kind mit neuem nachnamen bei neuer hochzeit?

yoricko

Namhaftes Mitglied
lkt,
ich denke, sie wird wohl mit dem neuen Namen wahrscheinlich diese Fragen auch stellen, falls der leibliche Vater auch später nichts von ihr wissen möchte. Sie wird es schon merken, daß in ihrer Dokumenten nicht der Name des Mannes steht als Vater, dessen Name sie trägt. Und sogar bei adoptierten Kinder kommt die Phase, wo sie ihre Wurzel suchen -- ich befürchte es wird ihr nicht erspart.

Vielleicht ist es auch taktlos zu fragen, aber was würde passieren, wenn deine jetzige Patnerschaft nach einigen Jahren auch in die Brüche geht? Es gibt auch bei dem zweitenmal keine Garantie - und dann stünde deine Tochter mit einem Namen da, der weder zu ihrem leiblichen Vater noch mit einem Mensch in Zusammenhang steht, der täglichen Kontakt mit ihr pflegt...

Dein Name ist aber sicher, daher war mein erster Vorschlag: wenn überhaupt eine Namensänderung notwendig ist, versuche einfach auf deinem Mädchennamen zu ändern und sollten die geplanten Kinder auch den bekommen...
 
K

Kasmira

Guest
@yoricko

ja, sicher - irgendwann wird sie das... ich habe auch nicht vor, ihr ewig zu verschweigen, daß mein mann nicht ihr erzeuger ist... nur denke ich, wenn sie alt genug ist, das soweit mitzukriegen, ist sie auch alt genug, die situation zu begreifen...

wir möchten schon gern heiraten... und irgendwie ist es doch mehr "familie", wenn alle den gleichen namen tragen... de facto würde ich nicht meinen namen ändern wollen, wenn sie als einzige den meines ex-mannes behalten müßte...

wieso taktlos? wer eine garantie braucht, soll eine waschmaschine kaufen - nicht zwischenmenschliche beziehungen jedweder art führen :-D ... nein, die überlegung ist schon richtig - aber wer denkt über trennung bei hochzeitsplanung nach?!?
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
Original von lkt

nein, die überlegung ist schon richtig - aber wer denkt über trennung bei hochzeitsplanung nach?!?
deshalb nannte ich taktlos... :-D

Nochwas dazu: "wenn sie alt genug ist"... Welches Alter sollte es sein? In der Schule muß man schon den Namen des Vaters angeben, da wird sie grade mal 6. Ist es das richtige Alter?

Bei adoptierten Kinder gibt man zur Adoption immer den Ratschlag mit, daß man vom Anfang an nicht verschweigen sollte, daß es nicht das leibliche Kind ist.... Wenn das Kind es plötzlich erfährt, kann es viel größere Schaden hervorrufen, als wenn man damit aufgewachsen ist. So kann das Kind mit der Situation aufwachsen, auch wenn es unangenehm ist -- lernt viel früher halt sich mit sowas auseinanderzusetzen. Es kommt dann nicht auf einmal, schockartig auf sie zu, es kommt kein Vertrauensbruch zwischen dir und ihr und/oder zwischen ihr und deinem neuen Mann zustande... Und bei dir kann es noch unvorsehbarer sein wie die Tatsache rauskommt, als bei anonym adoptierten Kinder...Z:B.: Manche leibliche Väter besinnen sich noch nach ein Paar Jahre Reifung auch noch auf ihren elterlichen Pflichten, suchen doch Kontakt mit ihrem Kind... Was machst du wenn er aus dem nichts einfach auftaucht und sie noch nicht einmal von ihm wußte?
 
K

Kasmira

Guest
zum glück muß ich diese befürchtung gerade erstmal nicht haben... er ist zu sehr damit beschäftigt, sich das hirn mit drogen zu versauen :rolleyes: ...

tja... ich weiß es halt nicht... ich selbst hatte patchwork mit vater außerhalb... und bin in dem wissen aufgewachsen, daß mein wirklicher erzeuger mich nicht wollte - einfach, weil mir in dem alter noch das verständnis für so eine situation gefehlt hat - und dieses gefühl, "minderwertig" zu sein, hat sich so viele jahre hingezogen... auch das würde ich ihr gern ersparen...
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
Original von lkt
ich selbst hatte patchwork mit vater außerhalb... und bin in dem wissen aufgewachsen, daß mein wirklicher erzeuger mich nicht wollte - einfach, weil mir in dem alter noch das verständnis für so eine situation gefehlt hat - und dieses gefühl, "minderwertig" zu sein, hat sich so viele jahre hingezogen... auch das würde ich ihr gern ersparen...

Ersparen kannst du ihr wahrscheinlich nicht... leichter machen mit viel Verständniss aber schon... Da würde ich eh dazu tendieren vom Anfang an diese Thema anspechen und nicht als Geheimnis behandeln. Etwas worüber man offen reden kann. Und wenn sie die Zuwendung von deinem jetzigen Partner hat, wird sie wohl damit lernen klarzukommen.
 
K

Kasmira

Guest
die hat sie... sonst wären wir nicht zusammen :rolleyes: ... er will sie ja auch irgendwann adoptieren... wenn alles gut läuft...
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
wie lange seid ihr eigentlich zusammen --- oder vielmehr von deinem Ex auseinander? Eure Tochter ist noch recht klein...
 
K

Kasmira

Guest
auseinander waren wir schon, bevor ich wußte, daß ich schwanger war... ich hatte mich von ihm getrennt und es dann nochmal wegen der schwangerschaft versucht, den i****** sogar geheiratet :rolleyes: ... offiziell getrennt seit feb03...

wir sind seit november zusammen... ja, ich weiß, noch recht kurz... aber irgendwie denken wir hier viel über zukunft etc nach... so kenn ich mich gar nicht :love2
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
Ja, es ist noch nicht sehr lange, kann trotzdem Klappen...Wünsche ich euch mindestens!

Aber dann würde ich zuerst ein bißchen vorsichtiger, langsamer an sowas wie Adoption usw. rangehen. Nach einem halben Jahr würde ich mich selber vielleicht an jemanden Vertrauen, aber nicht unbedingt die Zukunft meines Kindes....
 
K

Kasmira

Guest
ja, sicher... das soll schon alles noch eine zeit dauern... wir machen uns halt nur erstmal gedanken... ich finde es schön, daß er überhaupt so denkt.... meine kurze ist imemr das wichtigste... :love2 :love2 :love2
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
beruhigend zu hören, daß ihr noch Zeit gibt für euch... ;-)
Und Garantie gibt es nach langen Jahren natürlich auch nicht.

Wie ist die Beziehung zu den Großeltern väterlicherseits?
 
K

Kasmira

Guest
zu der ganzen familie kein kontakt... er hat ihnen irgendeinen mist erzählt... hab mich schlappgelacht, als ich nur einen teil davon gehört habe... sie wissen nichts von seinen drogen, er hat angst, ich erzähl es ihnen - und hält sie mit geschichten fern...
 
K

Kasmira

Guest
er hat wohl - was ich allerdings erst nachher erfahren habe - mit 12 schon angefangen zu kiffen, dann eine "beachtliche" karriere hingelegt - über kokain, heroin, lsd so ziemlich alles genommen bis zum extasy plus pilze und so ein zeug (hab da nicht so viel ahnung von, zum glück)... das hab ich alles kurz vor, respektive nach der trennung erfahren.

rausgeworfen hab ich ihn, als er (wieder) anfing, zu kiffen... wenn man für zwei kinder zu sorgen hat ist das wohl das allerletzte :angryfire ...
 

cordu

Namhaftes Mitglied
Hallo Ikt

Ich möchte dich noch auf was aufmerksam machen.

Mein Onkel und seine Frau ließen sich scheiden als das gemeinsame Kind 7 od. 8 Jahre alt war.
Die Ex-Frau heiratete dann später wieder und mein Cousin bekam den Nachnahmen des neuen Partners. So wie du es gerne möchtest.
Jetzt ist mein Cousin 20 Jahre alt und wohnt seit kurzem beim leiblichen Vater. Er vertrug sich mit der Mutter nicht mehr.
Ich muß dazu sagen das er zu seinem leiblichen Vater die ganzen Jahre über keinen Kontakt hatte was auch damit zusammenhing das mein Onkel in Spanien lebt.
Heute hat er, unter anderem, mit der Mutter Streit weil sie wollte das er den Nachnahmen seines leiblichen Vaters ablegte.
Es ist nunmal so das mein Onkel der Vater ist und auch immer bleibt.

In unserem Bekanntenkreis hat sich eine Mutter dazu entschieden einen Doppelnamen zu führen. Sie führt also den Namen des ersten und zweiten Mannes. Das erste Kind heißt wie der erste Mann die anderen Zwei wie der zweite Mann.

Das wäre für mich eine Möglichkeit wie ich ohne viel Aufwand allen gerecht werden könnte.

:bye: Cordu :bye:
 

tiramisuse

belustigt
Re: @

Original von lkt


... und ich habe es echt gehasst, ständig wegen der verschiedenen nachnamen angesprochen zu werden...
...


ging mir genauso, ich hätte mir den namen meines stiefvaters gewünscht, aber das war damals so gut wie unmöglich

da wird es dir ja heute um einiges leichter gemacht

ich wünsche dir viel erfolg und ich bin der meinung, daß du das tun solltest, was du für richtig empfindest

meine kinder haben ihren namen (dank adoption) seit einem knappen jahr geändert und ich sehe, daß keines der kinder probleme damit hat, im gegenteil
 

yoricko

Namhaftes Mitglied
hallo lkt,
hmmm... es ist nicht schön, wenn er wieder kifft, aber das wird wohl kein Grund sein für desinteresse auf sein Kind. Und ob er noch seine "Drogenkarriere" wiederholt, ist doch nicht sicher.

Was sagt er eigentlich, warum besucht er eure Tochter nicht?
 
K

Kasmira

Guest
@tiramisuse... ja? wie alt waren denn die kinder? ich konnte es auch nicht leiden... vor allem war es damals sowieso noch ein bißchen "härter", was uneheliche o.ä. kinder anging... aber für das familienleben finde ich einen einheitlichen namen in jedem falle zuträglich...
 
K

Kasmira

Guest
@yoricko...

anfangs hat er nach außen hin ständig behauptet, ich würde ihm die kleine verweigern - ich schätze mal, um sein gesicht zu wahren... denn im endeffekt bin ich ihm hinterhergerannt, daß er sich mal kümmern solle.

im oktober hat er sich dann tatsächlich mal gemeldet - ich hatte ihn soweit, daß er sie zumindest sehen "wollte" - nun, es ist bei dem gespräch geblieben.

er hat schon einen sohn - den er zwar abholt, aber kümmern müssen sich andere, damals ich, nun seine mutter.

ich denke mal, er ist sich selbst der nächste, da bleibt für den nachwuchs keinen platz :shake ...

zu den drogen: hm, er fährt auch bekifft auto... er kennt keine grenzen, das ist das problem. und nach allem, was ich von ihm kenne, glaube ich nicht, daß kiffen ihn auf dauer "ausfüllen" wird... zumal er sich gerad in der richtigen umgebung befindet - dort, wo er seine ausbildung macht und auch im wohnheim lebt, rennen wohl nur solch kaputte gestalten durch die flure :shake
 

tiramisuse

belustigt
Original von lkt
@tiramisuse... ja? wie alt waren denn die kinder? ich konnte es auch nicht leiden... vor allem war es damals sowieso noch ein bißchen "härter", was uneheliche o.ä. kinder anging... aber für das familienleben finde ich einen einheitlichen namen in jedem falle zuträglich...
der älteste war 9 jahre alt, die jüngste 4 jahre.
die beiden ältesten kennen ihren "vater" und so soll es auch bleiben.
momentan wünsche ich mir keinen kontakt zwischen ihm und den kindern (wohl normal nach der adoption), später, wenn die kinder älter sind und verstehen können, können sie ihn sich selbstverständlich anschauen und sich selbst ein urteil bilden
 
K

Kasmira

Guest
ja, so hatte ich mir das auch gedacht... schön zu hören/lesen, daß es doch funktionieren kann... ich denke mal, wenn sie von anfang an mit seinem egoismus wie seiner drogensucht konfrontiert wird, ist das für sie zu heftig... "ansehen" soll sie sich ihre wurzeln in jedem falle irgendwann... jeder hat das recht, zu wissen, wo er her kommt - aber ich bezweifle, daß sie, bevor sie "verständig" genug ist, damit nicht überfordert wäre...
 
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