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Wenn Kinder ständig zappelig und hyperaktiv sind, haben Eltern meist alle Hände voll zu tun. Viele Kinder (und Eltern) leiden darunter. Andere Situation: Studien zufolge leidet jedes 10. Kind unter ADS / ADHS (ADS-Syndrom) aber man erfährt nur wenig darüber. Tauschen Sie sich mit anderen im ADS-Forum über Ihre Erfahrungen aus und holen Sie sich Hilfe. Stichworte: Hyperaktivität bei Kindern, Therapie, Medikamente, Schule.

Dieses Thema im Forum "Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern" wurde erstellt von Tanja 1, 24 August 2010.

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  1. Tanja 1

    Tanja 1 Aktives Mitglied

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    Er wird entlassen!

    Hallo an alle!

    Eben bekam ich einen Anruf der Klinik das man Patrick heute noch entlassen wird weil er nicht mehr therapierbar wäre.
    Dabei waren wir heute morgen erst dort zu einem Gespräch. Es ging darum das er von der geschlossenen auf eine offene Station hätte wechseln sollen. Dort hätte er dann mehr Freiheiten,mehr Unterricht und mehr Therapie bekommen. Allerdings wäre es so gewesen das er für zwei Wochen auf die Kinderstation hätte sollen bis auf der Jugendstation ein Platz frei geworden wäre. Und auch weil sie der Meinung sind das er seinem Verhalten gemäs noch keine 15 ist und es seinem Selbstbewusstsein gut getan hätte mal der Größte zu sein.
    Das wollte er natürlich nicht und hat sich geweigert. Sogar mit dem Hinblick das er an Weihachten dann nicht nach Hause dürfe. Ihm sei das alles egal.
    Daraufhin hat man mir nun gerade eröffnet das er sofort entlassen wird weil ja kein Grund gegeben wäre ihn auf der geschlossenen zu behalten und man so mit ihm ja nicht weiter arbeiten könne. ?(
    Ich verstehs nicht ganz ehrlich!
    Ja und nun läuft die Empfehlung der Klinik die bis heute morgen für die Unterbringung in einenm offenen Heim in unserer Nähe lautete auf eine Unterbringung in eine geschlossene Einrichtung raus.
    Ich weiß grad gar nicht was ich dazu sagen soll und was ich denken soll. :hae?
    Ich bin grad total überfordert mit dem Ganzen.
    Ich glaube das alles hört nie auf und ich habe so langsam echt keine Lust mehr! 0(

    LG Tanja
     
  2. emmie

    emmie Guest

    Ich hätte dir so gewünscht, dass er mitmacht...ach Mensch, ich könnt mit dir heulen 0( :troest :maldrueck :troest

    LG und ganz viel Kraft
    emmie
     
  3. Nina 74

    Nina 74 ~ Und nu' ?~

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    RE: Er wird entlassen!

    Hallo!
    Ersteinmal :troest, weil ich kann das Gefühl nach empfinden.
    Habe gerade erst heute dieses Ohnmachtsgefühl hinter mir.
    Ich bin jetzt noch total auf gewühlt.
    (schreibe ich aber nicht hier, sondern bei Toms Neuigkeiten, hier gehts um euch!)
    Tut mir echt leid für euch! Sei einfach mal :maldrueck
     
  4. Tanja 1

    Tanja 1 Aktives Mitglied

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    Guten morgen!

    Viel weiter als gestern bin ich noch nicht. Er ist nun hier und ist sehr bemüht aber ich denke nicht das es anhält.

    Nach einem Telefonmarathon mit meiner Familie gestern sind wir zu dem Schluss gekommen das man wohl sein Bett brauchte. Denn dieses war schon wieder belegt noch ehe er weg war!
    Er wollte halt einfach nicht auf die Kinderstation. Was ich ja auch irgendwo verstehen kann denn selbst wenn er in vielen Dingen noch keine 15 sein mag will er halt doch nicht mit kleinen Kindern rumhängen. Er wollte die zwei Wochen bis auf der Jugendstation ein Platz frei geworden wäre auf der geschl. bleiben und dann wechseln. Tja und dann hat man ihn heimgeschickt weil er ja nun kein Notfall mehr wäre und ja sowiso nicht mitmacht. Und gleichzeitig hat man nun beschlossen das er in eine geschlossene Unterbringung sollte weil er ja durch seine Weigerung gezeigt habe das er diesen geschlossenen Rahmen wohl brauche! :hae? Nur weil er nicht zu den Kleinen wollte???
    Pädagogisch sehr wertvoll, denn nun hat er einmal mehr gelernt das man auch mit schlechtem Verhalten irgendwann bekommt was man will! In dem Fall NACH HAUSE! :angryfire
    Ich könnt echt platzen!

    Zudem hat sich nun bestätigt das an dem schlechten Ruf der Klinik doch was dran sein muss. Irgendwie wissen die glaub echt nicht was sie wollen und tun.

    Hat von euch vielleicht jemand ne Idee was man noch versuchen könnte? Irgendwelche Sozialprojekte oder ähnliches?
    Geschlossene kann ich mir echt nicht vorstellen, da er dort nun wieder angefangen hat sich selbst zu verletzen und auch sagt er würde eher auf der Strasse leben oder sich am besten gleich umbringen.
    Ich weiß echt nicht weiter.
    Bin nun gespannt wann das JA sich meldet, aber da wird nun vor Ende des Jahres auch nichts gehen denke ich.

    LG Tanja
     
  5. hitnak

    hitnak Namhaftes Mitglied

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    Liebe Tanja,

    ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich denke, dass hier die Klinik kräftigen Bockmist gebaut hat. Nicht nur, dass nichts, aber auch absolut gar nichts, von dem was Du hier im Laufe der vergangenen Monate berichtet hast, fachlich nachvollziehbar ist - aus den abschließenden Äußerungen, die Du widergegeben hast, spricht eine wenigstens kontroverse Berufsauffassung des Klinikpersonals:

    Der jugendliche Patient hat grundsätzlich jeder Entscheidung des Personals Folge zu leisten. Wenn er das nicht tut, dann ist das schlechtes Benehmen; widerspricht er sogar, ist er " nicht therapiefähig". Das System aus Strafe und Belohnung unterstreicht dies.

    Das ist zum Einen bedenklich, weil damit der Anreiz entsteht, "zu schauspielern" und eine Persönlichkeitsveränderung vorzutäuschen, die nicht wirklich eintritt, nur um möglichst bald "frei gelassen" zu werden. Zum Anderen ist das bedenklich, weil versucht wird, die Persönlichkeit des Patienten an bestimmte Erwartungen anzupassen - was in der Realität nicht funktioniert, weil man Menschen nur verändert, wenn man mit ihnen arbeitet, und nicht, wenn man über sie herrscht.

    Wenn ich das richtig verstehe, dann war der Knackpunkt der, dass Dein Sohn sich geweigert hat, auf die Kinderstation zu gehen. Ich habe heute 23 Leute, die vier Professoren- und 34 Doktortitel auf sich vereinen, gefragt, was sie davon halten, und kein einziger hat gesagt, dass er den Sinn dahinter versteht - und glaube mir: Es passiert ausgesprochen selten, dass diese Leute einer Meinung sind.

    Es ist mehr als verständlich, dass Du enttäuscht und verzweifelt bist: Du hast einen langen Leidensweg hinter Dir, hast viele Hoffnungen in den Klinikaufenthalt gesetzt und bist jetzt enttäuscht worden.

    Doch trotz allem solltest Du jetzt in die Zukunft blicken, und keinesfalls die Schuld an den jüngsten Entwicklungen Deinem Sohn geben: Man kann, und muss auch oft, einen Patienten durch einen gewissen Zwang zur Mitarbeit bewegen, aber man muss auch gleichzeitig Anreize setzen, die nicht darin bestehen, dass dadurch das Ziel erreicht wird, danach genauso weiter zu machen, wie vorher. Und vor allem: Man muss dann mit dem Patienten arbeiten, ihn nicht zwingen, um dann entsetzt das endgültige Urteil "nicht therapiefähig", "geschlossenes Heim" zu verhängen, wenn er Nein sagt, aus welchen Gründen auch immer, ohne dass dem Patienten die Möglichkeit gegeben wird, sich zu verteidigen. Er ist kein Zirkuspferd, sondern immer noch ein Mensch. Wie gesagt: Deinen Sohn trifft keine Schuld.

    Ich denke, es ist Zeit einen Schnitt zu machen, und an diesem Punkt neu anzufangen. Ich helfe Dir gerne, Leute zu finden, die vor Ort Eure Ist-Situation neu bewerten, und die Euch an die Hand nehmen - wenn Du magst, kannst Du mir eine PN schicken.

    Viele Grüße,

    Ariel
     
  6. Tanja 1

    Tanja 1 Aktives Mitglied

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    Hallo Ariel!

    Du sprichst mir wie immer aus der Seele! Danke!

    LG Tanja
     
  7. mamamitherz76

    mamamitherz76 Neues Mitglied

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    Guten Tag,

    ich bin hier auf das Forum gestoßen eigendlich weil ich infos über Zwangeinweißun von Jugendlichen gesucht habe... ich brauch einfach mal jemand zum zuhören und möchte euch meine Geschichte erzählen...

    mein name ist kerstin bin mama von 5 kinder meine jungs sind 12,14 und 17 und meine mädchen 11 und fast 16 ...um meine große tochter fast 16 geht es...

    sie war schon als baby schwirig-schreikind und essenverweigerer... nicht kikafähig und fing erst an mit 4 richtig zu sprächen... was sie nicht bekamm wurde mit wutausbrüchen versucht zu erzwingen... mit fast ende 5 lebendsjahr wusten wir dann sie hat adhs mit einer störung das sozialveraltends...von da an gingen die probleme richti los vorallem ab schuleintritt...wöchendliches anträten zum elterngespräch,ausschluss von tages und klassenfahrten.. gewalt an mitschülern und beleidigungen an lehrern waren an der tagesordnung... mit 7 bekamm sie dann ritalin 30 mg und zum abend pipamperon... seit sie 12 ist wurde es immer schlimmer die medis wurden erhöht ,ergo wurde gemacht und begleitung von extra leherin in der schule ... in der 7 klasse war sie 6 monate in einer klinik zur terapie... brachte fast nix weil sie kamm am 2.juli nach hause (sommerferien) und als ende august die schule los ging hatten wir nach zwei wochen den vorfall das sie sich an einer lehrerin vergriffen hatte kamm zur anzeige weil sie schon 14 war und wurde mit einen sozialen verhaltenskurz bestraft und da meine tochter meinte 40 sozialstunden macht se nicht vorm richter weil se nicht kostenlos arbeiten geht kamm ein we jugenarest oben drauf... schwarzfahren,kiffen, jungs ,party waren ihr wichtiger als schule , familienhilfe hatten wir und auch erziehungsbeistand vom amt.. aber nix half.. febuar 2011 beleidigte sie 2 polizisten und schlug ein auch ... wieder verhandlung ... dort wurde wegen schwere beamtenbeleidigung und schwartfahren und die alte strafe dann auf 4 tage jugenarest aufgerundet...diese musste sie vom 2-6.12 2011 ansitzen... das es dort drin bei ihr klick gemacht hätte war fehlanzeige...
    dazu kommen übergriffe mit gewalt an ihren geschwistern und schwerste beleidigungen uns eltern gegenüber..,eine tür hat se ihr schon eingetretten und sie schmeißt auch mit allem was se in de hand bekommt wenn se ausflippt was fast täglich ist...am 13.12 2011 haben wir se in eine wohngruppe vom jugendamt untergebracht ... ich bin am ende... kann nicht schlafen nemme starke beruhgungsmittel bin kaum in der lage mein alltag zu meistern (panikatacken und angstzustände) nach einer woche in der wohngruppe hat se versucht eine betreuerin anzugreifen... sorry aber sie ist einfach nicht sie selber total irre ... alle geschwister haben angst... seit wochen geht se nicht zur schule nimmt keine hilfe mehr an... wir haben ein familienterapolten vom amt bekommen ... er kommt auch nicht an se ran... wir haben versucht das sie freiwillig noch mal ne terapie macht will se nicht... nach dem gespräch war se wieder mal abgehaun...suchen tun wir sie schon lange nicht mehr bringt nix... am montag 16.1.2012 hab ich mit hilfe der behandelten adhs-ärztin und mein schreiben die zwangseinweißung beantragt ... heute am 18.1. 2012 um 12 uhr ist die anhörung im familiengericht... seit montag ist ihr weltkrieg ... wir versuchen die andern kinder zu schützen... und lassen die auch nicht mit ihr allein weil wir angst haben das sie den gewalt antut... gestern kamm mein mann 19 uhr nach hause machte sich was zu essen... da gin sie in die küche und beschimpfte ihn ... sie hätte jetz hunger er kann warten ausdrücke ohne ende die ich ihr nicht schrewiben werde... mein mann sagte ruhig sie soll 5 minuten warten isser vom herd und schrank weg... da schlug sie ihn mit der faust ins gesicht... ich hab se dann nur noch am arm raus ins zimmer gezogen wo sie mich auch angriff und mein mann ins wohnzimmer geschickt ...wir haben durch den terapolten gelernt ruhig zu bleiben sonst geht se ja noch mehr ab... heute meinte sie warum ich mich nicht umbring wenn ich nur noch fertig bin mit den nerven und sie droht mir mit allem... ich kann nicht mal mit meiner mutti oder meiner schwester fon wenn se da ist ... ich weiß ihr könnt mir nicht helfen aber ich muss mir das mal von der seele schreiben... meine verzweiflung ist groß ... ich hab 3 nervenzusammenbrüche hinter mir... wie lane wir noch durchhalten weiß der himmel... ich liebe sie sie ist mein kind ... aber ich kann nimmer...sie versucht mich zu isoliren... mein mann geht mit angst auf arbeit das mir was passirt... bin mittlerweile arbeitsunfähig... mach ab febuar ne terapie ... obs was bringt wenn sich ihr nix ändert glaub kaum... ich hab so angst vor der anhörung das sie die richterin angreift oder ausrastet.... so das ist meine geschichte ...sorry ich hoffe seit nicht zu eschockt... ich musste das mal schreiben auch wenn keiner helfen kann...
     
  8. Tanja 1

    Tanja 1 Aktives Mitglied

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    Hallo MamamitHerz!

    Das ist eine harte Geschichte und ich hoffe das es dir etwas geholfen hat sie hier zu erzählen!
    Ich würde gerne wissen wie es bei euch nun weitergegangen ist? Habt ihr den Beschluss bekommen? Ist eure Tochter inzwischen untergebracht?
    Ich weiß, man liebt seine Kinder immer irgendwie, mal mehr mal weniger, aber in dieser Situation denke ich ist die Angst grösser als die Liebe!
    Was eure Tochter da tut ist der Wahnsinn und ich weiß nicht ob man dies alles ADS zuschreiben kann. Das ist so krass!
    Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, ich bin echt sehr geschockt. Und ich hoffe ganz ehrlich für dich und deine restliche Familie das sie inzwischen irgendwo eingewiesen wurde und ihr endlich etwas zur Ruhe kommt.
    Denn das hält keiner aus auf Dauer! Ihr solltet trotzdem weiterhin eine Familientherapie machen, schon allein wegen der anderen Kinder, ich denke die brauchen das jetzt dringend.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und du musst stark sein für den Rest deiner Familie!!! Die brauchen dich jetzt!

    LG Tanja
     

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