Frage -  Stillen und rauchen

Ilona

Moderator
Teammitglied
Katharina ich gebe dir recht in dem Punkt das man es nicht komplet auf die Sucht schieben sollte. Ja allerdings darf man nicht vergessen dass es es ein nicht unwichtiger aspakt ist.

Raucher sind zu 50 % süchtig und zu 50% ist es gewohnheit.

Zu den Kosten:
Also meine Schachtel kostet keine 5 Euro.
Dose Tabak: 10.95 Euro
Schachtel Hülsen 1 Euro
Also rund 12 Euro.
Beides reicht bei uns ca. 4-5 Tage. (kommt drauf an ob nur ich die selbstgestopften Zigaretten rauche oder ob auch mein Mann welche davon raucht)
Wobei ich fast nur selbstgestopfte Zigaretten rauche, Mein Mann holt sich in der Woche eine Schachtel also wenn ich jetzt mal nur für mich rechne
12 Euro : 5 Tage = 2,4 Euro pro Tag. Weit entfernt von den 5 Euro
 

Maju

Namhaftes Mitglied
@Ilona

Wenn das teure Nikotinpflaster aber hilft um eine Gewohnheit oder Sucht aufzugeben, ist unterm Strich sehr viel gespart. Du musst bei deiner Rechnung ja auch all den Tabak der kommenden Jahre einkalkulieren. Eventuell auch Kosten für Kaugummis, Waschmittel und Pflegeprodukte oder sogar Medikamente. Und irgendwann dann vielleicht Zigaretten für die ganze Familie...
 

Ilona

Moderator
Teammitglied
Maju nur das diese Pflaster bei mir leider lediglich die Wirkung haben das ich einen Ausschlag bekomme da wo das Pflaster klebt.

Ich habe es doch schon ausprobiert.
Wie gesagt an die 20 Versuche mit fast allen erdenklichen Mitteln.

Mehrkosten habe ich nicht. Kaugummis mag ich nicht, Waschmittel hole ich so oder so das selbe, mehr waschen tue ich deswegen auch nicht, da ich generell immer draußen rauche und so die Gardienen nicht öfter waschen muss als normal.
Oberbekleidung landet von den Kindern auch so oder so nach 1-2 Tagen im Wäschekorb von mir nach 2-3 Tagen, eher nach 2 da ich es da leider beim essen oft meinen Kindern nach mache und klecker. :rofl
 

vanillabee

Namhaftes Mitglied
@ilona: wie ich schon schrieb 'vermeintliche sucht'.

ich seh es nicht als sucht an. von drogen wie heroin oder sonstwas hab ich nichts geschrieben. 'härtere' drogen greifen bedeutend mehr ins bewusstsein ein.

ich bleib dabei, dumme angewohnheit. 'man hat was zwischen den fingern und zieht dran'.

wer es wirklich will, kommt davon weg. wer nicht weg kommt, will nicht wirklich.
aber es ist nur meine meinung - und erfahrung!
 

usagimoon

sadness
blablabla, ich finde so langsam das es reicht. Mein Arzt hat mir bestätigt, das Rauchen durchaus süchtig macht und zwar so sehr, dass nur 20% aller aufhörungsfreudigen Raucher es geschafft haben dauerhaft davon loszukommen. Es gibt viele Leute die schaffend as nur mit Ersatzdrogen. Und das ist echter harter Tobak.

Nikotin greift auch in die rezeptoren ein, spruich Nikotin macht körperlich abhängig. Daraus resultieren die psychischen Folgen.

Nikotin wirkt entzündungshemmend. Raucher die mehr als 15 Jahre regelmässig 1-2 Schachteln rauchen, werden sehr krank, vor allem im Mund und Halsbereich. ich habe diese Erfahrung gemacht. ich musste Hammer antivirale Mittel nehmen, habe wochenlang Durchfall gehabt, ich habe Kopfschmerzen gehabt, Alpträume, ich habe zugenommen obwohl ich über drei Wochen lang nichts bei mir behalten konnte. Echt da kann der Willen noch so groß sein, wenn es dir so mies geht, dass du fast krepierst, du vor Schmerzen nicht mehr laufen kannst, du nur noch am kotzen bist und dann noch mit psychischen dingen zu kämpfen hast wie Depressionen, dann ist es dir nach 2 Monaten Hart-Entzug scheiss egal, wieviel Willen du hattest um die scheiss Raucherrei aufzugeben.

Die KK und Ärzte sagen es uns einfach nicht. Sie trauen sich nicht uns zu sagen, hört auf zu rauchen, aber wenn ihr aufhört, stellt euch darauf ein, dass ihr krank werdet. das Immunsystem geht in den Keller, außerdem kämpft der Körper gegen dich. Der möchte nämlich mit allen Mitteln sein Nikotin zurück.. und somit kannst du sogar autoimmunkrankhafte Entzugserscheinungen haben, sprich dein Abwehrsystem greift dich an.

Ich rauche seid 5 Wochen die E-Zigarette. Zwar nicht nur, aber ich mache es und wisst ihr was? Die kostet nicht mal 1/3 vom normalen Tabak. Geh mal in die APO, da drehe sie dir die jetzt auch an, weil die Apotheker schon seid Jahrzehnten wissen, wie abhängig das Rauchen wirklich macht.

Was glaubt ihr eigentlich was euch das recht gibt ein urteil zu bilden? Nur weil ihr es geschafft habt, könnt ihr nicht sagen: Das ist nur ne doofe Angewohnheit... von wegen. Ich würde beinahe alles geben um von der scheiss Kippe wegzukommen. ihr wisst ja nicht wie groß das schlechte gewissen jeden tag ist, wie mies man sich deswegen fühlt. Ihr solltet das erst mal alles durch machen bevor ihr mit dem Finger auf jemanden zeigen dürft.

Das ist nicht meine Meinung, sondern harte und bittere Erfahrung!

Was glaubt ihr wie es sich anfühlt, wenn man mit dem Rauchen aufhören will und dann im KK landet, weil man kurz vor einer Fehlgeburt steht? Was glaubt ihr haben die Ärzte gesagt? Bloss nicht aufhören mit dem Rauchen. Super oder?

ich kann es einfach nicht mehr hören...man fühlt sich so schon hilflos genug und Hilfe erwarten kann man von niemanden und dann noch blöde Sprüche.

Ich kanns echt nicht mehr hören!
 

Sigi75

Neues Mitglied
Ich kann dir gerne mal Fotos schicken, wie die Haut unserer Adoptivtochter bei der Geburt aussah. Ihre leibliche Mutter hat in der Schwangerschaft geraucht. Wenn du die siehst, wirst du niemehr eine Zigarette anfassen.
 

Ilona

Moderator
Teammitglied
Sigi ich hab auch in den schwangerschaften geraucht, meine beiden kinder kamen beide gesund zur Welt hatte beide einen Agpar-Wert von 10/10/10 und waren Normalgewischtig.
Waren bisher nicht mehr krank als andere Kinder und auch sonst recht unauffällig.

Es gibt immer solche und solche man kann nicht sagen jedes Kind einer Raucherin ist klein und krank.

Man kann eben nicht alles über einen Kamm scheren es gibt zwischen schwarz und weiß auch noch viele verschiedene grautöne.
 

Katharina20

*junge Mami..*
usagimoon,

ich kenne viele, die aufgehört haben und sie dürfen auch ihre Erfahrungen aussprechen. und nicht nur deine Erfahrung zählt! mag sein, dass für dich ausgerechnet am schwersten ist.
und ich denke auch, dass bei dir eher Psyche ne große rolle spielt. dein Körper und deine Seele sind schon am unten, da du Depression und fibromygalie hast. dazu Raucherin. du zumutest dein Körper zuviel.

je länger man raucht, desto schwieriger wird es damit aufzuhören.das stimmt.
ich habe mich so oft gefragt, warum hat man überhaupt angefangen? während die ersten Monate nicht einmal dran gedacht, was für folgen das geben würde?
bei mir war das der fall: ich habe mich damit beschäftigt während 6 Monate rauchzeit. danach habe ich dagegen entschieden, weil das ganze nur dumm ist.
 
Hallo,
Sorry doch ich finde das einfach krass während der SS und der Stillzeit zu rauchen!
Sollte doch zu Liebe des Baby`s darauf verzichten!
Bin auch Raucher...............doch während der SS und Stillzeit war da nix drin!
Gruß
 

Fransy

Neues Mitglied
Hallo,

ich selber bin Nichtraucher aber ein Raucherkind und kann auch nicht sagen, dass es mir schlechter geht als anderen Menschen. Trotzdem denke ich, dass nur das kleinste Risiko für ein Kind ausgeschlossen werden sollte. Da ist bei vielen dann doch der Erhaltungswille des Nachwuchses größer. Wer jedoch eine so starke Sucht hat, dass er gar nicht loskommt, der sollte halt mit allen Mitteln für Reduzierungen sorgen.
 

MortalLove

Neues Mitglied
Ist zwar ein bisschen veraltet... aber ich finde es traurig, wenn Schwangere schreiben, sie können nicht aufhören zu Rauchen.. so ein Schwachsinn. Jeder Kann aufhören! War auch sehr starke Raucherin und hab es trotz starkem Stress meiner Tochter zu Liebe, als ich erfuhr, dass sie in meinem Bauch heranwächst (in der 6. Woche der SS) von heute auf morgen aufgehört zu rauchen und mir würde es im Traum nicht einfallen, zu rauchen, während ich sie stille!

Wahrscheinlich kommt das bei den Rauchern unter euch an, als würde ich mich als was "besseres" hinstellen, nein ich bin nicht besser als ihr. Dennoch solltet ihr eurem Kind zu Liebe wenigstens die SS über und während der Stillzeit verzichten, wenn nicht sogar ganz... Gebt das Geld lieber für euer Kind aus, anstatt damit die Luft zu verpesten.

Mich macht sowas echt wütend, wenn Leute es verharmlosen, dass man während der SS rauchen kann :angryfire Die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes ist 6 x höher!
 

MINTiKi

Neues Mitglied
Hallo,

wenn man nicht aufhören kann mit Rauchen - und ich finde es unglaublich rücksichtslos von sämtlichen Rauchern, die ständig in aller Öffentlichkeit neben x Leuten rauchen, von denen keiner weiß, wer schwanger ist oder wer vll. gern aufhören möchte oder schon hat, aber davon wieder erinnert wird - und ganz unmöglich finde ich Menschen die Leuten, obwohl sie wissen, dass derjenige aufhören möchte zu rauchen auch noch Zigaretten anbieten, weil man es nicht erträgt, das andere es schaffen könnten und man selber nicht
und auch an alle (werdenden) Väter- sie sollten genauso aufhören wie die Mütter, denn passiv-rauchen ist auch nicht wirklich gesünder, ganz abgesehen von den genetischen und epigenetischen Schäden, die Vorbildwirkung und die Motivation für die Mutter
- aber abgesehen davon es gibt Menschen, die mit dem "harten" Entzug besser zurecht kommen als langsam und andere,die kommen besser zurecht mit einem langsamen Entzug oder einer sehr starken Reduzierung auf vll. eine Zigarette pro Tag oder eine alle 2 Tage
Nebenbei sollte man sich als Raucher darauf freuen, dass wenn man aufhört wieder viel mehr schmecken + riechen kann und der Körper sich wieder frischer und leistungsstärker fühlt

viele Grüße

MINTiKi (auch wenn die Diskussion schon recht alt ist)
 

ChiaraHerbst

Aktives Mitglied
E-Zigaretten sind auch schädlich. Zu glauben, das wäre besser, ist ein Irrglaube!

Wer schwanger wird und weiter raucht, bringt sein Kind in unnötige Gefahr. Und auch während des Stillens sollte man darauf verzichten. Das Nikotin würde mit dem kleinen Körper aufgenommen werden und umso kleiner der Körper umso eine kleinere Menge reicht aus, um ernsthafte Schäden anzurichten. Die Gesundheit des Babies sollte immer an erster Stelle stehen.
Übrigens sollte NIEMALS in Wohnungen geraucht werden, wo Kinder leben. Das ist einfach nur dämlich und schädlich für das Kind. Es gibt Kinder, die haben schon in jungen Jahren Probleme mit der Lunge, weil die Eltern nicht nachdenken. Und nur weil ein paar Glück haben, kann man das noch lange nicht auf alle beziehen.

Im Übrigen: in Österreich unterstützen die Krankenkassen das Aufhören mit dem Rauchen!
 

schneckenhaus

Mitglied
Es gibt immer solche und solche man kann nicht sagen jedes Kind einer Raucherin ist klein und krank.
Das stimmt schon. Aber das Risiko bei rauchenden Schwangeren ist einfach höher. Das heißt nicht, dass jedes Kind einer Raucherin Schäden davon trägt, aber eben doch mehr, als wenn gar nicht geraucht würde. Wenn man es während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht schafft (ganz) aufzuhören, würde ich wenigstens reduzieren und mir beim Aufhören Unterstützung vom Arzt holen. Weil, je weniger Nikotin ein Ungeborenes oder Neugeborenes bekommt, desto besser.
 

bianca-wolf

Neues Mitglied
Hallo, Ich denke schon, dass du ganz damit aufhören kannst. Ich selbst habe es auch geschafft. Es ist nicht ganz einfach aber auch nicht unmöglich.
 

ChiaraHerbst

Aktives Mitglied
Hallo, Ich denke schon, dass du ganz damit aufhören kannst. Ich selbst habe es auch geschafft. Es ist nicht ganz einfach aber auch nicht unmöglich.

Wenn man aufhören möchte, braucht man aber Unterstützung. Meine Schwester will aufhören, aber ihr Lebensgefährte nimmt darauf keine Rücksicht. Er raucht sogar in der Wohnung, obwohl da zwei Kinder wohnen (der Kleine ist ein halbes Jahr alt). Er will nicht aufhören und versucht sie sogar immer wieder zu überreden, mit ihm eine zu Rauchen. Bei so einem Partner hat man keine Chance.
Wenn der Partner aber hinter einem steht, ist es sicherlich leichter, als wenn man auf sich allein gestellt ist.
 

kaffeetasse

Mitglied
aufhören ist wirklich schwer. raucher wissen ja selber, dass es sehr schädlich ist, aber die sucht ist oft stärker als die selbstbeherrschung. noch dazu, wenn der partner oder andere angehörige weiterrauchen. dass rauchen alle möglichen nebenwirkungen mit sich bringt ist wirklich allseits bekannt und ich kenne niemanden, der das leugnen würde. ich selbst habe es damals geschafft, bei meiner ersten schwangerschaft aufzuhören. hatte danach aber auch den ein oder anderen rückfall. mittlerweile bin ich seit zwei jahren rauchfrei und bin sehr froh darüber. es war aber wirklich nicht leicht und ich könnte mein 15-jähriges Ich ohrfeigen, als es die erste zigarette geraucht hat um cool zu sein... nichtsdestotrotz ist es so, dass die vorteile des stillens, die des rauchens überwiegen. das heißt rauchen und stillen ist immernoch tausend mal besser für das baby als nicht-stillen.
 
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