5 Tipps für den perfekten Wickelplatz

Wickeltisch

Ein guter Wickelplatz ist weitaus mehr als nur eine Stelle zum Windeln wechseln. Für viele Mütter und Väter wird dieser Ort zum regelrechten Arbeitsplatz. Da Eltern und Kind sehr viel Zeit dort verbringen, sollte der Wickelplatz ergonomisch und organisatorisch sinnvoll gestaltet werden. Dieser Beitrag gibt Ihnen Tipps, wie Sie den Ort zum Windeln wechseln perfekt einrichten.

Tipp 1:            Ergonomie beachten

Der Wickeltisch dient nicht nur zum Windeln wechseln, sondern auch zum umziehen des Babys, zum Abtrocknen nach dem Baden oder einfach zum Schmusen und Spielen mit dem Kleinen. Daher sollte die Wickelfläche ausreichend groß gewählt werden. Als Mindestmaß gelten 70 x 40 cm, besser geeignet sind 70 x 90 cm. Nicht minder wichtig und vor allem rückenschonend erweist sich die Höhe der Arbeitsfläche. Angepasst an die Körpergröße, schwankt diese zwischen 85 und 93 cm. Eltern beugen durch die Ergonomie des Wickelplatzes Rückenbeschwerden vor. Alles in allem braucht es einen stabilen und festen Wickelplatz, der die notwendige Sicherheit bietet.

Tipp 2:            Ausreichend Stauraum

Ein gut organisierter Wickelplatz spart Zeit und Nerven. Ausreichend Ablageflächen, Fächer und Körbe, sowie ein schnell erreichbarer Windeleimer erhöhen den Komfort beim Wickeln merklich. Als gut geeignet erweisen sich auch Regale über der Wickelkommode, die das heranwachsende Baby nicht sofort erreichen kann. Sind Windeln, Utensilien wie Cremes und Tücher oder auch die Kleidung in Griffweite, läuft das Wickeln wesentlich harmonischer ab.

Tipp 3:            Die Wickelunterlage

Angepasst an die Größe des Wickeltisches wird die Wickelunterlage gewählt. Das Baby sollte weich und sicher liegen, weswegen ein erhöhter Rand äußerst sinnvoll ist. Die Wickelunterlage selbst sollte kein PVC enthalten und frei von jeglichen Schadstoffen bzw. Ausdünstungen sein. Ein weiches Moltontuch oder ein kuschliges Frotteehandtuch bzw. ein Bezug der Wickelunterlage verhindern, dass Babys zarte Haut an der Unterlage kleben bleibt.

Tipp 4:            Die Beleuchtung

Da für Babys nun mal Tageszeiten irrelevant sind, müssen Eltern Tag und Nacht ihre Lieblinge versorgen. Ein stark gedimmte Lampe, die das Baby nicht blendet und dennoch genug Licht für das Windeln wechseln bietet, hilft ungemein. Mitunter wachen die Babys durch das grelle Licht nicht vollständig auf und schlafen schneller wieder ein.

Tipp 5:            Wichtiges Zubehör

Wer in kalten Räumen wickelt, sollte im Zweifelsfall doch auf eine Wärmelampe bzw. einen Heizstrahler zurückgreifen. Steht etwa die Wickelkommode im Schlafzimmer, in welchem das Fenster geöffnet ist, kann das Baby insbesondere nach dem Baden schnell auskühlen. Außerdem sinnvoll und über Generationen erprobt sind Mobile über der Wickelstelle. Sie lenken das Baby ab und sorgen für angenehme Unterhaltung während des oft unliebsamen Saubermachens. Später eignen sich gut kleine Spielsachen oder andere Utensilien wie eine Spieluhr, um das Kind zu beschäftigen.

Fazit: Der perfekte Wickelplatz erleichtert das Säubern und Umziehen des Babys merklich. Wird er in der Ergonomie dem Erwachsenen angepasst, bleiben Rückenbeschwerden aus. Ausreichend Stellflächen, Fächer und Ablagen für allerlei Utensilien, Kleidung sowie den Windeleimer sind ein Muss. Eine gedimmte Beleuchtung und ein eventueller Heizstrahler erhöhen den Komfort beim Wickeln für Eltern und Kind. Der Wickeltisch muss stabil und sicher stehen.

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