Nackt in der Familie

Hallo Andrea und Julia, ich bin Volkmar 62 und von klein auf schon immer gern nackt.
Das nackt sein war und ist für mich schon immer das Gefühl frei zu sein. Frei von eingeengten Klamotten, frei von allen Gedanken, einfach nur Mensch zu sein.
Zeigen das wir alle gleich sind egal ob mit kleinem oder großem, krummen oder geraden, dicken oder dünnen Penis.
Großen oder kleinen, spitze oder Hängebrüste usw. Zeigen das man nichts zu verbergen hat. Und ja, wie ihr auch schreibt, das man als Junge einen Streifen bekommen kann. Das hat die Natur eben so eingerichtet. Es signalisiert das man zeugungsfähig ist und somit die Nachwuchsgeneration sichert.
Leider wird es in der heutigen Zeit nicht nur verpönt sondern man muss aufpassen dass man nicht gleich eine Anzeige wegen petofielen Handlungen bekommt.
Ich bin ein Kind der damaligen DDR und ich sag immer, es gab kaum eine Pfütze wo nicht nackt gebadet wurde. Leider hat sich das mit der "Wiedervereinigung " zum schlechten geändert. Um so schöner sind die Erinnerungen daran.
Jeder Mensch macht in seinem Leben Entwicklungsstufen durch. Am sichtbaren die Pubertät. Wenn mit unserem Körper etwas passiert was wir nicht verstehen und niemanden haben mit dem wir darüber sprechen können ist eine Qual.
Ich hatte leider in meiner Pubertät niemanden mit dem ich sprechen konnte, meine Eltern (naja vielleicht erzähle ich es euch später mal).
Es war kurz vor meinem 12. Geburtstag Mitte Juli. Mitten in der Nacht bin ich munter geworden und mein Schlafanzug war unten nass, aber es war ein anderes nass, klebrig ekelig. Ich zog mein Schlafanzug aus und brachte ihn in die Wäsche. Monate lang hatte ich nicht richtig schlafen können, was war das, ist das was schlimmes passiert das wieder, all die Fragen und keine Antwort. Wen kann ich fragen? Diese Ungewissheit machte mir sehr große Angst.
Als ich von meinem Lehrer gebeten wurde meinem Kumpel bei den Hausaufgaben zu helfen, war es für mich ein Glückstreffer.
Mein Kumpel seine Eltern hatten Westkonakt und bekamen Sexmagszine. Gemeinsam hatten wir darin gestöbert und mein Kumpel fragte mich ob ich schonmal einen Samenergus hatte? Ich fragte ihn was das ist, klingt komisch, war aber so (Aufklärung gab es in meiner Familie damals nicht) .
Er hat mich darüber aufgeklärt und ich bin heute noch dankbar dafür. Endlich wusste ich was mit mir geschehen war und das es nichts schlimmes ist. Ein Felsbrocken viel mir vom Herzen. Niemand sollte eine Ungewissheit erleben,egal in welcher Form und Situation.
Für mich sollte das Tabutema nackt sein und sex kein Tabutema sein. Kinder sehen, hören und fragen und mann soll es ihnen erklären.
Sie verstehen und nehmen es besser auf als man denkt. Ich finde es schlimm, wenn Kinder im Kindergarten mitgeteilt wird das wenn sie ihre Eltern nackt sehen, mal übertrieben gesagt, ihr versteht was ich meine, weglaufen sollen und um Hilfe rufen sollen.
Meine beiden Söhne 30 und 28 sind zum Teil schwerstmehrfachbehindert. Als sie klein waren sind wir mit einer bekannten Familie oft zum FKK gefahren. Mit der Zeit ging es leider nicht mehr.
Wir hatten eine schöne Zeit. Vorallem die Kinder. Der Sohn unserer Bekannten und sein Kumpel topten immer mit mir umher, das fehlt mir heute. Natürlich kam es dabei auch zu intimen Kontakt und Berührungen wobei sich keiner was dabei dachte.
Ich hatte damals einen Wohnwagen auf einem Grundstück, dort übernachte ich öfters da wir am Hsusbau waren bzw. erstmal ein altes Haus abreisen mussten.
Die Jungs wollten in den Sommerferien mit übernachten. Natürlich waren wir da alle nackt und schliefen auch nackt, (ich seit dem Vorfall damals sowieso nur noch nackt).
Auch hier topten wir abends noch rum.
Aber eines Abends war es doch anders, die beiden fassten mich diesmal bewusst dauernd an meinen Penis. Ich tat erst so als ich es nicht bewusst auffasste, aber als ich einen Streifen bekam und sie anfingen zu lachen, was sollte ich da machen.
Ich fragte die beiden warum sie lachen und sie zeigten auf meinem steifen Penis.
Da sagte ich zu ihnen, dass das nun mal passieren kann wenn man ihn dauernde anfässt da ich eben nicht gefühllos bin.
Sie hörten dann auf zu lachen und stellten fragen über fragen was ich gut fand. Ich erinnerte mich an mich, wo ich keinen hatte der meine frage beantworten konnte.
Komisch war mir als die beiden gezielt fragten ob sie meinen steifen Penis anfassen dürfen. Aber dann sagte ich mir warum nicht, was soll schlimm dabei sein ihre Neugier zu stillen. Ich war dann sozusagen Patient und die beiden Ärzte. Und wenn ich sehe was aus den beiden geworden ist, vernünftige selbstbewuste erwachsene Männer, der eine mit Familie und Kindern, der andere mit Freund.
Kindern sollte man offen gegenüber sein, ihre fragen beantworten, ihre Ängste nehmen, ihnen mitteilen das sie mit allen Fragen und Problemen zu einem kommen können ohne sich zu schämen oder Angst zu haben.
Aufgeschlossene Kinder nehmen gefahren besser war und zur Kenntnis.
Das was man ihnen heute und hier in Kindergärten und Schulen vorgaukeln finde ich Beschämenswert.
So ich hoffe ihr denkt nichts falsches über mich und ich würde mich über Antworten freuen
 
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