Väter-Komponente "Das ist nicht verhandelbar"

Was passiert in Deutschland, Europa und der Welt? Hier ist Platz für aktuelle Themen. Was Euch beschäftigt und interessiert an Neuigkeiten aus Gesellschaft, Politik und Zeitgeschehen kann hier diskutiert und debattiert werden!

Dieses Thema im Forum "AKTUELLES: Stories, News, Gesellschaft" wurde erstellt von Hextina, 4 März 2006.

Image has been removed.
URL has been removed.
Email address has been removed.
Media has been removed.
  1. Hextina

    Hextina KrisenmanagerIn ;-) Mitarbeiter

    Registriert seit:
    1 März 2005
    Beiträge:
    2.336
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    Hier sind doch so viele junge Eltern......

    Was haltet ihr eigentlich davon:

    Väter-Komponente
    "Das ist nicht verhandelbar"

    Zitat:
    Die Politik müsse den Vätern mehr Beachtung schenken, sagte die Ministerin. "Auch viele junge Männer haben Sorge, Familie und Beruf nicht unter einen Hut bringen zu können." Laut Umfragen wolle mehr als jeder Zweite von ihnen gerne Elternzeit nehmen, wenn er in dieser Zeit ein Einkommen hätte. Die skandinavischen Länder hätten mit dem Modell gute Erfahrungen gemacht.

    Zitat Ende

    Quelle

    Edit:

    Ich habe den einkopierten Text auf einen Absatz gekürzt.

    Grund dafür ist auf hier http://www.nicht-von-heise-kopieren.de/ beschrieben.
     


  2. Ivanhoe

    Ivanhoe Guest

    Und was ist Deine Meinung dazu?

    Es ist in Foren nicht unbedingt gerne gesehen, einfach irgendwas zu zitieren und dann zu fragen, was die anderen davon halten, ohne seinen eigenen Standpunkt zu vertreten.

    Gruß Ivanhoe
     


  3. Hextina

    Hextina KrisenmanagerIn ;-) Mitarbeiter

    Registriert seit:
    1 März 2005
    Beiträge:
    2.336
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    Wenn ich eine klare hätte dann hätte ich die schon geschrieben ;-)

    Ich stehe dem ganzen mit einem lachendem (Väter an die Kinder) und einem weinenden (ist das so krass realisierbar) Auge gegenüber.

    Weißt, es ist mir völlig egal was 'in Foren' - was sind das die Foren damit geht es ja schon los - üblich ist. Wr schreibt diese Gesetze, du oder ich oder wer?

    Ich pflege mich an die Regeln der einzelnen Orte die ich besuche zuhalten. Wenn ich hier eine verletzt habe tut es mir leid. Einfach sagen reicht da doch, oder?

    Tina *die manchmal einfach nur die betroffenen hören mag um sich eine meinung zubilden*
     
  4. papalagi

    papalagi Guest

    ?(..... in Foren ist viel nicht gerne gesehen. :-D

    Aber das hier ist ja ein News und Strories Forum... da denke ich ist es schon üblich einfach mal ein Thema in den Raum zu werfen, einfach weil einem die Meinung anderer dazu interessiert.... bevor man seine dazu schreibt.
    Es ist nämlich psychlogisch bewiesen, dass wenn wo schon eine fertige Meinung steht, diese gerne angenommen wird.

    Ich zum Beispiel finde die Idee ansich ja nicht schlecht, nur ist das eben nicht in jedem Beruf so einfach zu verwirklichen, dass der Vater da einfach 2 Monate fern bleibt. Seine Arbeit muss ja trotzdem weiterhin gemacht werden und ich weiß nicht, ob das so sinnvoll ist da jemand für 2 Monaten einzustellen, der braucht ja auch Anlernzeit, in einem Betrieb wo mehrer Arbeiter ein und das selbe tun ist das einfacher, da können dich sich ja dannn so lange den Job untereinder aufteilen...

    Ich denke es wird da an der Umsetztung hapern und dann sind die, die das vom Arbeitsplatz her nicht verwirklichen können... benachteiligt!
    Finde ich nicht wirklich sinnvoll.
     
  5. redneb

    redneb Guest

    Hallo Bea,

    so ein Problem muss jeder Betrieb verkraften können. Immerhin könnte der Mitarbeiter ja auch zwei Monate krank sein.


    Griß,
    redneb
     
  6. yoricko

    yoricko Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    12 November 2003
    Beiträge:
    4.352
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    hmm... wie soll man es verstehen? in dem ersten jahr sollten mutter UND vater zusammen zu hause bleiben? ich finde in diesem fall die idee sehr gut. besonders am anfang sind viele junge mutter richtig übermüdet von der umstellung. ob es so einfach wird durchzuführen, ist natürlich eine andere frage. aber da muß man die skandinavischen länder wieder als beispiel nehmen.

    falls die eletern aber sich abwechseln sollten, sehr ich ein paar probleme. unser sohn wollte z.b. in denersten 1o monaten gar nichts anders als muttermilch haben und danach auch sich sehr langsam für den festen essen umgestellt. mit 15 monaten ging es dann, wir wechseln uns mit meinem mann auch ja ab: 3 tage bleibe ich, 3 tage er mit ákos zu hause. mumi braucht er nur noch am abend. also in dem ersten jahr wäre es nicht so toll gewesen, wenn ich den ganten tag wegbleiben müsste.
     
  7. nummer3

    nummer3 Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    9 Januar 2004
    Beiträge:
    3.234
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    Ich finde die Idee ansich auch nicht schlecht - ABER:
    Ein Kollege meines Mannes hat 1 Jahr Elternzeit genommen und das hängt ihm jetzt wie ein Klotz am Bein. Karriere wird er in der Firma sicher nicht mehr sehr viel machen.
    Das diese Zeit aufgrund der Firmen"philosophie" zum eigenen Nachteil wird, kann dann doch auch nicht sein.

    :bye:
     
  8. michl

    michl Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29 November 2003
    Beiträge:
    434
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    ICQ:
    0
    Hmmm... ich weiß nicht, ob das per Gesetz regelbar ist.


    Ob Eltern sich für ein weiteres Kind entscheiden wenn Papa zwei Monate Elternzeit nehmen "darf", kann ich mir nicht vorstellen. Was ist danach?

    Ist das Problem wirklich "nur" der Einkommensverlust oder viel mehr die Angst vor Arbeitsplatzverlust... oder auch nur die, blöde von der Seite angeschaut zu werden?


    Ich selbst hatte den Vorteil, dass wir uns selbständig machten als unser erstes Kind unterwegs war. Wir beide konnten so einigermaßen flexibel unsere Zeit einteilen und kein Arbeitgeber konnte da was dagegen einwenden. Ich habe die Zeit, die ich für die Kinder hatte, sehr genossen... und ich genieße sie immer noch. Hatte und hat allerdings den Preis, dass ich vor- und nacharbeiten muss wenn andere frei haben.


    Ist, glaube ich, in erster Linie eine Bewusstseinssache... viele Berufe könnten mit flexiblen Zeiten und flexiblen Arbeitsorten sehr gut leben... damit stellte sich das Problem nicht... außer Papa geht lieber zur Arbeit... oder Mama lieber nicht... oder Mama hat ein schlechtes Gewissen.

    Unsere Mitarbeiter z.B. haben ein flexibles, weit gedehntes Arbeitszeitkonto, wann sie ihre Arbeit erbringen ist mir relativ egal... solange die Kunden im grünen Bereich sind. Arbeiten, die sie "im stillen Kämmerlein" erledigen "müssen", können sie ebenso von zu Hause erbringen. Dafür haben sie zu Hause einen Arbeitsplatz eingerichtet bekommen. Der Preis dafür ist im Gegenzug ihre Flexibilität zu unseren Gunsten, wenn es in der Firma brennt.

    Was ich dabei aber erlebe ist, wie schwer sich die Väter damit tun. Sie entschuldigen sich fast wenn sie von zu Hause arbeiten weil mal wer krank ist... da sitzt ganz viel alter Käse ganz tief. Dass es auf Arbeitgeberseite noch eine Menge Hardliner gibt ist schon klar... dass es einige Berufe gibt, bei denen dies nicht so einfach realisierbar ist, auch. Und doch bin ich der Überzeugung, dass da mehr Bewegung möglich wäre wenn sie wirklich gewollt würde... Vieles wäre machbar, wenn BEIDE Seiten flexibler wären.


    Jeder ist für ein paar Monate ersetzbar, unser wichtigster Mitarbeiter ist seit viereinhalb Monaten krank... müssen eben alle ein wenig ihren Anteil beisteuern. Kaum wird er zurück sein kommt sein zweites Kind... müssen eben wieder alle zusammenrücken, wie alle zusammenrückten als sie selbst Vater wurden... je mehr ich schreibe desto einfacher erscheint es mir... wäre nur nicht dieser ganze Mief... auf BEIDEN Seiten!


    Ob Vater Staat das per Gesetz erzwingen kann... ??? Vielleicht ein Ansatz, vielleicht aber auch nur ein "typisch" deutscher... und damit die Quadratur des Kreises... was ich mich selbst nicht umsetzen traue...


    Kindergarten kostenlos halte ich für eine sehr gute Idee, aber nur, wenn sie dann auch ausreichend finanziert würden. Ich bin im Elternbeirat und wenn ich sehe, wie da um jeden Groschen gekämpft werden muss, bekomme ich regelmäßig einen Brechanfall, wenn ich irgendwelche Kameraden über Pisa reden höre.


    Was ich allerdings auch erwähnen möchte: Meine Bilanz seit Januar 2003 beträgt (für Kinder, heute 2/4/6/8 Jahre) +15.000 Euro. Eingerechnet sind Kindergeld, KiGa-Beiträge, Musikschule, Tanzschule, Schulutensilien... dazu kommen noch 12.000 Euro Eigenheimzulage und eine Menge Steuervorteile. Auch nicht ohne!



    Ich bin auf einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen, es gab da drei Familien für die die Kinder die einzige Einnahmequelle waren... zusammen 13 Kinder, vier wurden nach schlimmen Vorfällen vom Jugendamt in Pflege gegeben, die Startbasis für die anderen neun waren mehr als bescheiden. Will sagen, mir erscheint es als eine sehr schwierige Gradwanderung. Habe da einen finnischen Politiker im Ohr: "Wir sind ein Land, welches außer seinen Menschen nicht viel hat, wir können es uns nicht erlauben, dass auch nur ein Kind aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht geboren wird oder dass auch nur ein Kind nicht die Fähigkeit entwickeln kann die in ihm stecken" ...auf der anderen Seite sollte es sich vielleicht auch nicht "rechnen" Kinder zu bekommen... ich möchte da mit den Entscheidungsträgern nicht tauschen wollen.




    noch was...

    Interessante Kommunikation... Du sprichst von ES... meinst Du damit Deine eigene Meinung... Deinen eigenen Standpunkt?

    ES wird nicht gerne gesehen wenn Leute tun was sie anderen vorhalten... Oops, ich meinte natürlich: Ich mag es nicht! :whatever
     
  9. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    die idee mag ja nicht schlecht sein, aber z.b. bei uns ist das nicht machbar und somit ein zweites kind nicht drin!

    mein mann ist der hauptverdiener - ich hab nur nen kleinen teilzeitjob der die nächsten jahre nicht erweitert werden kann. da mein mann einen löwenanteil seines gehalts als zulage bekommt für die tatsache, dass er arbeiten geht würde uns viel geld fehlen und es würde hinten und vorne nicht reichen. (das ist auch so, wenn er krank ist oder urlaub hat...) mal davon ab, dass eine längere 'abwesenheit' (egal durch was entschuldigt) die fristlose kündigung zur folge hat (leiharbeit ist halt sklavenarbeit aber besser als arbeitslos...)
    davon hab kann mein mann z.b. keine windeln wechseln. er würde gern - kanns aber wirklich nicht...


    tja, so sind wir nun zur ein-kind-familie verdonnert...


    und diese von der leyen mag ja viele kinder haben, aber wenn ich ihren geldbeutel hätt würd ich auch einiges anders sehen! nur ein mensch der schon immer oder schon seit jahren den goldenen löffel gewohnt ist kann solch einen müll so überstürzt von sich geben!

    und es ist nunmal tatsache, dass die viele frauen einen teilzeit/halbtags-job haben... aber sowas ist ja wieder zu kompliziert zu begreifen... die elite-babies müssen ja her, nicht wahr frau leyen?
     
  10. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    @michl

    wie du schreibst gibts berufe in denen die flexibilität nicht so einfach machbar ist... mein mann hat bis vor 3 wochen in einem großen automobil-konzern gearbeitet... obs dem was hilft wenn er zu hause mit dem stapler rumfährt?!
    jetzt arbeitet er in nem sägewerk... obs die gern sehen wenn er zu hause die baumstämme rumschippert?!


    es ist von beruf zu beruf sehr verschieden und ich bin der meinung ein gesetzt sollte die möglichkeit eröffnen aber nicht dazu zwingen!!!!!
     
  11. michl

    michl Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29 November 2003
    Beiträge:
    434
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    ICQ:
    0
    genau da sehe ich ja das Problem... wie soll ein Gesetz ermöglichen, dass Dein Mann zu Hause mit dem Stapler Baumstämme rumschippern kann (und dafür noch Geld bekommt).


    Klar, man kann Garantien bezüglich Arbeitsplatzerhalt einführen... dann fliegt er eben sechs Monate später aus anderem Grund.


    Unternehmerisch betrachtet gibt es kaum Argumente, der Ausfall eines Mitarbeiters für zwei Monate kann kein unlösbares Problem sein... vor Allem, wenn kein Gehalt weiter gezahlt werden muss wie dies bis vor kurzem noch bei Krankheit der Fall war.


    Erziehungsurlaub ab dem zehnten Monat kann nichts Überraschendes sein... hätte ja mindestens 10 Monate Vorlauf... da gäbe es immer Wege das zu organisieren, aber, wie schon geschrieben... ist eine Sache, die nicht per Gesetz erzwungen werden kann.


    Es beginnt doch schon bei der Wortwahl: ErziehungsURLAUB... da steckt ganz viel Wertung drinnen... wie lange machst Du denn schon Urlaub während Dein Mann malochen muss? ...was für ein Schwachsinn!
     
  12. User2

    User2 Guest

    Der "Erziehungurlaub" wurde vor ein paar Jahren vom Gesetzgeber durch die "Elternzeit" ersetzt, nur hat sich das im Sprachgebrauch noch nicht überall durchgesetzt. ;-)
     
  13. Ivanhoe

    Ivanhoe Guest

    Werter Michl,

    es gibt so etwas wie eine Netiquette. Das sind die eigentlich ungeschriebenen Gesetze der Internet-Kommunikation. Eines besagt:

    Willst Du die Meinung Anderer hören, tue zunächst Deine eigene kundt.

    Soweit dazu. Da es hier aber immer recht schwer ist, Leuten Kritik entgegen zu bringen, denn die meisten User hier fühlen sich auf den Schlips getreten, wird das wohl nicht fruchten. Siehe oben

    Meine Meinung?

    Ich halte die Zahlung eines Elterngeldes durch den Staat für ausgemachten Unsinn, unerheblich, ob er gezahlt wird wenn nur die Mutter, oder auch wenn der Vater dieses in Anspruch nimmt. Die Transferleistungen des Staates sind m. E. schon mehr als ausreichend. Dadurch wird m. e. nichts erreicht.

    Ich frage mich schon seit ich selbst Kinder habe, warum der Staat dafür aufkommen muss. Wenn ich Kinder in dei Welt setze, muss ich mir im Vorfeld im klaren sein, ob ich die notwendige ökonomische Basis dazu habe. Wenn nicht, muss ich halt verhüten.

    Da richtet sich sicher nicht gegen ungewollte Schwangerschaften, oder Alleinerzeihende Elternteile, sondern gegen die Mitnahmementalität die so viele an den Tag legen. Ich habe viele kennen gelernt, die sagten: Ich habe ein Kind, wo bekomme ich vom Staat Geld her. Ein Kind ist eine Ausgabenquelle, keine Einnahmequelle.

    Gruß Ivanhoe
     
  14. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    klar ist ein kind eine ausgabenquelle, aber wenn keine möglichkeiten vorhanden sind mein kind nach den ersten acht wochen irgendwo unter zu bringen muss ich zu hause bleiben! fertig aus!
    dann muss ich aber zusehen, dass von irgendwo geld kommt um mein kind satt zu kriegen.

    die alleinverdiener-familie hat schon seit jahren ausgedient - und auch wenns meistens nur teilzeit/halbzeitjobs sind, so tragen diese jobs dennoch relevant zum familieneinkommen bei.

    also entweder werden (bezahlbare) unterbringungsmöglichkeiten geschaffen oder mama/papa muss zu hause bleiben.
    wenn beides nicht gegeben ist, so wirds nur noch bei 'reichen' menschen kinder geben und dann frag ich mich wer in zukunft das 'arbeitervolk' darstellen soll?!
     
  15. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0

    genau das ist es - dann fliegt er aus nem anderen grund weils hunderte wenn nicht tausende gibt die den job dann machen....



    was den urlaub angeht: unsere tochter ist nun 16 monate alt und bisher hatte ich insgesamt ca 10 tage urlaub und diese nicht am stück - da war sie bei der patentante... also viel urlaub kommt da nicht rüber ;-)
     
  16. ramses141276

    ramses141276 Mitglied

    Registriert seit:
    1 März 2006
    Beiträge:
    32
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    ICQ:
    0
    vom ansatz her nicht schlecht gedacht, aber wie gesagt wird es bei der Umsetzung so einige probleme geben.
    ich denke mal es würden viele männer gerne mal für ihr kind oder kinder eine auszeit nehmen. ich würde es gerne machen, aber bei uns würde es wenn es soweit ist aufgrund des unterschiedlichen Verdienstes auf das übliche hinauslaufen(frau bleibt zu hause)
     
  17. Ilona

    Ilona Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7 Februar 2005
    Beiträge:
    29.615
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Homepage:
    ICQ:
    464907830
    Ein interesanntes Thema aber ich denke das es für einige Familien schwer umsetzbar ist. Beu uns ist mein partner alleinverdiener und er ist Selbstständig, klar kann er mal sagen ich nehme mir 2 Monate zeit für den kleinen, das würde er sicherlich gerne machen aber das hätte zur Folge, dass wir 2 moante kein geld hätten. Da ich ja leider auch keinen Job finde und ich suche schon seit gut einem Jahr um einen Job zu bekommen in dem man vom Arbeitgebner nicht ausgenutzt wird.
    Für einige Familien ist das sicherlich machbar aber für andere wiederum nicht.

    Damit das als Gesetz aufgenommen werden kann muss sich in D. noch eine Menge ändern wie z.B. genug Jobs geschaffen werden. Den so eine Regelung, kann man sich bei 5000000 Arbeitslose nicht leisten zumal die Geburtenrate ja sowieso schon enorm zurück gegangen ist, was ja auch so ein Problem ist. Doch man überlegt sich ja 2 mal ob man 1, 2 oder gar 3 Kinder bekommt, wenn man für sie sowieso kaum Chancen im Berufsleben sieht, geschweige den selber die finanziellen mittel hat die Kinder groß zu ziehen.

    Wenn jedoch gesichert ist, dass mehr Jobs vorhanden sind bräuchte es im Normalfall (beide Eltern leben zusammen und haben einen Job) auch kein Erziehungsgeld mehr geben, denn die Familien hätten genug um auch ohne Erziehungsgeld über die Runden zu kommen.

    Ich denke, dass das eigentliche Problem nicht heisen sollte Erziehungsgeld ja oder nein oder nur unter den Vorraussetzungen, sondern die Arbeitslosenquote senken.

    Man muss natürlich bedenken, das es nicht überall 2 verdiener gibt. Es gibt genug alleinerziehende Mütter oder Väter, da würde ich es dann angebracht finden Erziehungsgeld zu zahlen.

    Ergo: Schaft mehr Jobs, dann braucht man auch kein Erziehungsgeld mehr, als Ausnahme gelten dann die alleineziehenden.
     
  18. eva.m.p

    eva.m.p Pause

    Registriert seit:
    12 November 2003
    Beiträge:
    10.185
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    also das halte ich ja wirklich für schwachsinn, sorry! Klar sollte man die Entscheidung für ein Kind gut überdenken aber LEIDER entscheiden sich ja nun immer weniger Paare noch für ein Kind - daher ist es doch dem staat so wichtig, dies zu fördern und das geht eben zum Beispiel über finanzielle Mittel.
    Ich finde es ziemlich überheblich zu sagen, nur die Reichen sollen Kinder kriegen - dann würde der Staat wohl bald aussterben - und mal ganz abgesehen von den ElternQUALITÄTEN die ja nun einfach mal gar nichts mit dem Geld zu tun haben.

    :shake
     
  19. eva.m.p

    eva.m.p Pause

    Registriert seit:
    12 November 2003
    Beiträge:
    10.185
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    ICQ:
    0
    Ansonsten halte ich eine Regelung per Gesetz auch nicht für gut. Es ist eine Entscheidung der Familie - es muss geschaut werden, was in die Situation passt - bei uns zum Beispiel wäre es zur Zeit nicht möglich, da sich ein BA-Studium nicht unterbrechen lässt. Und darunter soll dann die Familie leiden? Toller Plan :shake

    Halte jedoch sowieso von dem neuen Modell reht wenig, ich finde das Erzeihungsgeld, das es zur Zeit gibt völlig ausreichend und ich glaube auch nicht, das "Besserverdiener" so mehr Kinder bekommen :rolleyes:
     
  20. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    eva da stimm ich dir zu


    und die geburtenquote wird auch nicht steigen nur weil die nette frau von der leyen selbst nen haufen kinder hat... das sagt auch nix über ihre fähigkeiten als familienministerin aus - sieht man ja grad.



    und die qualität des elternhauses ist nicht von den finanziellen mitteln abhängig. sonst würde es nicht so viele 'arme, reiche kinder' geben die genauso in falsche kreise kommen können wie kinder aus dem 'ghetto'....
     
  21. Mafa

    Mafa Guest

    ... hier wird sich sicherlich ein flexibler Weg finden, zum Beispiel reicht es ja oft aus, wenn der Mitarbeiter sich wärend der Elternzeit abends mal 1 bis 2 Stunden an den PC setzt und dort so einiges in der Firma betreut oder klärt. Somit verliert er ja in den 2 Monaten nicht den Draht..Flexibilität ist hier alles.

    Der Vater soll ja nicht vom Beruf abschalten und sich in der Elternzeit erholen, sondern sich intensiv mit um das Kind kümmern. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...auf dieser Basis ziehen sicherlich auch die Arbeitgeber mit.


    Alleinerziehende erhalten dann einfach weniger Leistungen des Staates..?

    Elterngeld..für mich leider zu spät... :bldgt

    Manfred
     
  22. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    mafa, in einigen bereichen mag das ja gehen, aber in vielen auch nicht. nur als beispiel im handwerk... wie soll das da machbar sein?!


    auch wenns machbar ist, so bin ich der meinung, dass es echt überstürzt ist das jetzt für 2007 einzuführen. manchmal sollten solche grundlegenden änderungen einfach etwas besser überdacht werden und ne längere vorlaufzeit kriegen
     
  23. Mafa

    Mafa Guest

    ... ja auch hier ist flexibilität gefragt..wenn der Arbeitnehmer nun mal, wenn er auf dem Bau arbeitet, seine Elternzeit im Dezember _ Januar nimmt, wird der Arbeitgeber jubeln. Ansonsten gibt es hier immer Saure-Gurken-Zeiten wo mal die 2 Monate keine Lücke hinterlassen.

    Der Arbeitnehmer sollte sich da mit dem Arbeitgeber absprechen, und nicht einfach sagen, Hallo Chef.. vom 1.4. bis 30.6. nehme ich meine Elternzeit und vom 1.7.2006 nehme ich meinen Jahresurlaub...

    Auch wäre es sinnvoll, die Elternzeit außerhalb der Schulferien zu legen..sofern die Kollegen Kinder haben.

    Nix auf die lange Bank schieben...langer Vorlauf ? Wofür ? Für die Kinderplanung ? Was nutzt hier ein Überdenken...Bedenkenträger gibt es immer...hier muss endlich mal wieder gehandelt und Fakten geschaffen werden.


    Manfred
     
  24. Meggy

    Meggy Guest

    ...oder eher ein gesellschaftliches Problem?
    ...keine bereitschaft, für Kinder zurück zu stecken?

    Ich frage mich, wie meine Eltern sechs Kinder groß bekommen haben, ohne, dass es uns an etwas gemangelt hat. Vor allem nicht an elterliche Liebe und die ist mit keinem Urlaub oder Hausgröße der Welt zu ersetzen!
    Damals gab es fürs erste Kind 70 DM und keine Eigenheimzulage und pro Kind etwa 50 DM Lehrmittelfreiheit.

    Jeder sollte bei sich anfangen umzudenken, damit unsere Kinder wieder eine Gesellschaft haben, wo sie willkommen sind. Dann bräuchte man auch kein "Elterngeld".

    Meine Meinung.... :weg
     
  25. Susanne

    Susanne Namhaftes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Mai 2003
    Beiträge:
    10.665
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    ICQ:
    0
    wofür länger überdenken?! um nicht wieder so ein voreiliges handeln wie zur einführung von hartz IV zuhaben was letzten endes nach hinten los geht.

    was die elternzeit im beispiel angeht: schön und gut wäre so wohl machbar. aber was ist dann wieder mit berufen in denen es keine winterpausen gibt?! mein bruder z.b. ist schreiner - da gibts in dem kleinen betrieb keine zeiten mit weniger arbeit. er ist froh, wenn er mal nen samstag frei hat. ausser ihm arbeitet nur sein chef in der werkstatt - der ist vor nem jahr vater geworden. wenn ich mir vorstell, dass er für 2 monate ne elternzeit nehmen sollte wär das mit sicherheit ein riesen verlust wenn nicht sogar der anfang vom ende... und so gehts vielen. erst sollen viele arbeitslose sog. ich-ag's aufmachen und dann wieder daheim bleiben zur elternzeit?! so ganz kann ich dem nicht folgen.

    ich hab da in erster linie meinen mann im auge und seine kollegen. da wär das praktisch nicht machbar.

    mal davon ab, dass es nicht funktionieren würde, wenn mein mann nur einen gewissen prozentsatz seines lohnen kriegen würde. reicht ja so grad mal und da sind wir mit sicherheit nicht die einzigen denen es so geht.




    bleibt die gesamte einstellung zu kindern so wie bisher wird es früher oder später ein luxus sein kinder zu kriegen - ein noch viel größerer als es ohnehin schon ist!


    und diejenigen die es (lt. älteren zeitungsberichten) mit dem elterngeld treffen sollte holen sichs von anderer seite wieder.
    gings nicht ursprünglich auch darum, dass langzeitarbeitslose (nicht alle ist klar - aber nicht wenige schwarze schafe) kinder als einkommensquelle sehen - das sollte doch unterbunden werden wenn ich die anfänglichen berichte noch richtig in erinnerung hab. die triffts zwar auch, aber die holen sich das geld halt vom amt wieder...
     

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden