Den richtigen Kinderwagen finden: 7 Tipps

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Eine Frage, die wohl alle werdenden Eltern früher oder später beschäftigt, ist die nach dem Kinderwagen. Welches Modell ist das Richtige, wo liegen die Unterschiede zwischen Kombikinderwagen, Buggy und einem normalen Kinderwagen? Während Männer vor allem ein Auge auf die Technik des mobilen Untersatzes für den Nachwuchs werfen und Mütter mehr nach dem Design und der Handhabung schauen, stellt sich durchaus die allgemeine Frage: Worauf müssen wir beim Kauf außerdem achten?

Tipp 1:            Wo werden wir mit dem Kinderwagen unterwegs sein?

Ob man später viel auf unbefestigten Feldwegen, auf Kopfsteinpflaster oder in der City mit seinem Wonneproppen unterwegs ist, nimmt großen Einfluss auf die Art des Kinderwagens. Schwenk- und feststellbare Vorderräder am Kinderwagen machen ihn flexibler im Einsatz. Große Räder eignen sich auf unebenem Grund und im Gelände.

Tipp 2:            Wie lange möchten wir den Wagen nutzen?

Ein einfacher Kinderwagen erweist sich als zeitlich stark begrenzt in der Nutzung. Rasch entwachsen die Babys der festen Wanne. Praktische Kombikinderwagen eignen sich von Geburt an und können bei Bedarf in einen Buggy umgewandelt werden. Ein zurücklehnbarer Sitz und ein verstellbarer Sicherheitsbügel sowie eine flexible Fußstütze passen sich dem heranwachsenden Kind und seinen Bedürfnissen an. So kann ein Kombikinderwagen bis zu einem Alter von 3-4 Jahren ohne weiteres ein treuer Begleiter werden.

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Tipp 3:            Auf das Gewicht achten!

Wer im dritten Stock wohnt oder den Kinderwagen regelmäßig in den Keller oder den Kofferraum des Autos heben muss, ist über jedes Kilogramm weniger dankbar.

Tipp 4:            Passt der Kinderwagen in unseren Kofferraum?

Einer der wichtigsten Tests beim Kauf des Kinderwagens bleibt die Kofferraum-Probe. Passt der Wagen in das Kfz und findet im Zweifelsfall auch noch ein Einkauf oder ein Koffer daneben Platz?

Tipp 5:            Ist der Kinderwagen kompatibel mit dem Autokindersitz?

Wer sein Baby sowohl sehr viel mit dem Kinderwagen als auch dem Auto transportiert, sollte auf die Kompatibilität von Babyschale und Kinderwagengestell achten.

Tipp 6:            Schickes Design mit Funktionalität verbinden!

Die Handhabung des Kinderwagens muss den Eltern leicht von der Hand gehen. Zusammenklappen, Sitz wenden, den Schiebebügel verschieben oder Sicherheitsgurte anlegen dürfen keinesfalls kompliziert oder mit großem Kraftaufwand bewältigt werden. Dass dabei das Design und die Ergonomie keineswegs in Hintergrund rücken müssen, belegen zahlreiche moderne und ansehnliche Kinderwagenmodelle.

Tipp 7:            Sicherheit bereits für die Kleinsten!

Dass der Kinderwagen das TÜV– bzw. das GS-Siegel tragen muss, versteht sich wohl von selbst. Doch auch allgemein sollte der neue Rennwagen des Babys einen stabilen Gesamteindruck vermitteln. Ebenfalls wichtig erweisen sich unbelastete und atmungsaktive Stoffe, die sich unkompliziert hygienisch rein halten lassen.

Fazit: Die Wahl des Kinderwagens stimmen Eltern am besten mit ihren individuellen Bedürfnissen in Hinsicht auf die spätere Art der Nutzung ab. Mütter und Väter die viel in der City unterwegs legen ihren Fokus etwa auf Wendigkeit. Für Eltern, die viel im Gelände fahren, sind große Räder sowie eine vernünftige Federung wichtig. Andere benötigen einen Kinderwagen, der sich besonders unkompliziert im Auto verstauen lässt.

Fotos: (c) Bonavi

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