zufrieden mit eigene leben.Lassen sie es locker,lassen sie die keinder spielen,,,lassen sie dad aupair mädchen ihre freien platz ,,und Sei Locker .
    die kenianische mädchen gehen ohne essen ins bett,,warum sollen sie nicht abhauen,,,habe ein jahr lang gelebt unter furchbar bedinungen,,konnte nicht warten fertig zu werden,,,
    Besuchen sie einmal ein aupair treff,,ich kenne über 20 ex aupairs aus Kenia und jeder erzählt wie furchtbar es war,,nicht mal eine habe ich getroffen die eine Liebevoll nette gastfamilie hatte,,,erstmak erkündigen vor verurteilen
     
  8. hitnak

    hitnak Namhaftes Mitglied

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    Hallo,

    es tut mir leid, dass Du und andere diese Erfahrungen habt machen müssen. Sehr viele der Beiträge in diesem Thread erlauben einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt von recht vielen der Menschen, die Au Pair-Mädchen bei sich "aufnehmen". Da wurde an einer Stelle hier den jungen Menschen aus Kenia und anderen Ländern vorgeworfen, es gehe ihnen gar nicht um den Kulturaustausch. Das mag so sein. Aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass es sehr vielen der Teilnehmer an diesem Thread selbst um den Kulturaustausch gegangen ist, als sie sich ein Au Pair geholt haben: Man regte sich darüber auf, dass die jungen Damen nicht genug arbeiten, dass sie ein Liebesleben haben, dass sie Urlaub machen wollen, und merkte immer wieder an, dass das Taschengeld zu Hause in Kenia ja reiche, um eine Familie durchzubringen - so als gaukele man sich vor, eine gute Tat vollbringen zu wollen, die vom Empfänger mit Füßen getreten wird.

    Tatsache ist allerdings, dass, wenn man Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld und sonstige Ausgaben zusammen rechnet, und das auf einen Studenlohn umlegt, die Betreffenden eine Gesetzeslücke nutzen, um den ewigen Traum vom kostenlosen Diener Realität werden zu lassen - denn während der Au Pair-Austausch zwischen den USA, Kanada und Europa strikt geregelt ist, bekommen die "Gastfamilien" in Europa, wenn es um Afrika geht, zusätzlich zu den Annehmlichkeiten des Au Pair-Gedankens noch die Annehmlichkeit, dass jede Diskussion mit dem Au Pair durch den Verweis auf die Ausländerbehörde sofort im Keim erstickt werden kann - was übrigens nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen europäischen Ländern der Fall ist.

    Es tut mir leid, dass die Au Pairs diese Erfahrungen machen müssen. Und genauso sehr tut es mir um die Kinder leid, die von ihren Eltern beigebracht bekommen, dass Ausbeutung OK ist.
     
  9. Sojourner

    Sojourner Neues Mitglied

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    so schlimm ist es nicht
    Die Bezahlung eines Aupairs ist oft noch besser als für eine die Freiwilliges Soziales Jahr in der Altenpflege macht. Dort arbeiten sie 40 h die Woche für ein Taschengeld.
    Ein Aupair sollte mindesten 300 € + Busticket bekommen, Kost und Logie frei..

    Wenn die Gastfamilie schlecht ist, kann das Aupair sich einfach eine neue Familie suchen. Wenn sie ersteinmal hier in Deutschland ist, dann ist es nicht schwer kurzfristig eine neue Familie zu finden.

    Die Möglichkeit eines Aupairaufenthalts ist eigentlich eine gute Sache für beide Seiten.
     
  10. etfn001

    etfn001 Neues Mitglied

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    Hallo, wir sind eine Aupair-Gastfamilie, die mittlerweile ihr 4. Aupair in den letzten 4 Jahren hatte. Wir haben durchweg nur gute Erfahrungen gemacht. Wir suchen uns unsere Aupairs selbst im Internet, z.B. über http://www.web-aupair.net und schauen uns die Kandidatinnen genau an (z.B. mehrmals Telefonate per Skype, Referenzen, etc.)
     
  11. Gerhard S.

    Gerhard S. fast-Alles-Versteher

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    Um auf den allerersten Beitrag zurückzukommen:

    Nicht vor Au-pair allgemein muss gewarnt werden.
    Jedoch gibt es welche aus Afrika, die mit der Kinderbetreuung bei uns andere Ziele verfolgen.

    Wie ich darauf komme?
    Auch ich werde immer wieder von einer in etwas gleichlautenden Adresse angeschrieben und bekomme Angebote serviert.
    :spam Unter anderem:
    - Au pair (benötige ich nicht, hatte noch nie danach gesucht)
    - einen farbigen Katalog (benötige ich auch nicht, hatte noch nie danach gesucht)
    - Medikamente für die Anregung des Lustempfindens ( :hae?! - Wenn, dann bräuchte ich was zur Abregung! :nudelholz)
    - ein kuscheliges Schmuckstück auf 2 Beinen für mein leerstehendes Haus (mein Haus ist nicht leer; ich habe schon Schmuckstücke, wie z.B. PC, Telefon, Bett und Fahrrad darin)


    Ich habe recherchiert.
    Z.B.:
    Junge und jüngere Leute haben den/die Bürgerkrieg(e) überlebt, leben jetzt in Camps ohne medizinische Versorgung - und wollen verständlicherweise von da weg bzw. raus. In der nächstgrösseren Stadt gibt es Computer und Internet. Die meisten sind zweifellos gebildet, sprechen+schreiben Englisch, und wissen, wie man effektiv das Medium Internet nützt.
    Das Internet kostet dort vergelichsweise wenig, muss aber auch bezahlt werden.
    Auch die Reise, bzw. der Flug nach Deutschland wird ausgeklügelt finanziert. Au pair Agentur ist eine Möglichkeit.

    Was die jungen Leute wollen:
    Sie wollen aus den verarmten Verhältnissen weg. Und dafür brauchen sie erstmal Geld - und da wird getrickst, wie man sehen kann. Langfristig möchten aber eine Existenzsicherung; nicht unbedingt Reichtum. Sie sind bereit, für dieses Ziel zu arbeiten. 400€-Job+Aufenthaltsgenehmigung+Arbeitserlaubnis+1 Zimmer würde schon genügen.
     
  12. Fliegegrün

    Fliegegrün Neues Mitglied

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    Hi,
    ich denke auch bei AuPairs sollte keinesfalls pauschalisiert werden. Ich hatte als die Kinder noch klein waren u.a. ein AuPair aus Kenia, und sie war sooo super-nett, fleißig, hatte einen ganz tollen Umgang mit den Kindern, war keinesfalls langsam oder langschläfrig, ich kann sie nur loben. Ich habe durch sie auch viele andere Afrikaner in unserer Stadt kennengelernt da sie ein sehr offenes Wesen hat und vor allem anfangs jeden dunkelhäutigen auf der Straße angesprochen hat. Ich muß sagen ich fand dies sehr erfrischend und wir haben heute noch Kontakt zu einigen dieser Menschen.

    Unser AuPair wurde bei uns (alleinerziehend, 2 Kinder) wie ein Familienmitglied und Freundin aufgenommen, sie sprach außer Suaheli natürlich perfekt englisch und schon sehr gut deutsch. Somit war Verständigung kein Problem, im Gegensatz z.B. zu einem polnischen AuPair welches ich mal hatte: angeblich 7 Jahre deutsch in der Schule, hat aber noch nicht mal Hallo rausgekriegt. Und ich merkte auch, ihr Interesse zu shoppen war weitaus größer als ihr Interesse deutsch zu lernen. Leider.

    Ausgesucht habe ich das kenianische AuPair bei einer Agentur per Internet, aber ich muß sagen, die Sache war schnell besiegelt. Ich sah ihr Foto, dachte mir - WOW...welch ein Grinsen !! :D, dann haben wir 1 oder 2mal telefoniert und die Sache war durch.

    Das polnische AuPair hatte ich allerdings auch über eine Agentur, leider etwas unter Zeitdruck, und eigentlich hatte mir von den Fotos her keines der Mädels so richtig gefallen. Irgendwie hatten alle so einen verkniffenen Gesichtsausdruck...

    Und zu guter letzt, was was L. aus Kenia jetzt? Studiert Medizin, ist bald Doktor L. und geht dann nach Kenia um ihre Familie zu unterstützen. Denn die Lebensumstände sind dort oft sehr -ja, grausam. Aber die Einladung nach Kenia steht, ich werd es mir vor Ort selbst anschauen.

    Soweit sogut - ich kann AuPairs aus Kenia nur empfehlen, und ansonsten - schaut Euch den Menschen an, egal woher er kommt, nehmt ihn als Freund in die Familie auf, behandelt sie so wie Ihr selbst behandelt werden möchtet, allein im Ausland,- dann ist wohl schon ein guter Anfang gemacht.
    Schönen Abend
    Fliegegrün
     
  13. Fliegegrün

    Fliegegrün Neues Mitglied

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    Gerhard S., Du hast geschrieben:

    Was die jungen Leute wollen:
    Sie wollen aus den verarmten Verhältnissen weg. Und dafür brauchen sie erstmal Geld - und da wird getrickst, wie man sehen kann. Langfristig möchten aber eine Existenzsicherung; nicht unbedingt Reichtum. Sie sind bereit, für dieses Ziel zu arbeiten. 400€-Job+Aufenthaltsgenehmigung+Arbeitserlaubnis+1 Zimmer würde schon genügen.

    Wäre ich in deren Situation, ich würde es nicht anders machen...
     
  14. Hundedame

    Hundedame Neues Mitglied

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    Puh, das hört sich nicht gut an. Wir haben bislang immer nur Aupairs aus Bosnien und Georgien gehabt... und wir waren immer zufrieden.
     
  15. Anna_Lehmann

    Anna_Lehmann Neues Mitglied

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    Hallo, kennt jemand das Web-Aupair-Portal ****************** ?! Hier sind hunderte Aupairs aus aller Welt angemeldet, die eine nette Gastfamilie suchen.
     
  16. jenny82

    jenny82 Neues Mitglied

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    Ich finde es auch nicht okay, schon im Thread-Betreff so eine verallgemeinernde Aussage über kenianische Aupairs zu treffen. Es ist schade, dass ihr eine schlechte Erfahrung machen musstet. Deshalb sind längst nicht alle so!!!!
     
  17. ollib64

    ollib64 Neues Mitglied

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    Hallo
    Wer schon einmal in Kenia war, und sich nicht nur in Mombassa oder am Strand aufgehalten hat der weiss das man dort keine Erwartungen ans leben stellen kann.
    Die Preise in den Geschäften sind durchweg mit unseren vergleichbar, der Verdienst??? wer käme hier mit 150 euro im Monat klar ??
    Was die Au pair hier als Taschengeld bekommen ist dort ein Monatsverdienst.
    Ihr wundert euch??? das die Jungen Frauen einen Alten Mann hier heiraten ???
    In kenia darf ein Mann mehrere Frauen heiraten, und es ist normal das die Familie mitspricht , es geht ums Überleben.
    Hier hat sie dann ausgesorgt wenn sie verheiratet ist und kann auch etwas für ihre Familie tun, ihren Geschwistern das Schulgeld bezahlen oder sonst etwas.
    Und JA sie haben eine ganz andere Kultur, hetze gibt es nicht,komme ich heute nicht, vielleicht ja morgen und warum habe ich den Bus verpasst ?? der hat mich doch kommen sehen....warum hat er nicht gewartet.
    Aber mit Kindern umgehen das können sie, sie lieben Kinder und Akzeptieren sie darum wird auch niemand eine bessere Kinderbetreuung finden....und darauf kommt es ja wohl an.
    Eine Putzfrau findet man immer
     
  18. Murg

    Murg Neues Mitglied

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    Also ich muss hier jetzt mal eine lanze für die kenianischen Mädels brechen. Natürlich kommen viele von ihnen nach Deutschland, um hier zu bleiben. Das ist oft die einzige vernünftige Perspektive, die sie im Leben haben. Meine Frau ist ein solches ehemaliges Au Pair. Wir sind inzwischen sechs Jahre verheiratet, und dem Klischee entsprechend bin ich um einiges älter als sie. Wir sind beide sehr glücklich miteinander, sie hat nicht versucht, sofort schwanger zu werden, hat mit mir zusammen ein völlig neues gutes Leben aufgebaut und mich nach den obligatorischen drei Jahren zu verlassen kam nicht im Geringsten in Frage. Unser erstes Kind ist jetzt unterwegs, ihre Familie, von der eine Schwester ebenfalls hier verheiratet ist, seit zehn Jahren, ebenfalls mit einem Deutschen, ist eine riesige Bereicherung für mich. Geheimnisse sind Teil der kenianischen Kultur, es ist einfach nicht üblich, von sich viel zu erzählen. Ebenso muss man als Deutscher verstehen, dass eine direkte Zurechtweisung in Kenia eine schwere Beleidigung ist. diese tief verwurzelten Dinge legt ein Mensch nicht einfach so ab, wenn er deutschen Boden betritt. Aus Angst, dass etwas gegen einen verwendet wird, werden eben auch falsche Angaben gemacht und mangelnde Deutschkenntnisse geschönt. Ihr solltet nicht vergessen, für eine junge Frau von dort geht es um Alles. Die Familie hat gespart, dass sie hierher kann, oder Verwandte die schon hier sind haben viel investiert. Geht was schief und sie müssen zurück, geht der große Traum von einem besseren Leben mit Ausbildung und Job hier in die Brüche, vor der Familie steht sie als Versager da, und die vielen Neider in der Heimat machen ihr das Leben schwer. Für viele dort ist sie dann eine Lachnummer, eine absolute Verliererin. Unter diesem gewaltigen Druck kommt sie her, vorher schon von der deutschen Botschaft in Dairobi wie Dreck behandelt, jetzt ihrer Gastfamilie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Wie gesagt, geht was schief, dann sind alle Träume futsch. Versetzt euch mal in ihre Lage. Unhd viele Gastfamilien hier nutzen das brutal aus. Meine Schwägerin war hier die Sklavin reicher Leute. Einer anderen Verwandten haben sie den Paß weggenommen. Klar, dass viele von diesen Mädels schnell einen Mann suchen, und sie finden dann oft echte Idioten, mit denen sie schnell ein Kind bekommen, um hier bleiben zu können. Ich habe solche Männer kennen gelernt. Kein Interesse an der Heimat ihrer Frau, auch nicht an ihrer Familie, Beleidigungen, Erniedrigungen, Lieblosigkeit, sie sind nichts anderes als deren Sextoys. Ich habe meine Frau vor Ablauf ihres sozialen jahres geheiratet, weil ich sonst den komplizierten Weg mit einer heirat in Kenia hätte gehen müssen und wir uns sowieso geliebt haben und es immer noch tun. Mir war von vorneherein klar, dass wir ihre Familie unterstützen. Ich tue das gerne. Ich liebe Kenia, lebe wenn ich dort bin wie einer der ihren, und ihre Familie ist tief in meinem Herzen. Ich aktzeptiere ihre andere Kultur und Mentalität, auch wenn wir deswegen mal Missverständnisse haben. Sie ist eine Bereicherung für unser Land, fleissig, auf der Arbeit bei allen beliebt. Ich kenne viele Ex Aupairs aus Kenia, und alle wollten sie in Deutschland bleiben, aber ich kenne nur eine Einzige, die auf Hartz4 ist. Alle arbeiten und sind wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft geworden. Das ist mein Bild von diesen jungen Frauen.
     

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