7 praktische Tipps für werdende Väter

Ist eine Schwangerschaft offiziell bestätigt, stehen werdenden Eltern turbulente Zeiten bevor. Vieles verändert sich grundlegend. Nicht nur die Mütter müssen lernen mit der neuen Situation zurechtzukommen. Werdende Papas sehen sich mit ganz neuen Problemen konfrontiert. Oftmals erkennen sie ihre Partnerin während der Schwangerschaft kaum wieder.

Tipp 1:            Geduld und Verständnis

Die bevorstehenden Monate der Schwangerschaft sind geprägt von Veränderungen aller Art. Besonders die Partnerin kämpft mit der hormonellen Umstellung. Ihr Körper wandelt sich, ihre Gefühle ebenso. Dies ist eine Herausforderung für beide Elternteile. Als werdender Vater hört man nun von jeder Seite: zeige Verständnis und übe dich in Geduld. Und in der Tat ist dies die beste Lösung, um mit den Heißhungerattacken und Gefühlsschwankungen der werdenden Mutter umzugehen.

Tipp 2:            Auch der werdende Vater ist wichtig

Aus der trauten Zweisamkeit entsteht plötzlich eine „Dreisamkeit“. Alles dreht sich um das Kind. Wie soll es heißen, welchen Kinderwagen kaufen wir, wo findet die Entbindung statt? In dem Trubel fühlen sich viele werdende Väter vernachlässigt und zu wenig beachtet. Gezielte Zeit zu zweit hilft dabei, dass sich niemand zurückgesetzt fühlt.

Tipp 3:            Oh, nein – ihr Nestbautrieb hat begonnen!

Zahlreiche werdende Väter hielten den Nestbautrieb für ein Gerücht, bis sie ihn tatsächlich erlebt haben. Auf einen Schlag muss das Kinderzimmer gestrichen, die Möbel aufgebaut und der Keller aufgeräumt werden. Am einfachsten für alle Beteiligten erweist es sich, wenn der Vater sich auf das Spiel einlässt. Später folgen ruhigere Zeiten.

Tipp 4:            Schwangerschaft bedeutet nicht gleichzeitig Verzicht auf Sex

Aus Sorge um das Baby fühlen sich viele werdenden Väter beim Sex gehemmt. Doch keine Sorge. Der Sprössling ist in Mamas Bauch gut geschützt. Weder löst Geschlechtsverkehr eine Frühgeburt aus noch schadet es dem Baby. Gegen Ende der Schwangerschaft wird es lediglich zunehmend schwierig, eine bequeme Stellung für beide Partner zu finden.

Tipp 5:            Mit dem Verantwortungsdruck umgehen

Viele werdende Mütter sind während der Schwangerschaft so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ihnen der Verantwortungsdruck des werdenden Vaters gar nicht bewusst wird. In der Ruhe liegt die Kraft. Zumeist schaffen es viele junge Familien sehr gut, ihre Zukunft zu gestalten. Im Zweifelsfall schadet es nicht, professionelle Hilfe in Form einer Beratung anzunehmen.

Tipp 6:            Angst vor dem Kreißsaal

In unserer Gesellschaft wird es mittlerweile als selbstverständlich angesehen, dass der Vater bei der Geburt anwesend ist. Doch nicht jeder werdende Vater sieht sich dieser Herausforderung gewappnet. Ein offenes Gespräch mit der Partnerin und der Hebamme bzw. Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern klären auf. Im Zweifelsfall ist niemandem geholfen, wenn der werdende Vater im Kreißsaal ohnmächtig wird.

Tipp 7:            Der Vater als Beschützer der kleinen Familie

Kaum ist das Kind geboren, möchte alle Welt gratulieren und einen Blick auf den neuen Erdenbürger werfen. Als stolzer Papa liegt es nun an ihm, diesen Stress zu minimieren und die Familie vor zu viel neugierigen Blicken zu beschützen.

Fazit:  Mit sehr viel Langmut und Geduld überstehen werdende Väter auch die aufregende Zeit der Schwangerschaft.

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